Aus dem Herzen zeichnen

Aus dem Herzen zeichnen
Auf dem Weg zum Stall

Leben mit Tieren

Leben mit Tieren
am Gnadenhof Xaverhof

Nachts vorm Stall

Nachts vorm Stall
Im ersten Schnee

Sonntag, 26. Dezember 2010

Hilde berichtet

Als Hilde gestern in die Stufferhütte kam, konnte sie mir einige interessante Neuigkeiten im Zusammenhang mit dem Pilgerweg St. Wolfgang berichten.

Samstag, 25. Dezember 2010

Geschenk von Hilde ausgepackt / full house

Als ich heute das Geschenk von Hilde genoß, fand ich u.a. ein Büchlein mit Sprüchen von Vincenz Palotti. Außerdem ist mein Haus zur Zeit ein himmlisches Wirtshaus und ich bin die Kellnerin, die eine Horde ausgewachsener Engel bewirtet.

Freitag, 24. Dezember 2010

Angekommen

Szenen in und um Bethlehem live

Mittwoch, 22. Dezember 2010

D Annerl hat ein Waldlerhaus gemalt



Aus einem verblichenem Foto hat Annerl wiedermal Leben herausgeholt und die alte Waldler-Zeit wieder nahe gebracht. Es ist eine Auftragsarbeit, Technik: Öl auf Leinwand. Durch ihre Ausstellung im Krankenhaus kann sich Annerl kaum noch retten vor lauter Aufträgen.
Bei diesem Bild mußte sie teilweise mit der Lupe arbeiten. Die einzelnen Personen sind individuell genauestens abgebildet, die Köpfe zum Teil nur halb- fingernagelgroß. Oberhalb der Frau im braunen Kleid sind so ausgeschnittene Löcher im Holzbau, das waren einfachste Schlafstellen fürs Gesinde, Fenster gab es nicht, nur solche Löcher. Das Dach ist mit Schindeln gedeckt. Links vorm Haus befindet sich die Schwemm, da ist der Odel aus dem Haus und dem Stall hingeronnen. Das Foto ist etwa 50 bis 60 Jahre alt. Die Waldler waren sehr arm.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Batiken



Im Zuge einer Aufräumaktion entdeckte ich eine 35 Jahre alte Batik aus Studentenzeiten, die dem Manuel so gut gefällt, daß er sie gleich mitgenommen hat. Auch die Chintha Angeli, zur Zeit in Sri Lanka, liebt meine Batikarbeiten von früher und erzählte mir von der Beliebtheit dieser Technik in ihrer Heimat. Das alles inspirierte mich, mal wieder eine Wachs-Farb-Aktion zu starten. Ich empfand es als sehr inspirierend für meine malerische Arbeit.
Der Batikvorgang: Stoff mit sehr heißem Wachs bemalen, in Farbe tauchen, Wachs ausbügeln.
Hier einige Arbeitsstufen und deren Ergebnisse:

Der Alpera
Rehe
Der Alpera Farbbad
Bügeln
Der Alpera fertig
Waldtiere fertig
Rehe fertig
Abdruck Wachs - Inspiration für Ölgemälde

Sonntag, 19. Dezember 2010

Nightmare before Christmas

Als wir gerade wiedermal in unserer friedlich eingeschneiten Ranch an unserem Iglo- und Gangsystem weiterarbeiteten, kam plötzlich ohne Ankündigung aus einer Schneewolke ein Mann mit einem langen Bart und einem schweren Sack auf dem Rücken daher. Er legte den Sack vor die Haustüre und ging flugs von hinnen.
"Ui! Gold!!" sagte der Schafhirt und öffnete fröhlich den Sack. Doch es kam lauter schwarzer Teer zum Vorschein. "Das hätte ich nicht gedacht!", sagte der Schafhirt, "Ich hab doch Gold bestellt..."

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Am Bild weitergemalt



"Heimlich" am Bild weitergemalt. Erkennt Ihr die grüne Kapelle? Sie begeistert mich schon länger und wird möglicherweise wieder mal auftauchen.
Was den Prozeß der Farbgebung anbetrifft, könnt Ihr darüber in den beiden Kommentaren im vorherigen Post nachlesen...Ich würde mich über Bildberatung (weitere Farbgebung) freuen.
In den angefügten links wieder paar Details:

Überdachter Unterstand und Bayerwaldlandschaft
Schaf "Paul"
Szene vor der grünen Holzkapelle
Gesicht Stallmädel
nochmal der Unterstand
Inspiration "Der Unterstand" (ganz unbewußt!)

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Neues Gemälde angefangen



Erstmal mit Sepia und Pinsel auf grundierte Pappe begonnen. Format ca. 130 mal 110 cm. Hat noch keinen Titel, wielleicht "Stallszenen"...

Scho Seppe im Schnee
Zwei Ponys
Schaf vor Futterkrippe
Xaver und unser Stall
Gesicht Stallmädel
Maria überreicht der Schafhirtin das Kind
(bei den Treppen habe ich an verschiedene Szenen in Stille Lindes Zeichnungen gedacht.)

Sonntag, 12. Dezember 2010

Gemälde "Im Lärchenwald" fertiggestellt

Technik: Vorzeichnung mit Pinsel und Sepia, Kolorierung mit Acrylfarben.
Die Lärche kann wegen ihrer Nachgibigkeit gegenüber Naturbedingungen bis in größere Höhen im Gebirge gedeihen. Ihre zarten Nadeln verfärben sich im Herbst gelb, bevor sie sie abwirft. So haben Schnee und Wind im Winter weniger Angriffsfläche.

Rehe vor der Berghütte
Vorm Hütteneingang
Foxi schläft beim Malen ein

Freitag, 10. Dezember 2010

Stallimpressionen Dori - Rembrandt



Das Kind,- der SALVATOR - wird dort geboren, wo és nicht besonders toll ist. Alter Spruch: "Wo mistus, da Christus". Heute ging mir beim Stallbasteln was an der Tür kaputt, da fand ich vor mir im Schnee einen ärmlichen Ast mit einem noch ärmlicheren Draht. Genau damit konnte ich im letzten Tageslicht das Bastelproblem provisorisch lösen. In der Linkliste weitere (aktuelle) Stallimpressionen Rembrandt - Dori.
Hochlandstall
Rembrandt, Radierung 1671
Hochland-Katzenfütterung
Rembrandt 1654
Maria überreicht ihr Kind
Pony frißt Stroh
Rembrandt, Anbetung der Hirten, um 1654

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Es wachelt immer mehr!


Gerade kommen Timmi und ich an der Ranch an. Wir wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, daß wir eine Stunde später bei hereinbrechender Dunkelheit und beginnendem Schneesturm eine Erweiterung unseres Glücklichsei-Stalls bauen werden. Architekt wird Xaver sein, das Baumaterial werden alte Bettgestelle sein. Das Ergebnis ist eine Erhöhung des Gemütlichkeitsaspektes, ohne daß dabei die Offenheit eingeschränkt ist. Xaver und ich sind wiedermal voll in unserem Wild-Kasachstan-Element...Fotos demnächst, falls der Stall den Naturgewalten standhält...

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Erste Pinselstriche


"Zirbel und Lärche" hat mich so inspiriert, daß ich die Zeichnung (Tusche und Feder) heute in erste Skizzenstriche mit Sepia und Pinsel versucht habe umzusetzen. Format ungefähr 90 mal 70 cm. Titel: "Im Lärchenwald"

Montag, 6. Dezember 2010

Im Lärchenwald


Zirbel und Lärche

Vor einigen Tagen sah ich im Fernsehen einen Bericht über Zirbel und Lärche, beides Bäume, die in den Alpen auf großer Höhe gedeihen. Die Zirbel schafft es mit Kraft, die Lärche dank ihrer Sanftheit. Sie gibt zart den Naturbedingungen nach (wirft z.B. im Winter ihre weichen Nadeln ab) und hält so den harten Bedingungen stand, sodaß sie bis weit hinauf in den Bergen leben kann.

Freitag, 3. Dezember 2010

Vorm Winterstall



Nach der Stallarbeit habe ich meine Eindrücke bildlich (per Zeichnung)in meinem "Folianten" festgehalten. Wenn die Kälte raucht und alle Arbeit schier unmöglich scheint, muß man sich auf die Liebe konzentrieren, dann werden die Beschwerden wunderbar leicht. Oder ganz mit Schwester Faustina, deren Gedanken ich oberhalb der Zeichnung abgeschrieben habe (Link).

Vollständige Zeichnung mit Text
Auf der Ranch getroffen

Sonntag,2. Advent: Bitte schaut unbedingt rüber in den Blog von Stille Linde, "Child of winterlight"! Einfach hier gleich zur rechten Hand anklicken, es lohnt sich (wiedermal)!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Die Hochlandschafe, das Yak und ein besoffener Sherpa

Ganz normal, daß hier auf 3000 Metern Höhe der Winter schon kurz nach dem Sommer einbricht. Hier halten nur die Härtesten durch. Das graue Männchen im Hintergrund ist nach getaner Arbeit in einen Weintümpel gefallen und kommt nicht mehr raus. Neue Schneemassen lassen sich nieder.Der andere Sherpa, -(hier nicht abgebildet)- ist extremtibetisch gelassen, läuft barfuß herum und läßt der Natur ihren Lauf.

Ein Bild für Max angefangen

Max hat schon 3 Findeltiere von mir adoptiert vermittelt über Karin!). Weil ich mich darüber so freue und weil er seine Obhut so einfühlsam wahrnimmt, möchte ich ihm gerne ein Kunstwerk schenken. Er hat ein Rehleinbild ( wie im Blog weiter unten "Die Rehflüsterin")bestellt, hier die ersten Anfänge:
Zuerst habe ich die Malpappe weiß grundiert, darauf mit Sepia und Pinsel die ersten Linien und Flächen angebracht. Mit weißer Ölfarbe setzte ich erste Lichter. Wenn ich als nächstes mit blauer Acrylfarbe darübergehe, wird die Ölfarbe,- ähnlich wie bei einer Wachsbatik-, das Blau nicht annehmen. Davon erhoffe ich mir einen eventuell ganz interessanten maltechnischen Effekt.

Montag, 29. November 2010

Zwei Tuschezeichnungen


Aus meinem "Folianten": Die erste Zeichnung ist virtuell autobiografisch und heißt: "Maria überreicht der Schafhirtin vor der Holzkapelle das Jesuskind". Die zweite Zeichnung stammt aus meinem Alltag und heißt: "Vor der Haustür". Kenner kennen den Blech-Hirsch an der Hausfassade und wissen auch um den Hund und die Katze. Und absolute Kenner können sich sogar vorstellen, daß der Besucher 3 mal gekommen ist und deshalb 3 Leute vor der Tür stehen. " Details in der Liste:

Maria überreicht das Jesuskind
Hund begrüßt Bettelmann (brotlosen Künstler)

Zu der 2. Zeichnung noch ein Spruch, heute gelesen: ""Wo ein Mensch hungert, kann ihm nur ein Mensch satt machen." (Adolf Sommerauer)

Sonntag, 28. November 2010

The hardest time you can make the sweetest time






"It are not my words, it are words I heared from a very wise old man speak.But it is so true and when I watched your videos I see you are very able to do this :)" (Stille Linde zu Dori vor einigen Tagen).
Das Landschaftsfoto zeigt den beschneiten Arber bei Sonnenuntergang, das ist zur Zeit gegen 16 Uhr, auf meiner alltäglichen Fahrt zum Offenstall.

Freitag, 26. November 2010

Die Textabschreiberin 2 ( Detail: Puttenbild)

Hier zeige ich Euch ein paar Details aus dem inzwischen fertig gestellten Gemälde "Die Textabschreiberin 2". Sich ganz auf eine adventliche stille Einsamkeit im Beisein guter Begleiter einlassen.

Vollansicht des Gemäldes
Schlafender Hund
Timmi während ich male live
Bild im Bild 1
Bild im Bild 2
Textabschreiberin im Raum
Textabschreiberin zoom

Textabschreiberin mit Schatten (verworfen)
Schatten (verworfen)
Tiere

Donnerstag, 25. November 2010

Erster Schnee


Das Waldbild habe ich heute dem Wetter entsprechend im Mittelgrund mit WEISS versehen, was ich übrigens schon vor Tagen beschlossen hatte.

Bei einem Kurzbesuch in Moldavien stellte ich fest, daß es erstens möglich ist, daß Schafe und Pony friedlich miteinander fressen können (was viele Kenner verneinen), zweitens, daß es auch hier geschneit hat und drittens, daß diese Winterszeit eine gute Zeit für solche Tiere ist, bloß wer hat schon die Möglichkeit, Heu und Stroh den ganzen Sommer über herzuschaffen und zu lagern und sich außerdem noch bei Minusgraden ums Ausmisten und um frisches Wasser zu kümmern? Desweiteren gibt es zu berichten, daß ein zahmer Eisbär die kleine moldavische Herde bewacht. Was es alles gibt!!!

Mittwoch, 24. November 2010

Die Rehflüsterin


Als ich kürzlich vor meiner Waldhütte die Rehlein fütterte, habe ich mir gedacht, das muß ich schnell malen. Ich bin mir sicher, daß Ihr mir glaubt, daß diese scheuen Tiere wirklich so nah zu mir gekommen sind - und daß ich eine Waldhütte habe. Im Herzen! Waldgrüße an die Karin! Und an den Max! Grüße auch an Hajo und das Mieslhäusl und an den Waldweg dahin!

Detail Rehlein
Wald und Rehlein
Rehflüsterin

Dienstag, 23. November 2010

Heiko liest den Psalm 23 vor

Gestern abend stand vor meiner Tür ein brotloser Künstler. Ich bat ihn herein, bot ihm ein Tasse heißen Getränks an, er nahm die Bibel und las:

Montag, 22. November 2010

Living in caves


Here I show to you some parts of pictures with people, who are living in caves . And also you will see two other parts of two other pictures. Then you should look into the Blog of Stille Linde (here right side), and maybe after some good studies you will find, that she is somehow my wonderful sister in art and feelings.

Frau mit Ziege schreibt Brief in Höhle
Das Wunder in der Höhle
Höhlenmadonna mit Kind
Die heilige Familie in der Höhle
Die hl.Familie in der Höhle (Detail)
Frau trägt Holz in Kiepe
Großes Wandbild "Emmausjünger"
Detail Wandbild "Der zu Besuch kommt"
Franziskanische Tierfütterung

Samstag, 20. November 2010

Nebelträume


Nein, es sind keine Träume, die unsere Tiere und wir hier auf der Ranch zur Zeit erleben, es ist die harte ,unerbittliche, matschige Realität! Und dennoch, eine Realität voller Romantik und Spiritualität. Nein, wir wollen diese Drecksarbeit und dieses Erdenleben hier nicht missen!

Mittwoch, 17. November 2010

Die Textabschreiberin 2




Bei der "Textabschreiberin" ist -wie Ihr Euch vielleicht erinnern könnt- rechts an der Wand der Einsiedlerzelle ein Bild dargestellt. Dieses Bild hat mich wiederum so stark inspiriert, daß ich es als neues,,größeres Bild unbedingt malen wollte. Heute habe ich damit begonnen. Technik: Sepia,Acryl- und Ölfarben auf nicht grundierte Pappe. Zur Zeit habe ich richtig Mut, "einfach drauflos zu malen", sowie mir das seinerzeit mein Lehrmeister Peter Paul Bruhn (geb.1908) wärmstens empfohlen hat. Außerdem sind im neuen Bild schon wieder 2 Bilder an der Wand. Na, wenn das so weitergeht, muß ich bald anbauen oder ein Stapel Gemälde in der Kapplranch deponieren.

Montag, 15. November 2010

Waldbild, Öl, 120 mal 90 cm




Ich habe einige Ideen für neue Gemälde. Es ist schon irgendwie jetzt in der Vor-Advents- und in der Adventszeit eine besonders "spirituelle Zeit", wie der Hajo vor einem Jahr mal gesagt hat. Ich habe das Bedürfnis, einsame und besiedelte (Bayer-)Waldszenen zu malen, hier erstmal ein schon länger bearbeitetes Waldbild, entlaubte Jahreszeit

Sonntag, 14. November 2010

Die Textabschreiberin



So heißt dieses in den vergangenen Tagen fertiggestellte Bild in Sepia-Acryl-Öl-Technik auf nicht grundierter Pappe. Es ist ein Bild, in dem ich mich sofort zu Hause fühle. Es hat autobiografischen Charakter, ich denke, das merkt jeder. Wahrscheinlich sind meine autobiografischen Gemälde und Zeichnungen normalerweise die besseren, weil ich hier von einer ziemlich klaren Gefühls- und Erlebnislage ausgehen kann. In der Linkliste einige Details und auch der Text, den ich in jenen Tagen der Bildentstehung abgeschrieben habe (aus dem Tagebuch der Schwester Faustina).

Der abgeschriebene Text
Text-Detail mit Putten
Engel am Fenster
Madonna
Bild im Bild (muß ich mal malen!!!)
Die Textabschreiberin

Donnerstag, 11. November 2010

Ein stiller Novemberabend


Dieses Gemälde habe ich heute neu angefangen. Es erzählt eine wahre Begebenheit aus meinem Wohnzimmer. Gut, okay, der Puttenengel ist erfunden, aber gefühlt ist er durchaus ein bisserl wahr. In der Linkliste wieder Details. Besonders stolz bin ich ehrlich gesagt auf den Timmi.

Die Tagebuchschreiberin
Madonna aus Blech
Bild im Bild
Putten-Engel
Timmi
Timmi live
Im Atelier
Vorstudie (Tuschezeichnung)
Diesen Text schreibt die Tagebuchschreiberin gerade ab (Detail Tuschezeichnung)

Mittwoch, 10. November 2010

Alpenglühen "Föhn" nochmals überarbeitet


Ich glaub, jetzt paßts mir. Das Gemälde beschäftigt mich nun schon einige Wochen. Die Schwierigkeit dabei war, daß es ein Abbild sein soll ,ohne daß ich eine klare Vorstellung hatte. Also hab ich gewissermaßen alles "erfinden" müssen. Aber jetzt erkenn ich was wieder, was real sein könnte. Ganz vielen Dank an alle, die mich im Entstehungsprozeß dieses Bildes beraten haben.

Dienstag, 9. November 2010

Die Abtei



Dieses Bild habe ich vor einigen Tagen wieder aus einem verborgenen Winkel hervorgeholt, wo es über ein Jahr auf seine "Erlösung" geharrt hatte. Es war ein gewisser formaler Fehler drin, den ich heute überarbeitet habe. Es hieß ursprünglich "mit den Hunden zu den Starzen", war auch schon im Zwieseler Buntspecht, einer anerkannten Jahresausstellung, ausgestellt, aber jetzt hat es einen neuen Titel und jetzt erst fühle ich mich in dem Bild wirklich "zuhause".

Details:
In der Nähe des Klosters
Pilger(in) mit 2 Hunden
Abtei

Mittwoch, 3. November 2010

In der Einöde


Sepia,Öl, Acryl, auf nicht grundierte, später mit Leinölfirnis getränkte Pappe. Heute fertiggestellt. Hier das Detail: Scho Seppe. In der Linkliste noch weitere Details und die Vollansicht.

Vollansicht
Tagebuchschreiberin mit Bild und Tieren
Madonnenfigur
2 Bäume
Die Tagebuchschreiberin
Die Tagebuchschreiberin im Offenraum

Montag, 1. November 2010

Die Tagebuchschreiberin mit Katze und Bild




Heute, am Tag "Allerheiligen", stoße ich auf folgenden Text:
"Mit der Üppigkeit und raffinierten Verfeinerung eines Lebens, das nicht mehr der unmittelbaren Bedürfnisstillung dient,wächst auffälligerweise auch seine Infragestellung. Der Sinn des Ganzen erscheint plötzlich zweifelhaft. Gegenüber der banalen und zukunftslosen Hektik in körperlichen oder ästhetischen Vordergrundbefriedigungen entwickeln sich radikale Tendenzen zu einem neuen, gesammelten, "einfachen Leben".
Gesegnet war die Zeit, als Einsame ihre Abgründe erproben konnten, ohne als Besessene oder Gestörte zu gelten. Ihr Mangel an Gleichgewicht wurde nicht negativ bewertet. Sie opferten 10, 20 Jahre, ein ganzes Leben einer Ahnung, einem Blitz des Absoluten zuliebe.
Was hier gewonnen werden kann, läßt sich nicht ohne Hingabe, ohne Radikalität erfahren. In die "Wüste" zu ziehen, plant man nicht; man folgt dabei vielmehr einem Ruf. Wüste, Nullpunkt, Askese sind Worte, die ein Vakuum beschreiben. Wenn man sich darauf besinnt, wie dieses Vakuum gefüllt werden könnte, ist es schlechterdings nicht möglich, in der horizontalen Dimension zu verharren. Es geht vielmehr um die Wiedergewinnung der vertikalen Dimension, um die Einwohnung der Ewigkeit in die Zeit...

DercSegler fotografierte, wie ich mit dem schlafenen Foxi gerade die Zeichnung mit oben genanntem Titel anfertigte.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Irish Pub in Veida

...sagte der Segler, holte sich auch ein Bier und zog sich wieder zurück in eine der Zellen des Go-into-live-Basislagers, während das Wildvolk des Würfelspiels fröhnte.

.Und jetzt erzähle ich Euch noch was Heiliges anläßlich des heutigen Reformationstages. Also: Einer, der nicht viel von Gott hielt, kletterte im Gebirge und verlor plötzlich den Halt und stürzte fast den Abgrund runter.Er bekam gerade noch einen dünnen Zweig zu fassen. Ihm war klar, daß er sich an diesm nicht lange würde halten können. Fieberhaft dachte er nach, kam aber zu keinem Ergebnis, da schrie er verzweifelt: "Lieber Gott, rette mich aus dieser mißlichen Lage!" Keine Antwort, nur Schweigen über dem Abgrund. Wieder rief der eine: "Wenn Du mir hilfst, will ich das und das tun!" Schweigen. Doch nach einigen gefühlten Ewigkeiten ertönt eine Stimme über dem Abgrund. Gott spricht, er sagt: "Ich helfe dir." "Was soll ich tun??" Gott:"Laß den Zweig los..."

Freitag, 29. Oktober 2010

Neues Bild angefangen




Ohne nachzudenken, fast wie nebenbei, Sepia auf nicht grundierter Pappe, mit Acryl koloriert. Autobiografischer Charakter, ich denk, den Pony kennt jeder, wer der ist.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Alpenglühen





Dieses Gemälde im Format 100cm mal 95cm habe ich im Sommer begonnen, dann in der Viechtacher Ausstellung präsentiert, jedoch durch verschiedene Gespräche erkannt, daß es noch einiger dringener Überarbeitungen bedurfte. Heute habe ich diese vorgenommen, hier das Ergebnis. Inspiriert hat mich zu diesem Bild ein zufälliger Besuch in einem Münchener Wirtshaus, wo ich ein Alpenbild mit Hütte sah und mich plötzlich in weite Höhen versetzt fühlte, sodaß sich sofort mein gesamtes Lebensgefühl änderte. Da ich besagte Gaststätte aber nicht mehr finde, mußte ich das Bild aus der Vorstellung malen, die aber bei weitem nicht dem Eindruck entspricht, den ich hatte (das "Original" war naturalistischer, ein typisches Öl-Alpenbild).

Dienstag, 26. Oktober 2010

Details aus "Die Bestimmung"




Heute habe ich dieses Gemälde (glaub ich) fertiggestellt.Die Größe des Bildes beträgt ca.120cm mal 100cm. Ein weiterer Titel für dieses Bild heißt. "Die Beschützung des jungen Bauern Leonhard". Die Figuren im Himmelsbereich sind inspiriert durch alte Votivtafeln. Die Sonne ist aus reinem Gold (Blattgold). Hier ein paar Details:
(einfach auf die Titel klicken)

Engel mit Harfe
Engel mit Harfe
hl. Leonhard
hl. Leonhard, altes Votivbild
kleines Pferd und Blütenbaum
Leute sitzen am Tisch
Frau sitzt am Tisch, daneben kleines Pferd
Der Bauer Leonhard
Detail
Detail mit Engel und Sonne
Detail mit Engel und Sonne Blattgold
Altes Votivbild: Sorge um die Haustiere

Montagabend gegen 21 Uhr


Heiko liest gerade das Markusevangelium, der Segler kommt dazu und macht das Foto, während Timmi und ich nach einem recht turbulentem Tag einfach nur entspannt zuhören. Neueste Heikoweisheit: Stell dir vor, dein Herz ist ein Schwamm. Wenn du nun die ganzen Probleme der anderen in dich aufsaugst, wird dein Herz schwer und sinkt zu Boden. Deshalb sagte ich euch, euer Herz muß leicht werden wie eine Feder.

Samstag, 23. Oktober 2010

Arme, verwaiste Katzen


Sie heißen Muschi und Stony (rechts) und warten vergeblich auf ihren Besitzer, denn der ist im Altenheim und hat sie vergessen müssen. Burli ist vor einer Woche gestorben, Babsi ist nach lebensrettender Behandlung bei einer lieben Nachbarin untergekommen, nachdem ich sie eines Morgens - wie gibts denn DAS??? - miauend in meinem Abspülbecken fand. Stony und Muschi sind ein stets aneinandergekuscheltes Liebespaar, sind gesund, alt, flohfrei und bis minus 5 Grad winterhart und freuen sich über ihr notdürftiges "Solarhäuschen mit Schaf-Fell-Heizung". Futterspenden bitte an mich bei Sparkasse Regen-Viechtach, BLZ.74151450 KtoNr.240850701 Kennwort "Arme Fink-Katzen." Neues Zuhause gesucht.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

"Die Bestimmung"




So heißt das Gemälde in Acryl-Öl-Bienenwachstechnik, an dem ich nun schon (mit Unterbrechungen) seit ca. zweieinhalb Jahren arbeite. Doch nun meine ich, das Bild zur Vollendung zu bringen. Hier zeige ich Euch Aufnahmen der wohl letzten Arbeitsschritte. Über dem dargestellten Anwesen wachen ein Engel (l.o.) und der heilige Leonhard (r.o.), Schutzpatron u.a. der Stalltiere.