Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Sonntag, 31. Januar 2010

Septuagesimae


Mit dem heutigen Sonntag "Septuagesimae" (70 Tage vor Ostern) ist die nachweihnachtliche Epiphaniaszeit beendet, und wir treten in die sogenannte Vorfastenzeit ein. Für den entsprechenden Altarschmuck habe ich trotz arktischer Bedingungen erste Kätzchen gefunden. Einige noch fitte Weihnachtssterne habe ich abgeschnitten und in 2 Vasen gestellt. Das Thema der heutigen Lesungen war u.a.:
"So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein." (Matth.20,16)

Samstag, 30. Januar 2010

Die Kunstklause


In dieser Bayerwald-Erimitage mit russischem Türmchen entsteht so manches Kunstwerk.

Eingeschneit


Weil es uns hier so gut gefällt, haben wir beschlossen, unseren Alaskaurlaub bis auf weiteres zu verlängern. Würde es regnen, würden wir sagen: Wenns jetzt schneien tät, wär jetzt echt ne Menge Schnee da.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Der Segler



Ein Segler aus Kanada macht zur Zeit wegen Eis einen Zwischenstop in der Alaskahütte. Graufuchs ist von ihm sehr angetan, aber auch Rotfuchs und alle anderen Hüttenbewohner(innen). Er hat einfach Charisma, ich meine Ausstrahlung.Ich glaube sogar, daß er irgendwie Heilkräfte besitzt.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Vertrauen



Zwischenfall in der Filiale Alaska, unsere halbzahme Polarfüchsin (Name:"Das Graue")ist wohl in eine Wildererfalle (Felljäger nordischer Edelfelle) geraten und hat sich massiv am Schwanz verletzt. Der vollzahme Eisbär (Name:"Schneeberg") bietet ihr auf einer Eisscholle vor unserer Alaskahütte Schutz vor weiteren Nachstellungen.Da mein Schlitten im Schnee festgefrohren war, kam der Wikinger- Heiler mit seiner Innuit- Assistentin von weither mit dem Snowmobil angereist und bot eine erstklassige, auf neuesten Forschungen basierende Behandlung. Das Graue genießt mittlerweile Schutz in der Hütte, um gute Wünsche und Gebete zum Erhalt ihres herrlichen Wildfuchs-Schweifs wird gebeten, danke.

Sonntag, 24. Januar 2010

Dreikönigszene fertiggestellt



Habe mir heute einige Stunden Zeit genommen und das Bild "Dreikönigszene" soweit mit Wachs, Öl und Patina bearbeitet, daß es die für mich in diesem Falle ausreichende Farbintensität hat.Ich wollte nicht zu pennibel ins Detail gehen und eher die Spontaneität wirken lassen. Ich glaub, da ist Paul, mein neues Bärenlämmchen,auch schon dabei, aber wohl eher als fast ausgewachsener Schafsbock.

Samstag, 23. Januar 2010

Neues Gemälde angefangen, hat noch keinen Titel




ziemlich groß, Breitformat, zunächst mit Sepia und Pinsel auf nicht grundierten Karton vorgezeichnet und in einem 2. Malvorgang mit wässeriger Acrylfarbe koloriert. Ich habe noch vor, mit Wachs und Ölfarben 2 oder 3 Malprozesse drübergehen zu lassen. Schauma mal, wie's wird...Jedenfalls könnten Kenner in dem Esel den Giuseppe (mein Pony) erkennen.

Freitag, 22. Januar 2010

Foxi schläft beim Tagebuchlesen ein




Da ist im Juli vergangenen Jahres ein Eintrag mit Zeichnung,wo Dori unter (neben) der Regenrinne auf ner Kiste hockt und sich wünscht, es käme ein Engel, der sagt: "sei ganz unbesorgt, ab jetzt bleiben die Schafe gesund und du wirst noch viel Freude mit ihnen haben." Im Januar ist ein Eintrag, wo über ner Zeichnung steht, "hätte ich mir träumen lassen, daß ich zum Trost so ein süßes Lamm bekomme?" Und Foxi träumt grade den 15. Vers aus dem "Geistlichen Gesang" des Johannes vom Kreuz (spanischer Mystiker, 16. Jh.): "Er gleicht der Nacht, von stiller Ruh gekrönet, die schon entgegen eilt dem Morgenlicht. Er ist Musik, die nur verschwiegen tönet, ist Einsamkeit, die still verborgen spricht, ein Abendmahl, das froh zu neuer Lieb erfrischt"--(neben rechter Pfote).

Ich probiers nochmal

Seit ich gestern ein megasüßes Böckerl-gassi-Vieo reingestellt hab, sind komischerweise alle Videos schwarz geworden. Vielleicht werden sie wieder bunt, wenn ich noch eins dazustell (gegenräuchern). Wenn alles klappt, seht Ihr kurz den Xaver mit dem Paulchen gassigehen.
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Mittwoch, 20. Januar 2010

Zubringer Pilgerweg St. Wolfgang

geplant ab Fernsdorf , nach Patersdorf, Ruhmannsfelden, von dort Richtung Altötting.
Bisher weder Markierung noch Blechschafe angebracht, aber Paul geht da schon fleißig und absolviert schon mal den "Schaftest"...
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Montag, 18. Januar 2010

Das neue Bärenlamperl



Simones Paul wird schon wunderbar von der Herde angenommen. Paul denkt, Menschen und Schafe sind Schafe und ist zutraulich mit allen.

Sonntag, 17. Januar 2010

Der Flötenspieler

Björn ist vom weiten Norden her angereist, um den Fernsdorfer Schafen sein Lied zu spielen. Das Lied erzählt von anderen Herden, von mittelalterlichen Feuern zur Silvesternacht, von minus 20 Grad im Schlafsack und einer Neumond-Nachtwanderung auf den Kaitersberg in der Nacht von gestern auf heute.
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Samstag, 16. Januar 2010

Familienzuwachs




Könnt Ihr Euch noch an die Zeichnung ganz am Anfang vom Blog erinnern: " Simone findet ein Schaf"...? Hier seht Ihr es! Denn heute haben wir es der Doriherde zugefügt. Paul(chen) ist ca. 4 Monate alt und das zahmste Schaf, was ich je erlebt hab. Es wird ein bisserl dauern, bis er merkt, daß andere Schafe keine Außerirdischen sind, auch die Dorischafe denken noch, he, was soll denn dieser Braunbär hier?

Freitag, 15. Januar 2010

Einige Gedanken zum Thema Herberge


Das Wort "Herberge" meint ursprünglich einen Ort, an dem das Heer vor dem Feind einen Schutzraum findet, einen Raum, in dem es neue Kraft schöpfen kann. Ich kann dieses "Beherbergen" in meinem Zuhause stattfinden lassen, ich kann es aber auch zu Menschen bringen, indem ich sie besuche und ihnen durch mein Kommen einen Eindruck von Sich-beherbergt-Fühlen vermitteln. Sozusagen die Herberge in die Häuser bringen, sodaß die darin Wohnenden wieder Heimat und Schutz fühlen können. (Aus meinem Tagebuch). Danke an alle , die um diese Weihnachtszeit in der Stufferhütte waren. Ihr wart wunderbare Gäste! Zur Belohnung gibts ein tolles Foto vom Arber,aufgenommen vor 2 Tagen von einem megalieben Gast aus Dublin

Donnerstag, 14. Januar 2010

Colin aus Kanada





war 2 Tage zu Besuch. Er tät schon gut in den Woid hier passen, das haben die ersten Härtetests durchaus bewiesen.Vielleicht kommt er ja mal wieder vorbei, zum Heumachen zum Beispiel, wenns ganz nach MIR ginge. Ich hatte gedacht, was in den russischen Heiligenlegenden drinsteht, gibts nicht bei uns. Von wegen!

Mittwoch, 13. Januar 2010

Ein Geschenk für Hilde




Nee, nicht den Kater, den hätte ich ihr damals, vor 2 Jahren, beinahe geschenkt, genauer gesagt ihrer Schwester (Superplatz im Taunus, aaaber weit weg...) nein, den Kater wirklich nicht, aber ein Buch, Lektüre dringend empfohlen: "Russische Heiligenlegenden",und einen Engel, natürlich mit Herzblut gemalt. Nein, auf keinen Fall den Kater. Da ist einer drauf gekommen und nennt ihn neuerdings immer Russischer Kater. Ja, ein russischer Kater ists wirklich. Schaut ihn mal an: also, wenn der nicht russisch ist, dann ist NIX russisch.

Sonntag, 10. Januar 2010

Die Stuffersippe, 3 Jetis und die Großfamilie




Ich denke, es ist an der Zeit, daß ich Euch mal die ganze große Familie vorstelle, incl. Schwestern, Tanten, Önkels, Ömchen und was halt so dazugehört. Es war heuer an Weihnachten schon eine besonders mystische Erfahrung, wie auf einmal 3 Jetis am Familientisch saßen, statt Weihnachtsmann..

Samstag, 9. Januar 2010

Trecking Mount Everest




Hey, Wahnsinn, wie sich der höchste Berg der Welt gemausert hat! Tolle Skilifts gibts da, ich glaub, da komm sogar ich hoch!! Ein relativ preisgünstiger Sherpa bringt grade unser geleastes Muli in Treckingstimmung. Seine junge Frau wird uns als Huf- und Sattelpflegerin begleiten,- hier abgebildet mit einem seltenen K2-Murmeltier.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Dreikönigstag





Zwei Ställe besucht, den Schafstall und den Pferdestall. Ja, und in beiden war ein Kripperl, und die heiligen 3 Könige, ja, die haben wir auch getroffen, genauer gesagt, Gold, Weihrauch und Mhyrre haben wir gefunden, welche die Könige wohl kurz vorher abgegeben hatten. Auf dieses Erlebnis hin mußte ich natürlich was zeichnen. Titel: "Hirtamadls wahrer Wintertraum vom wahren Glück".

Dreikönigstag


Gestern gezeichnet. Wenn ich was zeichne, dann bin ich gefühlt immer an dem Ort, den ich gerade zeichne. Hier eine Stallszene mit bayrisch-orthodoxem Ambiente.

Dienstag, 5. Januar 2010

Jagen verboten!


So wie Ihr mich kennt, bin ich doch lieber daheim geblieben, während Manuel die borealen Wälder Skandinaviens durchstreift. Er teilte mir per SMS mit, daß ihn seit einiger Zeit ein weißer, zahmer Wolf fast unmerklich begleitet.

Montag, 4. Januar 2010

In der Wildtierhütte





Damit Ihr endlich versteht, warum ich manche Bilder so male und nicht anders (z.B. Hirsch im Wohnzimmer u.a.). Bitte jedes Foto einzeln anklicken und die Gesichtsausdrücke der dargestellten (Tier-)Personen und die geniale Farbgebung der Gemälde studieren. Das Hirtamadl auf Bild a) hab ich fei nochmal überarbeitet.Vielleicht stell ichs demnächst mal in den Blog, falls ich Zeit hab, weil ich nämlich mit Manuel in Kürze einen Holzhackerausflug in den borealen Nadelwald nach Skandinavien starten werde.

Sonntag, 3. Januar 2010

Haussegen



Sie haben den weiten Weg zur Hütte gefunden, haben mit Kreide das Zeichen an die Tür geschrieben 20 C+M+B 10 ,die heiling drei König, ich mein, die Sternsinger, und an Rauch habens mir auch dalassen. Des gfreit mi fei scho, jetzt kanns losgehn, des neue Jahr.
www.sternsinger.de

Freitag, 1. Januar 2010

Neue Bilder im Kopf



Um diese zu malen, habe ich vor, einige Zeit in der Abgeschiedenheit der Wologdawälder zu verbringen. Meine Tiere nehme ich selbstverständlich mit.Wegen eines heftigen Gewitters in der Nacht vom 31.12. zum 1.1. gab es jedoch einige Verzögerung beim Aufbruch, da meine Raubtiere aus Angst ihre Geheimverstecke nicht verlassen wollten. Hier seht Ihr mich, die "Angekommene auf Wanderschaft" auf meinem Reiseanhänger. Weitere Nachrichten, sobald das Internet in meiner Wologdabehausung installiert ist.