Irgendwo in Schweden

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Dori und Scho Seppe

Freitag, 23. April 2010

Hildegards Vision vom Pilgerwg St. Wolfgang


Da immer wieder Nachfragen kommen, wie denn das alles mit dem Pilgerweg angefangen hat, möchte ich Euch hier in einer modernen Legende diesen auch für uns recht wundersamen Vorgang erzählen. Das Foto von "Hildes Zelle" wurde heute in "Xavers Hauskapelle" gemacht, ein Video ist in Planung.

Als Hildegard Weiler am 18. Oktober 2002 in ihrer Zelle gerade die Geschichte der Wolfgangskapelle studierte, klopfte ein graubärtiger alter Mann an und bat um einen Teller Suppe. Er sagte: "Ich bin ein Pilger und habe Pilze für die Suppe mitgebracht, von der auch ich zu essen begehre." Hildegard erbarmte sich des Bettlers, gab ihm von dem wenigen, was sie hatte und ließ ihn gespeist wieder seines Weges ziehen. Plötzlich wurde es ganz hell im Raum, die Zelle wurde von einem weißen Licht durchstrahlt, und in diesem Licht erschienen die Umrisse des heiligen Wolfgang, mit Bischofsmütze, Kirche und Hackel in der Hand und es erklang der Auftrag: "Baue meinen Weg! Gehe zu allen Stationen, an denen ich gewirkt habe und leite viele Menschen! Ich werde dir beistehen." Hildegard erkannte die Echtheit der Vision, begab sich ins Gebet, erhielt den Zuspruch ihres Beichtvaters - und seitdem breitet sich der Wolfgangsweg von ihrer Zelle aus -weit über die Grenzen des Landes hinaus...

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