Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Dienstag, 30. August 2011

Zurück zum Geheimnis

Kurz entschlossen und beherzt goß ich heute morgen reichlich Nitroverdünnung über das Gemälde "Die Mitteilung", ließ alles ein wenig ätzen und tupfte dann vorsichtig die Brühe wieder ab. Durch diese Zurückführung in einen unklareren Zustand möchte ich mehr Raum für das Geheimnis des Nicht-Sichtbaren öffnen. Nun wartet das Bild geduldig auf seine Vollendung.

Engel
Seele
im Malerzimmer
mit Rahmen, wartend

Sonntag, 28. August 2011

Ein Detail aus "The Three 2" - Art and reality -

In this detail of "The Three 2" I began with some black ink to draw my (ill) pony. The hooves were ill. I sent the drawing to Stille Linde. She saw and painted the "universe" inside of the pony. Stille Linde sent the drawing to Ramona. She painted the face of the pony with a heart and golden shining lights near the hooves. Now I can tell you the good message, that my pony's hooves are fine again, and Scho Seppe is jumping again. He has to continue his hay-fast .

Scho Seppe today
Scho Seppe today
Scho Seppe and Paul today

Video "The Three 2"

Dienstag, 23. August 2011

"The Three" 3

Ihr könnt Euch vielleicht erinnern, daß Ramona aus Northern Illinois, Stille Linde aus Belgien und ich, die Dori aus dem Bayerischen Wald, ein Projekt gestartet haben: Drei Zeichnungen, an denen wir alle drei arbeiten (Idee: Ramona)

Hier das 3. Werk, begonnen von Stille Linde mit "Woman in Green" und einem angedeutetem Tor in Grau und Gelb. Stille Linde schickte diese Arbeit zu Ramona, welche einige Elemente hinzufügte. Ich hatte die Ehre, das Ganze dann fertigzustellen. Mit einigen Unterbrechungen gelang es mir, zu einem - mich selbst überraschendem - Ergebnis zu kommen. Jetzt stellt Euch vor, Ihr bekämet diese wunderschöne Komposition links oben und dürftet das nun zwanglos und frei weiter interpretieren. Kopiert Euch einfach mal das Foto raus und fangt an! Macht wirklich Spaß!!

Es gibt über dieses Werk ein Dokumentar-Video "The Three 3"

Hier einige Details in der Liste:

So kommt das Werk zu Dori ins Haus - ("The Three" 2 ist auch zu sehen!)
Gesicht der Grünen Frau (Stille Linde)
Junge Frau mit Herzens-Strauß (Ramona)
Die lichte Höhle
von Löwen bewacht
Löwe (Dori)
Löwin (Dori)
Die Rose und Treppe (Dori)
betender Engel von Stille Linde aus "The Three" 2
betender Engel von Dori bei "The Three" 3
Betende, Ramona, aus unserem 2.Projekt " Spiritual Canticle"
Geschenktisch von Ramona, gefüllt von Dori
Taube mit Herz (Ramona/Dori)
Hintergrund-Landschaft mit kleiner Hütten-Höhle
Frau mit Schaf und Hirsch
Else
Gesicht Franziskus
"The Three" 3, Vollansicht

Montag, 22. August 2011

Schutzengel (10)

Kurz, wenige Tage vor ihrem Tode las die Töpferin Grete von Zaborsky - so sah es der Pfarrer (übrigens mein Nachbar) - auf ihren Lager in einem Engelsbuch. "Was lesen Sie hier?" fragte der Pfarrer. "Ich bilde mich fort für meinen nächsten Beruf." antwortete Frau von Zaborsky (übrigens eine meiner ersten Kunst-Lehrerinnen). "Ich möchte nämlich Engel werden."

"Engel werden" - sagt der Engel zur Seele - "heißt, du selbst wirst ganz unwichtig. Es geht nur noch um deinen Auftrag. Lerne die vollkommene Hingabe an den Willen Gottes."


Engel am Bett 2
Engel am Bett 1
Kätzchen unterm Bett
Bild an der Wand
Im Bett Lesende

Freitag, 19. August 2011

Schutzengel (9)

"Zwei Engel und Adler im Hochgebirge" Tuschezeichnung, 16.August 2011



Wenn der Engel dich, liebe Seele, an die Hand nimmt und auf dem hellen Pfad führt, so wisse, daß dieser lichtreiche Pfad nicht unbedingt immer exakt deinen Vorstellungen entspricht. Vielleicht magst du sogar das Gefühl haben, er gefalle dir nicht so hundertprozentig und spürst, wie dein Wille sich zu sträuben beginnt. Doch wehre hier dem Eigensinn! Und sei gewiß, es ist der beste Weg, den du gehst!
Engel mit Zepter, Gesicht
Engel im Felsen schwebend, Gesicht
Engel im Felsen schwebend
Engel mit Zepter

Mittwoch, 17. August 2011

Schutzengel (8)

"Engel nimmt Seele an der Hand"


Tuschezeichnung 16. August 2011

Die Szene könnte sich am Hirschenstein ereignen. Der Hirschenstein ist ein höherer Berg des ersten Höhenzuges des Bayerischen Waldes. Es gibt dort Granitsteine, Fichten und Buchen.

Die Seele befindet sich auf ihrem Lebens-Weg gerade auf einem Höhenzug. Es gibt eine gute Aussicht. Doch die Seele ist erschöpft vom Aufstieg, ebenso ihr treuer Begleiter, der weiße Hund. Sie weiß nicht so recht, welche Richtung sie einschlagen soll. Da kommt mit mächtigen Schwingen ein Engel und nimmt sie an der Hand.

Engel und Seele
Engel (Gesicht)
Seele (Gesicht)
Seele und schlafender Hund
Hirsch

Montag, 15. August 2011

Receptio animae in caelo


Hallo, Dori, wie du ja weißt, stehe ich allem, was mit Religion zu tun hat, äußerst kritisch gegenüber. Zu lange bin ich damit belogen worden. Aber für dich habe ich es gerne getan - hat mir dann sogar selber gefallen...

(der Übersetzer dieses meines Textes von 15. 08. 2009)

Ex casa mons crucis:
Receptio animae in caelo


Sicut Sancta Maria puerum divinum in nobis feramus.
Sicut Sancta Maria hunc puerum pauperibus animalibus angelis praesentibus pariamus.
Sicut Sancta Maria hunc puerum manibus inimicorum servamus.
Apti simus ad hunc comitandum in via tristi reliquendi etiamsi lacrimarum pleni,
apti simus ut doloribus huius perfodiamur.
Apti simus, ut cum amicis huius convivamus;
tum aliquando sicut Sancta Maria in caelo recipiamur.
Itaque ut Sancta Maria voce nostra "Domine, fiat" apti simus,
ut consalvationem creatorum vexatorum participemus.

(de Dorothea de Silva Bavariae)

In Deutsch:

Aus der Kreuzberg-Hütte:
Aufnahme der Seele in den Himmel

Wollen wir wie die heilige Maria das göttliche Kind in uns tragen.
Wollen wir wie die heilige Maria dieses Kind in den Hütten gebären in Anwesenheit
der Armen und der Tiere und der Engel.
Wollen wir wie die heilige Maria dieses Kind bewahren vor seinen Feinden.
Seien wir bereit, ihn auf den Weg des leidvollen Abschiednehmens zu begleiten - wenn auch
tränenreich,
und seien wir bereit uns von seinen Schmerzen mit durchbohren zu lassen.
Lassen wir uns ein auf ein Zuammenleben mit seinen Freunden;
so werden wir einst wie die heilige Maria durch unser "Ja, Herr, es geschehe" an der Miterlösung der gepeinigten Kreatur teilhaben.

Sonntag, 14. August 2011

Samstag, 13. August 2011

Schutzengel (6)

Engel sind Boten Gottes und erfüllen stets den Willen Gottes.

Ich denke, auch Menschen oder andere Geschöpfe können manchmal wie Engel von Gott gesendet in unser Leben treten.

Sie haben die Aufgabe zu helfen.




D. August, 2011

Freitag, 12. August 2011

Schutzengel (5)

Entscheidend ist nicht, wie wir uns beim Ausführen einer Sache oder eines Werkes fühlen. Entscheidend ist, daß Gott seinen Segen dazu gibt.

D. 04. 03. 2011



An dieser Stelle möchte ich mich bei den wunderbaren Heuernte-Helfern 2011 bedanken. Ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen, das Heu heim zu holen. Geholfen haben:
Patrick und Fabian Preuß, Pascal Konetschny, der Xaver, der Andy, dem die Wiese gehört, der Hoferlbauer, der die Heupakete gepreßt hat, Johannes und Manuel, die am sogenannten "Erdbeerfeld" die "Schlachteln" zusammengerecht haben, ebenso Familie Ölhorn, die in Patersdorf die Schlachteln zusammengerecht hat. Danke an die Schusterbäuerin für's Ausleihen eines Rechens und der Zapfwelle. Hier ein Video über die lustige Heuernte der Andy-Wiese.

Donnerstag, 11. August 2011

Schutzengel (4)

Schau auf den Segen, der dank Seines Beistandes und Willens von dir ausgehen darf .

D.2/2011

Mittwoch, 10. August 2011

Schutzengel (3)



Du meinst, ich bekomme wieder neuen Mut?
Okay, um deines Namens willen, dann mag ich's wohl glauben.


D.2/2011

Dienstag, 9. August 2011

Schutzengel (2)



Vergiß nie und sorge stets darum, den Himmel in dir zu tragen!


D. 8/2011


Heute konnte ich aus Foxis Katerpfoten einen Vogel retten. Vorsichtig trug ich ihn in Leonhards Zimmer im 1. Stock, setzte ihn auf ein Kissen und öffnete das Fenster zum Garten hinaus. Sorgend setzte ich meinen Morgentee fort. Da hörte ich ein frohes Zwitschern - wie "danke, danke!" - und das Vögelchen erhob sich leicht und heil in die Lüfte, während Foxi brav auf meinen Füßen schlief, erschöpft von der Jagd.

Grasmücke am Kissen in Sicherheit
Dori beim Frühstücken plus Raubtiere
Foxi (mit kleinem Kratzer auf der Nase)

Montag, 8. August 2011

Schutzengel (1)



Mögen die Engel des Trostes immer deine Bitten erhören und dir Mut und Kraft schenken!



(Hannelore Knechtel)

Sonntag, 7. August 2011

Ein Sonntagabend mit Thomas, Synchronizität....

Thomas ruft mich an, er möchte mir gerne ein Bild zeigen, welches er seinr Frau Freia zu Weihnachte gekauft hatte. Ich solle einfach mal meine Meinung sagen. Das Bild zeigt (in Öltechnik) eine Frau mit einer verletzten Taube in der Händen. Die Frau weint.

Stille Linde hat vor wenigen Tagen etwas ganz Ähnliches gemalt. Da haben wir sie wieder: Die Synchronizität.

Vergleich der beiden Kunstwerke in der Liste:

Bild Thomas
Bild-Detail Stille Linde
Sonntagabend

Der Post von Stille Linde erklärt, worum es geht: "this watercolour is a search for tenderness, for deep communication, and real care."
Thomas hat das Gemälde erst mal bei mir gelassen. Außerdem hat er mir einen von ihm verfaßten Text vorgelesen.

Man beachte auch den aktuellen Post von Stille Linde und das Gedicht von Thomas im Kommentar.

Dienstag, 2. August 2011

Gertrud - das Leben einer Dresdener Trümmerfrau (in englischer Sprache)


Gertrud was born on February, 17th, 1920 in Dresden. She was the daughter of the master-tailor Paul Klein and his wife Martha. They were four children: Johannes, Maria, Gertrud and Siegfried. Today the youngest brother Siegfried becomes 84 years old. Congratulations, Siegfried!

It was during the time before the second world-war, and the family had a lot of troubles to get enough to eat. Through the help of a teacher Gertrud was allowed to visit a higher school in Dresden. She was 18, when she met her great love Theodor.

The war came, Theo was far away. Gertrud was pregnant. She survived the terrible bomb-night in a cellar. Dresden was burning. On the next day Gertrud saw all the burned-out injured soldiers leaving Dresden (the hospital was bombed) and a lot of completely black-burned people lying around. She left Dresden with the last train. It was overcrowded with people, blood and bones, it had been fired before.

Gertrud escaped to her sister Maria. Maria was married and living in Viechtach in the Bavarian Forest. Here she found shelter awaiting her baby.

The war was over, Gertrud was just before the birth of her baby and crying a lot missing Theodor. Was he still alive, and how could he know, that she was here? One sunny day - she was hanging some baby clothes for drying in the garden - it happened: She heard the voice of Theodor asking Maria: "Is Gertrud here?" This was a never forgotten scene of her life.

A happy and wonderful love began. The loving couple became parents of three daughters: Gelia, Sylvia and Dorothea. The parents submitted her daughters to visit good schools and universities learning mathematics, chemistry, languages and art. Theodor and Gertrud spent several beautiful holidays in Italy, Yugoslavia and Greece. They visited concerts of Johann Sebastian Bach and art-exhibitions.

The happiness of Gertrud broke, when wonderful Theodor became very ill for several years. He died on January, 4th, 2003 on a grey winter day in hospital. Gertrud spent about four weeks watching beside his bed. She was so sad. She survived brave for seven long years. Sometimes she said. "Oh, my sweet daughter, it's already seven years I miss Vati (daddy) - I cannot believe...."

During the last year she felt more and more calm and peaceful in spite of her great desire, and she became slowly more and more withering away. Her longing for Theo moved her more and more to heaven. The second Tuesday to the last she opened as usual in the evening the window, looked up to the stars as every night saying to Theodor: "Good night, Theo." She closed the window and said to the old-peoples-nurse Jarka from Slowakai: "Soon I will go to Theo.". Next night she fell down and broke her leg. She was brought to hospital, had a successful and quite fast surgery. She said: "I want to go home in a few days..."

After two days a hectic, high fever came. With her tired blue and clear eyes and a very fine nearly invisible but lucid smiling and nodding she said: " Yes, good bye..." to all of us.
She died on a sunny summer morning, August 26th, 2011.

Gertrud und Theodor
Frauenkirche in Dresden, alte Radierung aus Elterns Wohnung
Gertrud mit Pflegerin Helena, 2010
Gertrud and Theodor in 2001

Doribilder, mit denen Gertrud lebte:

"Der Fremdling",1994, Acryl
"Die Tagebuchschreiberin", 1996, Öl, Leim, Asche
"Wald", 2010, Öl, Acryl,