Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Sonntag, 30. Oktober 2011

Weite Sicht über den Bayerischen Wald

Sophie blickt vom Kaitersberg über das Zellertal. Am Horizont (im Süden) kann sie wegen der heutigen speziellen Wetterlage die Alpen erkennen.

weite Sicht übers Nebelmeer
weite Sicht mit bunten Bäumen
weite Sicht mit goldenem Gras
weite Sicht bis zu den Alpen
weite Sicht bei Dämmerung

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Im Rodewald

Da sitz ich, mit dem Wolfgangshackl in der Hand und dem treuen Begleiter neben mir auf dem Stumpf einer alten Tanne. Ich werde mir noch ein paar Zweige mitnehmen (daher das Hackl). Zwei Tage später komme ich zurück auf eine vor Wochen angefertigte Zeichnung einer Künstlerin und lese den Kommentar zu selbiger Zeichnung einer anderen Künstlerin und wundere mich darüber, was Künstler bisweilen sehen und fühlen, oft über Zeit und Raum hinaus.

"Invocation", gezeichnet von Ramona F e l s e

Kommentar zu Ramonas Zeichnung von Stille Linde:
When I look at this, I feel like I am slowly becoming the woman in the drawing ... I cannot explain, I become her ... I move to "the inside of her" : feeling, wishing, hoping, loving what she feels wishes hopes and loves in this invocation.

der Mutter Grab mit Tanne umgrünen
das Wolfgangshackl
"An der Futterkrippe am Bretterschachten", Dori, Herbst 2009

Kochrezepte von Enzo aus Calabrien

Enzo hat paar tolle einfache Rezepte auf Lager, von denen ich Euch heute selbsegemachtes

PESTO

vorstellen möchte:

- Petersilie und Sellerieblätter, falls verhanden, klein hacken, Knoblauch mit Knoblauchpresse zerkleinern, Olivenöl dazugeben -
- das Ganze in ein breiters Schraubglas oder ähnliches Gefäß) geben und mit einem Pürierstab zu einem leckeren Pesto zermahlen -
- Gefäß verschließen und in den Kühlschrank stellen, hält sich über längere Zeit -
- zu Fisch, auf gebratenes Fleisch, zu Kartoffeln, Nudeln, Salat servieren - Guten Appetit!

Bei Rückfragen Enzo anrufen, nicht vor 2 Uhr nachmittags, unter der Nummer:
0151/26705720

Montag, 24. Oktober 2011

Die Tagebuchschreiberin (2)

Die Tagebuchschreiberin sitzt in ihrem Arbeitszimmer und schreibt gerade einen Text aus einer Einführung zu Gedanken der alten Wüstenväter ab:
"Gesegnet war die Zeit, als Einsame ihre Abgründe erproben konnten, ohne als Gestörte oder Besessene zu gelten. Ihr Mangel an Gleichgewicht wurde nicht negativ bewertet, wie es bei uns der Fall ist. Sie opferten 10, 20 Jahre, ja ein ganzes Leben einer Ahnung, einem Blitz des Absoluten zuliebe." (Emile Cioran)

Die Zeichnung habe ich vor einem Jahr angefertigt.
die vollständige Zeichnung
Entwurf in Farbe
alter Stich eines schreibenden Einsiedlers

Samstag, 22. Oktober 2011

Der Segler hat einen Kajak erstanden

Ab heute können dank dieser spontanen Ersteigerung Flußfahrten - beispielsweise am nahegelegenen Regenfluß - unternommen werden. Kein umständliches Ausleihen mehr! Tolle Gelegenheit auch für (Teilzeit-)Mitbewohner und Gäste (international) des Stufferhauses.

zwei Stuffer-Boote

der Kajak wird von den ersten Mitbewohnern inspiziert

das Segelboot im Herbst-Winterschlaf

der Fluss "Regen"

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Das fliegende Pony

Nach etlichen Wochen "Sicherheitszone" sind der Xaver und ich gestern Abend mit Scho Seppe ein wenig ausgegangen - dachten wir!! Nach wenigen Schritten erschrak unser Wildpony derart vor einem ungewohntem Geräusch, daß er wie der Wind davonflog, sprang, wirbelte, sich aufbäumte und über Wiesen und Felder galoppierte, daß es eine Augenweide war, ihm zuzusehen. Auch die Schafe kuckten ganz erstaunt zu.
Der Ponyflug dauerte etwa eine halbe Stunde, dann kehrte Scho Seppe wieder friedlich in sein Revier zurück.
Da ich keine Filmkamera dabei hatte, zeichnete ich die Szene später aus dem Gedächtnis auf.

Ich und die Schafe schauen fasziniert zu
Die ganze Zeichnung
Scho Seppe heute
"Fliegendes Pferdchen", Stroh-Arbeit, 1992

Da Scho Seppe wegen seiner (inzwischen überstandenen Hufrehe) immer noch strikte Gras-Diät einhalten muss, ist er dann doch im Revier besser aufgehoben, der ewig Wilde.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Werkstück Schrank oder: einen alten Schrank von hässlicher Farbe befreien

Hier seht Ihr (Foto links) das Ergebnis eines Schrank-Workshops, welches sich über mehrere Wochen hinzog. Gestern fertig gestellt, möchte ich Euch hier und heute eine kurze Werk-Anleitung geben (...mein Handwerker- und Kunsterzieherherz...)

Also:
1. Schrank am besten ins Freie stellen, da wir es mit Säure, Staub und scharfer Lauge zu tun haben werden.

2. Ihr könnt zunächst versuchen, mit einem Abbeizmittel aus dem Baumarkt den Schrank einzustreichen und mit Spachtel, Wurzelbürste, viel Geduld und viel Wasser die Farbe irgendwie entfernen. Vorsicht, ätzend! Neugierige Tiere fernhalten! Natürlich Arbeitshandschuhe tragen! Kann Sissiphusarbeit werden :)! Hier: Tobi

3. Da die Abbeizmittel heutzutage nicht mehr besonders gut "angreifen" (die früheren werden wegen krebserregender Inhaltstoffe nicht mehr angeboten), könnt Ihr das Problem mit einer Schleifmaschine (Sandpapier) angehen. Nachteil: staubt brutal! Hier: Manu

4. Auf den Rat lieber Nachbarn hörend, die Euer Vorhaben nun schon länger beobachten, besorgt Ihr Euch am besten von einem Bäcker BREZENLAUGE und streicht die hartnäckigen Farbstellen damit ein. Hier: Dori. - Dabei ist unbedingt folgendes zu beachten:

5. Das Glas, mit dem Ihr die Lauge vom Bäcker abholt, muß unbedingt gut gekennzeichnet sein, sonst rückt der Bäcker die Lauge nicht raus!

6..Achtung: SEHR ätzend! Daher am besten Stoffhandschuhe und darüber noch Lederhandschuhe anziehen, auf die Augen aufpassen und überhaupt SEHR aufpassen!

7. Lauge mit Pisel auftragen - nach kurzer Einwirkzeit mit Bürste, Lappen, Pinsel und viel Wasser die Lauge-Farb-Jauche abspülen. Katzen wegscheuchen!

8. Nun habt Ihr einen schönen alten Schrank, der Geschichten erzählt und auf jeden Fall schöner ist als jede Industrieware. Frohes Schaffen!

Dienstag, 18. Oktober 2011

Die Tagebuchschreiberin (1)

Drehe den PC um 90 Grad nach rechts, dann kanst Du lesen, was sie gerade schreibt.

Das Thema der Tagebuchschreiberin ist autobiografisch und wiedeholt sich bei meiner Arbeit relativ oft. Ich werde Euch in der nächsten Zeit ein paar Arbeiten ḿit diesem Thema vorstellen.

Außerdem schreibt sie:
"Die Seele ist so tapfer geworden, und so von himmlischer Freude erfüllt, daß sie keine neuen Freuden mehr braucht. Die ungeordneten Wünsche sind zur Ruhe gekommen, und niemand kann die Seele aus ihrer friedlichen Beschauung aufwecken, außer sie WILL es. Damit wird sie für ihre Umgebung so etwas wie ein ruhiger Pol."
Die Ispiration für diese Betrachtung hat die Tagebuchschreiberin aus der Lektüre des 21. Verses des Geistlichen Gesangs des Johannes vom Kreuz. (eine weitere Zeichnung zu diesem Thema von Ramona Felse)

rechter Teil der Zeichnung
die vollständige Zeichnung
ein Kleeblatt im Tagebuch
von Sophie gefunden und ins Tagebuch gelegt

Samstag, 15. Oktober 2011

Die St. Wolfgangskapelle heute

Bei strahlendem Herbstwetter machte ich mich heute auf den Weg zur Wolfgangskapelle mit dem Vorhaben, die Blechschafe am Weg dorthin auf eventuelle - zum Glück nicht vorhandene - Blechschäden zu kontrollieren.

Ich kehrte bei Hildegard Weiler in der Wolfgangsklause auf ein Glas Tee ein, wurde Zeuge einer netten Begegnung mit einem Gesandten aus Chudenice/Tschechien wegen eines grenzüberschreitenden Projektes (s. Wolfgangiblog) und pilgerte alsdann mit Hilde und den Hunden Timmi und Wolfi zur Kapelle (sehr empfehlenswert!). Hier einige Impressionen:
Blechschaf am Weg (1)
Blechschaf am Weg (2)
Blechschaf am Weg (3)
Wolfgangslinde an der Wolfgangsklause
Hilde und Vitus Aschenbrenner aus Chudenice
Wolfgangskapelle und blauer Himmel
alte Schutzmantelmadonna (restauriert von Franz Berg, Akademiekollege von Dori)
Kapellenfenster
kleine Blech-Putte
origineller Wolfgangs-Altar
wildromantisch, der Felsen, an dem die Kapelle klebt

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Lustiges Hühner-Raten (Teil 2)

Hallo und grüßt Euch im Kapplxaver-Hühnerstall! Zuerst mal an diese Stelle vielen Dank an Euch alle so zahlreich interessierten Beobachter des Doriblogs.

Nun gehen tätsächlich (fast) ALLE Hühner abends von selbst in den Stall!! Und das nur nach 2 Einsperrtagen!! (Xaver hätte es nicht mehr länger ausgehalten!). Allerdings: EIN ganz liebes Huhn sitzt abends nach wie vor der Kälte trotzend im Busch. Okay, this ONE we can carry inside by hand some evenings more.

Nun meine Frage: Welches Huhn sitzt abends noch im Busch?? Kleiner Tipp: Die brave (schwarze) KLARA haben wir eine Woche später hinzugefügt in der Absicht, daß die brave (auch schwarze) STELLA nicht so allein ist...

Heute wieder im Busch
Xaver setzt sie behutsam auf die Stange

Dieses Kuzvideo verrät die Lösung (ganz ehrlich: wer hat's erraten??):

video

Seufend denke ich: O, if all these birds in the world would get a little bit of love and feeling.
video

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Lustiges Hühner-Raten

Wie Ihr vielleicht noch wißt, haben wir im Sommer im Hühnervolk Zuwachs bekommen: 5 Silbersterne (schön), 2 Schneeflocken (schnell), Stella und Klara (brav) und Linda und Berta ( angepaßt). " Wie schöne Derndel!" (Xaver)

Dem Original-Kapplhof-Stil entsprechend haben sie sich natürlich angewöhnt, im Baum zu übernachten. Was nun, wenn es kalt wird?? Wunder genug, daß sie es bisher ohne Fuchs-Schaden überlebt haben....aber der Frost!! Der kommt bestimmt!

Fazit: Hühnr umgewöhnen.

Wie geht das? Alle Hühner einige oder mehrere Tage komplett im Stall lassen, until they have learned to find a good-night place in the hen-hut. But how is it possible to keep them a few days inside in teamwork with Xaver, who cannot keep the door closed? Okay: One night....later another. It will work NEVER!! (Dori). But the Kapplhof-Hens know what to do.

Guess, which hen is going since two days first into the hen-hut?? (here a short introduction):

video Answer/ Lösung: Dieses Huhn (Name?)

Wer noch mehr Aktuelles zum Thema Original-Kapplhof-Stil sehen möchte, click here:
The woodmaker-hermit

Montag, 10. Oktober 2011

Nach dem Alm-Abtrieb

Der Schnee kommt je nach Gebirgshöhe manchmal schon Ende August, auf jeden Fall aber bereits im September, so daß die Sennerinnen mit ihren Kühen die Almhütte verlassen und in feierlichem Schmuck hinunter ins Tal ziehen. Es ist die Zeit der "Introversion" in die Enge des Stalles.

Die Tiere sind heil hinunter gekommen. Auf der Alpe liegt Schnee. Die Sennerin ist voller Dankbarkeit.

Der gelbe Schein der Forsythia leuchtet noch und schon vom Frühling her.

Bienenwachs/Öl auf Gemälde in Batik-Technik vom April diesen Jahres. Format: groß

Karin geht mit den Kühen ins Tal (Hallo, Karin!)
Die Sennerin
Gesicht der Sennerin
Detail mit Kuh
nochmal Detail mit Kuh
Huhn und Hahn
Kalb
Hirsch
Kopf Hirsch
Gemälde von Christopher Paudiß, 1630-1666, (Diözesanmuseum Freising) "Kälberhandel"

Sonntag, 9. Oktober 2011

Erster Schnee 2011
















Da ist er, droben auf'm Arber!

Freitag, 7. Oktober 2011

Gäste - ein Bild in Öl und Wachs getränkt

In verschiedenen Räumen und Bildräumen befinden sich - real und visionär - Figuren und Tiere. Die Räume und Ebenen sind willkürlich und nach einer innerlich gefühlten Ordnung ineinander verschoben.

Der Bildgrund ist ein mit Sepia und Acryl gemaltes Bild. Dieses habe ich in Ölfarbe/Umbra regelrecht "getränkt", mit weißer Acryl-Deckfarbe weitere Raum-Ebenen zugefügt bzw. umgeändert, mit flüssigem heißen Wachs hineingearbeitet und mit bunten Ölfarben Akzente gesetzt.

Arbeitszeit: Mai bis Oktober (mit Pausen - wirken lassen).
Format: groß (120/150)

Fliegnder Hirsch und Bild im Bild
Figur mit Pony
Figur mit Pony (Hochformat)
Schreibende (Lesende) mit "Illusionshirsch"
Schreibende (Lesende) mit Illusionshirsch (Querformat)
Gesicht der Figur mit Pony
nochmal Vollansicht

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Biau - so grau wie niemand und nichts


Sie ist eine grau gemusterte Kätzin. Ihr Fell ist so grau, daß ich seine Grauheit kaum beschreiben kann. Sie ist grauer, als ein wolkenverhangener Himmel, grauer, als Beton, grauer, als Asphalt, als Granit. Sie ist grauer, als alle grauen Katzen der Welt. Biau, Du bist die Graueste!
Grau, auf Grün gerollt
Biau und Manuel
Biau und Johannes
Biau als Skulptur
Zwei Katzen
Raubkatze
Grau auf Buntkariert
Biau als Herz
Biau, frisch gefunden
nicht so grau wie Biau!
schlafende Katze und schlafender Löwe

Montag, 3. Oktober 2011

Erntedank-Altar 2.Oktober 2011

Heuer habe ich den Altar "Altar Engelsdank" genannt. Es gab schon einige Erntedank-Altäre mit Namen, so z.B. "Altar Gotik" oder "Altar Sonnenblume". Es ist insgesamt mein 15. Erntedank-Altar.

Früher war es Brauch auf dem Land, daß die Bauern zum Erntedankfest Feldfrüchte oder Früchte in die Kirche brachten, damit diese gesegnet würden. Heutzutage bringen zum Gottesdienst einziehende Kinder einen geschmückten Erntewagen und kleine Körbe mit Früchten oder Lebensmitteln mit und legen diese nieder, aufdaß sie später beispielweise an zu kranken oder im Altersheim lebenden Menschen gebracht werden.

Mein Altarschmuck soll lediglich eine Erinnerung an alle Früchte incl. Korn, Heu usw. sein, gleichzeitig ein Symbol der Dankbarkeit für alle Früchte, auch geistiger Art.

Blumen-Ernte mit Sophie
Blumen transportieren
Mysterium
Detail "Äpfel"
Detail "Heu und Stroh"
Detail "Sonnenblume"
Vollansicht, seitlich
Detail "Engel"