Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Freitag, 30. Dezember 2011

NOCH 2011 abends im Stufferhaus und anderswo



video

studentisch / kreativ / international / tierlieb / computersüchtig / freundschaftlich / brüderlich / verliebt / stuffersüchtig /

Von und mit Hanna aus Japan-München fotografiert:

Impression: Doriküche
Blechschafe vorm Stufferhaus
Blech
daddeln
bei Nacht und Nebel unterwegs
am Wegweiser
aus der Foxi-Perspektive
Viechtach, Zentrum
vegetarisch
auf Besen fliegen
Kraft und Wärme
reine Tierliebe

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Der Vogelbringer

In Anbetracht der vielen Zerbrochenheiten, welche die Seele sieht, erlebt, ist sie irritiert. Da hört sie vom Vogelbringer. Er kommt in das Haus der Seele und bringt die Vögel - Vögel als Vorboten für die große Heilung und Wiederbringung alles Verlorenen, vermeintlich Verlorenen.

Und wie heißen die Vögel? Sie heißen Geduld, Freundlichkeit, Herzensruhe, schöne Überraschungen, Gastfreundlichkeit, freundliche Gäste, Mut, Tapferkeit, schöne Lieder und Bilder, Hilfe von außen, Trost.

Die Seel sieht den Vogelbringer noch nicht. Er ist in Begleitung von Tieren und kindlichen Engeln.

Vogelbringer und 3 Putten
Vogelbringer und offene Tür
Seele
Gesicht Pony
Putte
die ganze Zeichnung

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Den Spuren folgend

Als ich heute zur Ranch kam, erwarteten mich bereits geduldig die Schafe. Es war, als ob sie mir was sagen wollten. Ah! Der Scho Seppe ist nicht da! Oh! Jetzt sehe ich ihn: Er "grast" da hinten in der Prärie und sucht unter der Schneedecke frisches Grün. Natürlich besser nicht (hatte Hufrehe). Wo ist nur das Loch? Den Fußspuren folgend finde ich die Stelle: Ein Drittel der Ostseite des Zaunes liegt - umgeweht vom Sturmtief Joachim - darnieder. Das heißt im Klartext: Improvisieren! Zum Glück finde ich einige Holz-Paletten, die Yaver und ich sogleich - Zaun notdürftig aufgestellt - einspreizen. Ja, am Kapplhof ist immer was nicht perfekt. Und DAS vor Weihnachten!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Weihnachtspost

Die nasse Schafstalljacke habe ich zum Trocknen über die Stuhllehne gehängt, die Schäfchen sind im Trocknen, Timmi schläft, Foxi immer in meiner Nähe, Biau weiterhin nicht auffindbar - so schreibe ich einen Stapel Weihnachtskarten an liebe Menschen - näher und ferner wohnend - selber auch freundliche Post bekommend.

Wollschafe auf Schal sticken
Lampenschirm aus Papier für Leonhard basteln
Blech-Engel für Ramona auswählen
Oder diesen?
Biau am 16.11. - 3 Tage später war sie weg
Dori und Foxi
Die Weihnachtskarte 2011

Samstag, 17. Dezember 2011

Nah am Wetter - Stall muß möglichst trocken sein!

Nachdem Xaver und ich gestern während des Sturmtiefs "Joachim" die Unterstand-Situation unseres Einfachstalls - (einen anderen akzeptiert Scho Seppe eh nicht!) - notbehelfsmäßig zu verbessern versucht haben, setzten wir heute - frisch und wieder trocken - unsere Arbeit fort:

Im Stall ist es schon viel trockener
Am Rand vom Dach tropft es noch: Xaver bastelt
Gut, daß Xaver die doofe Dachpappe noch hat!
Längs 3 Stück befestigen: genial!
Beißt mich hoffentlich kein Pony oder Schaf!
Scho Seppe mag Xaver, auch wegen Karotten
Seht, wie trocken und gemütlich
Danke, Xaver!

Freitag, 16. Dezember 2011

Stresstest: Wetter am Kapplhof

Heute: Schneeregen mit Sturmböhen, Schlammschnee, Tropfdach und Naß-Offenstall.

Während Xaver im ganzen Hof nach Nägeln sucht, versuche ich erstmal den Stallboden trockenzulegen, was aber erst dann einigermaßen Sinn hat, wenn wir vorne beim Scho Seppe seinem Vorbau irgendwie einen Schutz hinbekommen, damit es nicht mehr so heftig reinwacheln kann. Aber der Xaver findet immer was! Nobelnägel mit Riesenflachköpfen und eine Plexiglasrolle, damit es hell bleibt. Zur Not noch ein Bettgestell und ein Stück Verpackungsfolie.

Wir werden so naß, daß ich danach jedweden weiteren Austritt aus meiner Raubtierheimhütte strikt verweigere und mich der Weihnachtspost zu widmen beginne. Das am Rand tropfende Stalldachach ist nächstes mal dran.

Schneeregen, Sturmböhen und Naß-Offenstall
geduldig auf Heu warten
Improvisation mit Plexiglas
auf jeden Fall nobler als die armen Ställe in Moldavien, hab ich mir sagen lassen
in der Raubtier-Hüttenhöhle

Impression Kurzvideo:

video

Dienstag, 13. Dezember 2011

Advent am Berg

Im Tal ist es noch grünbraun, aber ab 800 Metern liegt Schnee, nicht so sehr viel, gerade so, daß wir den 3. Advent am Pröller auf 1043 Metern Höhe feiern konnten. In Gedanken waren liebe Freunde dabei, und ab und zu meinte ich, die Spuren von Katze Biau oder vom Advent selber zu sehen.
Hier möchten wir,- das sind Sophie, Manuel, Karl-Heinz und ich, Euch mitnehmen auf einen sanften Aufstieg zum Gipfel.

Gaudi-Start
Einstieg am St.Wolfgangsweg/Goldsteig
Winterwelt
leicht bergan
durch den Wald hinauf
durch den Wald hinauf 2
durch den Wald hinauf 3
am Gedenk-Marterl vorbei
mit Waldgeist "Rübezahl"
mit "Tierchen"
Winterzauber
Leitwolf
Zuckerbaum
Sicht ins Tal
Meditation
selten: Karl-Heinz und Dori
Gipfelfoto!

Und hier könnt Ihr Hilde und mich und 2 Pilgerhunde beim Pilgern auf den Pröllergipfel begleiten (3 Tage später): Wolfgangiblog

Samstag, 10. Dezember 2011

Die Waldhirtin


Die Waldhirtin geht mit ihrer Herde im Gebirge. Sie sieht ein Wanderschild, da steht:"Zum Höhenweg". Gerne würde sie die herrliche Aussicht vom Höhenweg ins Tal wandernd geniessen. Doch sie ist sich ihrer Verantwortung für die Herde bewußt und wählt den niedrigeren Weg. Während die Berge in jenseitiges Licht getaucht sind, nähert sie sich mit den Tieren einer offenen Waldkapelle.

Sich der Kapelle nähern
Hirtin, Herde, Kapelle
Blick zu den Bergen
Die Waldhirtin
Das vollständige Gemälde
So wirkt das Bild in meinem Wohnzimmer, wenn es nicht angestrahlt wird.

Freitag, 9. Dezember 2011

Hoffnung tragend

Die Seele befindet dich in einem Raum mit einer Darstellung der Pieta, einem Gebirgsgemälde mit Schaf und einem Tisch mit Krug ( s. Vermeer van Delft). Aus der Körpermitte der Seele strahlt ein Licht. Die rechte Hand hält die Seele auf ihr Herz, die andere öffnet sie zur Welt. Sogleich fliegt eine Taube auf ihre Hand, und eine 2. Taube kommt von der anderen Seite angeflogen.

An der Wand des Zimmers steht folgendes geschrieben:
"Das Beste hoffen heißt, der Hoffnung - die man nicht sieht - die Möglichkeit geben zu entscheiden, was das Beste ist. Sich das Warten versüßen heißt, der Hoffnung Großes zutrauen."

Das Beste hoffen ist ein Zustand, wie wenn du einen Eimer voll Licht in deinem Bauch hast.

Detail
Gesicht der Seele
Bild mit Schaf und Alpen

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Die Haustierfütterung

Kurz vor der Dämmerstunde komme ich zum Kapplhof. Es stürmt und regnet und schneit, und wie jeden Tag warten die Tiere dringend auf Futter. Zuerst kommen die Hühner angerannt, die brauchen schnell was, weil es gleich finster wird. Dann ist der Kater Peterl dran. Er sagt "miau" und springt auf seinen hühnerfreien Geheimplatz, auf einen alten Xavergolf. Scho Seppe steht schon am Eingang - heute patschnass - und wartet. Die Schafe warten hinten im trocknen Stall. Doch bevor ich das Heu bringen kann, muß erstmal dringend ausgemistet werden. Zum Glück fährt der Xaver seit einiger Zeit immer den vollen Mist-Schubkarren zum Misthaufen. Ich würde diesen Tagesordnungspunkt - speziell bei Schnee - nur mit letzter Kraft oder gar nicht bewältigen.

Die Hühner kommen angerannt
Sie bekommen eine leckere Weizen-Mais-Mischung
Peterl bettelt schon
Er bekommt sein Katzenfutter am Xaverschrottgolf
Patschnaß steht Scho Seppe am Eingang und wartet
Zuerst mal ein spezielles haferfreies Pferdemüsli - mmmmmmhm!
Die Schafe harren im Trocknen aus
Doch zuerst muß ich alles trocken und sauber machen und frisch einstreuen
Hingabe
Die Nacht bricht herein
Timmi war überall dabei und schläft nun wie ein Bär

Montag, 5. Dezember 2011

In Erwartung

Wir befinden uns in einem offenem Stall. Einige Tiere warten vor der Futterkrippe. Eine Gebährende liegt in Erwartung auf das Kind auf dem Boden. Sie hat der kleinen Katze ein Schälchen Milch hingestellt. Die Szene spielt im Bayerischen Wald mit Blick auf den Osser (rechts oben).


"Es ist das kleine Warten, durchdrungen von dem großen Warten auf die himmlische Freude, die in Form von Liebe schon in das Jetzt hineinfließt, eine Freude über die Wiederbringung alles schmerzlich Verlorenen, Vermißten." (5.12.11)

Die Gebährende und die wartenden Tiere
Die Katze hat ein Schälchen Milch bekommen

Sonntag, 4. Dezember 2011

Musikalisch

Sophie aus Tours spielt im studentischen Orchester München die Querflöte. Hier läßt sie spontan einige Töne an der Orgel der Christuskirche Viechtach erklingen. Diese Szene hat mich zur Zeichnung "Die Orgelspielerin und Osserblick" inspiriert: video

Samstag, 3. Dezember 2011

Meine "Farewell"-Tiere

Täglich wartend auf unsere Katze Biau, die nun den 13. Tag - möglicherweise wegen Revierproblemen - nicht nach Hause gekommen ist, denke ich wieder nach über vielen Tier-Kummer, den ich schon erlebt habe:

Leben mit Tieren im Anwesen Großenau
Georg, als Bock abgegeben
Graugans Fridolin, von Bestie getötet
weiße Gans, von Bestie gleichzeitig getötet
20 Hühner abgegeben, leben heute noch
2 Lauf-Enten, leben heute noch, hier: Wildenten
In Stadel lebten 30 Tauben, Marder alle getötet

in einer spannenden Aktion habe ich die Hühner und Enten eingefangen und entführt, da Besitzer Probleme machte - Auszug mit den Schafen zum Kapplhof...

Donnerl (hier noch jung) starb am Kapplhof, Diagnose: Blutige Ulcera an den Organen
Nanuk (weiß), gefunden am Kapplhof, mit Flasche aufgezogen, wurde überfahren
Nanuk
Amadeus ( hier noch jung) starb am Kapplhof, vermutlich wegen einem Eiweis-Schock (zu viel Gras)
Hahn Hansi ist nach schweren Erfrierungen 2011 gestorben
Diese Katzen wurden durch Haus-Abbruch in alle Welt verstreut, ich half neue Zuhause suchen
Kater Perterls Mutter (dreifarbige Katze, sehr wild), ist spurlos verschwunden
Bini, Schwester von Biau und Peterl, aufgezogen von Gelia, verschwand mit 2 Jahren spurlos
Else, gestorben wegen einer durchgebrochenen Eileiterentzündung
Hanna folgte Else einige Wochen später, Antibiotika haben nicht mehr geholfen
Zwei Kapplhofhühner kürzlich von Habicht gerissen
Scho Seppe kam nach 2 Wintern auf der Mooshütte zum Glück wieder nach Hause zurück!
Biau, seit 13 Tagen vermißt

Be kinder than necessary, because everyone you meet is fighting some battle!

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Die Orgelspielerin mit Osserblick

Siehst du da drüben die beiden spitzen Berggipfel, den Osser? Weißt du, wie die Böhmen ihn nennen? "Die Brüste der Mutter Gottes!" Ist das nicht ein schöner Name? (Siegfried von Vegesack)

...und der Osser steht groß und mannhaft da, wie ein rechter Himmelshalter. (Hans Watzlik)

Der Große Osser mit 1293 Metern liegt unmittelbar an der Grenze zum Böhmischen. Der Kleine Osser, 1266 Meter hoch, liegt etwas weiter im Westen, ganz in Bayern. Beide Gipfel gelten wegen ihrer spitzen Form als einzigartig im Bayerischen Wald.

Vor dieser Kulisse spielt die Orgelspielerin auf ihrem Instrument. Etwas unterhalb ein Böhmisches Gehöft, offen, mit einem Pony und einer Katze, die dort erst kürzlich zugelaufen ist. In der Mitte ein herbstlicher Apfelbaum und ein Korb mit Äpfeln.

Ossergipfel
Pony und Katze
Orgelspielerin