Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Freitag, 31. August 2012

Die Silberstern-Glucke

Gestern kam sie zum ersten mal aus ihrem Geheimversteck hervor - und heute vor die Kamera: Die Silberstern-Glucke mit zwei herzallerliebsten Küken! Sie ist eine gute Mutter, und alle haben Achtung und Respekt vor ihr. Und wehe, ein Feind kommt den Kleinen zu nahe! Wie glücklich die Kinder, die eine Glucke haben!!

Körnerfütterung:

video


Unter die Glucke schlupfen:

video

3-Minuten-Video: "Die Glucke"


Blechschaf "Milchschaf", unterlebensgroß, weiß/painesgrau


Hier zeige ich Euch ein Schaf, welches ich in rostigem, verbogenem Zustand durch einen zweiten, ja dritten Übermalungsvorgang restauriert habe. Wenn die Blechschafe neben einer Straße, die im Winter gesalzen wird, stehen, rosten sie leicht. Mit jeder Übermalung jedoch werden sie stabiler und auch schöner wegen der Untermalungs-Schichten. So ähnlich ist es auch oft bei meinen Bildern: Durch Übermalung können sie Dimensionen gewinnen. Es gibt aber dennoch keine "General-Regel".

Detail:
Gesicht des Schafes




Donnerstag, 30. August 2012

Felix

Felix ist 13 Jahre alt, wohnt einen Kilometer vom Kapplhof entfernt in Weging und kommt jetzt in den Sommerferien öfters zum Hof, um zu helfen, denn er mag Tiere. Er besucht das Gymnasium in Viechtach und hat ein gutes Talent, vielseitige Arbeiten zu machen.

Felix und Scho Seppe

defekten Zaun wegreißen mit Xaver

Zaunpfosten zuspitzen mit Xaver

Dienstag, 28. August 2012

Dori-Malerzimmer heute


Weitere zwei Engel "Sonnwende", halblebensgroß, in Blech treten aus meiner Vorstellung heraus und manifestieren sich als Skulptuern. Es ist einfach ein irres Gefühl, Skulptuern zu machen, so real, zum Anfassen. Nicht so zum Träumen und Schweben geeignet wie Bilder, aber die Bildhauer sind nun mal gerne real und hart. Nun hab ich schon eine zielmliche Heerschar von Engeln, das könnte gelegentlich eine Kunst-Aktion werden.

Gesicht 1
Gesicht 2
im Kontext 1
im Kontext 2

Sonntag, 26. August 2012

Hanna fotografiert Dori-Kunst (2): Dori-Häuser


Diese Collage aus verschiedenen Details meiner Bilder ist eine Komposition von Kirschblüte und Nachtvogelnest. Danke für diese Idee, Hanna! jetzt weiß ich, was Du mit "Dorifarben" meinst!

Hanna und Johannes

Samstag, 25. August 2012

St.Wolfgang mit Schaf, Blech - und eine Meditation mit Hund


Man betrachte den psychologischen Gesichtsausdruck des Schafes. Dieses Schaf heißt übrigens: "Schaf Golden Retriever" und ist absolut unverkäuflich!

Wolfgangs-Statue in der Kirche St.Johannes, Chudenice, Tschechien (Pilgerweg)

Vollansicht St.Wolfgang mit Schaf Golden Retriever

Meditation am Wochenende mit Golden Retriever

Freitag, 24. August 2012

Huhn Gerlinde frißt Xaver aus der Hand

Vielleicht erinnert ihr Euch an unser neues Huhn "Gerlinde".

Gerlinde ist schon so zutraulich geworden, daß sie dem Xaver aus der Hand frißt.

Hühner und Kater Peterl







Xaver, Gerlinde und Timmi:

video

Hanna fotografiert Dori-Kunst (1)


Dieses Foto heißt "Der Arbeitstisch der Künstlerin" und wurde kürzlich von Hanna aus München/Tokyo fotografiert. Hanna studiert Kunstgeschichte, besucht mit Nachtvogelnest - so heißt Johannes, wäre der Name vom Japanischen ins Deutsche übersetzt - "Dori" hieße dann übrigens "Erdenmädchen" - besucht also mit Nachtvogelnest gerne das Stufferhaus, wo sie sich ab und zu auf Fotopirsch macht und auch den künstlerischen Wert einer gefüllten Küchenabfall-Schüssel erkennt.

 Ich habe gerade einen halb-lebensgroßen Blechengel der Sorte "Sonnwend-Engel" in Bearbeitung, der gut in eine Sommerumgebung paßt. Außerdem gibt es immer mal wieder Pilgerwegschafe zum Restaurieren. Diese Aufnahme nannte Hanna "Die Künstlerin kümmert sich um ihr Pilgerschaf". Es war schon Abend, als Hanna das fotografierte, und als sie zurück kam, fing sie noch das Pseudo-Taubenhaus in der Abendbeleuchtung ein - sozusagen im Ton "Taubenblau". Sie nannte diese Aufnahme "Ein Haus vor dem Haus".

Größenvergleich Sonnwend-Engel (halblebensgroß) / Pilgerschaf

Dienstag, 21. August 2012

Ein Wochenende ganz im Thema "Pilgern"

Hanna, Anastasia und Sophie in der St.Wolfgangskapelle bei Böbrach

Dieses Wochenende stand ganz unter dem Thema "Pilgern". Wir besuchten die Wolfgangskapelle, stellten Fragen zum Thema Pilgern, erstellten Texte, machten uns Gedanken zur weiteren Wegplanung des Pilgerweg St.Wolfgang und genossen den wunderwarmen Sommer.

Zwei "Lebenspilger" kommen im Bayerwald an
Aufstieg zur Wolfgangskapelle
Auf der Kapelle
Anastasia aus der Ukraine
Hanna aus Japan
Sophie aus Frankreich
Ein schweres Holz tragen
"Hanna ist stark!" (Zitat Jojo)
Richtig bayerisch essen
Im Stuffer-Garten

Sophie und Rudolph Treitinger vom Landesamt für Vermessung und Geo-Information arbeiten am Thema Pilgerweg St.Wolfgang

Eva-Maria erklärt uns ihre Erfahrungen zum Thema Pilgern: Video hier
Text von Eva-Maria: hier

Montag, 20. August 2012

Aus Doris Atelier: "Eine alte Geschichte"


 Laßt uns heute über das Thema LIEBE reden. Dazu betrachten wir die Kreidezeichnung "Eine alte Geschichte". Sie hat eine Größe von 100 mal 80 cm und entstand 1993.

Im Vordergrund seht Ihr ein Liebespaar. Das Paar wirkt, als ob es schwebt. Im Mittelgrund sind ein paar Häuser, Wiesenauen und den Kühlturm eines Atomkraftwerks, vielleicht den bei Dingolfing in Niederbayern.

Hanna sagt: "Als Kind dachte ich immer, und glaubte fest, dass es sich bei dem eiförmigen Gebäude neben dem Kühlturm - (hier nicht zu sehen) - um das Ei eines Dinosauriers handelt."

Dori: " Ich finde, der Kühlturm sieht hier fast wie eine Tasse mit heißem Tee aus, weil er im Vergleich ziemlich klein ist. - Ich wollte aber schon ein Atomkraftwerk darstellen. Es ist in diesem Zusammenhang sowohl ein Symbol für Gefahr, aber auch ein Symbol für eine große Energie."

Hanna: " Das Atomkraftwerk ist zwar mächtig, aber das Liebespaar ist noch größer gemalt. Das heißt, die Liebe schreckt nicht zurück, wenn Gefahr ist, und sie ist stärker als jede technische Energie."

Dori: "Im oberen Bildbereich ist eine Mutter mit ihrem Kind auf einem weißen Pferd (Symbol der Reinheit und des Vertrauens). Ich sehe hier 3 Bedeutungsebenen:
1. Eine Mutter mit dem Kind auf der Flucht, wie es schon immer aus verschiedenen Gründen passiert ist - bis heute.
2. Das biblische Thema "Flucht nach Ägypten" - die heiligen Eltern bringen das Jeseuskind (vorübergehend) in ein sicheres Land.

So hatte ich immer gedacht. Aber heute beim Duschen ist mir die 3. Ebene eingefallen. Ich habe daran gedacht, dass eine Mutter ihr Kind immer geistig begleitet und behütet, auch - oder besonders, wenn das Kind über eine Grenze in ein anderes Land geht. Das Kind ist zwar dann normalerweise schon erwachsen, aber es bleibt immer das geliebte Kind, und sie wird es immer beschützen. Ich denke dabei an zwei wunderbare Frauen: Mayumi aus Japan und Christine aus Frankreich, die ihre Töchter in Deutschland wissen."

Hanna: "Dori, du gehörst auch zu den wunderbaren Frauen, denn du hast drei Söhne in München."


Samstag, 18. August 2012

Aus Doris Atelier: "Die Heiligen nehmen Platz"


Dieses Gemälde ist eines meiner besonders wertvollen Freunde. Es war vorletzten Sommer in der Viechtacher Ausstellung und hat dort ganz schön Aufsehen (positiv) erregt. Es ist sehr spontan in Sepia-Acryl-Malmittel-Technik gemalt, fast wie eine japanische Kalligraphie.

Hanna sagt: "Das ist fast schöner als japanische Kalligraphie! Du machst so interessante Experimente! Ich hab mal gesehen, wie du TEE als Malwasser verwendet hast :)"

Dori: "Ich hab auch nichts dagegen, wenn mal eine Katze über ein noch nasses Bild läuft :) Das ist das Schicksal vom Bild und Bilder malen sich gerne auch selber weiter."

Hanna: "Ich schaue mir gerade den Tisch genauer an. Das Brot und der Wein erinnert mich an deinen Spruch: 5 sind geladen, 10 sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß' alle willkommen - ich nenne das: Vermehrungs-Strategie :) !"

Dori antwortet: " Das gefällt mir! Ich liebe spontane Gäste, die nicht so wählerisch sind und auch mit einem einfachen Essen zufrieden sind. Ich habe das Bild in einem Sommer gemalt, da war ich richtig oft allein in contemplativer Stimmung. Niemand war da, und ich hatte die Vorstellung, dass sich auf einmal mehrere Personen an den Tisch setzten. Mir kamen sie wie Heilige vor. Nun - nach fast oder genau 2 Sommern ist dieses Bild insofern Wirklichkeit geworden, als ich eigentlich zur Zeit fast ohne Unterbrechung sehr liebe - das ist für mich heilige - Menschen im Stufferhaus beherbergen darf."

Hanna: "In einer Person erkenne ich Johannes."

Dori: " Auch meine Mutter hat oft gesagt, ich stelle meine Söhne dar. Das läuft aber alles unterbewußt ab."

Hanna: " Was meinst du genau mit HEILIG?"

Dori: " Heilig hat hier was mit Heilung zu tun, mit heil sein, mit heil werden; heil, das heißt gesund sein durch sich gegenseitig verstehen, mitfühlen, miteinander reden, essen, abspülen = meditieren :) und kommunizieren."

Hanna: "Das sind alles fundamentale Dinge im Leben, einfach die wichtigsten. - Ich sehe noch etwas: auch das Schaf sieht so aus, als ob es einen Heiligenschein hat. Bei dir sind auch Tiere wie Kinder und gehören zur Familie dazu. Ich freue mich, daß du zu uns jungen Leuten KINDER sagst, und ich freue mich, dass ich Deine Tochter bin!"





Freitag, 17. August 2012



Heute besprechen wir mit Euch ein weiteres Detail aus dem Bild "Wie Sankt Wolfgang die Schafe nach Hause führt". Hier seht Ihr die Wolfgangskapelle und ein Schaf, welches zur Kapelle - das IST das "Zuhause" - geht.

Hanna sagt: "Alle Details eines Dori-Bildes sind wie Mitglieder einer Familie. Sie sehen sich ähnlich, aber jedes hat eine eigene Individualität. Deshalb ist jeder Teil bei Doribildern schön. Das meine ich wirklich so. Das gesamte Bild ist eine Familie. Wenn man Doribilder nicht kennt, denkt man vielleicht, dass solch ein Detail ein ganzes Bild ist. Aber ich kenne Doribilder. Doribilder neigen dazu, mehrere Szenen, Berge, Bäume, Tiere Häuser, darzustellen."

Dori antwortet:" Das finde ich einen sehr interessanten Aspekt! Danke, Hanna!"

Hanna: "Danke, Dori!"

Donnerstag, 16. August 2012

Aus Doris Atelier: "Stufferhaus" (Detail)


Heute hat Hanna aus München/Tokio mein Atelier besucht. Beim Gemälde "Wie Sankt Wolfgang die Schafe heim führt" gefällt ihr das Detail "Stufferhaus" besonders. Hanna studiert Kunstgeschichte an der LMU. Sie sagt: "Mir gefallen DORIFARBEN. Beim Joggen habe ich Blumen mit DORIFARBEN gesehen. Genau diese Farben sind hier zu sehen. Dori-Gemälde sind immer schön. Aber, wenn man ein Detail, wie zum Beispiel hier das Stufferhaus heraus nimmt, ist das wie ein eigenes Gemälde." Dori sagt: "Du hast Recht, Hanna! Ich könnte durchaus  mal so ein Detail-Bild in größer malen!" Hanna sagt: " Es ist ungewöhnlich in der Kunst, dass bei man bei einem Gemälde ein Detail herausnehmen kann, wobei jeder Teil schön ist."

für morgen hat Hanna noch ein anderes Detail desselben Gemäldes ausgewählt...

Mittwoch, 15. August 2012

Aus Doris Atelier: "Die Botschaft"


Stellt euch vor, es sind Ferien und Ihr besucht mein Atelier. Ich zeige Euch in den folgenden Posts verschiedene Gemälde in verschiedenen Stadien oder Details und erkläre euch so manche Prozesse und Inhalte.

Dieses Gemälde "Die Botschaft" ist in Sepia-Acryl-Technik und hier gerade in einem "alchemistischen" Verwaschungsprozess. Es wird sich - das weiß ich heute - zum Bild "In der Almhütte" entwickeln. Aber auch dieses Stadium hier ist von eigener Schlüssigkeit. Jedes Bild ist ein Prozess von mehreren Ebenen, die Öl-Lasur-Maler nennen es "Untermalung". Ich arbeite fast immer in verschiedenen Schichten, füge hinzu und wasche wieder weg, bis ich die Tiefe gefunden habe, die ich interessant finde.


Montag, 13. August 2012

Sommer in Niederbayern: miteinander essen (4)

Diese wohlverdiente Mahlzeit nehmen Xaver, David und Bernhard zu sich, nachdem sie hinten im Stall aufgeräumt haben, um Platz für sieben große Pferdeheupakete vom Haidbauern, Xavers Patenonkel, zu schaffen:

Zuerst muß altes, schimmeliges, staubiges Heu raus
Original Kapplxaver Ambiente
diskutieren

Ein defekter, unnütz beladener Anhänger muss auch aus dem Weg:

video

Und hier noch ein 3-Minuten-Video "Fensterln in Niederbayern" mit Kapplxaver

Freitag, 10. August 2012

Sommer in Niederbayern: miteinander essen (1)


Workshop Kapplhof: Den Vorbau trockenlegen


















An diesem Projekt "den Vorbau trockenlegen" arbeiten wir nun schon mehrere Wochen. Nach jedem Sommergewitter gab es eine Überschwemmung in diesem von Heiko 2010 gebauten Holz-Vorbau. Erstmal mußten wir einiges aus der Stau-Nässe rausschleppen. Helfer bei diesem Part des "Workshop Kapplhof" sind bisher:

Bernhard aus Polen
Xaver aus Fernsdorf
Annerl
Maria aus den Philppinen
Enzo aus Calabrien

Werk-Impressionen:
Sowas soll in Zukunft nicht mehr vorkommen
Bernhard gräbt
Dialog
Fortschritte
noch mehr Fortschritte
 Gewitter-Test
Test 1 bestanden!



Donnerstag, 9. August 2012

Dienstag, 7. August 2012

Montag, 6. August 2012

Samstag, 4. August 2012

Wilder Nordlandsommer (1)


Freitag, 3. August 2012

Sushi

...mit Hanna, Sophie, Manuel, Johannes, Daniel, Agnes, Segler und Dori...

Chefköchin: Hanna aus Tokio. Das bedeutet: Wir kriegen heute ein Original Sushi!!

Man nehme:

- Seetang, getrocknet (Supermarkt)
- Rundkornreis, gekocht
- Avokado, weich
- Bärlauch-Frischkäse (oder anderen
- Gurken
- Mozarella oder Käse
- Fisch aller Art, z.B.Räucherlachs, Krabbencreme, Krebsfleisch, Kaviarcreme, etc.
- Sojasoße
- Wasabi (=scharfe Rettichpaste wie Meerettich, nur grün)
- Ingwer aus dem Beutel

Auf je eine Seetangplatte den Reis ausbreiten, (evtl. Finger in Wasserschälchen befeuchten), -  in die Mitte verschiedene der oben angegebenen Gemüse/Käse/Fisch-Zutaten nach Belieben aufreihen. Das Ganze mit einem kleinen "Bambusrollo", welches unter der Seetangplatte lag, zusammenrollen und in etwa 3cm breite Scheiben schneiden. Ihr könnt die fertigen Röllchen beim Essen in Sojasoße tauchen oder auch mit dem Ingwer verzehren. Dazu: Weißwein paßt gut!

Ihr könnt Eure Creation mit Fisch oder auch vegetarisch gestalten. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Guten Appetit!

Mittwoch, 1. August 2012

Landkarten studieren

Bei der Weiterentwicklung des Projekts "Pilgerweg St.Wolfgang" trafen sich am Wochenende Sophie und Hilde, um den Weg in seinem Verlauf zwischen Regensburg und Böbrach zu erstellen. Gleichzeitig arbeiten wir an einem Flyer, dessen Vorderseite einstimmig mit "Dorikunst" gefüllt werden soll.

Johannes bietet Rat und Hilfe speziell am PC an.

Das Wolfgangsfieber greift um sich!

 Doriflyer sind cool!!!

Informationen zum Wolfgangsweg in diesem Video