Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Samstag, 29. September 2012

Zum Michaelistag

Zum heutigen Michaelistag (Tag der Engel und Erzengel) werfe ich mit Euch einen Blick in mein Malerzimmer. Links seht Ihr das Öl-/Blattgold-Gemälde "Mit den Hunden zu den Starzen" (zwei Leute mit Hunden ganz links unten im Bild) und einen meiner bemalten Blech-Engel "Sonnwende", von denen ich diesen Sommer einige angefertigt habe.

 Den Erzengel Michael habe ich einige Male dargestellt:

Erzengel Michael 1
Erzengel Michael 2
Erzengel Michael 3









Hier seht Ihr die Darstellung eines Schutzengels, auf Holz gemalt:



Maria mit dem Kinde, umgeben von Putten, gemalt auf Holz, nach einem Viechtacher Gnadenbild ("Haussegen"): HIER


Erzengel Michael, Detail, Öl, Wachs

 Der Michaelstag gilt, da er am Ende eines Quartals ist, auch als Wetter- und Lostag. Allerorten finden um diese Zeit auch Michaels-Märkte und -Dulten statt. In vielen christlichen Gemeinden wird am Sonntag nach dem Michaelistag das Erntedankfest gefeiert.

Hier eine Darstellung des Erzengel Michael von Stille Linde: HIER



Mittwoch, 26. September 2012

Septemberabschied

Auf ungefähr tausend Metern Höhe gibt es einen Platz, wo man die Welt aus höherer Warte sehen kann.

St.Englmar liegt am Fuße des Predigtstuhl. Hier kann man am Pilgerweg St.Wolfgang bis Rettenbach oder gar bis Österreich gehen, so man Zeit hat.

Hanna und Jojo gehen mit Timmi ein paar Kilometer, betrachten die schöne Natur und nehmen Abschied, denn Hanna wird morgen nach Tokyo fliegen.

Gute Reise, Hanna und auf ein glückliches Wiedersehen. Grüße nach Japan!


Sophie und Celine singen ein altes Liebeslied aus Russland: HIER

Dienstag, 25. September 2012

"Doritiere"


Hanna war bei ihrem letzten Besuch im Stufferhaus auf Fotojagd und hat einige Tiere aus meinen Gemälden "geschossen" und sie danach mit Jojos Hilfe zu einem Patchwork-Bild zusammengestellt.

Und was ich sonst noch für süße Freundinnen beherbergen darf: HIER


Montag, 24. September 2012

Ex Cucina de Dorothea de Silva de Bavariae


"Ex Cucina de Dorothea de Silva de Bavariae" heißt soviel wie "entstanden und entwickelt in Dorotheas Küche", da ich bisweilen bei meiner Arbeit in der Küche oder in der Malerküche Ideen von Sätzen bekomme, die ich - wenn ich geistesgegenwärtig bin - aufschreibe. Hier sind 4 Sätze, vor einigen Tagen mit Tusche und Feder niedergeschrieben und - als Zettel bzw. Papyrusrollen - von Putten zur Ansicht gehalten

1. Bleib dran, es klärt sich, wenn es gereift ist. Bleib geduldig.
2. Ich habe mich für das Leben entschieden.
3. Damit das kochende Wasser nicht lau wird, musst du das Feuer erhalten.
4. Deine Probleme können deine besten Helfer sein.

Satz 3 stammt - frei nachgesprochen - von Hannas japanischem Karate-Lehrer aus Tokyo.

Sonntag, 23. September 2012

"Der Unterstand", Nachzeichnung


























Zwischen Stufe 2 und 3 des Malprozesses "Der Unterstand" fertigte ich zur Klärung meiner Vorstellung diese Tuschezeichnung mit demselben Titel an.

Ich finde wirklich die Klarheit des Aufbaus dieser Zeichnung überzeugend. Besonders gelungen ist mir die Landschaft im Hintergrund, ihre Räumlichkeit, auch in Bezug zur Holzkonstruktion.

Der Vorteil des Gemäldes liegt in der Farbe und in der Größe. Die Zeichnung ist nur etwa im Format DIN A 4, etwas breiter, das Gemälde dagegen ist ca. 90 mal 60 cm, und damit der Realisierung einer "erdgewordenen" Idee weitaus näher. Aber ich liebe die Freiheit dieser gezeichneten Linien sehr!

Donnerstag, 20. September 2012

"Mama Theresa"!


Wenn ich zum Kapplhof komme, begrüßen mich alle dort Anwesenden immer sehr freundlich und erwartungsvoll. In meinem Korb habe ich stets für alle irgendwas dabei, Futter, Leckerbissen, Brot und Zeitung vom Vortag und zum halben Preis für Xaver, Wein als Helferdank und zum nächtlichen Einschlafen für Enzo - und so weiter.

Letzte Woche begrüßte Enzo aus Calabrien mich freudig mit "Mama Leone!", was ich echt lustig fand, aber gestern kam die nicht mehr zu toppende Steigerung "Mama Theresa!", sodass ich heute den Enzo bat, diese Szene für meine Internet-Präsentation nachzudrehen, was Ihr hiermit sehen könnt:

video

Dienstag, 18. September 2012

Der Unterstand

"Der Unterstand", Detail

Dieses Gemälde in Öl-/Ölkreide-auf-Acrylgrund-Technik entstand, indem ich ein Stück Pappe, relativ querformatig (90 mal 60 cm), einfach mit ein paar Formen begann und dabei frei imaginierte. Sofort kamen das Pony, Schafe, eine Frau mit Glucke auf dem Arm, ein Mönch (oder so), zwei Hunde und der Unterstand, den ich letzte Woche auf der Ranch wie durch ein Wunder bekommen habe, vor einer Pilgerweg-Landschaft mit Dorf und Burg zum Vorschein. Ich arbeitete in mehreren Stufen und Schichten und habe das Bild heute fertig gestellt. Vor dieser Fassung fertigte ich noch eine Nach-Zeichnung an - zur Klärung meiner Vorstellung - die ich Euch das nächste Mal zeige.

Die Szene spielt im Früh-Herbst, und wir befinden uns in etwas erhöhter Position, als ob wir die Ereignisse des arbeitsreichen Sommers nun aus höherer Warte - geschützt, aber in offener Lage - betrachten. Bitte beachtet besonders die psychologischen Gesichtsausdrücke der Tiere. Hier erkennt man, wie ich in ständiger. täglicher Verbindung mit den Tieren in ihnen eine fühlende Seele erlebe. Beim Gesicht der "roten Frau" gefällt mir die Bewegung, die durch das Verschwimmen der mit reichlich Malmittel versehenen Ölfarbe entstanden ist. Perspektive ist für mich - wie Ihr schon lange wisst - sekundär und unwichtig.

Mönch
rote Frau mit Glucke
Gesicht rote Frau
Pony, Segenshand, Schaf und Burg
Terrier
Tiere und Segenshand vor Landschaft mit Burg
Gesamtansicht
Gebälk mit Haussegen

Der Haussegen ist fast auf jedem meiner Gemälde und zeigt die Jahreszahl der Entstehung/Fertigstellung des Bildes an. Es ist in unserer Gegend üblich, dass am Dreikönigstag Kinder als "Weise aus dem Morgenland" verkleidet von Haus zu Haus gehen und Geld für die Armen sammeln. Sie haben Räucherwerk und ein Stück Kreide bei sich. Mit der Kreide malen sie über der Eingangtür der Häuser den Segen: 20 C+M+B 12 (Caspar/Melchior/Baltasar).

Mein Signum ist meist rechts unten und besteht aus einem "D" mit Punkt, also D.


Sonntag, 16. September 2012

Drei Original Kapplhof-Videos

Wilden Schafbock mit rohem Ei in der Hand spazieren führen
Das erste Video, welches ich Euch vorstelle, heißt "4 rohe Typen, ein Heuballen und ein sehr gemütlicher Hund":


video 

Das nächste Kurzvideo heißt:
"Wilden Schafbock mit rohem Ei in der Hand spazieren führen".
Paul hat sich später so geärgert, dass er mich fast umgerannt hat, und ich tagelang wegen blauschwarzem Boxer-Bluterguß daran erinnert wurde.


video



Das dritte Kurzvideo habe ich für alle Xaverfans auf Youtube geladen. Viel Freude bei Xavers
"Lustigen Hühnerfütterung":

Samstag, 15. September 2012

Alpenglühen

Vielleicht können sich einige von Euch noch an verschiedene Vorstufen dieses Ölgemäldes, Format 100 mal 100 cm, erinnern. Es was vor 3 Jahren sogar schon mal im "Zwieseler Buntspecht" ausgestellt - aber ich wusste damals schon, dass es noch nicht wirklich fertig war.

Die Geschichte ist folgende. Vor mehreren Jahren war ich an einem Sonnenseptembertag wie heute mit Johannes in München auf Studentenzimmersuche.
Zur Stärkung kehrten wir kurz in einen Biergarten ein - irgendwo in Schwabing, ein ganz winziger Biergarten, eher ein Garten mit Wirtshaus, wo man auch ein Bier trinken kann. Ich ging dort kurz innen rein aufs Klo und kam durch die Gaststube - da sah ich an der Wand ein Ölgemälde mit Alpenlandschaft Richtung Alpenglühen und eine Art von Haus/Hütte links im Bild. Das Gemälde hat mich sofort vollkommen ergriffen und machte mich innerlich so frei und glücklich, das ich versuchte, mir das Bild gut einzuprägen, um es selber später aus dem Gedächtnis zu malen.

Wir haben den kleinen Biergarten nie mehr gefunden, sonst hätte Jojo das Gemälde  für mich abfotografiert. Aber Jojo hat ein gutes Zimmer in einem sehr netten Studentenwohnheim bekommen!

Doch heute habe ich also "Alpenglühen" nach 3 Jahren endlich fertig gemalt. Es ist zwar anders geworden als das Ölbild aus dem kleinen Münchener Wirtshaus, - klar, im Doristil, viel extremer und expressionistischer, und die Szene mit Pferd MUSSTE natürlich auch dorimäßig dabei sein! Und das Licht auf der Szene mit Pferd... das freut mich schon, und ich erkenne den Ort wieder und atme ihn ein.


Mensch mit Pferd im Licht
Mensch mit Pferd vor der Almhütte
Mensch mit Pferd vor der Almhütte, Detail Hochformat

Donnerstag, 13. September 2012

Das Vordach ist fertig!

Unser Baumeister hat gute Arbeit geleistet und nun aus
Industrieverschalungs-Rest-Blech die Überdachung von oben regensicher gemacht. Im Hintergrund seht Ihr scho Seppe und unsere Bio-Indianer-Zäune mit tibetanischem Blechdosenklangeffekt - hergestellt aus Original Bayerwald Ast- und Dosenschrott. Da wir Abfall-Verwertungs-Künstler sind, sollte es keine Beanstandungen geben, wenn unser Baumaterial manchmal etwas chaotisch "bereit" liegt, was bisher auch jeder Ordnungsbeamte verstanden hat. Unsere Einstellung ist halt ziemlich franziskanisch, sowie Xaver ja auch eigentlich Franz-Xaver heißt.

Wohlverdiente Pause vor der "Kapelle" die immer noch ein Lagerraum ist, mit schlafendem Hund Timmi und  - wiedermal - ausgebüchstem Schafbock Paul, der so gerne Hühnerfutter stibitzt:


 

 

Mittwoch, 12. September 2012

Am Bild "Der Unterstand" weitergemalt

"Der Unterstand", Detail rchte Bildhälfte
In einem weiteren Malprozess lege ich eine nächste Farbschicht über die Öl-Farb-Skizze von gestern. Ich versuche, den angedeuteten Unterstand etwas klarer heraus zu arbeiten, die Tiere in einen realistischeren Raum-Bezug zu stellen und die Landschaft im Hintergrund zum Klingen zu bringen. Dadurch, dass sich durch diese Überarbeitung eine 2. Schicht ergibt, bekomme ich so etwas wie eine "Untermalung", ein Mittel, mit dem die alten Meister Tiefe und Raumwirkung in ihren Ölbildern erzeugt haben (Lasurtechnik). Allerdings ist meine "Lasur-Technik" völlig frei und ohne irgendwelche Regeln - sie ergibt sich automatisch durch das Korrigieren und Sich-Herantasten an die Formen.


Dienstag, 11. September 2012

"Der Unterstand" - Ölskizze auf nicht grundiertem Karton

Frei imaginierend  - auf eine Pappe mit Farbklecksen - ergaben sich die Themen meines momentanen Alltags: Pony, Schafe, Blick in die Berge, ein brauner Hund ( vielleicht Karin's Binosch), ein weißer Hund ( vielleicht Bennemann's Terrier), eine Glucke und zwei Menschen. Es handelt sich bei dieser Skizze  (ca.90/60 cm) um eine Vorstufe. Ich habe bereits einiges verändert und bin mitten im Prozeß - oder nennen wir es Kampf, oder sagen wir im Sinne von Hanna aus Japan: "Mal-Karate".

Montag, 10. September 2012

Bauprojekt "Unterstand" schreitet voran


Ruf die Dachsparren ( =Träger aus Xaverwald-Rundlingen von Fichten) legte unser anonymer Baumeister in einem nächsten Bauschritt Bretter, um eine höhere Stabilität bei möglichen Schneemassen zu gewährleisten. Als finale Abdeckung sind Bleche einer ehemaligen Verschalung vorgesehen.Wir ziehen also auch hier unser Prinzip: "Soll nichts kosten, wir nehmen, was wir bekommen" konsequent durch.  Das ist der Original "Workshop Kapplhof"-Stil,  ein Kunstprojekt des Künstler-Duos Xaver/Dori.

Im Vordergrund seht Ihr Schafbock Paul, halb verdeckt.

Jedes Kunstwerk ist wie ein Auftrag eines Engels, der einen göttlichen Gebärvorgang verkündet. In ausführlicher Form als angegebenes Zitat zu finden ( in auberginefarbenen Buchstaben) HIER

Zur Erinnerung vor einem halben Jahr: Gaudi im Wildgehege, !2-Minuten-Video HIER

Sonntag, 9. September 2012

Hanna spielt Bach

Sie schreibt zwar zur Zeit an einer schwierigen Hausarbeit im Fach Kunstgeschichte, doch wenn ihr etwas Zeit übrig ist, greift Hanna gerne zur Gitarre und spielt Melodien von Johann Sebastian Bach.

video

Samstag, 8. September 2012

Heiko nimmt seit Jahren spontan wieder eine Gitarre zur Hand



























Er hat schon ewig keine Gitarre mehr gespielt, Probleme, krank und so. Aber heute hat er auf einmal die Gitarre gesehen, - nimmt sie in die Hand und spielt einen Flamenko. "Meine Finger sind noch recht unbeweglich und steif" sagte er. Aber ich hatte ihn schon gefilmt.


Video HIER



Freitag, 7. September 2012

Scho Seppe bekommt einen erweiterten Unterstand


Hier macht Scho Seppe den ersten "Wetztest" an einer tragenden Säule der neuen Überdachung.

Anonmymus in Aktion

Gutes Zwischenergebnis am Ende eines Blauhimmeltages

Mittwoch, 5. September 2012

Jetzt weiß ich, was ich gemalt habe!


Sicher könnt Ihr Euch an dieses Gemälde noch erinnern, einige von Euch haben auch mitbekommen, wie es entstanden ist - es war ein längerer Entstehungsprozeß.

 Es ist Spätwinter. Ein "armer Ritter" nähert sich einem einfachen Anwesen mit Schafen in einer Waldlichtung. Vielleicht war er länger unterwegs und kehrt nun nach Hause zurück, wo ihn die Schafe bereits erwarten. Weiter hinten im Wald ist ein - nein: zwei - nein: drei Gebäude - es scheint eine Kloster-Anlage zu sein. Ich bin mir sicher, dass der Ritter sich dort stärken wird. Hinter der gesamten Szene baut sich ein weiter Blick über die Mittelgebirgs-Landschaft aus.

Nun, seit diesem Sommer, weiß ich, welchen Ort ich gemalt habe. Ich erinnere mich, dass ich das Kloster zweimal umgemalt habe, bis ich erkannte, dass es vollendet ist. Richtig so! Denn: Bei einem Spaziergang mit ein paar netten Söhnen, Tanten und Schwestern kamen wir nämlich exakt zu solch einem Ort! Obwohl nicht weit von meinem Wohnort entfernt, war ich dort noch nie (typisch!!) - Aber ich erkannte sofort mein Bild wieder, das war ein tolles Gefühl, könnt Ihr Euch das vorstellen? Gleichzeitig war ich aber auch wieder gar nicht überrascht, weil ich solche "Phänomene" bei meinen Bildern ja gewöhnt bin :)

Und was habe ich gemalt? Kloster Kostenz, ein Kloster und  Bildungszentrum, liegend nahe einer "Kante" des Bayerwaldes mit herrlichem Blick zum weiten Donautal. Die Strecke liegt noch dazu auf dem Pilgerweg, dem Wolfgangsweg, an dessen Realisierung wir arbeiten - nun, wie gesagt, was soll mich da groß überraschen?

Einmal - es ist schon 20 Jahre her - ging ein Mensch an meinem Haus vorbei, blieb stehen, klingelte und bat mich freundlich, ob er sich das Haus mal von innen ansehen dürfe. Ich bat ihn herein. Er betrachtete alles, das Blech, die Bilder und rief immer wieder voller Staunen: "Wie im Himmelreiche! Wie im Himmelreiche!" Ich fragte ihn, woher er komme. Er sagte, er sei ein Mönch aus dem Kloster Kostenz.

Kloster Kostenz

Blick über Schwarzach ins Donautal (bei gutem Wetter sieht man bis zu den Alpen

Die Aussicht geniessen

Am Pilgerweg

Kuh-Glockenklänge kurz vor Kostenz:

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Glockenklänge in Kostenz:

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Dienstag, 4. September 2012

Da sind sie!


Kirschblüte und Nachtvogelnest

Montag, 3. September 2012

Ein "Hirtenrufhorn"-Spieler und andere volkstümliche Klänge zum Sonntag


Heute - im "Besonderen Gottersdienst" in meiner "Notkirche" (sie ist wirklich als solche, also als NOTKIRCHE gebaut), - das ist der Ort, wo ich jeden Samstag (und das seit vielen Jahren)  den Altarschmuck für den Sonntag gestalte - , ließ er sein "Hirten-Ruf-Horn" ertönen. Ich bin zwar Afrikanerin, das heißt, eine Insel irgendwo bei Afrika heißt "Dori", aber sowas wie "Hirtenrufhorn" oder "Zwoagsang" mag ich schon auch gern.

Zum Kirchenbau: der Architekt Otto Bartning hatte bei seinen Kirchenbauten die Vorstellung - und er hat das auch geschafft! - dass sich allein durch den Raum das Bewusstsein der Besucher verändert in Richtung "gelebte Frömmigkeit", so möchte ich das mal formulieren, Ihr versteht schon, was ich meine.

"Fränkisches Vaterunser":

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Der "Hoamatland Zwoagsang" aus dem Bayerwald:


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Der Hirtenrufhoernspieler:

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ÜBRIGENS: Falls Ihr das Projekt "Christuskirche Viechtach in die UNESCO Weltkulturliste" mit Eurer Online-Unterschrift unterstützen wollt, könnt Ihr das gerne HIER.




Samstag, 1. September 2012

Drei kleinere Franziskus-Figuren

Gestern ging ich grade mal in den Keller und kam über zwei kleinere Franziskus-Figuren, Wachs/Acryl auf rostiges Blech. Sie waren in einem vergessen schlechten Zustand, die Gesichter waren unschön und hatten eine Übermalung dringend notwendig.
So ging ich denn abends quasi so nebenbei noch ans Werk.

"Oft sind Bilder, die man ganz nebenbei malt, sozusagen ohne dass man's merkt, die besten."
(Christian Ullrich, Künstler, gestorben 2011)

Figur "Franz", ca.45cm
Figur "Franz", ca.35cm
Figur "Franz", Detail
"Franziskus", Blecharbeit 2010, ca.65cm
"Franziskus", Detail