Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Donnerstag, 29. November 2012

Engel-Impulse, ein Hirtenhund im Schnee und ein Blick nach Bethlehem

Gesicht eines Engels (rostig, ohne Flügel), Blecharbeit
Ab morgen erscheint in der Kötztinger Zeitung/Viechtacher Anzeiger täglich ein Impuls zum Thema "Engel" von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann. jedem Impuls ist ein Kollnburger Blech-Engel zugeordnet.

Ihr könnt die Serie im Wolfgangiblog mitverfolgen. Die Reihe geht ohne Unterbrechung bis zum 7. Januar 2013.

Hier im Dorikult gehts weiter mit Schafen, Timmi, Wetter, Leuten und - hoffentlich - allerlei Dori-Kunst.


Timmi heute

Hier einleitende Worte zu den Engel-Impusen von meinem Freund und Nachbar Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann:


EINLEITUNG:
Wenn sich eine Künstlerin zusammen mit dem evang. Pfarrer mit Engeln beschäftigt, dann darf man annehmen, dass für beide die Engel mehr sind als geflügelte 'Jahresendfiguren' oder Dekoration. Sich mit den Engeln zu befassen, nur weil sie im Trend liegen, wäre auch noch kein Grund, das Thema aufzugreifen. Doch Engel sind mehr, als sie die esoterische Gefühlswelt beschreiben will.
Wer in die Heilige Schrift hinein hört, dem werden immer wieder Engel begegnen. Engel sind Boten, die ganz im Dienste Gottes stehen. Sie tun nichts aus sich oder für sich. Sie leben ganz in und aus der Hingabe. Engel machen, so hat es jemand gesagt, das Wirken Gottes anschaulich. Es gibt Stellen in er Bibel, da bleibt es offen, ob jeweils der Engel oder Gott selbst spricht. Die großen Engelsgestalten tragen in ihren Namen jeweils den Namen Gottes: Micha-El, Raffa-El, Gabri-El (El=Gott). Auch das unterstreicht die Bindung der Engel ganz an Gott.
Gibt es Engel? Die Frage ist genauso gut oder wenig zu beantworten, wie die Frage, ob es Gott gibt. Doch die Frage einer Bewahrung hat nahezu jeder schon machen dürfen. Und ich denke, dass es jeweils auch Situationen waren, wo der Ausdruck 'Glück gehabt' bei Weitem nicht der persönlichen Erfahrung angemessen ist.
Haben die Engel Flügel? „Gottes Engel brauchen keine Flügel“, so der Titel eines Buches des Alttestamentlers Claus Westermann. Engel begegnen uns in vielerlei Gestalt und durch ganz gewöhnliche Menschen. Die Engelsflügel sind ein Symbol. Sie sind ein Hinweis darauf, dass die Engel nicht an die Schwerkraft dieser Erde gebunden sind.
Lassen Sie sich nun Tag für Tag an die Engel erinnern. Seien Sie gewiss, dass auch Sie von Engeln umgeben sind. Ein guter Engel führe Sie durch die Adventszeit bis zur Weihnachtskrippe, an den Ort, an dem die Engel das Gloria sangen.
Ernst-Martin Kittelmann, Pfr.

Blick nach Bethlehem heute

Mittwoch, 28. November 2012

Noch kein Weihnachtsgeschenk?

Gesicht eines Engels aus Blech
Ist ja noch Zeit!

Der "Immerwährende Engelskalender" mit Bild und Impuls:

1. Kauft Euch oder bastelt einen Block zum Umblättern mit mindestens 30 Seiten.

2. Sammelt ab dem 1.Dezember die Kötztinger Zeitung und schneidet aus dem "Viechtacher Anzeiger" die Engel und die dazugehörigen Impulse aus.

3. Klebt diese auf die einzelnen Seiten.

4. Bei individueller Gestaltung könnt ihr die einzelnen Seiten noch verzieren.

5. Fertig ist ein Kalender, den man aufhängen kann und das ganze Jahr über bei Bedarf umblättern und darüber meditieren kann. Ein Rundlauf-Kalender sozusagen, nicht gebunden an fixe Zeiten.

Die Einleitung von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann zu den von ihm verfassten Engels-Impulsen findet Ihr schon diese Woche in der Kötztinger Zeitung.

Für meine entfernteren oder ausländischen Fans: Einfach aus dem Internet (z.B. wolfgangiblog.blogspot.com  oder facebook von Bürgermeisterin Josefa Schmid)) rausziehen, ausdrucken und basteln.

Viel Freude beim Sammeln und Schenken!


Montag, 26. November 2012

Aus zwei Berichten über die Kollnburger Blech-Engel



Dieses Foto, gemacht von Nicole Ernst, Kötztinger Zeitung, zeigt Bürgermeisterin Josefa Schmid (links) und Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann (rechts) mit meinen Blech-Engeln und mir -  in Kollnburg
 Am vergangenen Donnerstag und am Wochenende erschienen zwei Berichte in den Zeitungen "Kötztinger Zeitung" (Autorin: Nicole Ernst) und "Viechtacher Bayerwald Bote" (Autorin: Marion Wittenzellner). Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich dafür bedanken. Ich zitiere zunächst aus der Kötztinger Zeitung:

"...Jeder Engel ist ein Unikat. Rund drei Tage hat die Künstlerin in jedes Werk investiert. Zunächst schneidet sie die Figur mit einer Blechschere aus einer Schwarzblechtafel aus. "Dafür brauche ich bereits gut einen Tag", so Stuffer. Dann wird das Blech mit Sandpapier aufgerauht und Rostschutzfarbe darauf verteilt. "Am dritten Tag bemale ich die Figur mit Acryl- oder Ölfarben und überziehe sie mit wetterfestem Lack."...
..."Die Figuren sind sehr beeindruckend", sagt Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, "Ich werde dazu Impulse liefern."...

...Vom 1. Dezember an bis 6. Januar sind Kittelmanns Impulse - immer zusammen mit einem Engelbild - im Viechtacher Anzeiger (Kötztinger Zeitung) zu lesen. Dabei könne es sich um Bibelzitate, aber auch um andere Aussprüche handeln, so der Pfarrer. "Wir wollen die Menschen so durch die Weihnachtszeit begleiten." Engel eignen sich seiner Meinung nach besonders gut dafür. "Sie machen das Wirken Gottes anschaulich."...

Foto. Marion Wittenzellner, Viechtacher Bayerwald Bote
 Hier gebe ich eine Passage der Autorin Marion Wittenzellner, Viechtacher Bayerwald Bote, wieder:

" ... Die Engelsfiguren habe Dorothea Stuffer gewählt, weil sie spirituelle Themen grundsätzlich gerne möge, zumal sie aus eigener Erfahrung wisse, dass Engel - ob sichtbar oder unsichtbar - oft sogar dann kommen, wenn man sie gar nicht bestellt hat, und weil sie überdies der festen Überzeugung ist, dass es selbst für Tiere Engel gibt.
Bei einer ersten Kontaktaufnahme mit Bürgermeisterin Josefa Schmid Anfang November sei sie sofort auf offene Ohren gestoßen, und so habe sie gleich mit der konkreten Umsetzung des Projekts begonnen. Einige Engelsfiguren habe sie schon von einer Aktion mit Altabt Emmanuel Jungclaussen und Pfarrer Kittelmann vor einigen Jahren am Viechtacher Kreutzberg-Stadel gehabt, den überwiegenden Teil der Himmelsboten allerdings habe sie extra für Kollnburg hergestellt...
...Pfarrer Kittelmann war nach eigenem Bekunden ebenfalls sofort angetan von der Idee seiner geschätzten Nachbarin und Messnerin. Deshalb habe er sich gleich bereit erklärt, für jeden Tag zwei bis drei kurze Sätze als kleinen Impuls zu setzen. Denn natürlich gebe es auch im evangelischen Glauben Engel in Form von biblischen Gestalten, die das Wirken Gottes und die Kraft Gottes anschaulich und erfahrbar machen, wie der Geistliche hervorhob. Gerade diese Engelsfiguren von Dorothea Stuffer seien weit mehr als nur nette Dekorationen, so der evangelische Pfarrer, weil sie nicht nur eine Schlichtheit, sondern auch eine große Ensthaftigkeit in sich tragen.
Bürgermeisterin Schmid war sichtlich hingerissen von den liebevoll gestalteten Engelsfiguren, die eine große Bereicherung und Aufwertung für das Burgdorf seien. Sie dankte Dorothea Stuffer und Pfarrer Kittelmann für die Impulse , die die Kollnburger und ihre Gäste in Wort und Bild durch die Weihnachtszeit begleiten werden."

Information: Die Impulse sind vom 1. Dezember an täglich in der Kötztinger Zeitung und auf der Homepage der Gemeinde Kollnburg (www.kollnburg.de), auf Facebook oder im wolfgangiblog (www.wolfgangsweg.de) nachzulesen.

Rita Hacker, Regina Kapfhammer und Gust Wittenzellner beim Anbrigen des "Erzengel Michael" (Foto: Kötztinger Zeitung)


Freitag, 23. November 2012

Engel in Kollnburg

Bei der Burg
Am vergangenen Mittwoch traf sich eine Gruppe Kollnburger Helferinnen und Helfer zum Anbringen der Blechengel im Dorf. Der Nebel, der zur Zeit in den Bergen des Bayerischen Waldes liegt, trug zu einer besonderen, fast mystischen Stimmung bei. Die Zusammenarbeit war sehr harmonisch und wurde mit herzlicher Freude gemacht, und ich war wirklich fasziniert, welch nahezu familiärer Zusammenhalt an diesem romantischen Ort zwischen den Dorfbewohnern herrscht.

In der folgenden Link-Liste zeige ich euch einige Aufnahmen vom Aufbau.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass ab 1.Dezember in der Kötztinger Zeitung täglich eine Betrachtung zum Thema "Engel" jeweils als kurzer Impuls - verfasst von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann - erscheint. Wer lieber über PC meditiert, kann die Serie auch auf dem facebook von Bürgermeisterin Josefa Schmid oder über den Wolfgangiblog verfolgen. Zeitung hat halt den Vorteil, dass Ihr die Impulse samt zugehörige Engel einfach ausschneiden und sammeln könnt.

Pressegespräch
auf der Höh'
der erste Engel wird montiert
am Steuer des Frontladers
organisieren
Ritt durchs Dorf
Putten
Efeu
zwei nette Dorf-Frauen 
bei der Baumwurzel
Engel bei der Baumwurzel
kurz vor 16 Uhr
Engagement
beim Kirchplatz
beim Gefallenen-Denkmal
durch schmale Gassen
zur Burg hinauf
Torbogen im Nebel
 Erzengel bei der Kirche, Burg im Hintergrund
 17 Uhr: Hermann Biebl wird seinen Engel morgen selbst an der Fassade befestigen

Mitwirkende und Dank an:
Josefa Schmid, 1.Bürgermeisterin der Gemeinde Kollnburg
Tourist-Info-Leiterin Regina Kapfhammer, Organisation, Montage
Rita Hacker, Frauenbund Kollnburg, Organisation, Montage
Altbürgermeister Gust Wittenzellner, Montage
Gemeinderat Johann Mühlbauer bediente den Frontlader
Feuerwehrvorstand Thomas Mühlbauer, Montage


Video:

video





P.S.: Sehr informativer Text heute auch in der Wochenend-Ausgabe des Viechtacher Bayerwald-Bote von der wunderbaren Autorin Marion Wittenzellner!

Hier noch ein Hinweis: Besuchen Sie am 2. Advent-Wochenende den Kollnburger Christkindlmarkt, es lohnt sich!

Donnerstag, 22. November 2012

Szene im Dorf - Traum und Realität

Ihr könnt Euch vielleicht erinnern, dass ich kürzlich ein Bild angefangen habe, wo ich einen Traum von einer Dorfszene umsetzen wollte. Hier das fertige Bild in Öl-technik.

Was mich nicht ganz überrascht, ist die Tatsache, dass dieser Traum in ähnlicher Form heute tatsächlich in Realität stattfand. Es wurden nämlich in einer wunderbaren Kooperation der Kollnburger Dorfleute die dreißig Blechengel an den Fassaden verschiedener Gebäude angebracht. Dass ich im Gemälde die Kollnburger Bürgermeisterin Josepha Schmid dargestellt habe, wusste ich allerdings echt nicht, denn woher sollte ich ahnen, dass sie einen weißen Kater(engel) hat? Aber sowas bin ich bei meinen Bildern schon gewöhnt.

Am Dorfplatz und Reiter
Dorfleute, Leiter und Mutter
Nebelhirsch am Dach
weißer Hund, Gänse und andere Tiere
Frau mit weißem Kater
Frau mit weißem Kater und Dorfleute

Dienstag, 20. November 2012

Dori kratzt Scho Seppes Hufe aus

Es wurde schon finster, wie das im November halt so ist, wenn der Nachmittag fortschreitet, und niemand war da, der mir beim Hufe-Auskratzen hätte helfen können. So erledigten Scho Seppe und ich diese neuerdings streng angeordnete Prozedur in stiller Zweisamkeit einfach selber.

Da auch niemand zum Fotografieren da war, zeichnete ich die Szene später aus dem Gedächtnis.Vor der Erfindung der Fotografie hatte die Kunst oftmals den "Job", irgendwelche Szenen zu dokumentieren.

Schafe, rechter Teil der Zeichnung im langen Querformat


Sonntag, 18. November 2012

Grundkurs Hufe auskratzen

Xaver, Tierarzt Martin Nistler und Bernhard aus Polen beim Hufe Auskratzen
für die Gesundheit unseres Ponys Scho Seppe ist es unerlässlich, dass wir endlich mal lernen, wie man bei einem Pferd fachgerecht die Hufe reinigt. Unser Tierarzt gibt uns Anleitung.

Im folgenden Video seht Ihr den "Grundkurs Hufe reinigen" vor Ort, natürlich im Original Xaverhof-Stil.

HIER

Heute waren Xaver und ich schon in der Sache aktiv, Xaver hielt Scho Seppe im Pferdeflüsterstil und ich versuchte mein Glück - mit Erfolg! - allerdings ein wenig von hinten her, aber Scho Seppe schlägt nie aus, zumindest hat er es bisher noch nie getan, sowie Timmi nie beißt.

Dori beim Hinterhuf-Auskratzen (Foto: Enzo aus Calabrien)
Timmi mag auch die Pfoten ausgekratzt haben!

Donnerstag, 15. November 2012

Gemälde "Der Feierabend" überarbeitet - Blick in die Bayerwaldberge

Dieses Gemälde entstand ursprünglich im März dieses Jahres. Ein(e) Hirt(in) reitet auf dem Pony mit den Schafen nach Hause.
Die Szene spielt sich im Bayerischen Wald ab. Die höheren Lagen sind mit Schnee bedeckt, weiter unten findet man die wärmeren Erdfarben. Die Tiere gehen sanft über den weichen Boden.

Was habe ich verändert?
Der Himmel war komplett Magenta-Rot und mit einer schönen Mondsichel geziert. Das hatte beim Malen schon Spass gemacht, allerdings habe ich im Laufe der Zeit gemerkt, dass irgendwas massiv nicht "stimmte". Die Szene kam - nach längerer Forschung über das Bild - durch den zu monochromen dominanten Himmel nicht voll zur Sprache. Außerdem nervten mich die "reingeklebte" Sonne (die es in dieser Richtung sowieso abends nicht gibt) und die sehr weißen Berge im Hintergrund.

Der Feierabend, März 2012
Der Feierabend, November 2012

Wochenlang beobachtete ich den Abendhimmel, wenn ich mit meinem Metallpony auf vier Rädern und dem Hund am Feierabend vom Xaverhof nach Haus fuhr. Ich kam zu einem viel helleren, bevorzugt gelb-rosa-hellblauen Ergebnis, welches ich heute - Stunde der Wahrheit! - in die Tat umsetzte, gerne auch unter Verzicht auf den Mond.

Blick von Fernsdorf zum Rachel, März 2012
Blick von Viechtach zur Arberkette, März 2012
Blick von Fernsdorf auf die Oberbreitenau

Blick vom Kaitersberg ins Tal (mit Christine, Franrkreich), November 2011,
Blick gegen 16 Uhr im November über die Berge des Bayerischen Waldes

Die sanfte Hirtin

Mittwoch, 14. November 2012

Strassenkreide

Wenn ich mit Hund Timmi die "kleine Runde" gehe, komme ich an einem freundlichen Haus vorbei, wo es einen Hund Goldi, einen Kater Yellow, zwei liebe Mädchen, einen Garten mit Blumen und einen Eimer mit Straßenkreide gibt. Kürzlich schenkte mir die Mutter des Hauses ein Buch über Engel. Heute konnte ich nicht widerstehen und habe mit der Kreide einen großen Tier-Schutzengel (mit Yellow auf den Händen und Goldi in Begleitung) auf den Teer vorm Haus gezeichnet.

Dienstag, 13. November 2012

Noch ein Bild angefangen

Szene im Dorf
Wegen einer aktuellen Inspiration hatte ich keine Zeit, das letzte Gemälde weiter zu malen. Ist aber auch nicht schlecht, an zwei oder mehreren Bildern gleichzeitig zu malen, für mich eine neue, tolle Erfahrung.

Ich mußte diesen Rohentwurf unbedingt auf die Fläche bringen, da ich gegen Morgen einen Traum hatte, den ich auf keinen Fall verblassen lassen wollte. Es war eine sehr friedliche Szene in einem Bayerwald-Dorf, so um diese Zeit, also Vorwinter bzw. Frühwinter. Menschen haben sich am Dorfplatz getroffen und sehr schön miteinander kommuniziert. Etliche Blechfiguren - halb lebendig - von mir waren auch dabei und inspirierten die Leute.

Ausgelöst wurde dieser Traum sicher durch meine Kontakte mit Kollnburg, wo ich nächste Woche dreißig Blech-Engel an die Häuserfassaden anbringen werde.

Montag, 12. November 2012

Auf unbedeutendes Gemälde gemalt

Dieses (noch nicht fertige) Gemälde in Öl habe ich vor wenigen Tagen angefangen. Es hat bereits eine gute Tiefenwirkung, da ich als Untergrund ein Bild verwendet habe, welches mir NIE etwas bedeutet hat. Ich drehte es kurzerhand auf den Kopf ( wie Kandinsky es mal getan hat und daraufhin die abstrakte Malerei entdeckt hat) und malte drauflos. So hatte ich gleich eine inspirierende Untermalung.

Einst hatte Malewitsch 1913 (ich schätze ihn sehr!) sein "schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (Hallo, Hanna!) auch auf ein anderes Bild gemalt. Der unerwünschte Nebeneffekt war dabei jedoch, dass wegen des Untergrundes die schwarze Farbe Risse bekam, was Malewitsch dazu veranlasste, das Bild nochmal neu zu malen.

Sowas kann mich-Dori jedoch im Malprozeß mich in keinster Weise stören, da mich wegen meiner bilhauerischen, materialbetonten  Auffassung von Malerei und Farbe eine unbeabsichtigte Krakelur, Risse, Katzenspuren oder ähnliches eher freuen und ich diese ins Bild gerne miteinbeziehe.

Samstag, 10. November 2012

"Wolfsausläuten" - die Hirtenbuben kündigen den Martinstag an

Vom harten Hirtenleben erzählen in Bayrischer Mundart die als Hirtenbuben verkleideten Dorfbuben. Ein alter Brauch aus dem Bayerischen Wald, der in den letzten Jahren nicht mehr stattfand, denn das Gedicht ist lang und muss erst mal auswendig gelernt werden! Als Attribute haben die Bimmelbuben Kuh- oder Schafsglocken und Hirtenstäbe. Sie ziehen am Abend vor dem Martinstag von Haus zu Haus und machen einen ziemlichen Lärm, deshalb heißt der Brauch "Wolfsausläuten". Man gibt ihnen Geld, Brot oder auch Süßigkeiten. "Ein Zwickel ist zu wenig, tu noch einen Fünfer dazu!" so heißt es in dem Gedicht.

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Das Thema Geld, welches man auch den vermummten Dorfburschen auf ihrem lärmenden Umzug von Tür zu Tür durchs Dorf gibt, spielt an auf den alten bäuerlichen Brauch, dass am Martinstag der Beginn des Wirtschaftsjahres war.  Die Löhne - z.B. für die Hirternbuben - wurden ausbezahlt, neue Knechte und Mägde wurden eingestellt, Pachtverträge abgeschlossen, die Schafe von der Sommerweide (um diese Zeit) heimgeführt.

"Die Szene der "Mantelteilung" des St. Martin ist in der Kunst eine sehr beliebte Szene. Mehr über St.Martin HIER

Freitag, 9. November 2012

Da liegt er, der Xaverhof - im Hintergrund der schneebedeckte Rachel

Hier seht Ihr den Xaverhof von Westen her mit Stadel (Holzbau) und ehemaliger, später hinzugefügter Kuhstall (Stein), unser jetziges u.a. Heulager- (ist nicht immer ganz dicht!)

Ich habe das Foto wegen des weißen Höhenzuges im Hintergrund gemacht. Rechts über der Stadelspitze der weiße Rachel.

Andere Perspektive vom Xaverhof im Sommer

Donnerstag, 8. November 2012

Xaverhof-Szenen im Herbst: Hühner- und Schafstall ausweißeln

Xaver und Bernhard begutachten die Wand im Schafstall
Bevor der Winter richtig los geht, haben wir mit Bernhard aus Polen noch fix den Hühnerstall pikobello ausgemistet und geweißelt, und mit dem übrigen Kalk den Schafstall - o Wunder- auch noch geweißelt.
Dazu verwendeten wir gelöschten Kalk. Das ist ein weißes Pulver, welches mit Wasser angerührt wird und ein schönes Weiß ergibt.
Es gibt auch ungelöschten Kalk, aber der wird gar nicht mehr überall so ohne weiteres verkauft, da er beim Anrühren ersten sehr heiß wird, und außerdem zwar desinfiziert, aber sehr stark ätzt, das ist für unseren Stil eh zu gefährlich.
Bernhard rührt mit Wasser den gelöschten Kalk an
Das Ergebnis


Erinnerung an einen Schneesturm im letzten Februar HIER

Mittwoch, 7. November 2012

Xaverhof-Szenen im Herbst: dem Pauli die Klauen schneiden

Xaver kann das noch von den Kühen her, die er früher hatte.
Will man bei Schafen die optimale Klauenpflege haben, sollte man die Klauen zweimal im Jahr schneiden.

Da unser Widder "Pauli" sehr lange, zum Teil eingerissene Klauen hat und unser Schafscherer krank ist, griffen Xaver und ich zur Gartenschere und schnitten erst mal das Schlimmste weg. Damit sich keine eitrigen Taschen bilden, behandeln wir ihn - bis der Profi kommt - täglich erfolgreich mit dem guten BLAUSPRAY.

Dori hält Paul an der Wolle fest

Dienstag, 6. November 2012

Transfer der Engel

Heute Morgen hat ein Gemeindearbeiter von Kollnburg die dreißig (plus) Engel in ein Lieferauto geladen und nach Kollnburg gebracht. Dort bereiten die beiden Kulturbeauftragten - genauer gesagt Kulturbeauftragtinnen - die Installation vor, die in der zweiten Monatshälfte (Termin noch offen) mit Hilfe einiger "starker Männer" und meiner Beratung stattfinden soll.
Obendrauf liegt der "Erzengel Michael", dargestellt als Reiter auf blauem Pferd.

Sonntag, 4. November 2012

Engel mit Schaf


Der Herbst ist nochmal zurück gekommen!

Der herbst ist mit ein paar schönen Föhntagen nochmal zurück gekommen und wir können in ruhe auf der Ranch unseren Beschäftigungen nachgehen.

Da der Schafscherer krank ist, schneiden wir dem Pauli und der Angi notbehelfsmäßig selbst ein wenig die Klauen. Bernhard aus Polen weißelt den Hühner- und den Schafstall mit Kalk - und die Xaverhof-Tiere geniessen friedlich die Herbstweide.

Klauen schneiden:
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Stall ausweißeln: " Erste Klasse Hotel für die Schafe!"
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"Seppi, komm!":


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