Aus dem Herzen zeichnen

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Nachts vorm Stall

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Freitag, 11. Oktober 2013

Ein Jahr lang arbeiten am Gemälde "Angekommen im Unterstand"


Im Malprozess

Am Gemälde "Der Unterstand" arbeitete ich von September 2012 bis Septmber 2013. Bei dem obigen Foto hat mein Computer selbständig eine "Idee" gehabt und - ich weiß nicht, wie :) !  - und eine interessante Bastelarbeit zustande gebracht, die ich Euch jetzt - glücklich über den Zufall -  so präsentieren möchte, weil sie gewissermaßen einen Malprozess zeigt. Einige von Euch können sich vielleicht noch im Hinterkopf daran erinnern, wie das Bild in den ersten Anfängen ausgesehen hat.

Erster Anfang: Hier war das Pony noch in der Luft - hauptsächlich gemalt mit  Wachsmalfarben - KLICK HIER

Bild weiter ausgeführt: Das Pony landet am Boden - ich betrachte das Bild einige Wochen, merke, da stimmt was noch nicht für mich, der Unterstand wirkt bedrückend, die linke Person zu schemenhaft. KLICK HIER -  Ich lege das Gemälde zum "innerlich Weitermalen" einige Monate, ein Jahr lang, zur Seite.

Inzwischen passierte trotz mancher Nöte einiges Positives, auch am Xaverhof. Das "bildnerisch" meist Beeindruckende für mich sind die Neuzugänge von einigen Schafen und einigen Tauben. Jetzt weiß ich, wie das Gemälde weiter gehen soll. Das Pony wird sich wieder in die Luft erheben und gleichzeitig auch am Boden sein. Eine Pilgerin mit Schafen unterwegs und von zwei Tauben begleitet wird im Unterstand einkehren. Die Figur im roten Gewand rechts wird identisch bleiben, sie wird allerdings eine Taube in der Hand haben.

Pony in der Luft
Pilgerin unterwegs mit Schafen, begleitet von zwei Tauben
 Figur im roten Gewand mit Taube

"Angekommen im Unterstand" - Vollansicht

Franzhörnchen, Detail


Kommentare:

  1. liebste malerin (warum nicht einmal einfach so?) -

    deine bilder in der früh anzuschaun ist heilsam!
    nebel senkt sich noch immer ganz dicht und verhüllt alles weiter entfernte.
    feuchtigkeit macht die haare lockig, tut aber gut auf der haut.
    schon wieder ist eine woche vergangen, und ich weiß noch genau, was vor einem jahr los war.
    ist es das älterwerden, dass man die rasende zeit immer stärker als solche wahrnimmt?

    auf alle fälle ist 'angekommen im Unterstand' ein außergewöhnliches gemälde, in dem selbst das in der luft stehende pony nicht weiter irritiert. zweidimensional gesehen, ist halt nur 'ganz oben' platz, why not? es steht ja auch ganz ruhig, keilt nicht aus, bedroht die andern nicht.

    das bild gefällt mir, und vor allem, dass du dir ein ganzes jahr dafür zeit genommen hast!

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    1. Danke, Carola für die wunderwertvolle Betrachtung, von welcher jede(r) Maler(in) lebt. Ja, das vergangene Jahr....... ich hab gerade im Blog ergänzt: "Inzwischen passierte trotz mancher Nöte einiges Positives, auch am Xaverhof." Also "TROTZ MANCHER NÖTE"hab ich eingefügt. Aber die Hilfe Gottes inmitten aller Nöte oder gerade gesegntet durch alle Nöten ist so sternenhell und (oft auch später gesehen) deutlich, dass sie AUCH Mut zu neuen Bildformen gibt! Ich stell mal einfach wie altgewohnt Deine wertvolle Stellungnahme per Hand in "Kommentare". Bin übers WE wegen "full house" eher nicht am PC.

      Sei im Herzen gegrüßt von Herz zu Herz,

      Deine Dori von der Vogerweide

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  2. Noch was:
    Nebel: JA, zum Teil gnädig und Traum fördernd verschwommen machend, die Umrisse und Tiefen mildernd, erweiternd. Und SCHNEE in Garmisch, Alpenbereich. Hast Du's in den Nachrichten gehört? Da ist ein Unterstand (Schnee-Alpen im Hintergrund) nicht mehr bedrückend, wie vielleicht bei Variante 2 erscheinen mag, sondern vielmehr erlösend, befreiend, besonders wenn er weit reicht und extra noch Raum bietet für brave Himmelsflüge (s. Pony) :) !

    Hab ich gestern mit meinen Schäfelein und Pony beim Kalt-Starkregen auch so erlebt......

    Herz-Ergänzungsgruß!

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  3. Ein mystisches Bild ! Ein kleines Rätsel für mich ist das in der
    Höhe schwebende
    Pferd. Wolltest Du damit dem Pferd ein besonderes Denkmal setzen ?

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