Aus dem Herzen zeichnen

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Auf dem Weg zum Stall

Leben mit Tieren

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am Gnadenhof Xaverhof

Nachts vorm Stall

Nachts vorm Stall
Im ersten Schnee

Freitag, 4. Oktober 2013

Engel mit zwei Tauben auf freiem Feld

Engel mit zwei Tauben auf freiem Feld
Engel greifen ein:

Wir dürfen glauben, dass es auch an anderen neuralgischen Punkten der Weltgeschichte - und auch in unseren privaten Lebens-Situationen über Nacht zu Veränderungen kommen kann, sodass wir schließlich wenigstens im Nachhinein feststellen können:

"Nun weiß ich wahrhaftig, dass der HERR seinen Engel gesandt und mich gerettet hat." (Apg. 12,11)

Engel können aus Kerker-Situationen befreien:

Pferde-Schutzengel wartet auf den Moment, das Pony aus dem dunklen Stall zu befreien - 4.Oktober 2013








Pferd im dunklen Stall mit Engel und Mitleidende, 20.September 2009






Einige Monate nachdem ich diese Zeichnung (20. 9. 2009) angefertigt hatte, bekam ich Scho Seppe zurück. Ich hatte ihn zu anderen Pferden geben wollen, stellte aber fest, dass er viel zu oft allein in einer dunklen Box eingesperrt war. Ich dachte schon an "Pferde stehlen", das war aber nicht notwendig, wie sich heraus stellte...

"Schutzengel, Verstand und Gefühl" - Alfred spricht, Erntedank 2012

Kommentare:

  1. hello,

    i find your sketches to be rich and make me want to look and look

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    1. Thank you so much, Tammie, this is a great joy for me and gives me new energy!

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  2. Danke, Dori, das gibt mir Zuversicht!

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    1. Das freut mich sehr, liebe Gelia! Ich erinnere mich noch wie heute, es war an dem Tag, nachdem ich Scho Seppe weg gegeben hatte, da ging ich zu Willi in die Praxis wegen dem Asthma, und war so traurig und voller Not, aber Du hattest mir schon vorher am Telefon solch WAHREN Mut zugesprochen (wegen der Katzen und wegen allen Tieren - und wie es Euch vorzeiten mit Scheruki erging, den Ihr auch ca 2 Jahre später wiederbekommen hattet)), und Willi, als ich kam, sagte als erstes: "Du bekommst dein Pferd wieder!" In der Tat: nach zwei Jahren bekam ich ihn wieder!

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  3. Eine wunder-, wunderschöne Zeichnung, der Engel mit den zwei Tauben auf freiem Feld! Diese weise, gütige Ruhe, die er ausstrahlt, in seiner prächtigen Erscheinung mit den riesigen Flügeln, die alles um ihn herum einschließt, 'umarmt' - das vermittelt wirklich, wie Gelia schreibt, Zuversicht, schenkt Sicherheit.
    Dann der Pferde-Schutzengel von 2013: Radikal reduziert auf Pferd, Dunkelheit im Stall-Gefängnis, Pferdeschutzengel, der jedoch bereits das Licht der Hoffnung auf baldige Befreiung in Händen hält. Sie wird gelingen, denn über den fernen Bergen leuchten Sonnenstrahlen ins Dunkel. Engel und Pferd richtig sprungbereit, festen Blickes gemeinsam in die gleiche Richtung blickend.
    Da ist viel Entschlossenheit spürbar, der 'Moment' wird ganz bald da sein.
    Wie anders dagegen die müde Resignation der Mitleidenden, deren Herzschmerz selber mitleiden macht. Zusammengesackt ist sie, richtig 'außen vor', nichts kann sie tun in diesem Augenblick, Ohnmacht pur! Das Pferd im Stallinnern dagegen seinem Engel zu- und damit der Mitleidenden noch! abgewandt, wohl ahnend, dass für den Augenblick allein der Engel helfen kann - der hält ihm schließlich das Licht der Hoffnung hin. Dori dagegen hockt in kummervoller Haltung an der Stallwand und hat selber so gar keine Kraft zur Befreiung, obwohl sie sich mit einem Schwert ausgerüstet hat. Zeichen für ihren Kampfeswillen um das geliebte Tier?
    Liebe Dori, wie viel steckt da wieder in diesen drei Zeichnungen! Und wie wichtig dein Hinweis auf die Gefängnisse, ja Kerker, in denen wir alle gefangen sind. Zu wissen, dass darin auch immer ein Engel um uns ist, schenkt Gelassenheit und Hoffnung! DANKE!

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    1. Liebste Carola, da hast Du die drei Zeichnungen wieder extra EXTRANO beschrieben! Wie treffend!!! Den kleinen Pferde-Schutzengel mit Pony hast Du richtig zum Leben erweckt mit Deinem Wort-Hinhauchen :)

      Und die Mitleidende hast Du so gefühlvoll beschrieben, wie sie den Part der Resignation übernimmt, während Pony und Engel im dunklen Stall bereits was aushecken! Superschön, Carola, so wahr! Hab ich es doch in der Tat so erlebt, beziehungsweise gemeint, so zu erleben: Während ich selber in der leidenden Fast-Lähmung warte - Schwert im Arm, aber noch von Trauer verletzt und überwältigt, zeichnete ich im dunklen Stall den Engel bei meinem Pony und legte in die beiden zeichnend meine ganze Hoffnung - die in der Tat einige Monate später belohnt wurde!

      Ja, das mit dem Kerker! In den Wochenlesungen waren diesmal lauter engels-betrachtunen, und diese mit dem kerker sprach mich sehr an, weil wir nicht vergessen dürfen, dass sie - die Engel - uns befreien können und durch Mauern und verschlossene riegel führen.

      Morgn früh wirst du lesen und mehr .... ich bin sehr stolz auf Dich!

      Es umnächtelt und um-morgend Dich
      deine Dori

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  4. Liebe Dori !
    Deine Zeichnung hat eine Wesensverwandtschaft mit dem
    Katzen-Engel.
    Diesmal sind es Tauben. Auf jeden Fall sind Vögel immer Vermittler zwischen
    Himmel und Erde und wahre Wundergeschöpfe. Wir hatten einen Biologie-
    Lehrer im Gymnasium, der zugleich Ornithologe war. Der sagte zu uns, wenn
    er Sonntagmorgens an den Speichersee fahre (im Norden Münchens) und
    Vögel beobachte, sei das wie ein Sonntagsgottesdienst. Als Schüler waren
    wir eigentlich noch zu dumm, um die Tiefe dieses Wortes zu verstehen.
    Im Laufe der kommenden Woche möchte ich Dich besuchen.
    Liebe
    Grüße, Thomas

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    1. Lieber Thomas, es stimmt, der Katzen-Engel ist verwandt! Jetzt wo Du es sagst, sehe ich es auch.

      Das mit dem Ornithologen ist ein tolles Statement! Karl-Heinz wird es sofort voll unterschreiben! Er sagte kürzlich zu mir: "Die Krone der Schöpfung ist für mich eine blühende Distel, auf der gerade ein Schmetterling sitzt." Fast japanisch! Das hat der Karin auch sehr gefallen. Was sagst Du zum "Mensch als Krone der Schöpfung"? Ich finde, die Krone liegt ganz unten am Boden, und der Mensch, der eine Krone möchte, muss sich tief herunter beugen.

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