Aus dem Herzen zeichnen

Aus dem Herzen zeichnen
Auf dem Weg zum Stall

Leben mit Tieren

Leben mit Tieren
am Gnadenhof Xaverhof

Nachts vorm Stall

Nachts vorm Stall
Im ersten Schnee

Dienstag, 30. Dezember 2014

Presse. Presse, Presse - und Geburtstag hab ich auch :)


Hier nochmal der Text für meine Blog-Fans aus dem Nicht-deutschsprachigen Raum:


Person des Tages
 Dorothea Stuffer hat erneut die Adventszeit mit einer künstlerisch-spirituellen Aktion bereichert. Gerade läuft wieder ihre Serie von Andachten "7 Geschichten in 7 Dörfern" mit geistlichem und künstlerischem Inhalt.

Die Aktion läuft noch bis Ende Januar. Es gibt noch Andachten in Pirka, Rechertsried und Dörfl. Die nächste Andacht ist am 5. Januar um 17 Uhr in Pirka zu der Geschichte "Varenka" mit Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Bürgermeister Franz Wittmann und der Feuerwehr. 

 Ach ja: An einem Silvester-Vormittag wurde ich bei Schneetreiben geboren. Seitdem liebe ich die schöne Winterszeit!

Dori, Winter und Schafe ist ein und dasselbe!


 

Neuester Bericht über die Andacht in Wiesing von Konrad Limbeck:


Aus dem Pressetext von Konrad Limbeck:
  
Den Psalm vom guten Hirten (Ps.23) kennen viele Menschen. Dieser Text aus der Heiligen Schrift macht deutlich, dass Gott auf die Menschen aufpasst und auf ihren Wegen vorangeht, wie ein Hirte es bei seinen Schafen macht, sagte Klausner Ludwig in seiner Betrachtung zum Thema. Die Geschichte vom Einsiedler Benedikt zeuge von der Hirtensorge, der für die Sicherheit seiner Schafe bis zur totalen Erschöpfung geht. 
Wie ein Hirte, der sich um jedes Schaf seiner Herde kümmert, so ist es Gott, der uns trägt, wenn wir schwach sind, der uns vor Gefahren beschützt - und wer zur Herde Gottes gehört, könne immer wieder nach vorne schauen, denn bei ihm sei man in besten Händen, versicherte der Geistliche.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank, liebe Caro La, für die gelungene Text-Kürzung des Originals von Gunnar Gunnarson! HIER

Schnee aktuell

Scho Seppe fühlt sich bei Schnee richtig wohl.
Es schneit den ganzen Tag. Weiterer Schnee und Kälte sind angesagt. Bei diesen Minustemperaturen brauchen die Tiere eine besonders sorgfältige Versorgung.

Die Fahrt auf der schneebedeckten Landstraße ist möglich, aber aufregend. An diesem Tag habe ich das Angebot "Sohn-Taxi" angenommen. Danke Johannes und Manuel!

Die Wasserschüsseln sind zugefrohren und müssen im Brunnen - oh wie warm ist dort das Wasser!! - eingeweicht werden. Erinnert ihr euch, wie ihr als Kinder Schnee gegessen habt?

Warme Ponyschnauze ist im Schnee. -  Wer mag diesen Prinzen nicht küssen und den Duft nach Freiheit genießen?


 Während ich die Raubtiere und das Federvieh versorge - Hunde trösten, Katzen trennen und füttern und Katzenmilch geben, Hühner und Tauben füttern und tränken, Wasserschüsseln präparieren - , hat Stall-Fan Monika den Offenstall trockengelegt und die Futter-Raufen mit Heu gefüllt. Xaver fährt den Mist weg und bringt frisches Wasser aus den mühsam von Eis befreiten Schüsseln. Rambo darf ihn heute an der Leine begleiten.

Eskimo und Malamut

Die im Heu enthaltene Sonnenkraft wärmt die Bäuche der Tiere von innen her.
 Frage an Rambo: Hast du früher schon mal so richtig im Schnee herumsausen dürfen und voll Gaudi machen? Rambo: Nein, nie.
Wilde Wölfe nach getaner Arbeit auf der Weide. Hier können sich Lady und Rambo richtig austoben, was ihnen früher verwehrt war.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Samstag, 27. Dezember 2014

Nacht's Nachtflug

Nacht auf ihrem Platz neben dem Einflugloch.
Als ich zum Xaverhof komme, bemerke ich, dass die Tauben draußen sind. Keine so gute Idee von Xaver, denn der Habicht ist zur Zeit sehr hungrig. Wegen des Trainings für die Flügelmuskulatur sei mit etwas Glück Xavers Alleingang-Entscheidung jedoch halbwegs verziehen. "Erst wollten sie nicht raus, aber ich hab sie ein wenig raus getrieben." Mann, Xaver!

Satt sind sie außerdem und deshalb nicht gleich zum Reinfliegen zu motivieren, unsere verbliebenen 7 Täubchen. Es dämmert bereits, auch nicht so gut. Ob sie noch kommen? Nachts ist Schneeflall gemeldet. Puma lauert schon neugierig am Einflug-Loch. Einen Spatz hat er heute bereits erlegt, und ein Huhn hat er schwer verfolgt. Irgend eine Beschäftigung braucht Kater schließlich auch mal. Aber bitte nicht jetzt eine Taube!!

Ich halte Puma mit Futter hinten im Stall beschäftigt, während ich ein zweites mal versuche, die Tauben in den sicheren Schlag zu locken. Sie sind bereits drin, -  aber nur sechs... eine fehlt: Nacht!! "Meine Lieblingstaube ist nicht gekommen! Xaver, warum hast du sie überhaupt rausgelassen und vorher gefüttert? Es wird schon finster!" Xaver: "Ich lasse die Tauben ehrlich nicht mehr raus, versprochen! Oder wir hören auf mit den blöden Tauben." "Nein!! Blöder Xaver und meinetwegen blöder Dovy-Royal - von dem stammen sie schließlich. Hier am Hof macht jeder nur Quatsch und keiner hat Geduld! Nacht war meine Lieblingstaube!" Xaver: "Du hast Recht, ja, stimmt. Nein, ich lasse sie nimmer raus. Ich hab einen Fehler gemacht."

Ich versuche, die Geduld wieder zu finden, die ich gerade von allen vermisst habe und mache mit den Hunden die von ihnen sehnsüchtig erwartete Weide-Ausrenn-Gaudi. Es ist inzwischen fast ganz finster geworden. Den Tauben-Schlag habe ich inzwischen zu gemacht, weil Katzen und Marder sonst eine leichte Beute hätten.

Da spürt Rambo was auf, etwas fliegt hoch in die Nacht, kreist, flattert - abgehoben gegen den dunkelblauen Himmel, ein schwarzer Vogel, nein keine Amsel, am Flug erkennbar: eine Taube. Nacht!! "Xaver, schnell! Die Nacht fliegt! Sie fliegt Richtung Schlag!" Xaver eilt im Sturzflug die Holztreppe hoch und öffnet den Schlag. Puma tummelt sich erneut neugierig vor dem Einflugloch, ich locke ihn mit Futter weg, gefolgt von den Hunden. Xaver holt seine stärkste Taschenlampe (trotzdem schwach), um herauszufinden wo Nacht sich niedergelassen haben könnte. Vielleicht im Apfelbaum oder im Verschlag neben dem Taubenschlag? Keine Nacht. Dori: "Sie hat sich sicher versteckt. Wir müssen auf morgen hoffen. Wir müssen des Schlag jetzt wieder schließen, ist zu gefährlich." Wir gehen in den Schlag, um das Einflugloch zu schließen. "DA!!!" Da da sitzt Nacht auf ihren Platz, brav, still, sanft. "So ist sie, unsere Nacht!" Xaver: "Und es gibt doch einen Geist. So eine intelligente Taube!! Ich bin so froh!! Wirklich eine intelligente Taube! Gott sei Dank, ich bin so froh."

Dienstag, 23. Dezember 2014

Schön still wird's im Wald

Auf dem Weg zum Stall
Schön still wird's im Wald. Die Rehe geh'n ins Holz, man hört keinen Fuchs mehr bellen und keinen Hund.
So legt euch auf's Stroh und macht die Augen zu und schlaft gesund.
Aber wenn's Glöckerl klingt, mitten in der Nacht, dann steht auf und wischt euch die Augen aus und grüßt es recht schön, das Christkindl. Dann ist's Zeit, zum hellen Stall zu geh'n.

Die Rehe geh'n ins Holz

Im hellen Stall

Mit diesem bayerischen Gstanzl, gefunden von Pilger Rudi, gekürzt und verhochdeuscht und ver-dori-t von mir-Dori grüße ich euch und wünsche euch ein gesegnetes Weihnachtsfest.




Montag, 22. Dezember 2014

Aus der Andacht in Hilb mit Pater Josef - Appell: Gottes Schöpfung achten

Dieses Foto machte Josefa Schmid, Bürgermeisterin von Kollnburg

Begrüßung
Herr, mit guten Gedanken und Erfahrungen über die Gemeinschaft zwischen Mensch und Tier sind wir in diese Andacht gekommen. Umso stärker beklagen wir: Unsere Erde ist voll von Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Krieg zwischen Menschen und Tieren. Dies erfahren wir Tag für Tag. Aber wir wollen nicht wahrhaben, dass wir daran beteiligt sind und mitschuldig sind.

Schuld bekennen
Wir haben versäumt Unrecht zu verhindern oder die richtigen Schritte zu tun.
Wir haben geschwiegen, wo wir hätten reden müssen. Wir haben nur geredet, wo wir etwas hätten tun sollen.
Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er vergebe uns unsere Sünde und führe uns zum ewigen Leben. Gott, sieh nicht auf unsere Ungerechtigkeit, unser Schweigen und unsere Trägheit. Erbarme dich deiner Geschöpfe, die unter uns leiden, und schenke uns einen neuen Anfang durch Jesus Christus, deinen Sohn, der für uns gelitten und die Gerechtigkeit erworben hat, die vor dir gilt.

Gebet
Gepriesen bist du, lebenspendender Gott. Du hast alles geschaffen. Wir staunen über die Schönheit der Natur und die Vielfalt von allem was lebt. Hilf, dass wir begreifen, dass wir Menschen ein Teil deiner Schöpfung sind. Hilf uns, die Tiere als unsere Mitgeschöpfe zu achten und in der Fürsorge für sie immer tiefer zu erfahren, wie du deine Schöpfung liebst.

Fürbitten
Du hast alle Geschöpfe durch dein Wort geschaffen und heiligst sie durch deine Gegenwart.
Uns Menschen hast du die Sorge über die Erde anvertraut. Lehre uns, allen Tieren Raum zum Leben zu geben.
Befreie uns von aller Gleichgültigkeit und Nachlässigkeit gegenüber den Tieren und schärfe unser Gewissen ihnen gegenüber.
Menschen nutzen die Gaben der Tiere in vielfältiger Weise. Wir bitten dich um Sorgfalt und Respekt gegenüber diesen Tieren.
Lass uns erfüllen womit du uns beauftragt hast und in der Sorge für deine Schöpfung dir, dem Schöpfer allen Lebens, nahe zu sein. Dir sei Ehre in Ewigkeit. Amen.
Der Sonnengesang von Franz von Assisi
Sei gelobt, mein Herr, mit allen Deinen Geschöpfen, vor allem Herrn Bruder Sonne, der den Tag bringt und uns leuchtet; schön ist er und strahlend in großem Glanz: von dir, Höchster, ist er uns Gleichnis. Sei gelobt, mein Herr, durch Schwester Mond und die Sterne, an den Himmel hast du sie gestellt, klar und kostbar schön. Sei gelobt, mein Herr, durch Bruder Wind und die Lüfte, und Wolken und heiteren Himmel und jegliches Wetter, durch welches du deine Geschöpfe erhälst. Sei gelobt, mein Herr, durch Schwester Wasser, sehr nützlich und demütig und köstlich und keusch. Sei gelobt, mein Herr, durch Bruder Feuer, durch den du die Nacht erleuchtest.. Schön ist er und und fröhlich und kräftig und stark. Sei gelobt, mein Herr, durch unsere Schwester, die Mutter Erde, die uns trägt und ernährt und vielerlei Frucht bringt und farbige Blumen und Gras. Lobt und preist meinen Herrn.

KLICK: DIE LEGENDE 
Die nächste Andacht fand am 4. Advent um 10 Uhr in Wiesing statt: HIER

Presse: Foto und Überschrift von Marion Wittenzellner


Sonntag, 21. Dezember 2014

Im Vorweihnachts-Wald

Franziska und der Wolf von Rambio.........        Inuit und Schlittenhund................

Freitag, 19. Dezember 2014

Gebet im stillen Hilb

Heute: Franziskus und der Wolf mit Schwedenfeuer
Heute Abend fand die 3. Andacht von 7 Andachten in 7 Dörfern in Hilb statt.

Karin und Max haben zwei Schwedenfeuer vor Ort entfacht, Wolfspitz Rambo war als lebendiger Wolf von Gubbio auch dabei (natürlich mit Lady).

Hat Rambo jemals vorher in seinem 9-jährigen Hundeleben Menschen andächtig singen hören? Er war erstaunt! Ich nehme an, jetzt glaubt auch er an Weihnachten!

+ Singen und beten...

+ und singen und beten...

Erstaunt war der herberg-suchende Rambo sicher auch über die guten Worte, gefunden und gepredigt von Pater Josef, dem Pfarrer von Kollnburg - übrigens ein Inder.

+ Pater Josef predigt über Franz von Assisi

Gebet mit Pater Josef:

"Gepriesen bist du, lebenspendender Gott. Du hast alles geschaffen. Wir staunen über die Schönheit der Natur und die Vielfalt von allem, was lebt. Hilf, dass wir begreifen, dass wir Menschen ein Teil deiner Schöpfung sind. Hilf uns, die Tiere als unsere Mitgeschöpfe zu achten und in der Fürsorge für sie immer tiefer zu erfahren, wie du deine Schöpfung liebst. Durch Jesus Christus, unsern Herrn."


Wir denken an all die Tiere, die wir achten sollen, ihnen Raum und Würde zugestehen.

+ Franz Würzner trägt eindrucksvoll die Legende vor

Aus dem Fürbittgebet:

"Menschen nutzen die Gaben der Tiere in vielfältiger Weise. Wir bitten dich um Sorgfalt und Respekt gegenüber diesen Tieren. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich."

+ Im Freien vor dem Marterl und der Geschichte des Wolfs von Gubbio

"Uns Menschen hast du die Sorge über die Erde anvertraut. Lere uns, allen Tieren Raum zu geben. Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich."

+ Es dämmert

+ Hilde und Karla teilen Punsch aus

+ Es wird Nacht

"Herr, du hast durch dein Wort die Geschöpfe geschaffen und sie durch deine Anwesenheit geheiligt. Herr, erbarme dich."

Pilger Rudi und Pater Josef


Nach dem Segen trug Pilger Rudi noch ein Gstanzl zur winterlichen Weihnachts-Waldes-Stille vor:



DANKE FÜR ALLES!

Donnerstag, 18. Dezember 2014

So stark wie ein Löwe!

Löwe, Detail, Öl auf Blech
Gestern, am 17. Dezember, kam vor 31 Jahren ein Sohn zur Welt, stark wie ein Löwe, katzig wie ein Löwe. Er kann Felswände hochklettern und mit weichen Samtpfoten durch die Steppe gleiten und: siegen!

Alles Gute zum Geburtstag, Leonhard!

 Ich freu mich auf neue Leo-Bilder!



Schneekatze in 3000 Metern Höhe:

Leonhard (Mitte rechts) im Herbst 2014



Frage: Brauchst Du diesen mittelgroßen Blechlöwen für Dein Appartement?

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Brave Wölfe im Schafstall

Rambo und Lady geniessen es, beim Ausmisten dabei sein zu dürfen. Fotos: Xaver



























Neue Ausmist-Technik: Gürtel umschnallen, Leine dranhängen, Rambo mitnehemn.

Vorteile:

*Keine Bellerei mehr gegen Xaver und Co. Keine Jogger werden verfolgt.
*Rambo kann endlich mit dabei sein und muss nicht mehr vorne warten, bis die Stallarbeit fertig ist.
*Rambo ist auf Schritt und Tritt an meiner Seite, das gefällt Rambo sehr gut, ist interessant und schafft Vertrauen.
*Rambo geht sehr feinfühlig mit. Er würde mich nie umreißen oder woanders hingehen als die Leitwölfin.
*Und für mich ist es wie das Gefühl, ein Baby im Tragetuch dabei zu haben.




Herz, worauf wartest du? Lieben kannst du sofort.
(Johannes vom Kreuz)

Hinweis:
1.Vor Dori und Rambo braucht sich niemand zu fürchten.
2. Zu Dori und Rambo sollte man lieber nett und freundlich sein!

Noch ein Hinweis:
 Morgen um 16Uhr findet in Hilb eine Andacht zu der Geschichte von Franziskus und dem Wolf statt. Hier eine Einstimmung von Pilger Rudi: Klick:

DIASHOW

Gnadenhof Novo Bavarian Sibirsk

Neuerdings haben wir als willkommenen Gast auf unserer Russenklause einen netten kleinen Schlittenhund.

Auf die Frage vieler: "Möchtest du wieder einen Hund?" antwortete ich stets: "Ich unternehme nichts. Der Hund, der zu mir will, wird mich finden." Ich dachte nie, dass noch vor Weihnachten Wolfsptzmischling Rambo kommen würde, ein lieber individueller Kerl mit harter Biografie, der nie mehr zu seinem bösen Besitzer zurück gehen wird. Dafür sorgen seine Schutzengel. Zum Glück gibt es den Xaver-Gnadenhof. Hier kann Rambo Vertrauen und viele Tiere kenenlernen.


Dienstag, 16. Dezember 2014

Alle 7 Geschichten

Auftakt der 7 Geschichten in Hilb: Pressetermin mit mir-Dori, Pater Josef, Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Bürgermeister Franz Wittmann, Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende  vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang, Lektorin Carola Pätzold, Helferin Monika Bergbauer mit 2 Hunden, Bürgermeisterin Josefa Schmid, Pilger Rudi und Helfer Friedel Dreischmeyer

Hier könnt Ihr jede der 7 Geschichten in 7 Dörfern anklicken, dann erscheint der vollständige Text mit dem jeweiligen Blech-Bild. Auch zum Downloaden. Warum nicht als kleine Sammlung oder als ganz besonderes Weihnachtsgeschenk?


Christuskirche Viechtach:  Sibirisches Abendmahl

Schlatzendorf:  Der Soldat Sergej und die 4 Kerzen

Hilb:  Der Heilige Franziskus und der Wolf von Gubbio

Wiesing:  Advent im Hochgebirge

Pirka:  Varenka

Rechertsried: Schuster Konrad

Dörfl:  Der Ikonenmaler Alimpij


Engel in Dörfl (Foto: Pilger Rudi)



Sonntag, 14. Dezember 2014

"Sergej und die vier Kerzen" in Schlatzendorf

Das Bild "Sergej und die 4 Kerzen" neben der Kapelle
Der Schlatzendorfer Weihnachtsmarkt was auch heuer wieder ein besonderes adventliches Highlight der Region. Durch den „familiären“ Stil, wodurch auch der Zusammenhalt der Dorfleute zum Ausdruck kommt, entspricht dieser kleine Weihnachtsmarkt dem, was man „adventliche Besinnung“ nennt.

 Zur Eröffnung des gemütlichen Adventstreffs gab es heuer als Besonderheit eine Andacht mit Pfarrer Ernst Martin Kittelmann - dismal zu dem Gemälde auf Blech „Sergej und die vier Kerzen“

Nachdem Erich Muhr, stellvertretender Landrat, als Schlatzendorfer und Pfarrer Kittelmann einige Worte zur Begrüßung gesprochen hatten, erklärte ich, wie das Bild entstanden ist, und welche Bedeutung es hat: 

"Ich habe bei der Darstellung dieser Geschichte bewusst eine Szene gewählt, die man auch ganz allgemein betrachten kann. Die Szene könnte genauso gut auch für die Worte Jesu im Traum des heiligen Franziskus stehen: Franz, baue meine zerstörte Kirche wieder auf! 
Ich möchte mit diesem Bild davon erzählen, wie Kirchen und Kapellen wieder hergerichtet werden. Ich freue mich auch darüber, dass die Schlatzendorfer nun bereits in einem Restaurations-Projekt fünf Marterln wieder in Stand gesetzt haben. Danke für die positive Unterstützung und Hilfe der Schlatzendorfer beim Aufbau des Bildes. Es ist mir eine Ehre, hier in Schlatzendorf dieses Bild ausstellen zu können!" 

Ja: Schlatzendorf! -- Nicht New York!

Erich Muhr, Franz Würzner, ich und  Ernst-Martin Kittelmann bei unserem "Auftritt" in Schlatzendorf

Gymnasiallehrer Franz Würzner las in beeindruckender Weise die Geschichte vor, wie Sergej beim Wiederaufbau der Kirche half und zuletzt doch enttäuscht weg ging, weil die vier großen Kerzen, die er zur Einweihung der Kirche mitgebracht hatte, nicht hingestellt worden waren.

Franz Würzner trägt die Geschichte vor.
Im Anschluss an die Lesung der Geschichte sprach Pfarrer Kittelmann noch einige Gedanken zum Thema der Geschichte. Es komme nicht auf die Ästhetik, Stimmigkeit oder den äußeren Eindruck an, sondern Christus kommt in die Gebrochenheit und Widersprüche dieser Welt um sie zu heilen.


Passend zu diesen Gedanken sang nach dem Segen Pilger Rudi, der an diesem Tag eine Wanderung von Kollnburg über einige Stationen der „sieben Geschichten“ gemacht hatte, das Gstanzl (Klick): „Jetzt fangen wir zum Singen an.“
Nachricht von Rudi Simeth:
Liebe Dori, dies war wieder ein wundervoller Pilgertag. Vergelt´s Gott für dein spirituell anregendes Projekt.  Ich leg mich jetzt schlafen und lass alles noch nachwirken.
Liebe Pilgergrüße Rudi
Pilger Rudi wird von Schnee auf den Höhen des Bayerwaldes auf seinem Weg durch die "Geschichtendörfer"begleitet (hier: Hilb).


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Die 7 Geschichten in 7 Dörfern: Wir gehen durch vier Dörfer

Engel in Dörfl (Foto: Pilger Rudi)

Pilger Rudi Simeth ist den Weg zu den 7 Geschichten in 7 Dörfern in einer Nord- und in einer Südroute gegangen. Man kann aber auch mit dem Auto durch den Wald zu den Orten fahren, an welchen die 7 Geschichten aufgebaut sind. Besonders schön ist der Bayerweg im Gemeindegebiet Kollnburg - ein Stück ehrlicher Bayerwald.

Hilb: Franziskus und der Wolf von Gubbio

Blick Richtung Arber - "schwarz"

Dörfl

In Dörfl ist die Geschichte vom Ikonenmaler Alimpij

Futterkrippe bei einem Anwesen am Bayerweg

Ziege

Rehe in Rechertsried- sie beobachten die Geschichte von Schuster Konrad

Schuster Konrad

Rehe und Hirsche in Rechertsried (Foto: Pilger Rudi)
Und hier noch eine Einladung zur nächsten Andacht der zweiten Geschichte von 7 Geschichten:  Pilger Rudi singt ein Bayerisches Gstanzl zur Herbergsuche - KLICK HIER

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Matrjoschka

Dieses Foto hat Leonhard aufgenommen und "Matrjoschka" genannt.
Benedikt, sein Hund Leo und sein Schafbock Knorx haben sich auf ihrer adventlichen Findel-Schaf-Aktion in Island bei einem Schneesturm in eine unterirdische Klause gerettet, die Benedikt vor Jahren gebaut hat und mit Brettern zugedeckt hat.

"Da lagen sie, die drei, ein paar Fuß unter der Erde, unscheinbar und kaum noch als lebendig zu rechnen. Doch werden sie zu neuen Taten erwachen, zu denen die meisten anderen nicht imstande wären, zu etwas, das allein sie können und wozu sie bereit sind. Sind sie also doch nicht so unscheinbar, wie sie aussehen? Gehören sie am Ende doch in einen größeren Zusammenhang und sind unentbehrlch? Über sie hin schreitet die Nacht."

Aus: Gunnar Gunnarson, "Advent im Hochgebirge" - eine Geschichte der "Sieben Geschichten in sieben Dörfern" (Andacht am 4.Advent in Wiesing mit Klausner Ludwig) meiner aktuellen Blech-Serie.


Dieses Foto hat Manuel aufgenommen, und Leonhard hat es ebenfalls "Matrjoschka" genannt. Dori nach getaner Stallarbeit und diversen Outdoor-Aktionen - normaler Tag...

Dienstag, 9. Dezember 2014

Franziskus und der Wolf von Gubbio

In Hilb gibt es in der Advents- und Weihnachtszeit diese Blechinstallation zu sehen. Eine lebendige Geschichte, wie die Szene verdeutlicht...



BILDER zu Franziskus und der Wolf von Gubbio KLICK HIER!!

Montag, 8. Dezember 2014

Wenn Kunst und Leben so ziemlich identisch werden

"Franziskus und der Wolf" in Hilb
Als ich im Sommer die Geschichte von Franziskus mit dem Wolf von Gubbio in Blech darstellte, ahnte ich nicht, dass ich einige Monate später ein ganz ähnliches Bild erleben würde: Rambo!

Schon oft habe ich festgestellt, dass meine Bilder einen Zug, eine Sog zur Wirk-lichkeit haben. Figuren und Szenen treten gewissemaßen aus den Bidern heraus und wandern wie selbstverständlich in meinen Alltag.

Ich habe wirklich keinen Beitrag dazu geleistet, dass dieser kleine graue Wolfspitz-Mischling - der Männer nicht mag, besonders wenn sie nach Alkohol riechen - von seinem kranken Herrchen verstoßen und vor 3 Wochen zu einer gewissen Monika geführt wurde, die mir seit 8 Wochen täglich im Stall hilft, begleitet von Hündin Lady.

So habe ich Timmi verabschiedet und einige wilde Wölfe dafür bekommen. Wohin damit??

Fakt ist: Rambolino darf nur noch bis maximal 10.Januar bei Monika bleiben. Ihr Vermieter macht Stress....Ach du süßer Rambazamba, mein Rämbchen! Wohin mit dir nur?

Wolf in Dörfl, dahinter eine Inschriftauf einem alten Marterl:
"Sie haben bestanden, wir müssen bestehen. Sie gingen den Weg, der uns bleibt zu gehen."


Was bleibt mir anderes übrig, als das geschehen zu lassen, was geschieht und Kunst und Leben geduldig zu ertragen und nebenbei auch noch zu entdecken, dass es außerdem und trotzdem richtig spannend und lustig sein kann?



Sonntag, 7. Dezember 2014

Rambo lacht...Monika lacht...

Nun haben wir mit Monika, Xaver und Bernhard den Zaun vom Stuffergarten abgesichert, sodass beide Hunde hier frei herumlaufen können. Rambo kannte bis dato nur Leine und Kette und mahte Erfahrungen mit bösen Alkoholikern. Dabei ist er ein echt lieber Kerl - wenn man ihm keine Anst einjagt.

Timmis Noteingang im Zaun wird nun für Rambo wieder geschlossen. Auch andere Durchschlupf- Stellen müssen abgesichert werden.


DANKE...
Puma (Bildmitte auf dem Brett) gefällt es, wenn Rambo und Lady auf der Xaverhof-Weide Gaudi machen.


Freitag, 5. Dezember 2014

Rambo



Rambo hat Freude, über die Xaverhof-Weide zu tollen.
Das ist Rambo. Sein Besitzer soll ihn nicht mehr zurück bekommen, und der sagt auch, dass er ihn nicht mehr haben will. Deshalb ist Rambo seit 14 Tagen bei Monika und Lady, die seine Mutter ist. Nachmittags darf Rambo mit auf die Ranch und hat Riesenspaß, über die Weide zu tollen. Auch den Stuffergarten mag er gerne. Er war immer an der Leine, wurde verprügelt, und ihm wurde nur Böses nachgesagt. Das erinnert mich an die Geschichte vom Wolf von Gubbio, den Franziskus durch freundliches Zureden zähmte und sein zartfühlendes Wesen entdeckte.

Links: Franziskus und der Wolf von Gubbio - rechts: Monika und Rambo
 Inzwischen habe ich Rambo schon recht gut kennen gelernt und festgestellt: Er ist ein feiner Kerl! Er weiß, dass er nun zu uns gehört, und nach kleinen heimlichen Erkundungs-Ausflügen kommt er immer wieder gerne von selbst zurück (z.B. zum Stufferhaus oder zur Ranch). Hühner interessieren ihn gar nicht, und Katzen brauchen sich nicht vor ihm zu fürchten. Wir nehmen ihn möglichst überall hin mit, er hat Freude, immer dabei zu sein.

Katzen brauchen sich vor Rambo und Lady nicht zu fürchten.
  Beim Raufspiel mit Lady unterwirft er sich nach 10 Sekunden.

Rambo rauft gern spielerisch mit seiner Mama Lady

 Männer mit Bierflaschen sind ihm ein Greuel, oder wenn jemand nach Alkohol riecht. Er hat da so seine bösen Erfahrungen gemacht. Vor Männern mit Stock, Käppy oder kariertem Hemd muss er mich heftig verteidigen.

Den Xaver hat Rambo längst akzeptiert.

 Die Begegnung mit anderen Hunden vermeide ich lieber, denn ich weiß nicht, wie er reagiert. Ich denke, er wurde nie hundemäßig sozialisiert. Gassi gehen muss er noch besser lernen, aber er zieht bereits jetzt schon weniger an der Leine als vor 14 Tagen.

"Inuit Sylvia" ist gern mit "Schlittenhund Rambo" unterwegs im Wald.


Rambo ist 9 Jahre alt, sehr lernfreudig, intelligent und für das, was er erlebt hat, unglaublich positiv und gut drauf.

Rambo und Lady lieben Leitwölfin Monika sehr.

 Rambo ist sehr feinfühlig, und wenn man zu ihm steht, dankt er es mit tiefem Vertrauen.

Rambo ist gern immer dabei. Hier beim  Engel des "Ikonenmaler Alimpij" in Dörfl.


Wir suchen einen guten Platz für Rambo. Monika darf ihn in ihrer kleinen Mietwohnung auf Dauer nicht behalten. Dieser liebenswerte Hund soll nie mehr erleben müssen, dass jemand auf ihn, das Pferd und das Frauchen einprügelt. wie in seinem alten Heimat-Dorf beobachtet worden ist.