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Montag, 27. Januar 2014

Bildbetrachtung: "Der Taubenbringer"

Dieses Gemälde (links ein Detail davon), Ölfarben auf Wachsgrund, entstand vor zwei Jahren.

Ein Mann, begleitet von einem Pony, einem jungen Reh und einem Hirsch, tritt, umgeben von fliegenden Brieftauben und zwei Engeln, in die Szene.
Er kommt aus einer frei liegenden, lichtdurchfluteten, fast überirdischen Landschaft des Bayerischen Waldes und tritt in einen ebenso hellen offenen Innenraum, in welchem eine Frau (=Seele) die Tauben in Empfang nimmt.


Der Gesichtsausdruck der Frau ist sicher und fest, das bedeutet eine klare Entschlossenheit. Hinter ihr befindet sich ein Tisch, das heißt, sie lädt zum Essen ein und hat genug Nahrung anzubieten. Die ersten Tauben haben sich schon bei ihr niedergelassen, beziehungsweise sind im Begriff, sich nieder zu lassen.



Der Taubenbringer sollte für mich damals symbolisch der Bote einer neuen Hoffnung sein, die Tauben die guten Gedanken und Träger der Hoffnung.

Manchmal - das ist schon ab und zu vorgekommen - male ich Bilder "herbei", ich träume da was, und sie werden später Wirklichkeit. So kam im vergangenen Sommer der Taubenbringer Doovy-Royal daher und brachte Tauben... 

Der Taubenbringer




Kommentare:

  1. Oh the space inside the room is so lovely! The face of the dove bringer is wonderful!! The scene outside, the color, Extrano!! Thank you for showing this one. Will you continue to work on it?

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    1. Deer sister in art, deerdrawer and ironcutter, I say thank you for your going with me. You know, that sometimes my pictures make a long developement for months, years - and sometime I continue and change my painting more or less. This kind of following inspiration often comes somehow suddenly, but strong and deep prepared from the inner side.

      In this moment, I think, this work is finished.
      But I changed another painting: I began it exact one year ago, and since October I want to post it and plan to post it I hope soon.

      This is always the same: You see and ask something and in the same time I decide to make a post later. :))

      Thank you, Ramona!

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  2. Wieder ein ganz wunderschönes Bild, Dori!
    Zum Thema „herbeimalen“:
    da gibt es die uralte Weisheit, dass alles wächst, wohin sich unsere Aufmerksamkeit richtet.
    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, wie sehr Du schönstes Licht und geschenkten Frieden verwirklichst.
    Und die Deine Bilder ansehen, kriegen das auch geschenkt, Gnade via Dori!

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    1. >
      "Gnade via Dori" ist ein so wunder-wunder-wunder-bares Wortgeschenk, das ich mit meiner bewussten Verstand-Seele kaum erfassen kann, so wie ja auch die Tauben nur federgleich ahnend zu fassen sind. Sie kommen, setzen sich wie selbstverständlich nieder - die Seele lässt sich darauf ein, hier und dort und da. Kommen tun sie vom Himmel, und was ist schöner und wichtiger - und das weißt gerade und besonders auch Du, liebste Gelia - was ist schöner, als geschenkte Herzensgnade offen weiter zu geben an gnadebedürftige Geschöpfe, was du am Ellmannhof ja lebst inmitten des Krieges der Mächte (s. Traum)...

      Das mit der Aufmerksamkeit und dem Herbeimalen, das was wächst, woraufhin wir unsere Auf-merk-sam-keit richten - ja- diese Weisheit gefällt mir richtig gut. Danke, Gelia!

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  3. so schöne Farben, und die niedlichen Tauben

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    1. Du hast die Essenz erfühlt, wie gewohnt, Sylvia! Danke!

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  4. Was für eine wunderbare Komposition! Ein Dutzend weißer Tauben als Boten unterschiedlich großer Hoffnungen, direkt ins Leben der 'Seele' hineinfliegend, geleitet von zwei freundlichen Engeln, Der 'Taubenbringer' ist ganz bei sich und konzentriert auf seine wertvollen 'Geschöpfe', sich der Kostbarkeit seines Geschenkes für die Frau bewusst. Geleit geben ihm dabei Hirsch, Reh und Pferd, die ihren Blick ein ganz kleines bisschen Richtung Betrachter wenden. Bei allen zweibeinigen Geschöpfen (Engel, Taubenbringer, Seele) fällt die offene segnende Arm- und Handhaltung auf. Die Tauben = Hoffnungen haben sich bereits selbstverständlich bei der Seele eingenistet. Ein weit geöffnetes dunkles Holztor gibt den Blick ungehindert auf die magische Berglandschaft frei, die trotz der blaugrünen Waldzone nur Wärme ausstrahlt.
    Dies herrliche Gemälde müsste man wohl unbedingt in Originalgröße sehen, um einerseits den kleinen geschützten Raum der Frau/Seele und andererseits den weiten von Gottes Schöpfung wahrzunehmen... .

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    1. Wie sehr die Carola recht hat! Eine gute Freundin.

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  5. Oh Caro La, welch Bildbeschreibung! Du hast hier gesehen, was die Malerin beim Malen nur spüren konnte, als sie sich beim Fertigstellen fragte: Stimmt alles zusammen? und mit Ja beantworten konnte. Aber in Worte zu fassen und damit verständlich zu begreifen, warum alles zusammen stimmt, kann nur diejenige Person, die dem Kunstwerk das Wort einflößt. Gilt für jedwede Kunst!

    Es ist wirklich Deine ganz wunderbare Gabe, Dinge, Ereignisse, Kunstwerke usw. die Du siehst und wahrnimmst, zu beschreiben, zu erklären, und damit anderen zu zeigen, was sichtbar ist, aber besser, wenn das Auge an der Hand genommen wird und mit beschreibend-interpretierenden Worten geführt wird.

    Danke, Carola!

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