Aus dem Herzen zeichnen

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Auf dem Weg zum Stall

Leben mit Tieren

Leben mit Tieren
am Gnadenhof Xaverhof

Nachts vorm Stall

Nachts vorm Stall
Im ersten Schnee

Mittwoch, 30. Juli 2014

Telenovela Xaverhof (3): Puma schläft selig und süß im Radschatten des Schubkarren



Mit dieser aktuellen Sommerserie "Telenovela Xaverhof" stelle ich euch ein paar Highlights vor - mit und ohne Text. Gut geeignet als "Gutenachtgeschichen" oder als "Aufwachgeschichten". Heute Teil 3 mit dem schlafenden Puma im Radschatten des Schubkarren.

Telenovela Xaverhof (2): Taubenvater "Sonne" füttert seine beiden Kinder


"Sonne" füttert "Kleine Sonne" und "Kleine See"

Mit dieser neuen Sommerserie "Telenovela Xaverhof" stelle ich euch ein paar Highlights vor - mit und ohne Text. Gut geeignet als "Gutenachtgeschichen" oder als "Aufwachgeschichten".

"Atzung" nennt man die Fütterung der Tauben-Eltern ihrer Jungen, wobei die "Taubenmilch" aus dem Kropf von Schnabel zu Schnabel gereicht wird.


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Dienstag, 29. Juli 2014

Telenovela Xaverhof (1): Grüne Decke mit Hund und Schaf

Timmi und Angi
Mit dieser neuen Sommerserie "Telenovela Xaverhof" stelle ich euch ein paar Highlights - mit und ohne Text - vor. Gut geeignet als "Gutenachtgeschichen" oder als "Aufwachgeschichten".

Schaf Angi ist sehr zurückhaltend, wenn's ums Fressen in der Herde im Stall geht. Damit sie nicht abnimmt, hat sie während der Ausmistzeit "Sonderrechte" und darf draußen herumspazieren und sich an Leckerbissen suchen, was sie mag. In der Scheune ist der große Heuballen mit schönem Heu. Davor hat Timmi Platz genommen, Timmi, so friedlich wie ein Schaf.

Bild zum Vergrößern anklicken

Montag, 28. Juli 2014

"Sibirisches Abendmahl fertig gestellt"




Seht ihr die haltenden Kinderhände? Der Wind hätte nämlich die Tafel sonst umgeworfen, und die beiden Nachbarsbuben waren natürlich wieder vor Ort, als ich heute Morgen ausnahmsweise malenderweise Sonntag feierte.

Die Stimmung im Bild ist ein wenig Fra Angelico (italienische Renaissance) und ein wenig wie aus Erzgebirgischem Fichtenholz geschnitzt...

Nun habe ich bereits vier Geschichten für vier Dörfer in Form gebracht:

1. Varenka (noch nicht ganz fertig)
2. Franziskus und der Wolf
3. Schuster Konrad (demnächst im Blog)
4. Sibirisches Abendmahl.

Geplant sind voraussichtlich noch drei weitere Geschichten, macht also 7 Geschichten für 7 Dörfer. Lassen wir uns überraschen, was entsteht!

Sonntag, 27. Juli 2014

Am "Sibirischen Abendmahl" weitergemalt

Einfache Formen, reduzierte Farben
Heute Morgen begrüßte mich an der Mauer neben der Straße mein Auf-Blech-Gemälde "Sibirisches Abendmahl". Sofort griff ich zu Farbe und Pinsel und begann mit den Details, Gesichter, Hände, Bäume. Das Bild soll insgesamt eher grob gemalt bleiben. Die Farben habe ich reduziert auf einige Töne: Blau, Rot, Braun, Weiß, Schwarz. Ich möchte dadurch eine Atmoshäre erzeugen, die einem kalten Winterabend nahe kommt.

Nette Nachbarn und Passanten beobachten den Neben-der-Strasse-Malprozess und freuen sich, dass heute durch die Gesichter auf einmal "Leben" entsteht.

Kinder kommen natürlich auch. Ich male ihnen Wolfs-Tatzen auf die Fingerkuppen.

Vorstufe des Bildes

Das Gesicht des Soldaten, der in die Hütte kommt und der ein Pfarrer ist.

Freitag, 25. Juli 2014

"Wind" ist angekommen!

"Wind" nimmt ein Bad, daneben ist "See"3
"Das ist ein schöner Taubenschlag, hell und viel Raum zum Fliegen und irgendwie so eine gute Atmosphäre," sagte Karin, als sie mit einer Findel-Brieftaube in einer Katzenkiste am Xaverhof-Taubenschlag ankam.

Was ist geschehen?

Jemand hatte eine verletzte Brieftaube gefunden und zur wunderbaren Karola Wach, DIE Tierärztin der Region, gebracht. Diagnose: Offener Bruch am Flügel, wahrscheinlich eine Schussverletzung. Karola Wach hat die Taube mit besten Künsten geheilt, aber sie ist immer noch flugbehindert. Sie trägt einen Ring - doch in solch einem Zustand will sie ihr Brieftaubenzüchter nicht mehr haben.

Karin fragte mich also am Telefon, ob im Xaverhof-Taubenschlag noch ein Eckerl frei sei. Bring sie nur mit, Karin, sie ist willkommen!

Erst später sind mir paar Schwierigkeiten eingefallen, die auftreten könnten:

 1. Ist die "Neue" ein Männchen, könnte es Ärger mit den anderen Männchen geben.
2. Wird es gelingen, den Xaverhof-Taubenschlag als bleibende Heimat anzubieten?
3. Ist's ein Weibchen, könnte sie allerdings durchaus die Geliebte von "See" 3 werden, der kein Mädel bekommen hat, da wir nur 2 Weibchen haben, aber 3 Männchen (und 3 für die Paarung noch zu junge Tauben).

Übrigens ist es so gut wie unmöglich, das Geschlecht bei Tauben zu identifizieren, daher konnte Karin mir auch keine Auskunft darüber geben.

Xaver hatte heute die Tauben nach längerer Stallzeit wieder fliegen lassen. Das bedeutet: Neuzugang darf erst dann in den Schlag, wenn dieser wieder dicht ist (Eingewöhnung mindestens 2 oder 3 Wochen!). Zum Glück kamen alle brav heim, als ich mit dem Futter klapperte!

Wie würde es mit der verletzten Taube wohl gehen?

Es war eine Sensation!

Sofort begriff "Wind", dass dies ein guter Ort für sie ist. Intelligent ist "Wind"! "Wind" putzte sich und lief und flatterte ein wenig herum... und siehe da: In wenigen Momenten hat der übrige "See" erkannt, dass "Wind" ein Weibchen ist!! Er gurrte und tanzte um "Wind" herum und machte ihr den Hof. Von Kampf und Rivalität keine Spur!

Stellt euch vor, ihr kommt nach einer schlimmen Odyssee verletzt und flugbehindert neu in eine freundliche Gesellschaft. Sofort verliebt sich ein schöner Mann in euch und umschwärmt euch....

"Wind " nahm erstmal ein gründliches Bad und ließ sich von ihrem Verehrer gurrend und balzend umwerben. Im Hintergrund füttert "Nacht" ihre Kleinen:


Und dann.... ihr KÖNNT es euch NICHT vorstellen - was machte sie DANN??

Das habe ich auf die Schnelle mit meiner Kamera leider nicht einfangen können - DANN hielt sie ihm mit ihrem hübschen Schnabel einen Stroh-Halm hin und wollte wohl sagen:

Lasst uns zusammen ein Nest bauen!

Wir werden sehen, wie die Geschichte weitergeht...

Donnerstag, 24. Juli 2014

Sibirisches Abendmahl

 Sibirisches Abendmahl, eine wahre Geschichte auf Blech
Hier entsteht eine weitere Geschichte zum Projekt: "Fünf Geschichten in fünf Dörfern".

Es ist warm, und ich kann gut im "Streetpainter-Stil" auf der Straße das Blech bearbeiten.

Timmi ist natürlich dabei. Manchmal legt er sich bewußt auf den warmen Teer und wärmt seine Gelenke. So schnell schmilzt Timmi-Schneeberg nicht!

Da nähert sich ein langer Zug Schülerinnen und Schüler! Timmi steht auf: Wachhund passt auf!

Sie kommen näher, Timmi setzt sich wieder. Timmi kennt Kinder.

Interessiert bleiben die Kinder stehen.

Ich gebe den Kindern eine kurze Inhaltsangabe der Geschichte, die ich gerade zu malen begonnen habe.

Die Kinder fragen, ob sie Timmi streicheln dürfen. Timmi und ich gestatten es.

Timmi lacht.

Ich male weiter, Timmi passt auf.

Und hier die kurze Inhaltsangabe der Geschichte, die übrigens eine wahre Begebenheit ist und aus Pfarrer Ernst-Martin Kittelmanns Privat-Sammling stammt:

Die Szene spielt in Sibirien, an einem 24.Dezember im 2. Weltkrieg. In einem kleinen Dorf, welches nur im Winter zu erreichen ist, wenn die Sümpfe gefroren sind, wohnt in einer armen Hütte ganz allein eine alte Frau, sie ist eine Deutsche. Sie lebt dort schon seit vielen Jahren, dreißig Jahre oder länger, und sie hat nur einen großen Wunsch, bevor sie stirbt: Sie möchte gerne ein christliches Abendmahl bekommen. Da kommt ein Soldat zur Hütte. Er spricht deutsch, ist Deutscher. Die Frau erzählt ihm von ihrem Wunsch. Der Soldat antwortet: "Du sollst das Abendmahl bekommen, ich bin Pfarrer." So empfängt sie am 24. Dezember in einem abgelegenen Dorf mitten im Krieg mitten in Sibirien das Abendmahl.

Erkennt ihr gewisse Ähnlichkeiten zu Varenka, der russischen Legende?

Mittwoch, 23. Juli 2014

Eine neue Wald-Regenpfütze für Timmi

Gesund unterwegs im Wald mit Eisbär, Adelheid und Inuit
 Vielleicht - nein, sicher - könnt ihr euch erinnern, dass Timmis kleiner Wald-See von Forstleuten dummerweise mit Ziegelsteinen zugeschüttet worden ist. Doch ein Fortarbeiter hat sich nun - ohne es zu wissen - gebührlich entschuldigt, indem er zwei neue Wasserstellen geschaffen hat.
Nun kann unser süßer 15-jähriger Eisbär (15 mal 8 =120 Jahre) wieder die Pfoten abkühlen und einen Schluck Waldregenwasser zu sich nehmen.
Timmi steht mit den Vorderpfoten in  Wasserlache Nr.2 und trinkt einige Schluck der braunen Lehm-Brühe

Dienstag, 22. Juli 2014

Montag, 21. Juli 2014

Gute Aussicht!



Und so Puma gestern: HIER

Sonntag, 20. Juli 2014

Unsere zwei neuen Taubenkinder und nochmal zwei neue Eier

"Sonne" und "Nacht" haben fleißig in Abwechslung ihre beiden neuen Eier bebrütet und ihre frisch geschlüpften Taubenbabies gefüttert. Zuerst waren es nur ganz stille fast federlose Minihäufchen, doch seit heute haben sie angefangen zu piepsen und lautstark um Futter zu betteln. Zuerst müssen aber die Taubeneltern selber fressen und Wasser trinken. Daraus entsteht dann die sogenannte Kropfmilch, mit welcher sie ihre Jungen füttern. Doch bald schon werde die beiden kleinen selber Futter picken.

Hier seht ihr, wie "Nacht" Wasser trinkt und dann füttert:



"Schnee" und "See" hatten auch zwei Eier in einem hübschen Strohnest.. Doch leider haben sie das Brüten aufgeben müssen, da sich nach über 20 Tagen heraus stellte, dass beide Eier unbefruchtet waren. In einer mutigen Aktion habe ich die Eier  - nachdem ich feststellte, dass sie nicht mehr bebrütet wurden -  geöffnet und festgestellt, dass sie unbefruchtet waren.

Die beiden Taubeneier waren schon zwei Tage lang kalt und nicht mehr bebrütet.

Beim Öffnen stellte sich heraus, dass sie unbefruchtet waren - kommt öfter mal vor, sagte man mir.
 Doch bald balzte "See" wieder heftig um "Schnees" Gunst, und nun beobachte ich seit einer Woche, dass  Schnee (=Weibchen) und "See" (=Männchen) irgendwo dort hinten - für mich unerreichbar - neu zu brüten begonnen haben.

Hier seht ihr "Schnee" nach der Fütterung zu ihrem geheimen Nest eilen:


Freitag, 18. Juli 2014

Franziskus und der Wolf - Ölfarben auf Blech


Franziskus   und   der    Wolf    von    Gubbio

Zu Lebzeiten des seligen Vaters Franz war in der Umgegend der Stadt Gubbio ein Wolf von schreckhafter Größe und grimmiger Wildheit. Er verschlang nicht nur Tiere, sondern auch   Männer und    Frauen,  so daß   er    alle    Bürger    in     Angst     versetzte.  Als Bruder Franz in die Stadt kam, warnten sie ihn vor dem Wolf. Doch dieser schritt mit einem Gefährten unter dem Schutz des heiligen Kreuzzeichens vor das Stadttor und ging ohne Furcht  dem Wolf entgegen. Dieser rannte  mit schaurig   aufgesperrtem Rachen  auf   Franziskus  zu, der ihn  herrief und ansprach: "Komm zu mir, Bruder Wolf! Ich will zwischen dir und den Leuten von Gubbio Frieden machen. Es darf keinem mehr ein Leid von dir geschehen, und sie sollen dir alle vergangenen Missetaten erlassen. Ich will dir, solange du lebst, durch die Leute dieser Gegend deine tägliche Kost verschaffen. Denn ich weiß sehr wohl, du tust alles Schlimme nur vom Hunger getrieben." Der Wolf gab durch Kopfnicken sein Einverständnis, er legte sogar die rechte Tatze zutraulich und sanft in die Hand des heiligen Franz. Dann folgte er ihm in die Stadt. und der selige Vater schloß   zwischen   ihm   und  den Bürgern   einen   dauerhaften Frieden.

(Aus den Fioretti)

Franziskus, Wolf und Schafe - lebensgroße Figurengruppe - Ölfarben auf grundiertes handgeschnittenes Schwarzblech, Stärke 0,6 mm
  Diese Legende  aus  den "Fioretti" habe  ich  nun für das Projekt "Fünf Geschichten in fünf Dörfern" in Blech frei gestaltet. Natürlich dürfen die Dorischafe  auf  keinen Fall fehlen! Da der Wolf von Gubbio auch Schafe gerissen hat, bietet es sich an, Wolf und Schafe in inniger Nähe in der Frieden stiftenden Umarmung  des Franziskus darzustellen.

Schaf, auf Blech gemalt, kein Blechschaf!  :))

Friedlich beieinander
                 "Und Franziskus betet still, dass es so bleiben möge." (Caro La)

 "Der Wolf gab durch Kopfnicken sein Einverständnis, er legte sogar die rechte Tatze zutraulich und sanft in die Hand des heiligen Franz":
Franz-Xaver und Wolf Timmi
    

Donnerstag, 17. Juli 2014

Franziskusfigur mit Wolf angefangen

Mit verschiedenen Linien suche ich den Inhalt (Klick!)
Eine weitere Geschichte für mein Vorhaben "Fünf Geschichten in fünf Dörfern" ist die Legende von der Wolfs-Zähmung des Franziskus. Ein Wolf versetzt ein Dorf in Angst und Schrecken, da er nicht nur Schafe reißt, sondern auch Menschen angreift. Franziskus vermittelt, indem er die Dorfleute anspricht, sie mögen doch dem hungrigen Tier etwas von ihren Nahrungsmitteln abgeben. Er spricht auch mit dem Wolf gütig und erreicht auf diese Weise Frieden und Harmonie zwischen den Menschen und dem Wolf.
Ich möchte auch diese Szene (wie Varenka) in einem einzigen Stück Blech zusammenfassen. Diesmal allerdings nicht als Raum-Bild (wie Varenka), sondern als Figuren-Gruppe: Franz, Wolf, 2 Schafe in verbundener Eintracht.

Hier seht ihr, wie ich die Linien suchend über die Blechtafel gleiten lasse, nachdem ich den Umriss bereits festgelegt habe. Nach der Rostschutz-Grundierung sind die Linien verschwunden, und ich werde versuchen, die Form zu finden...


Die Fläche wurde doppelt mit Rostschutzfarbe  grundiert

Dienstag, 15. Juli 2014

Xaver und Timmi unterwegs


Sonntag, 13. Juli 2014

Am Blechbild "Varenka" weitergemalt


In einem Zuge konnte ich das Euch gestern vorgestellte Anfangs-Stadium weiterführen. Nun geht es noch darum, die verbleibenden rostigen beziehungsweise metalligen Stellen wie Hund, Huhn, Katze, Blumenvase, Ikone auszuführen und die lediglich mit Rostschutz grundierten Stellen wie Stuhl, Fenster mit Taube und Tisch zu bemalen.

Varenka ist überall! Das ist meine aktuelle Inspiration. Daher hat diese Varenka auch autobiographische Elemente (Ihr erkennt Timmi!).

Hier in Kurzform die Geschichte: 

Varenka lebt irgendwo sehr einfach in den russischen Wäldern. Wenn jemand zu ihren Häuschen kommt, ist sie stets hilfsbereit und gastfrei. Als sich von Westen her Soldaten dem Häuschen nähern, flieht sie nicht, sondern bleibt, um Menschen und Tieren an Ort und Stelle Schutz anbieten zu können. Vor der Ikone betet sie Gott um eine schützende Mauer um ihre Hütte. Gott erhört das Gebet jedoch nicht sofort, sondern erst, nachdem Varenka verschiedene Bedürftige (Mann mit Ziege, Mädchen mit Taube und einen Künstler) aufgenommen hat, die bereits Opfer des Krieges geworden waren. Über Nacht baut auf ihr immerwährendes Gebet hin Gott dann tatsächlich die schützende Mauer: Das Häuschen schneit ein, und die heran nahenden Soldaten ziehen vorbei. Alle aufgenommenen Mitbewohner kommen heil durch den Winter und finden ihr Glück.


Hier für Interessierte die Legende in der Textform, wie wir sie präsentieren wollen: HIER

Freitag, 11. Juli 2014

"Varenka" - Gemälde auf Blech angefangen

Die Idee heißt:
"Fünf Geschichten in fünf Dörfern".

Für die bevorstehende Winterzeit - entschuldigt bitte, dass ich das Wort WINTER sage - plane ich eine Kunstaktion mit Events über fünf Geschichten, wobei in je einem Dorf eine Geschichte aufgebaut und erzählt werden soll. In Zusammenarbeit mit Pfarrer Kittelmann haben wir bereits drei Geschichten gefunden.

"Varenka" ist eine russische Legende und sehr sehr schön! Mehr demnächst darüber!

Hier habe ich etwa lebensgroß auf leicht angerostetes Blech eine Raumsituation aufskizziert. Varenka sitzt am Tisch, Teller, Brot, Ikone, Blumenvase, Hund, Katze....

Donnerstag, 10. Juli 2014

Im Wald

Wenn man täglich den selben Wald besucht, lernt man mit der Zeit die einzelnen Baumgruppen kennen, die verschiedenen Moos-Stellen, Wegabschnitte, Wasserstellen, Steine, ja sogar einzelne Bäume lernt man immer besser kennen. Der Wechsel der Jahreszeiten und des täglich anderen Wetters lässt ein kleines Waldstück zu einem weiten Raum werden, wo man genauso viel erleben kann, wie auf einer großen Reise. Ich erzähle euch hier ein Bilder-Wald-Märchen: "Mit Bäumen reden"...


 Über den Weg beugt sich ein dünner Baum, wir nennen ihn "das Tor"

Das Tor treibt aus, wir staunen über frisches Eichenlaub

Eines Tages kommt eine Landmaschine und schiebt das Tor an den Wegesrand zu Boden. Doch es lebt weiter, die Blätter bleiben grün. Sylvia sagt:

"Du bist ein Tor zur Erde."

Im Vorfrühlingswald sehen wir kleine Stämme: Zwerge mit Moos bedeckt.

Im Sommer stehen, von Unbekannt über Nacht gebaut, Steinzwerge am Weg

Es gibt auch noch ein kleines Eichen-Tor...

 Diese Fichte reicht ihre Zweige zum Gruß in unser Auto hinein. 

Und wie vereinbart wirft Mutti von oben eine Menge Kiefernzapfen! Grüße!!


Alles Gute nachträglich zu Deinem Geburtstag, Sylvia!

Waldgrüße von Inka und Inuit und Eisbär!!!

Samstag, 5. Juli 2014

Die Hufschmiede waren da!

 Hufschmied Florian Feigl aus Achslach und sein Geselle Markus schneiden und feilen Scho Seppes Hufe zurecht. Diagnose: Hufe ok.


Ein Kuß auf den Rücken muss erlaubt sein!

Freitag, 4. Juli 2014

Löwe glücklich wieder in die Freiheit zurück

Gleich wird Löwe alias Felix seinen Käfig verlassen
Nach überstandener Nacht hat Löwe heute Vormittag ein volles tierärztliches Sanierungs-Programm bekommen. Er war voller Flöhe, hatte Würmer, und auf ihm hatten sich außerdem mehr als dreißig Zecken eingenistet.
Gegen 16 Uhr brachte ich ihn seinen eigentlichen Besitzern zurück. Im Haus dort angekommen, wollte er seinen Käfig nicht verlassen und fauchte. So entließen wir ihn im Garten, wo er flugs heraus sprang und sofort um die Ecke verschwand. Seine Besitzerin sagte lachend: "Den siehst du nie wieder!" Sie hatte sich sehr gewundert, wie es mir überhaupt gelungen sei, ihn zu fangen. Sie hat außer Löwe noch drei sterilisierte weibliche Kätzinnen, eine davon, schwarz-weiß, sitzt den ganzen Tag auf dem Bett ihrer Tochter und ist bereits 18 Jahre alt. Löwe sei seit langem nicht mehr bei ihnen gewesen. Immer, wenn sie "Felix" rief, flüchtete er auf Nimmerwiedersehen um die Ecke. Deswegen nenne ich ihn ja auch Löwe :) Aber er ist wirklich sehr menschenscheu.
 Auf den Satz; "Den siehst du nie wieder!", antwortete ich: "Ich glaube, ich sehe ihn sehr bald wieder - nämlich am Xaverhof..."

Ich sagte zum Tieratrzt: . "Löwe meint bestimmt, ich sei ganz lieb." Tierarzt: "Du bist auch lieb."

Der Tierarzt hatte gemeint, Löwe habe das Zeug, ein richtiger Schmusekater zu werden. Er habe aber außerdem erlebt, dass er eine böse Bestie ist. Ob ich schon mal erfahren habe, was eine böse Bestie ist? Ich antwortete: "Nein, aber Peterl und Puma."

Das wird nun hoffentlich durch die Kastration anders.

Auch um diese verwaiste Katzen habe ich mich in Zusammenarbeit mit dem Katzenschutzbund Viechtach vor dreieinhalb Jahren gekümmert.

Es gibt so viel Katzen-Elend! Hier die Internet-Seite vom Katzenschutz Viechtach. Ein Blick auf die Titelseite erzählt schon vieles: KLICK HIER

Edeltraud Fuchs, Vorsitzende des Katzenschutzbund Viechtach, füttert (in Abwechlsung mit einem toll organisiertem Fütter-Team) ein Rudel freilaufender Katzen. Sie sind alle gut gepflegt und dürfen ihr freies wildes leben weiter führen. VIDEO HIER

Donnerstag, 3. Juli 2014

Peterl gibt nicht auf!

Peterl, wie schaust du uns denn an?

Nach drei Tagen Abwesenheit hat sich heute ein süßes, mir vertrautes Stimmchen vom Schafstall-Dach aus gemeldet: Peterl fragte nach Futter! Sofort versorgte ich Puma mir einer Ablenk-Portion Nähe Timmi und versuchte mit einer Leiter und einer Ladung Futter nach oben zu Peterl zu klettern. Da taucht Löwe auf der Weide auf... Löwe streicht nach oben Richtung Scheune. Dort steht bereits die vorbereitete Falle mit Futter. Das könnte den Löwe interessieren. Um es mir leichter zu machen, kommt Peterl nun zum Geheimplatz Nr.3 und frißt hungrig 2 Packungen Katzenfutter. Und einen großen Becher Katzenmilch:


So schlecht sieht unser Peterl eigentlich nicht aus!

Peterl begibt sich, endlich wieder satt, auf die Weide zu Geheimplatz Nr.4 (den ich nicht kenne).

Ich gehe wieder meiner Stallarbeit nach, da meldet sich Puma und will unbedingt zum Audi in der Scheune, auf dessen Dach die Falle aufgebaut ist. "Puma, das Futter da oben ist nichts für dich. Bleib lieber da!" Doch Puma lässt sich nicht abhalten und geht nach oben. Was will er mir denn zeigen?

Puma will zur Falle





 Puma und ich stellen fest:
OH! Da ist ja der Löwe in der Falle!

Löwe, wir meinen es nicht böse mit dir!

Puma sagt mir (laut Edeltraud Fuchs vom Katzenschutzbund), dass Löwe endlich in der Falle ist, indem er sehr melodiös-dramatisch MIAUUU sagt:


Während Puma wieder zum Alltäglichen übergeht, informiere ich den Tierarzt, der Löwe sogar selber abholt. Löwe wird morgen kastriert, entwurmt und auf alle gesundheitlichen Aspekte untersucht und darf dann wieder in seine eigentliche Heimat ins Dorf. Von dort wird Löwe selber entscheiden, wie seine Geschichte weitergeht.

Danke, Edeltraud Fuchs vom Katzenschutzbund Viechtach für deine tolle Beratung, für die Falle und für die Organisation in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt!

Mittwoch, 2. Juli 2014

Rancher-Kummer

Peterl hatte sich seit 3 Tagen auf die Weide zurückgezogen
Als ich heute zur Ranch kam und wie immer gleich zur Begrüßung erst mal die Hühner fütterte, sagte Enzo aus Calabrien zu mir: "Du hast so einen schönen Beruf! Du darfst Tiere füttern!"

Ja, Du hast schon Recht, Enzo, doch schau, ich habe viel Kummer!

Seit drei Tagen vermisse ich mein Lieblings-Huhn Lindchen und Kater Peterl.

Wurde Lindchen vom Fuchs geholt, der kürzlich 12 Hühner vom Nachbarn räuberte??

Lindchen hatte graue Federn, war zahm und konnte so schön singen

Elke und Lindchen
Und Kater Löwe, alias Felix (wie ihn seine eigentlichen Besitzer nennen) hat dem armen Kater Peterl sein Not-Revier streitig gemacht. Löwe ist ein unkastrierter Kater, der früher ab und zu, nun aber ständig am Hof ist und offensichtlich hier ganz einziehen will. Zunächst hielt er sich scheu im Hintergrund - aber nun bringt er massiv unser mühselig erworbenes Katzengleichgewicht ins Wanken.

Löwe lauert in der Scheune auf Peterls futter

 Peterl konnte angstfrei am Audi oder am Heuballen in der Scheune fressen, während sein Nicht-Freund Puma fest bei Timmi schlief und sich um nichts kümmerte. Doch nun ist Peterl verschwunden, alles Rufen und Suchen bleibt unbeantwortet, wogegen er doch sonst immer deutlich MIAU rief, wenn's ums Fressen ging.

Notfütterung - Peterl ist seit einigen Tagen magerer geworden



Muss Peterl etwa gar das Revier gänzlich verlassen? Zuerst war seit etwa 10 Tagen die Audi-Fütterung nicht mehr möglich. Peterl wendete sich nun von der Weide her miauend an mich, um Futter zu bekommen. Das klappte einige Tage. Doch seit drei Tagen dominiert Löwe/Felix auch hier den gesamten Bereich. Peterl: Nicht mehr auffindbar.  Nach Absprache mit dem Katzenschutzbund kann ich jetzt nur noch versuchen, Löwe mittels einer Falle zu fangen und ihn kastrieren zu lassen (ist legal), denn er kann unsere mit Mühe aufgebaute Ordnung Peter-Puma ganz zerstören - falls dies nicht schon passiert ist.

Löwe