Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Freitag, 30. Januar 2015

In Dörfl

Dorfbewohner und Gäste treffen sich in Dörfl
So kann es aussehen, wenn Träume oder Imaginationen Wirklichkeit werden! Ihr erinnert euch an meine Zeichnung vom "weiten Schneefeld". Hier steht diese Zeichnung lebendig vor euch.
So sage ich: Wenn Träume und Imaginationen Zeichnungen werden und alsbald die Zeichnungen Wirklichkeit werden....

Am Mittwoch, den 28. Januar fand in Dörfl die letzte Andacht des interaktiven Kunstprojekts "7 Geschichten in 7 Dörfern" statt. Seit Sommer hatte ich an den Blechbildern und an der Organisation dieses umfassenden Kunstwerks gearbeitet und nur Positives dabei erlebt.
Über 40 Teilnehmer vor Ort - Foto: Josefa Schmid

+ Nicht denkbar ohne die Unterstützung von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, der die Idee mit den Andachten zu den Geschichten aus Blech hatte, und der 5 der 7 Geschichten ausgewählt hat -
Mädchen, Pferd und Engel - Foto: Josefa Schmid

 + Nicht denkbar ohne die wunderbare Josefa Schmid, 1.Bürgermeisterin von Kollnburg, die nun beim dritten meiner Blech-Projekte von Anfang an an mich geglaubt hat und mich super unterstützte -
u.a. Erich Muhr, Josefa Schmid, Xaver, Hilde, Pilger Rudi
 + Nicht denkbar ohne das Aufbau-Helferteam Xaver-Freidel-Elke und Freunde, die in 3 Dörfern die Figurengruppen aufstellten -

+ Nicht denkbar ohne meine Pilgerfreundin Hildegard Weiler, die immer voll unterstützend dabei war, die Fürbitt-Gebete erstellte und Punsch und Brezen mitbrachte -

Pfarrer Dr.Werner Konrad leitet die Andacht - Hildegard Weiler liest die Fürbitten
 + Nicht vollständig ohne ihn und so sehr bereichert durch Pilger Rudi Simeth's Gstanzl - Pilger Rudi kam zu jeder Andacht aus Weiding angereist und verband sein Kommen fast immer mit einer Wanderung und einem persönlichen Erlebnis.  Diesmal ist er mit Schneeschuhen am nahegelegenen Tausender, dem Hirschenstein gewandert, um anschließend das Gstanzl "Und eatz is´ hold Winter wordn" vorzutragen - VIDEO HIER

Pilger Rudi singt ein Gstanzl - Im hintergrund besucher und Presse-Autorin Marion Wittenzellner. Karla Singer fotografiert.
 + Unendlich bereichert durch die lebendigen Lesevorträge der Geschichten durch Franz Würzner - Hier im Link: die Geschichte vom Ikonenmaler Alimpij

Video vom Vortrag vor Ort: HIER

+ Dank an Franz Wittmann, 1.Bürgermeister von Viechtach, an Erich Muhr, stellvertretender Landrat, an den Bauhof Viechtach, an Karla Singer vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang, an Carola Pätzold für die Textkürzung der Geschichte "Advent im Hochgebirge", Dank an die Feuerwehr Pirka, Dank an Pater Josef aus Indien und nicht zuletzt Dank an Pfarrer Dr.Werner Konrad, der die letzten beiden Andacht so stark und spirituell leitete -

Gespräche bei Tee und Brezen am Schwedenfeuer

 + Ein besonderer Dank geht an Karin und Max, die drei stimmungsvolle Lagerfeuer/Schwedenfeuer gemacht haben. Excellent,Max!!! Und an Kathrin und Annabell, die mit den wunderschönen Pferd nach Dörfl gekommen sind!

Max

Annabell und ihr Pferd

+ Extradank an Marion Wittenzellner, Autorin der nicht zu toppenden Presseberichte im Viechtacher Bayerwald Boten!

 + Extradank an Thomas Richwien für 2 Berichte mit echtem Künstlerherz in der Kötztinger Zeitung!

Am Fuße des Hirschenstein liegt Dörfl. Feuer anzünden...

Mittwoch, 28. Januar 2015

Im weiten Schneefeld - eine Zeichnung


Es war ein Traum, wie eine klare Imagination: Auf einem weiten weißen Schneefeld, von der Abendsonne leicht rosa gefärbt, trafen sich vollkommen friedlich einige Menschen und ein paar Tiere. In der Nähe waren einige schöne Blech-Figuren und -Tiere aus einer meiner aktuellen Blech-Installationen der "7 Geschichten". Jemand pflegte ein angenehmes Lagerfeuer.

Der Schnee leuchtete so freundlich, und auch die Leute waren alle so freundlich zueinander. Ich war den ganzen Tag nach dem Erwachen aus diesem Traum voller Herzensfrieden. Um das Traumbild nicht zu vergessen, zeichnete ich es sofort aus der Vorstellung in Tusche.

Oh, wenn unser Herz stets solch eine reine weiße Schneefläche sein könnte - oder wenigstens die Erinnerung daran stets in sich tragen möge.

Montag, 26. Januar 2015

Im Stufferhaus



Winternacht: Stufferhaus mit Schneeflocken und Hirsch

Komm rein, die Tür ist geöffnet, und nimm Platz...

mit Hunden

mit Foxi

frühstücken

Geige

Besprechungen

Gitarre

Mundharmonika

Fisch essen

Gespräche

viel Arbeit

wieder allein

Taube am "Russischen Türmchen", Stufferhaus

Freitag, 23. Januar 2015

Schutzengel mit Tieren in der Winterzeit

Diese kleine Tuschezeichnung entstand vor wenigen Tagen. Tiere haben Schutzengel. Ihr erkennt Scho Seppe, Schafe, Hund Rambo und hinter Rambo schattenhaft Hündin Lady. Wie dringend brauchen diese und alle diese dankbaren Wesen Schutz und Hilfe! Dafür gibt es von oben gesandt die Engel. Sie unterstützen die Tiere und die Menschen, welche den Tieren Liebe schenken.

+ Die Milde ist unsere Stärke. Sie löst alle Schwierigkeiten und beseitigt alle Hindernisse (Papst Johannes XXIII)

+ Wir werten die Schöpfung ab, wenn wir sagen: NUR ein Hund. (Caro La)

+ Kunst kommt nicht von "können", sondern von "nicht anders können". (Gelia)
    (Dieser Satz hat mich ermutigt, diese Zeichnung anzufertigen, obwohl ich anderes hätte tun sollen - oder gerade eben NICHT anderes tun!)

+ Der richtige Zeitpunkt: Gott kennt ihn. (Dori 2014)

Walliser Schwarznasenschaf "Franzhörnchen"

Donnerstag, 22. Januar 2015

"Die Waldhirtin": Ich habe schon 2012 den Rambo gemalt!

Die Waldhirtin unterwegs mit Tieren, Detail
Heute Abend beim Tee nach einem 11-Stunden-outdoor-trecking-Tag mit Wolfi Rambo fiel mein Blick wie gewohnt auf eines meiner liebsten Bilder: Die Waldhirtin.

Das Gemälde in Öl/Acryl-Technik ist ziemlich groß und ziert seit 3 Jahren unser Wohnzimmer. Ich betrachte es täglich und fühle mich darin weit und zuhause.
Ich habe es gleich nach jener Bergtour mit Timmi auf den Kaitersberg (mit Christine aus Tours, Frankreich!) angefangen zu malen.

Das Gemälde erzählt von der Waldhirtin, die mit ihren Schafen, Rindern und den Hunden in den Bergen unterwegs ist. Sie sehnt sich eigentlich danach, die Gipfel der von der Sonne rötlich beleuchteten hohen Schneeberge zu ersteigen. Aber das kann sie den Tieren nicht zumuten. So bleibt sie unterhalb der Waldgrenze. Da erscheint ganz rechts im Bild eine Kapelle, aus der leuchtet es hell: Das Gelb im Inneren der Kapelle ist genauso "himmlisch" wie das Blau des Himmels über den Schneebergen. Die Waldhirtin  begegnet hier ihrem Gott geanauso, wie wenn sie die Gipfel erklommen hätte.

Das vollständige Gemälde von der Waldhirtin mit ihren Tieren (Foto heute Abend bei Kunstlicht)

Beim Malen der Begleithunde der Waldhirtin dachte ich mir damals: Ich möchte versuchen, einen anderen Hund als Timmi zu malen. Bin ich in der Lage, der Waldhirtin einen anderen Hund als den geliebten Timmi beizufügen? Da spürte ich sowas wie einen starken, etwas wilden, leichtfüßigen Begleithund. Ich stellte ihn neben die Waldhirtin, dazu noch einen weiteren, braunen Hund. Ich hatte sofort die Antwort: Passt, kann so bleiben.

Ich entdecke Ähnlichkeit mit dem Wolfspitz-Mischling Rambo
Als ich nun heute Abend nach dem 11-Stunden-outdoor-Tag meditativ beim Tee saß, fiel mein Blick also wie gewohnt auf das Gemälde. Ich hatte Kunstlicht, und alles war etwas verdunkelt. Auf einmal dachte ich: was ist das für ein Hund links unten im Bild?? Ich machte mir die Mühe, mich zu erheben, den Tee "Tee" sein zu lassen und zu kucken, was ich da für einen Hund gemalt habe... Tatsächlich: Es ist Rambo, unser neuer Begleitwolf!

Solche Erfahrungen gibt es übrigens bei meinen Bildern öfters. Sie erzählen Geschichten, die waren oder sind oder kommen.

Sogar den Gürtel, den ich immer auf der Ranch trage, um daran den Rambo anzuleinen, trägt die Waldhirtin.
Klick: GEMÄLDE BEI TAGESLICHT (s. Homepage)

Mittwoch, 21. Januar 2015

Timmi hat immer geleuchtet

Trappern zwischen Felsen und Höhlen
Mit dem besten Freund Timmi bin ich über Felder, durch Wälder und Bäche und auf Berge getrappert. Wir waren auch in dunklen Nächten und Sternen-Nächten, Regengüssen, Gewittergefahren und Schneestürmen. 

Immer hat Timmi hell geleuchtet.
Er hat sich der Menschen angenommen mit Engelsgeduld.

Seine letzte Bergbesteigung ging ganz bis zum Gipfel. Er hat's geschafft! Wunderhund! Hast etwa DU uns den grauen Wolfi geschickt?

Am Gipfel des Kaitersberges - Foto: Manoolo

Dienstag, 20. Januar 2015

Info "Rambo"

Auf der Ranch gibt es viel zu lernen und zu sehen.

An alle, die mehr über das Leben und die Person von Wölfchen Rambo wissen wollen oder sollten:

Hätte er nicht als Welpe eine glückliche Zeit mit Hundemama Lady in einer kinderreichen Familie gehabt, wäre die Seele dieses süßen kleinen Schlittenhundes ganz zerbrochen. Denn ab dem Zeitpunkt nach seiner Kindheit hat Rambo - so nannten sie ihn - 9 Jahre lang viel Böses erlebt. Er wurde nicht nur selbst schonungslos geprügelt, sondern er musste auch mit ansehen, wie sein Besitzer auf Frau, Kinder und Pferd wie verrückt einschlug. Das passierte oft, und zwar unter Alkohol. Die Folge: Hat jemand Alkohol getrunken, sollte er sich Rambo besser nicht nähern. Und schon gar nicht, ihn provozieren. Dann garantiere ich für nichts!
Wölfchen kann auch Wolf sein!

Im Allgemeinen gilt: Beachtet ihn nicht, behandelt ihn wie Luft, dann hat auch Wolferl seinen Frieden.

Wölfchen wurde aus schlimmen Verhältnissen, wo er stets seinem mittlerweile gehbehinderten Besitzer ausgeliefert war, vor etwa 8 Wochen herausgeholt. Der Besitzer musste für einige Tage ins Krankenhaus, und niemand wagte ihn zu füttern. Da Monika Rambo und den Besitzer gut kennt, erbarmte sie sich, das Tier zu sich zu nehmen - allerdings mit der Auflage, dass er nie mehr dahin zurück gebracht wird. Besser so! Seitdem üben wir mit Rambo und versuchen ihn eine glückliche Zeit zu ermöglichen.

Täglich hole ich mit Inuit Sylvia um die Mittagszeit den fröhlichen Hund ab, und dann geht's erst mal in den Wald! Rambo wiegt höchstens 30 Kilo, ich kann ihn gut halten, er will Hundeführerin Dori nicht umwerfen und lernt gerne. Zur Zeit üben wir an der ganz langen Leine - mal änger, mal kürzer: Hundeschule Inka und Inuit :)
Wir arbeiten mit freundlichem Zuspruch und Sanftheit, das mag er, und darauf reagiert er wunderbar. Dan geht's in den Stuffergarten, wo er frei herumlaufen darf. Oder er legt sich heimlich auf den Gartenstuhl!

Nach dem Waldlauf ist es auch mal weich bequem.
 Nachmittags geht's dann zur Ranch, wo es auch viel zu sehen und zu lernen gibt. Hühner und Katzen sind kein Problem. Puma "schmaudert" schon mit ihm! Der krönende Abschluss auf der Ranch: freies Herumrennen und -Tollen auf der Weide, wenn die Schafe und das Pony im Stallbereich in Sicherheit sind. In früheren Zeiten wurde Ramo zum Heimtreiben von Hengsten missbraucht, wobei er auch seine Zähne einsetzten sollte. Auch wurde er oft als "Wachund" für Ziegnböcke mit denen eingekerkert.

Auf der Ranch: Immer bei Dori
...auf der Weide die Weitläufigkeit genießen...

Als sogenannter Problemhund wird er z.B. vom gut geführten Tierheim in Regen nicht genommen, mit der Begründung, dass er dort nie mehr raus kommen würde. Rambo hat Probleme mit Männern, Joggern, Männern mit Stock, Skatern, anderen Hunden. Er ist - positiv formuliert - ein sehr individueller Hund. Er mag lieber Frauen, Kinder und hundefreie Zone. Er ist ein guter Waldläufer und Wachund. Sein idealer Ort wäre Alaska oder Sibirien.

Herumtollen mit Lady
Da er die letzten Jahre kaum mehr Bewegung hatte, hat er großes Nachholbedürfnis. Dafür bieten sich nun meine Stallhilfe Monika, Sylvia und ich und ein sich im Entstehungsprozess befindender Fanclub an.

Rambo mag gerne Andachten - hier in Rechertsried.

Montag, 19. Januar 2015

Andacht


Da sitzt jemand in einem kleinen Dorf bei Regen und Sturm am Lagerfeuer neben ein paar Blechfiguren und spielt meditative Klänge mit einem Klangauge. Es ist Pilger Rudi. Er hat im September im Stufferhaus auf seiner großen Wolfgangsweg-Pilgertour Station gemacht. Daraus ist eine Künstler- und Pilgerfreundschaft entstanden. Pilger Rudi hat jede der "7 Geschichten in 7 Dörfern" erwandert, fotografiert, die Andachten besucht und musikalisch bereichert. Die 7. und letzte Andacht wird in Dörfl sein, dann mit der russischen Heiligengeschichte vom Ikonenmaler Alimpij. Die Andacht wird Pfarrer Dr. Werner Konrad leiten.

 Foto: Josefa Schmid, Bürgermeisterin von Kollnburg   -   Zum Vergrößern das Foto anklicken!

Samstag, 17. Januar 2015

Sylvia im Wald

"Inuit Sylvia" mit Schlittenhund "Wölfchen"

Gelia hat gesagt:

Sylvia heißt:

Frau aus dem Wald
» Waldfee
» Die die im Wald lebt
» Königin / Herrin des Waldes
» Die zum Wald Gehörende

Rambo ist ein sehr individueller Hund. Am wohlsten fühlt er sich als Wald-Trapper. Er geht immer entspannter an der Leine, die wir nun auf's Doppelte verlängert haben. Ohne Leine zu trappern wäre keine gute Idee, denn Rambo muss sein Alphatier leidenschaftlich beschützen! Übrigens ist mein voller Name Dorothea Sylvia!

Freitag, 16. Januar 2015

Die Pferdefreunde


Es wird Zeit, dass ich euch mal wieder ein Gemälde vorstelle. Dieses Gemälde "Pferdefreunde" habe ich schon 2013 gemalt und auch schon mal ausgestellt. Aber das heißt nicht, dass ein Gemälde dann unbedingt Ruhe hat - solange ich einen "Fehler" sehe. Hier der vorige Zustand:

Klick: Pferdefreunde vorher

Mich hat die große braune Stallwand links genervt, und so habe ich - sowas passiert einfach und ist stets ein Risiko - die Dorfkirche anstelle der Stallwand erscheinen lassen. Doch Kunst kommt ja nicht von Können, wie ein Musiker mal sagte, Kunst kommt von Müssen!

Pferdefreundin und Stallhilfe Monika mit Scho Seppe


Mittwoch, 14. Januar 2015

Scho Seppe und seine Hufschmiede

Markus, Scho Seppe, Florian
Markus und Scho Seppe

Alles in Ordnung mit den Hufen!

Florian Feigl, Hufschmied aus Achslach, und sein Geselle Markus kommen alle 8 Wochen zum Xaverhof, um die Hufe von Scho Seppe zu kontrollieren und zu pflegen. Das ist wegen seiner zum Glück gut verheilten aber unvermeidlich chronischen Hufrehe sinnvoll und erforderlich. Florian Feigl ist sehr zufrieden mit dem Zustand der Hufe. Markus hatte ja außerdem letztes mal bemerkt, dass Scho Seppes rechtes Auge trüb ist. Florian  empfahl mir, einen Augenarzt zu konsultieren, falls ich einen solchen persönlich kenne. Da dies der Fall ist, kam Dr.Werner Heid bald darauf am Xaverhof vorbei, schaute sanft mit dem Augenspiegel ins Auge und stellte fest, dass das Auge wegen einer schweren Verletzung aus früherer Zeit (Rauferei mit anderem Pferd in geschlossener Box?) vernarbt und blind, aber schmerzfrei ist.

Rambo und Lady lecken begeistert die Huf-Späne auf!

Montag, 12. Januar 2015

Schuster Konrad in Rechertsried - brennende Herzen mitten in Regen und Wind

Beim Sturmtief trotzdem eine besinnliche Andachtin Rechertsried
Am Freitag, den 9. Januar, traf sich bei stürmisch-regnerischem Wetter in Rechertsried der "harte Kern" des Andacht-Teams zur 6. Andacht der "7 Geschichten in 7 Dörfern".

 Karin und Max Hodl hatten neben den Blech-Figuren der Viechtacher Künstlerin und Initiatorin des interaktiven Projekts Dorothea Stuffer ein wärmendes Lagerfeuer entzündet, um welches die Gruppe sich gerne scharte.

Die Geschichte handelte diesmal von "Schuster Konrad". Die Andacht wurde von Pfarrer Dr.Werner Konrad gehalten.
  
Josefa Schmid, Bürgermeisterin von Kollnburg, begrüßte die Teilnehmer. "Gott begegnet uns oft in einem Fremden", betonte Josefa Schmid. Damit ist auch "Schuster Konrad" wie "Varenka" (5. Andacht in Pirka) sehr aktuell. Einem Fremden die Tür zu öffnen heißt Gott die Herzenstür öffnen.

Links: Josefa Schmid, Bürgermeisterin von Kollnburg
Ich-Dori erläuterte zu meiner  Kunst-Installation: "Warum sind außer den Figuren um Schuster Konrad da drüben die Hirsche und Rehe auf der Wiese? Ganz einfach: Sie sind aus dem Wald gekommen und wollen auch die Geschichte von Schuster Konrad hören." Wenn an einem noch so verborgenem Ort etwas Gutes passiert, dann wirkt ich das auf die Umgebung aus. Mensch und Tier spüren das.
Bei genauerem Hinsehen kann man übrigens an der alten, brüchigen Fassade des Holzstadels neben den Rehen das Christkind entdecken.

Franz Würzner las auch diesmal wieder in anrührender Weise die Geschichte vor.

Franz Würzer liest die Geschichte vor
Pfarrer Dr.Werner Konrad führte in seiner Ansprache von der Frage "Wie kann man mit Gott sprechen?" hin zum Weihnachtsgeschehen. Gott spricht zu uns durch Menschen. Durch die Geburt Christi ist Gott Mensch geworden und begegnet uns so auf Augenhöhe. Durch die Liebe von Menschen wird Gott erfahrbar. 

Hildegard Weiler und Pfarrer Dr.Werner Konrad
Im Anschluss trug Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang zusammen mit Pfarrer Konrad Fürbitt-Gebete vor, die von den Andacht-Teilnehmern mit "Jesus Christus, du bist mitten unter uns - lass uns dich erkennen - Gott erhöre unser Gebet" unterstrichen wurden.

Nach dem gemeinsamen Vaterunser und dem Segen bot Pilger Rudi Simeth noch eine besondere Überraschung: Er spielte auf dem bisher allen noch unbekannten Instrument "Klang-Auge" mystische Klänge.

Das wärmende Lagerfeuer von Karin und Max Hodl und eine Kanne heißer Punsch, verteilt von Karla Singer, Vereinsmitglied vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang, machte es bei dem abenteuerlichen Wetter möglich, dass anschließend die Gruppe noch eine Weile im Gespräch vor Ort blieb.

"So wie Max das Feuer mitten in Wind und Regen entzündet hat, so müssen auch unsere Herzen entzündet werden!" (Hildegard Weiler)


Karin und Emmerenz lauschen der Geschichte

Freitag, 9. Januar 2015

Andacht "Schuster Konrad" morgen in Rechertsried

Die Rehe kommen aus dem Wald und wollen die Geschichte sehen und hören
Morgen, am 9.Januar, findet um 16.00 Uhr im Dorfzentrum in Rechertsried die 6. Andacht des interaktiven Projekts "7 Geschichten in 7 Dörfern" statt. Die Leitung der Andacht hat diesmal Pfarrer Dr.Werner Konrad. Mit anwesend werden sein: Josefa Schmid, Bürgermeisterin von Kollnburg (spricht einleitende Worte), Hilde und Karla vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang (bringen Gebete und Punsch mit), Pilger Rudi (singt ein Gstanzl), Franz Würzner (liest den Text), Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann (diesmal als Besucher) Karin Hodl und Max als Feuermeister, Xaver und last not least Rambo (bin morgen Tagesmutter). Wir müssen uns auf Regen (Regenwahrscheinlichkeit: 34%) und starken Wind (Sturmböen) gefasst machen. Die Blechrehe haben bereits vor Weihnachten einen Orkantest bestanden. Gut gearbeitet, Elke und Xaver!

Dorf-Info:

Rechertsried ist eine weitläufige, eher verstreute Ortschaft und gehört zur Gemeinde Kollnburg. Im Dorfzenrtum befindet sich das Gasthaus Kilger mit gutbürgerlicher Küche und ausreichend Parkplätzen. Hier und in der Wiese nebenan ist die Figurengruppe der Geschichte "Schuster Konrad" aufgestellt. Rechertsried hat 110 Bürger. Es ist landwirtschaftlich geprägt mit einigen haupterwerblichen Landwirten. Wir empfehlen einen Spaziergang zur Kapelle der Familie Bielmeier. Sie ist sehr schön und liegt malerisch am Hang. Vom Dorfplatz geht ein Feldweg hinauf; die Strecke beträgt etwa ein halber Kilometer.

Schuster Konrad wartet auf hohen Besuch: Gott selber. Aber es kommen immer die Falschen. Doch sie waren Gott selber...

Mittwoch, 7. Januar 2015

Varenka in Pirka

Der Tag geht zur Neige, Menschen treffen sich in Pirka am Dorfplatz beim Bild Varenka

Am Dorfplatz von Pirka finden sich am Abend vor dem Dreikönigstag um 17 Uhr eine Gruppe Dorfbewohner und Mitglieder der Feuerwehr ein. Zwei Feuerkörbe, ein Tisch für Glühwein und Kuchen und eine Lautsprecheranlage, organisiert von Robert Haimerl, schaffen vor Ort eine warme Atmosphäre. Hier ist seit der Adventszeit unter Mithilfe vom Bauhof Viechtach die Bildtafel der Geschichte von Varenka aufgestellt: eine einfache russische Frau, die in ihrer bescheidenen Hütte in Kriegszeiten ausharrt, um schutzsuchenden Menschen und Tieren zu helfen.

Varenka in Pirka - Foto: Pilger Rudi


Das Projekt ist die 5.Folge von meiner Kunst- und Begegnungs-Aktion "7 Geschichten in 7 Dörfern".


Die ersten Gäste finden sich ein


Franz Würzner liest die Geschichte vor


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In seiner Ansprache macht Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann deutlich, dass es ein wesentlicher Unterschied ist, ob Menschen oder Gott Schutzmauern bauen. Menschliche Mauern werden schnell brüchig und sind oft auch an falscher Stelle. Doch wenn Gott eine Schutzmauer baut, dann bedeutet das wahre Sicherheit, die wir nur durch ihn erfahren können. Gottes Mauern sind oftmals leise und sanft, wie der schützende Schnee um Varenkas Hütte und meist ganz anders, als wir sie uns vorgestellt haben.

Karla singer, Hildegard Weiler und Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann

 Hildegard Weiler trägt Fürbitten vor, die Dorfbewohner beteiligen sich am Gebet.


Karla Singer liest eine anrührende Meditation über das tapfere Ausharren unter harten Bedingungen vor.

Nach dem Segen trägt Pilger Rudi ein Gstanzl aus dem Further Volksliediederblatt vor: Hirtenleut, eilt! Geht zur Krippe, da bekommt ihr einen Segen!

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Bei Punsch und Kuchen halten sich die Teilnehmer noch eine gute Weile beim Lagerfeuer auf, bis man auseinander geht - mit den Worten einiger Dorfleute: "So etwas sollte es öfters hier geben!"

Begegnung in Pirka
Nachtrag: Pilger Rudi hat ein Album gebastelt über die "Wanderung zu 7 Geschichten":

http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7186088

Montag, 5. Januar 2015

"Choral" und "Kleines Lied"

Im Erwachsenen-Flötenkreis können Anfänger erste und weitere Schritte an diesem wunderbar vielseitigen Blasinstrument wagen. Unter der Anleitung ihrer erfahrenen Blockflöten-Dozentin Doris Kittelmann (rechts) hat eine Gruppe von sechs Erwachsenen ihre Begeisterung für das Blockflötenspielen entdeckt. Zusammen beweisen die Anfänger damit zugleich dass es nie zu spät ist, um mit der musikalischen Ausbildung zu beginnen. Alle flötentechnischen Fertigkeiten wie die korrekten Griffe, das richtige Atmen oder die Intonation gehören ebenso zu ihrem umfassenden Unterrichtsprogramm wie Notenlesen, Rhythmusübungen, das harmonische Zusammenspiel im kleinen Ensemble und weiteres allgemeines Basiswissen. Zur Auswahl stehen Blockflöten (Caro La, 2.v.r.), Alt-, Tenor- oder Bass-Blockflöte (Johannes, links). Bis auf ein wenig Übungseifer und Musizierfreude sind hierfür keinerlei Voraussetzungen erforderlich. Die Gruppe trifft sich jeweils Donnerstags um 18.30 Uhr im Evangelischen Gemeinderaum. Leih-Instrumente stehen zur Verfügung.

(Marion Wittenzellner, Viechtacher Bayerwald Bote)

Choral:

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Kleines Lied:

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Und hier spontan mit unserer Gitarre-Studentin Hanna an der Blockflöte:

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Beim Üben im Ensemble - es darf auch gelacht werden!