Aus dem Herzen zeichnen

Aus dem Herzen zeichnen
Auf dem Weg zum Stall

Leben mit Tieren

Leben mit Tieren
am Gnadenhof Xaverhof

Nachts vorm Stall

Nachts vorm Stall
Im ersten Schnee

Freitag, 27. Februar 2015

Neues aus dem Taubenschlag

Die Kleine See sitzt
Ereignis, 18. Feburar:

Xaver: "Dori!! Heute waren nur 6 Tauben bei der Fütterung da!"

Dori: "Scheiße! Der Marder!!! Wo ist eine undichte Stelle im Taubendschlag? Wir müssen sofort handeln!"

Xaver: "Okay, schauen wir gleich mal nach."

Wir gehen gemeinsam zum Taubenschlag.

Xaver: "Jetzt sehe ich nur noch fünf Tauben!"

Dori: "Wie schrecklich! Es fehlen meine Liebligstaube Nacht und eine See!! Ein Räuber vernichtet unsere unschuldigen Tauben! Wo ist das Loch?---Hier! Hier, schau, Xaver: hier kann der Marder rein!!"

Xaver: "Nein, hier kann er nicht rein, - ist dicht."

Dori: "DU bist nicht ganz dicht! Schau doch hin! Du verstehst echt NICHTS, MANN!!"

Xaver: "Ach, geh, das passt doch!"

Dori: "NEIN!!"

Xaver kann mich nicht überzeugen, dass der Schlag dicht ist. Dabei hatten wir mit Friedel im Herbst doch alles so gut abgesichert, und den ganzen Winter war Ruhe und Frieden für unsere 7 Tauben...Plötzlich ruft Xaver: "DA! Da sitzt eine Taube!" Xaver hat die Kleine See unter einem Brett entdeckt. Sie brütet! Und das, obwohl es nachts noch zweistellige Minusgrade hat. Ja sowas! Aber wo ist Nacht? Xaver findet auch Nacht. Sie brütet ebenfalls. Xaver ist doch unser Bester!

Eiligst bringen wir eine gute Handvoll Stroh in den Schlag, denn die beiden Nester sind noch allzu ärmlch. Ich hatte frühestens ab März damit gerechnet, dass die Tauben zum Brüten anfangen würden. Getäuscht!

Kleine See hat zunächst nur ein Ei. Auch das Sitzen ist bei ihr noch unregelmäßig. Sie wechselt sich übrigens mit See ab. Taubenpärchen wechseln sich einmal am Tag beim Brüten ab.
Kleine See und See haben nun zwei Eier, wie üblich bei Tauben-Nestern. Sie haben das Nest um einiges Stroh verbessert.

Nacht, unsere besonders intelligente und auch schon erfahrene Taube, sitzt fleißig auf ihren Eiern und verlässt sie nur ganz kurz zum Fressen. Ihr Tauberer ist Sonne.

Kleine Episode:
Kürzlich beobachtete ich, dass, während Nacht gerade beim Fressen war, die Kleine See sich aus Versehen auf Nachts Eier setzte. Was nun? Nacht ging zielsicher auf ihr Nest zu, bemerkte, dass die Kleine See dort saß, schob Kleine See beiseite und setzte sich wieder auf ihre Eier. Kleine See suchte ein wenig, setzte sich aber dann auch wieder supertoll auf ihre Eier, die See gerade sicherheitshalber gewärmt hatte.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Der Vogelbringer - heute gezeichnet

Inspiriert durch das Bild "Der Fremdling" ist heute die Zeichnung "Der Fremdling, Pilger, Vogelbringer" entstanden. Die Familie, einfach/bäuerlich gekleidet,  steht vor der Hütte. Diesmal dabei: Esel oder Pony und kleiner Hund. Das Kind darf den Hund halten. Das Kind öffnet die Hände, um eine herbeifliegende Taube zu empfangen, die der Vogelträger mit sich bringt. Ein Weidenkätzchen-Strauch weist auf die Fastenzeit hin, Vorfrühling. Rechts unten ein Hase: Symbol der Hoffnung und Auferstehung. Der große zahme Raubvogel sitzt diesmal am Rucksack des Vogelbringers, welcher eine ganze Schar von Tauben mit sich bringt.

Die Szene spielt vor einer Bayerwald-Landschaft.

Dienstag, 24. Februar 2015

Leben mit Bildern: "Der Fremdling" oder "Der Vogelbringer"

"Der Fremdling" (Detail, rechts etwas abgeschnitten)
Dieses Gemälde in Acryl-Lasur auf Holzplatte hat seit vielen Jahren einen dauerhaften Platz an der Ost-Wand unseres Leberaums. Wir haben kein "Wohnzimmer", sondern laut den Worten von Theodor Dressler (=Vati,+2002) haben wir einen "Leberaum"! - Dieses Gemälde - entstanden um die Jahrtausendwende - ist so hoch, dass es vom Boden zur Decke reicht und eine permanente Sicht in eine Welt öffnet, die ich gerne als meine innere Heimat bezeichnen möchte.

Wir befinden uns an einem ruhigen Ort im Bayerischen Wald oder einem anderem Mittelgebirge. Es ist Vorfrühling, ruhiges, mildes Wetter - gegen Abend. Einzelne Schneereste haben sich noch im Gebirge gehalten. Vor einer einfachen Hütte oder Stall befindet sich eine kleine einfachst gekleidete Familie, Vater, Mutter, Kind. Das Kind steht ganz unter dem Schutz der Eltern. Ein Mönch oder Pilger ist in die Szene getreten; auf der Schulter trägt er einen großen Vogel, ein Bussard oder so - Symbol für Weitsicht, Vertrauen und Stärke. Der Pilger kommt hinzu mit einer segnenden Geste. Der Vater öffnet gastfreundlich die Hände, als ob er zu dem Fremdling sagen möchte: "Bleibe bei uns, denn es will Abend werden..." Die Mutter hat eine Schale mit Essen bereit, die sie dem Gast anbieten wird.

Dem Ankommenden folgt eine weiße Taube. Das kann nur Gutes heißen!

In dieser neuen Serie "Leben mit Bildern" möchte ich euch in Intervallen verschiedene Gemälde zeigen, die im Stufferhaus ausgestellt sind und die eine starke Präsenz haben.

Sonntag, 22. Februar 2015

Hundeschule Inka und Inuit: "Rambo, komm!"

Mit Inka locker an der Leine spazieren
 Täglich üben die kultigen Inka und Inuit mit ihrem nicht ganz zahmen Wolferl Rambo im Wald. Heute ist "die Luft rein" -  nicht nur vom klaren Wetter her - auch sind weder Menschen noch Tiere in der Nähe. So geht das Team, nachdem der kleine schwierige Wolf gelernt hat, entspannt an der langen Doppel-Leine zu gehen, zum nächsten Lernschritt über:

"Rambo, komm!"

Die Übung: Der Hund darf ein Stück frei laufen, allerdings mit angekoppelter Leine. So fühlt er sich mit seinen beiden Leitwölfinnen immer verbunden. Nachdem wir ihn gerufen haben, kommt er brav und fröhlich zurück. Natürlich gibt's dann eine Extra-Belohnung.

Frei, aber mit angekoppelter Leine ein Stück laufen
"Rambo, komm!"
Fröhliche Belohnung: Wolf und Inuit
Größeres Experiment: frei das Ufer des Baches untersuchen
DANKE!

Samstag, 21. Februar 2015

Solitudo lupi in pace cum Dori et animalibus


Wolf allein im Frieden mit Dori und Tieren.

Ein Nachmittag des  Friedens in 3000 Metern Höhe
Während ich den Stall und Vorplatz ausmiste, warten die Schafe geduldig. Rambo schläft - das erste mal, seit ich ihn zum Xaverhof mitgenommen habe. Heute gehöre ich ihm und den Tieren ganz ungeteilt. - Wir befinden uns sonnenberauscht nahezu in Trance.

Puma spielt klassisches Gemälde.
Direkt neben dem schlafenden Wolferl scharren friedlich die Hühner in den Heu-Resten der Futterstelle.
Scho Seppe kommt von der Weide zum Stall rauf. Rambo spielt Timmi und träumt von einem Leben ohne Angst, ohne Druck, in Frieden.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Pilger-Besprechung am Xaverhof

Besprechung vorm Hühner-Tauben-Stall
Vor kurzem trafen Xaver, Monika und ich uns  mit Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, am Xaver-Gnadenhof zu einer kleinen Vorbesprechung zum Thema: "Pilger besuchen den Xaverhof". 

Das Thema wurde bereits vor 2 Jahren in einer Vereins-Vollversammlung in Zusammenarbeit mit Vereinsmitglied und Wildnispädagoge Hajo Bach skizziert und in ersten Schritten angegangen. Einige Besprechungen haben bereits stattgefunden. Name: "Pilgercamp Xaverhof"


Nun will der Verein weitere konkrete Schritte angehen.

Es soll ein Zubringer des Wolfgangsweges von Böbrach über die Steinzenkapelle, die Wolfgangs- und Marienstätte der Familie Göstl nach Geiersthal (Pfarrkirche) und von dort weiter über Fernsdorf (Xaverhof) gehen. Von Fernsdorf wird der Zubringer fortgeführt nach Ruhmannsfelden, wo er in den Jahrhunderte alten und historischen Wallfahrerweg der Wolfgangibrüder nach St.Wolfgang in Österreich mündet.

Der Franz-Xaverhof bietet sich daher von seiner Lage her gut an, als Pilgerstation mit dem Namen "Pilgercamp Xaverhof" zu fungieren.

Im kommenden Sommer soll eine geführte Pilgerwanderung mit Pilgerführerin Hildegard Weiler und Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann am neuen Zubringer stattfinden. Dabei könnten die Pilger am Franz-Xaver-Hof Rast machen. Eine Andacht mit Predigt und Meditationen zum den Themen "Säen", "Unterwegs sein", "Leben im Zelt" wäre die besondere Attraktion dieser Pilgerwanderung. Hajo Bach und Götz Esser vom Naturcamp Mieslhäusl (Klick: BACH NATURCAMP) sind - so anvisiert - mit dabei mit einem Zelt als Betrachtungs-Gegenstand, Lagerfeuer und Pilgersuppe. - Und wenn wir Glück haben, kommt Pilger Rudi Simeth und trägt in bewährter Manier ein passendes "Pilger-Gstanzl" vor. Franz Würzner könnte einen ansprechenden Text vorlesen...und wenn der Viechtacher Stadtpfarrer Dr.Werner Konrad auch dabei wäre....IDEEN sind da! An Karin: oder Max-Schwedenfeuer in bewährter Manier??

Hilde und Xaver betrachten einen Gebet-Text

Dienstag, 17. Februar 2015

Es apert (=bayerisch) - es taut

Sonnenromanze mit Schafen, Kater und Schubkarren
Während sich die Schafe am Vorplatz wiederkäuend sonnen, sitzt Puma im Schubkarren und beobachtet das bunte Teiben der Stall-Ausmistung. Zum aktuellen Thema "Schäfern, pilgern, Schubkarren radeln" hier ein innovatives Video (Xaverstimme, er filmt) mit Puma auf Freizeit-Trip :)


Wenn die Sonne tagüber den Schnee vom Dach schmilzt, tropft es lustig in die Sammelschüsseln. Das ist eine schöne Musik! Xaver sagt: "Das klingt, wie wenn man aus der Narkose in ein neues Leben aufwacht!" Xaver weiß das nach 2 Gehirnblutungen.
Tropfen in Schüssen auffangen

Liebvoll mistet Monika den Stall aus, die Schlittenhunde warten auf Aufträge!

Xaver kümmert sich ums Dach (Durchlaufrinnen ausbessern) und organisiert Schmelz-Wassereimer

Sonnenpause: Alsaka-Monika mit den beiden Schlittenhunden
Scho Seppe grast im Schnee

Montag, 16. Februar 2015

Erklärung der Zeichnung "Schäfern pilgern, Schubkarren fahren"

Detail: Schäferin, Grotte und Hirsch
Hier zeige ich euch, wie angekündigt die Gesamt-Ansicht der Zeichnung "Schäfern, pilgern, Schubkarren radeln". Bei meinen Themen verbinde ich gerne die erlebte Wirklichkeit mit meinen erlebten Vorstellungen, welche hinter der sichtbaren Realität erscheinen. Es ist mir also ein Anliegen, das zu erzählen, was das Gesehene, das Erlebte und das "Übernatürliche" einer Szene ausmacht. Ich habe "erzählen" gesagt, weil meine Bilder eigentlich immer die Eigenschaft haben, "narrativ"= erzählend zu sein. Dadurch kennen viele Leute meine Bilder aus einer großen Menge bildern heraus: typisch Dori-Style = DORISCH :)


Erklärung:

Sowohl von links, als auch von rechts tritt jeweils eine Figur in die Szene: links eine Sämin-Schäferin  mit zwei Schwarzkopf-Schafen und rechts ein Pilger mit Rucksack, Pilgerstab und einem Hund an der Leine. Vor der Schäferin - etwas zurück gesetzt - eine Höhle mit einer Madonna. Ich denke, das könnte eine Pilgerstation sein, auf die hin der Pilger zustrebt. Vor dem Pilger - auch etwas zurück gesetzt, eine Person mit einem Schubkarren, vor dem ein Schlittenhund gespannt ist. Natürlich Dori und Rambo!

In der Bildmitte seht ihr einen offenen Stall mit russischem Türmchen - könnte auch das Stufferhaus sein. Und einen winterlichen Apfelbaum, welcher allmählich seine Früchte abgibt, die ein Hirsch gerade frisst.
Über der Bildmitte schwebt ein segnender Schutzengel. Ganz unten springt ein Hase - seine Bedeutung könnt ihr euch gerne selber ausdenken und mir gerne auch mitteilen. Er hinterlässt die typischen Hasenspuren im Schnee.
Der Engel ist zwar sehr viel grösser, als alle anderen Figuren, wirkt aber dennoch dezent, keineswegs dominant, nur über all dem Geschehen angenehm schützend. Er ist fast ein wenig "durchsichtig", aber dennoch handfest und mit menschlichen Zügen.

Im mittleren Hintergrund - links und rechts vom Engel - eine weitere Pilgerfigur und eine Kapelle. Das ist sozusagen eine Variation der vorderen Pilgerfigur und der Mariengrotte.

Die ganze Komposition ist - wenn ihr sie euch genau anseht, irgendwie symmetrisch aufgebaut. Das ist aber keine "Absicht" meinerseits beim Zeichnen gewesen. Solche Sachen müssen "passieren", um nicht gekünstelt und konstruiert auszusehen. 

Die Szene spielt in einer offenen Gebirgslandschaft.



Samstag, 14. Februar 2015

Schäfern, pilgern, Schubkarren radeln - eine Zeichnung


...einfach wirken lassen und vielleicht sogar ein Stück mitgehen. Demnächst mehr dazu...

 Musik: Inspiriert durch Musik von Hildegard von Bingen mit keltischen Wurzeln - Peter Utland, Ariane Savalle, CD von Cosmica

Donnerstag, 12. Februar 2015

Mit Rambo auf Wildspurenjagd

Horch: ein Eichelhäher!
Wenn Rambo und ich an einem Wintertag wie heute schon frühmorgens im Wald herumtrappern, entdecken wir spannende Wildspuren:

Ein Reh

viele Rehe

Rehe haben nach Gras gescharrt

großer Hund

Hund und Vogel

                                                                                   Eichelhäher

                                                                                   Hase

Wie ein kleiner Wolf oder Schlittenhund trappert Rambo durch den Schnee. Hier: Rehspuren, Hundespuren, Menschenspuren

Für 2 junge Hähne guten Platz gefunden

 2 junge Hähne ließen sich zum Abtransport leicht fangen
Im Sommer hatten die beiden Glucken "Asche" und "Schneeflocke" im Team-Stil vier süße weiße Küken ausgebrütet und mühevoll groß gezogen. Nun stellte sich aber heraus, dass drei davon junge Hähne sind. Das kann langfristig nicht gut gehen, da wir zusammen mit Hahn Herbert nun 4 Hähne für 12 Hühner haben -
Wohin mit den Hähnen??

Glück gehabt: Der Sohn einer Bekannten hat freilaufende Hühner und eine gute Einstellung. Sein Hahn ist vor kurzem gestorben. Er übernahm zwei unserer jungen Hähne. Nun haben wir noch Herbert und einen jungen Gickerl.Und allen ist geholfen!

September 2014: Asche und Schnee mit ihren 4 gemeinsamen Küken
Anmerkung: Wenn man die Aufzucht solcher kleinen Federbälle beobachtet, kann man nicht "Kopf ab" oder andere Frevel, wie sie bei Massentierhaltungen passieren. Zum Glück sind wir ein "Gnadenhof", d.h. die Gnade möge stets sanft über alle dort strömen. (Aus meiner Antwort an einen Kommentar von Sylvia).

Dienstag, 10. Februar 2015

Stallhilfe Monika

Seit Oktober ist nun meine Stallhilfe Monika fast täglich mit am Hof. Sie hat alle Tiere lieb gewonnen, ruft sie mit Namen (die Hühner nennt sie "Mädels") und kümmert sich liebevollst-leidenschaftlich ums Ausmisten und Heu-Füttern. In der Zwischenzeit übe ich mit ihren Hunden Lady und Rambo "Pädagogik", hole Wasser, versorge Tauben, Hühner und Katzen und regle alles, was nach Original-Dori-Regelung verlangt oder ruft...


Monika lässt die Schafe rein, nachdem Stall und Vorplatz lecker sauber und mit frischem Heu versehen sind:


Ganz besonders lieb hat Monika den Scho Seppe. Die beiden sind sich einig im Flüsterton:

Zuneigung

Kleiner starker Schlittenhund

 Mit Rambo als Enrgiehund am Gürtel kann ich locker auf Berge wandern oder den schweren Schubkarren zum Misthaufen rollen: kleiner starker Schlittenhund! Wir haben echt nordic Spaß alle zwei - Ende der bösen Zeiten im Verlies unter Schlägen und Terror!

Fotos: Xaver



Zitat, gefunden von Gelia heute:
 Ein Hund hat im Leben nur ein Ziel: sein Herz zu verschenken (j.R. Ackerly)

Montag, 9. Februar 2015

Bilder und Wirklichkeit

Alter Wolf und Engel vor dem Gemälde "Die Entstehung des Wolfgangsweges"

Wenn ihr eintretet ins Stufferhaus, begrüßt euch erstmal diese Kombination aus verschiedenen Kunst-Arbeiten:

Im Hintergrund ein Teil (offene Kapelle) des Gemäldes "Die Entstehung des Wolfgangweges" (Öl, Acryl auf Holzplatte), davor Blecharbeit "Alter Wolf" und Blecharbeit "Engel", und rechts davon ein Holzbrett, auf welches mit Ölfarben ein Mensch gemalt ist ("Menschenbrett").

Dann kann es durchaus mal geschehen, dass aus Kunst Wirklichkeit wird:

KLICK HIER


Detail aus dem Wolfgangsgemälde: Schaf, 2 Menschen und Hirsch in offener Kapelle

Alter Wolf, offene Kapelle und Engel
Alter Wolf: KLICK HIER!!!

Sonntag, 8. Februar 2015

Simeon: Darstellung des Herrn - (2.Februar, Mariä Lichtmess)

Simeon hält das Kind jesus im Arm - Blecharbeit
 Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose um waren (Lichtmess: 40 Tage nach Weihnachten!), brachten Maria und Josef  Jesus zum Tempel, um ihn dem Brauch gemäß dem HERRN darzustellen. Dort war der Greis Simeon, der wartete auf den Erlöser. Ihm war ein Wort zuteil geworden durch den Heiligen Geist, er solle den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Christus des HERRN gesehen. Und als die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, da nahm er ihn in die Arme und lobte Gott und sprach:

HERR, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast, denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen (Lukas2, 22-32).

 Klick hier: Blecharbeit Simeon im Schnee

Heute ist übrigens der Sonntag Sexagesimae = 60 Tage vor Ostern!

Die volle Wirkung des folgenden Kurz-Videos über die Simeon-Blecharbeit kommt zur Geltung, wenn ihr beim Video den Ton anstellt und rechts das Viereck anklickt. Danach auf Esc, um die kurze Präsentation zu beenden -

 


Samstag, 7. Februar 2015

Hell und klar

17 Uhr, Warten auf Einlass in den frisch hergerichteten Stall - zum Vergrößern Foto anklicken und Klima geniessen!





Freitag, 6. Februar 2015

Und an Lichtmess um a ganze Stund'!

Alte Bauernschrank-Bemalung
Am 2.Februar war "Mariä Lichtmess". Dieser in Bayern "halbe Feiertag"(u.a.:Kerzenweihe), auch "Darstellung des Herrn" genannt (der greise Simeon hält im Tempel das Jesuskind im Arm und kann nun, nachdem er den Heiland gesehen hat, in Frieden aus dieser Welt gehen), hat im Jahreszyklus die Eigenschaft, dass nun die Abende genau um eine Stunde länger hell sind.
Xaver hat da zwei Sprücherl auf Lager, die ihm seinerzeit seine Mutter Maria beigebracht hat.

+An Weihnachten um einen Hahnenschritt,
+an Neujahr um einen Hirschensprung,
+an Dreikönig (= 6.Januar, in Bayern ein Feiertag) um eine Viertelstund',
+und an Lichtmess um eine ganze Stund'!

* Ist's an Lichtmess klar und rein,, wird's ein langer Winter sein.
*Wenn's an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.


Zu diesen beiden Sprüchen haben Xaver und ich gestern ein wirklich erfreuliches Video aufgenommen. Wenn ihr seht, wie froh dem Xaver sein Gesicht ist, dann freut ihr euch auch - so wie Ramona aus Northern Illinois mal gesagt hat, als sie im Bayerwald war: "Everyone needs a Xaver!"

Klick: Lichtmess-Xaverhof-Video

Dori-Zeichnung nach obigem Vorbild

Donnerstag, 5. Februar 2015

Liebe statt Gewalt

So wie der Heilige Franziskus dem Wolf von Gubbio durch freundliches Zureden und Segnen ermöglichte, sein wahres, sein wirklich gütiges Wesen hervorscheinen zu lassen, so helfen liebende Freunde dem schwer traumatisierten, teilweise gefährlichen Wolfspitz Rambo, in Sanftheit und Verständnis neue Erfahrungen zu machen. - Erfahrungen, dass er wertvoll ist, dass er süß ist, dass er feinfühlig ist, dass er intelligent ist, dass er es wert ist, glücklich leben zu dürfen - leben ohne Schläge, ohne harte Worte, ohne Gefängnis, ohne Einsamkeit, ohne Gewalt. Eine ganz neue Erfahrung für unser Wolferl von Stuffio!

Hier mit Inuit Sylvia und Adelheid im Winterwald. Seht auf die Gesichter!

 Nahziel: ich möchte Wolferl Rambo nach Verlust der beiden Pilgerhunde Timmi und Wolfi als neuen Wolfgangsweg-Pilgerhund ausbilden. Gute Eigenschaften: er zieht sanft wie ein Schlittenhund und erspart damit die Walking-Stöcke!

Dienstag, 3. Februar 2015

Kunst und Künstler - hinter die die Schatten schauen

Die Geschichte vom Ikonenmaler Alimpij, erzählt in Blech
 Marion Wittenzellner, Viechtacher Bayerwald Bote, berichtet:

Insgesamt 7 auserwählte Orte im Viechtacher Stadtgebiet und in der Gemeinde Kollnburg sowie 7 religiös-spirituelle Erzählungen aus aller Welt standen im Mittelpunkt dieses außergewöhnlichen Blechgemälde-Projekts von Dorothea Stuffer mit geistlichen Impulsen von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, das die Anwohner wie auch viele Besucher aus nah und fern durch die Advents- und Weihnachtszeit begleitet hat. Höhepunkt waren die kurzen besinnlichen Gottesdienste, die vor Ort zu der jeweils ausgestellten Geschichte gefeiert wurden.
Die "Dörfler" kommen zahlreich, mit Hunden und mit Pferd zur letzten Andacht der "7 Geschichten in 7 Dörfern" - Foto: Josefa Schmid

Außer einem Bericht über den Verlauf der Andacht in Dörfl, einer Inhaltsangabe  der Legende vom Ikonenmaler Alimpij und einer interessanten Dorf-Info, gibt Marion in ihrem Zeitungsartikel die Quintessenz der Predigt von Pfarrer Dr.Werner Konrad wieder. Es ist mir ein Anliegen, sie an dieser Stelle hier im Blog abzutippen. Die Überschrift des Artikels ist übrigens:

"Die Kunst macht Heiliges sichtbar"

 "Wir brauchen alle die Kunst, um unser Leben schöner zu machen, um Politisches auszudrücken, um Diskussionen anzuregen, um die Natur abzubilden und um das Heilige sichtbar zu machen." Gerade für die orthodoxen Christen seien Ikonen nicht nur einfache Bilder von Heiligen, sondern selbst etwas Heiliges, und sogar schon der griechische Philosoph Platon habe erkannt, dass die eigentliche welt die sei, die wir nicht sehen können - die "Welt des Göttlichen".
Nicht ohne Grund seien in früheren Zeiten Priester, Künstler und Heiler oft in ein und derselben Person vereint gewesen, denn einem Künstler sei die göttliche Gabe verliehen, hinter die Schatten zu schauen, betonte der Geistliche.
Daher war es ihm ein großes Bedürfnis, diese letzte Andacht zu nutzen, um Dori Stuffer auch namens seines evangelischen Amtbruders Kittelmann, der wegen einer Fortbildung leider nicht persönlich anwesend sein konnte, und namens aller Mitbetenden für ihre wunderbare Aktion zu danken, mit der der christliche Glaube weiter gestärkt worden sei. Darüber hinaus verbanden Pfarrer Konrad und die Vorsitzende des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang", Hilde Weiler, die anschließenden Fürbitten mit einem besonderen Gedenken an alle Künstler, auf dass der Herr ihnen weiterhin die Gnade verleihen möge, ihr Werk so fortzuführen, dass es auch künftig Gottes und unser aller Herzen erfreuen möge.
(Marion Wittenzellner, VBB/Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad)

 Es folgt noch eine kleine Diashow mit Fotos von Josefa Schmid,1.Bürgermeisterin von Kollnburg:

 Annabell kommt mit einem Pferd zur Andacht
 Sich freuen
Predigt und Fürbitten
Pilger Rudi singt ein Gstanzl
Frauen, Kinder, Hund, Pferd
dankbarer Blick
andächtige Besucher 
Pilger Rudi am Feuer 
Kinder, Pferd, Engel
Alimpij und der Engel, der die Ikone fertig malt
3 Dorfkinder im Schnee
Am stillen Dorf-Bach