Aus dem Herzen zeichnen

Aus dem Herzen zeichnen
Auf dem Weg zum Stall

Leben mit Tieren

Leben mit Tieren
am Gnadenhof Xaverhof

Nachts vorm Stall

Nachts vorm Stall
Im ersten Schnee

Mittwoch, 29. Juli 2015

Update 4 arme Bauernkatzen

Links die brave  Lady - Bubi am Arm
Ihr erinnert euch sicher, dass ich mich mit Unterstützung des Katzenschutzbundes Viechtach um ein nettes Rudel von vier etwas verwahrloste Katzen kümmere. Es sind richtig nette Katzen, zutraulich, voll Persönlichkeit und sehr dankbar. Sie kennen inzwischen mein Auto, und wenn ich komme, sitzen alle 4 bereits am Straßenrand und warten auf Katzenmilch und Augentropfen - ja, Augebntropfen!

 Das selbstbewusste Glückskätzchen Crissie hat bald gemerkt, dass die Tropfen ihren Augen gut tun. Und nun hat auch Jona keine Angst mehr vor meinem Nackengriff und lässt sich ohne Probleme das Heilmittel verabreichen. Meist vertreiben ihn die anderen, deshalb bekommt er kaum genug zu fressen. Doch mit reichlich und kreativ verteiltem lecker Futter und gewissen Ablenkungsmanövern kann Jona nun auch satt werden. Mayumi, mit dem abgefahrenem Pfötchen benannte sie nach einer Freundin aus Japan, die viel Gutes für arme Straßenkatzen in Tokyo tut.  Mayumi hat sich jedoch bei genauem Hinsehen als Kater entlarvt und musste umbenannt werden: das war nicht schlimm, ich habe ihn einfach Miaumi genannt. Er sagt auch immer "miau" zur Begrüßung. Bubi ist erst seit ein paar Monaten dem Hof zugelaufen. Er hat etwas längere Haare und ist sehr anhänglich. Oft ist sein Köpfchen verklebt von allzu eiligen Fütter-Aktionen der Hausbewohner.
Alle 4 Katzen bekommmen eine Grundsanierung. Mein Ziel ist, dass sie runder und gesünder werden. Wichtig war die vollständige Befreiung von Parasiten und eine genaue Beobachtung der Katzen.

Crissie läßt sich problemlos heilende Augentropfen verabreichen
Auch Jona lässt sich seit einigen Tagen die Augen speziell behandeln. Crissie schaut zu!
Bei der Katzenmilch-Fütterung gibt es keinen Streit mehr: genug für alle vier!
Bubis Köpfchen sauber machen. Crissie schaut zu!
Geht's der Katze gut, freut sich der Mensch. Lady: BRAV!  - Fotos: Monika

Montag, 27. Juli 2015

Im Felsen biwakieren


Hallo Dori,

Amerika ist groß und wild und einsam und sehr schön. Leider keine Schafe gesichtet, dafür einen Loyoten und Waschbären und viele Vögel, auch menschliche.
Robert und ich sind die letzten Tagen den el Kapitän geklettert. Wenn du magst kannst du einen Blogpost draus machen oder einfach anschauen. lg an Karlheinz und die Schafe und Manu und Leo und Jojo!=) und die Katzen. Bis im Herbst oder Winter. Gute Zeit im Bayerwald. Wär ich mal gerne wieder daheim, im Stufferhaus und Pilzesammeln mitm Gemach ;) ps: peace alex, nächstes Jahr cannada!=) 

ps: wieviele Tauben hast du Dori? Und wieviele Schafe?

Lieber Tobi,

das Bild mit Dir "Im Felsen übernachten" gehört ab sofort zu meinen Lieblings-Imaginationen. Imaginationen? Es ist für mich ein Sinnbild für bestimmte, ja sogar alltägliche  Lebens-Situationen. In der Felswand übernachten. Was gibt es da für Worte? Das Bild spricht für sich. Es ist für mich so innerlich kraftvoll wie eine wahre Geschichte von Pilger Rudi. Der hatte einen Traum gehabt, wo ein Rabe zu ihm geflogen ist, der zu ohm gesagt hat: "Du wirst deine Liebe in den Bergen finden." Einige Tage später ist Pilger Rudi auf eine Alpe gestiegen. Oben am Gipfelkreuz saß eine Dohle. Rudi streckte die Hand aus, und die Dohle erhob sich und ließ sich kurz auf seiner Schulter nieder.

Dein Felsenbild und das Dohlenbild sind seither für mich ganz wunderbare Bilder für Lebens-Situationen, wo was ganz Wunderbares geschieht, für Seelenhaltungen und Seelen-Erlebnissen, in denen Gott Wunder tut.

13 Schafe (davon ein neues junges Herzschaf, gerettet beim Don Giovanni, ich habe sie Donna Johanna Leonarda Manoola genannt ) und 19 oder 20 Tauben beleben Luft und Erde am Xaver-Gnadenhof. Danke der Nachfrage!

Tagebuch-Zeichnung mit Übernachtung im Felsen,Vogel, Hund, Bergziege und Brunnen
Tobi im Felsen: HIER

Alles Gute weiterhin auf Deiner Amerika-Tour, lieber Tobi!

Samstag, 25. Juli 2015

Schutzengel bei der Arbeit

Diesen wunderschönen Bildtitel habe nicht ich selber gefunden, sondern meine Freundin Dorit. Damit hat dieses Gemälde in Ölfarben, Wachs und Acryl die nötige verbale Verdeutlichung und Hinführung zum Inhalt, weil dieser wegen des Ineinandergreifens von vielerlei Farben und kleineren Formen für den Betrachter zunächst nicht sofort zu "entziffern" ist. Erst nach längerem Hineinsteigen in diese schon im Juli von mir beschriebene spätherbtlich/frühwinterliche Gebirgsszene kann man sich verlieren im Hinauf- und Hinabsteigen der Engel und einiger Tiere.

Die Szene erzählt einen Traum wieder. Dieser hatte mich nachhaltig in eine angenehme und still-verborgene Tiefen-Imagination versetzt. Jemand - ein Engel - steigt lautlos und sehr leichtfüßig im steilen Hochgebirge eine Hang-Treppe hinauf, eine leuchtende Laterne mit sich tragend. Der Weg führt in eine erleuchtete Hütte, die nach allen Seiten hin offen ist. Die Hütte könnte eine Bleibe für Mensch und Haustiere sein. Wir sehen Schafe, zwei Ponies und eine Ziege oder junge Kuh...

leichfüßig läuft ein lichter Engel die Gebirgstreppe hinauf
Das Gemälde  im Format 90cm/70cm entstand 2012, ich habe es jedoch erst vor wenigen Wochen und Tagen zur Vollendung gebracht. Ich möchte es zusammen mit "Engel, feurig" und "Engel sanft" in der Viechtacher Kunstausstellung präsentieren.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Engel, sanft

Ölfarben und Wachsfarben auf Karton im Format 40 mal 65 cm

 - Außer dem Gemälde "Schutzengel bei der Arbeit" (demnächst hier im Blog) habe ich vor, in der Viechtacher Kunstausstellung im August 2015 zwei Engel im gleichen Format auszustellen: "Engel feurig" und "Engel sanft". -

Sonntag, 19. Juli 2015

Engel, feurig


Ölfarben und Wachsfarben auf Karton im Format 40 mal 65 cm

 - geplant für die Viechtacher Kunstausstellung im August 20115 -

Donnerstag, 16. Juli 2015

Donna Johanna

Donna Johanna ist richtig zahm und liebt Menschen und trocknes Brot
Nun hab ich ihren Namen! Der Vorbesitzer Wilhelm Johann Treimer nennt sich selber gerne Don Giovanni (ich nenne ihn seiner letzten Reise und seiner Psyche entsprechend Don Finisterre). Heute bei der Stallarbeit kam ich auf einmal auf "Donna Johanna". Ich übernahm sie 2 Tage nach dem Johannistag (26. Juni). Vollständiger Name: Donna Johanna Leonarda Manoola, entsprechend meinen 3 Söhnen Johannes, Leonhard und Manuel. Donna Johanna ist eine edle Schönheit, zudem ist sie intelligent und feinfühlig und öffnet die Herzen aller, denen sie begegnet.
Sie ist richtig zutraulich und hat großes Vertrauen
Die beiden Schafe Angi und Klee haben Donna Johanna bereits sowas ähnliches wie adoptiert.
Die Schafsrettung HIER

Mittwoch, 15. Juli 2015

Die Heimkehr der Tauben

v.l.n.r.: See, Kleine Sonne, 2 Kleine Nacht, Sonne. - Rechts das Einflugloch. Zeit: etwa 19 Uhr

Montag, 13. Juli 2015

Faustyna-Varenka - eine Zeichnung zum Thema Barmherzigkeit

Faustyna-Varenka in ihrem Zimmer. Tauben fliegen zu ihr.
Wir befinden uns hier in einem einfachen Zimmer mit offenem Fenster und Holzboden. Die Hauptdarsrtellerin der Szene, "Faustyna-Varenka", könnte auch Dorothea heißen, wegen der sie umgebenden Tiere, die ihr sicher identifizieren könnt: 3 Schafe, ein Pony (Scho Seppe), links schlafend Hund Timmi (noch jung), neben der Sitzbank eine Katze (könnte Biau oder Puma sein), der schwarze Fleck rechts am Boden dürfte Hündin Lady sein, und der Hund ganz rechts erinnert an Rambo; er trägt jedoch weder Geschirr noch Halsband, was für einen anderen Hund sprechen könnte. Oder es ist Rambo im/vom Himmel. - Zum geöffneten Fenster fliegen Vögel zu Faustyna-Varenka, die ihre Hände empfangend öffnet - ich denke, es sind Tauben. Zwei haben sich bereits am Zimmerboden niedergelassen.

Vor dem Fenster sehen wir eine Gebirgslandschaft mit Gipfelkreuz. Das Gipfelkreuz ist eine Andeutung von Pilger Rudis Erlebnis, wie ein Vogel im Traum zu ihm gesagt hatte: "Du wirst deine Liebe in den Bergen finden!" - und wie einige Tage später ein Vogel vom Gipfelkreuz eines hohen Berges auf Rudis Schulter geflogen ist, als wolle er den Traum bestätigen.

Das Freß-Schälchen am Boden darf nicht fehlen, denn Faustyna-Varenka denkt immer daran, dass andere etwas brauchen.

Neben Faustyna-Varenka ist auf der Bank ein Korb mit Rosen. Das sind sowohl Rosen, wie auch in Varenkas kleiner Kate stets Blumen am Tisch stehen. Die Rosen stehen aber auch für die Tugenden und Gnaden bei Faustyna. Oder sind es Rosen von Dorothea, gepflückt für den sonntäglichen Altarschmuck - jede Blüte ein Gebet?


Im Hintergrund an der Wand das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus, welches Schwester Faustyna in einer Begegnung mit Jesus gesehen hat, und welches sie daraufhin auf Jesu Wunsch einem Maler in Auftrag gegeben hat. Das Bild gibt es heute in unzähligen Kopien und ist mittlerweile weltbekannt.


Neben dem Bild zwei Gebete:

1. Das Herzensgebet (russischer Pilger), welches sicher auch Varenka kannte: "Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner."

2. Die Unterschrift unter dem Gnadenbild der Faustyna: "Jesus, ich vertraue auf dich."

In beiden Gebeten geht es um die Barmherzigkeit Gottes. Gottes Barmherzigkeit erleben bedeutet immer auch selber barmherzig sein zu können.


Mehr: (Lektüre-Tipp für die spirituelle Sommer-Kontemplation)

Schwester Faustyna Kovalska, Polen
Varenka
Herzensgebet
Rosen  -  Kirchenschmuck

Freitag, 10. Juli 2015

Heuernte 2015

In Ermangelung funktionierender Maschinen mussten wir einen  Großteil der Heuernte dieses Jahr mit Heugabel und Rechen bewerkstelligen. Doch glücklicherweise waren viele Helfer - auch aus Afrika - im Einsatz, die es möglich machten, dass wir nach sechs Tagen schwerer Arbeit bei sengender Hitze unser wunderbares Berg-Kräuterwiesen-Heu heinbringen konnten:

Dank an:

 Monika, Weldu und Amine (Erithrea), Johannes, Bernhard (Polen), Heiko, Alex (Ukraine), Adelheid, Hilde, Asi und Mamu (Afrika), Sophie, Manuel, und natürlich Xaver!

Täglich von der Partie waren der eisenharte Kern bestehend aus Moni, Hündin Lady, Xaver und Dori.
Wegen eines gefährlichen Insektenstichs hat Moni nun Urlaub und muss mit Antibiotika und kalten Umschlägen das Bett hüten. Ein echter Hirte opfert sich auf für die Schafe, wissend, dass das Heu im Winter den Bauch der Tiere mit purer Sonnenwärme füllen wird (ist Tatsache!)

Hier ein paar Impressionen:

Gut bewaffnet

Trinkpause 

Sie werden das Heu brauchen

Handarbeit

Moni arbeitet barfuß

Hände 

lachende Brennesseln

Dori, heiß

erschöpft

In der Pause Bilder anschauen

Elke und Huhn

Pause und philosophieren

Moni Buddha

stolz am Buldog

heim fahren

Technik

ziemlich kaputt

Weldu: Worte aufschreiben

Am letzten Tag hat Moni den Rest mit der Gabel heim geschleppt. Glücklich daheim! 

Heu, Heu, Heu




6-Tage-Heu in den Stadel gabeln


Donnerstag, 9. Juli 2015

Die Bienentränke


Wie Schafe, wie Kühe, wie Tauben, diese lieben Bienen im Stuffergarten.

Eine flache Schale mit frischem Wasser hilft den Bienen gefahrlos zu trinken, ohne zu er-trinken.

Dienstag, 7. Juli 2015

Brieftauben tragen Grüße und Wünsche in den Himmel

Wald, See, Sonne, Nacht und Abendrot

Wald, See, Sonne, Nacht und Abendrot bekommen den Auftrag, Geburtstagsgrüße und Wünsche für Inuit Sylvia in den Himmel zu tragen. Auch an Marcel sollen sie Grüße senden und nach Afrika und in die Berge und ins Winterland und ins Sommerland und zu den Niemals-Verlorenen und und und -

See erhebt sich zum Flug
Sonne, Wald, Nacht und Abendrot
Wunschtaube und Glück!

Montag, 6. Juli 2015

"Die Krönung findet in der Nacht statt"




"Die Krönung findet in der Nacht statt" - so heißt eine der in diesem Video gezeigte Zeichnungen. Die darauf folgende heißt: "Die Krönung findet im Gebirge statt" - Das heißt: Im Verborgenen, an unbequemem Ort und in einem unerwarteten Moment findet die Adelung der Seele statt. In dieser kleinen Durchblätter-Serie geht es zum einen um die "Krönung der Seele"- zum anderen um Szenen der Ausrichtung auf die Gnade.

Was heißt eigentlich "Gnade"? Hajo Bach erklärte kürzlich einem Afrikaner das Wort "Gnade" so: "Hündin Lady  ist alt und fühlt sich vielleicht manchmal schwach und hat vielleicht auch Schmerzen. Trotzdem fühlt sie sich in der Liebe geborgen und gibt auch so viele Liebe an ihre Umgebung weiter. Das ist Gnade."

Vision zur Musik: Die Gnade ist so stark, dass sie alles mitreißt in ihren Strom. Nimm deine Sünden nicht so schwer, deine Trennungen von Gott und deine Abgründe. Sie sind im Vergleich zur Gnade so winzig und unwichtig. Wenn die Gnade hereinbricht und alles in Barmherzigkeit verwandelt und du dich hingibst in dsa Erlebnis, wie unendlich gut zuletzt alles wird, dann kannst du nur noch staunen und das Glück überschwänglich erleben.

Zeichnungen zu Gnaden-Szenen, untermalt von einem Orgelstück in Minimal-Music von Philipp Glass.

Freitag, 3. Juli 2015

Einfach zeichnen, wie die Feder es möchte und dabei tief nachdenken.


Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So bleibt dir viel Ärger erspart. (Konfuzius)
Die ganze Seite meines Tusche- und Text-Buches

Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen, so bleibt dir viel Ärger erspart - dieser Spruch von Konfuzius hat mir heute Morgen eine Zeichnung mit Rosenkorb, Gartenharke, Engel in Wolke, fliegenden Tauben und sitzendem Schaf entlockt. Und da ist noch ein weiterer denkwürdiger Satz, den ich nicht als negativ, sondern sogar gewissermaßen auf "himmlische Weise" ermutigend finde. Er stammt von einem Künstlerfreund von mir und heißt: "Viele Tode wirst du sterben, bevor du das Leben erfährst."

Donnerstag, 2. Juli 2015

Ein mittelalterliches Kirchenportal auf Stoff gemalt

Hund Timmi und Tauben vorm Eingang: Ein liebes Tier darf mittlerweile bei keiner meiner Arbeiten fehlen :)  Format: etwa 1,20 m breit, 1,40 m hoch

Ein mittelalterliches Kirchenportal - Gemälde in Öl/Acryl auf Stoff für's bevorstenende Viechtacher Bürgerfest. Ein Wunsch der Evangelischen Kirchengemeinde, die dort auch - wie jedes jahr - vertreten sein wird.