Aus dem Herzen zeichnen

Aus dem Herzen zeichnen
Auf dem Weg zum Stall

Leben mit Tieren

Leben mit Tieren
am Gnadenhof Xaverhof

Nachts vorm Stall

Nachts vorm Stall
Im ersten Schnee

Montag, 30. November 2015

Im Advents-Wald mit Wolf und Bär

Sylvia Dressler lebt in einer einsamen Hütte mit der Bärin Lady im märchenhaften Adventswald und trappert täglich mit ihr weite Strecken durch die Wildnis. Lady begleitet sie stets und weicht ihr nicht von der Seite. Im Märchenwald gibt es Wundebares zu entdecken: Leuchtende Christbaumspitzen, die leise rauschen und beim genauen Hinhören können Sylvia und Lady ihre Sprache verstehen.

Unterwegs treffen sie den Heiligen Wolfgang mit dem Wolf. Sylvia und Lday freunden sich mit ihnen an und begleiten sie ein Stück in die Wildnis - bei Schneetreiben.

Wie der Heilige Wolfgang: ohne Waffe sanft mit Wolf und Bär.
"Christen sind Leuchtritter der entwaffnenden Liebe Gottes." (Margaretha Stöger)


Zuhause angekommen wärmen sich Sylvia und Lady am Lagerfeuer.
Sylvia mit dem lieben Himmelswolf Rambo in der Waldhöhle...

Sonntag, 29. November 2015

Impuls zum 1.Advent von Dekan Dr.Werner Konrad - GNADE

Die Glücksboten mit ihren Pferden haben das Dorf Kirchaitnach erreicht.      Foto: Sophie Cousin

Pferde tragen Boten, die sich für Gnade, Friede, Glück und Wohlstand auf den Weg gemacht haben. Die Pferde selbst sind Botschafter der Sanftmut und Menschenfreundlichkeit. 

 Gnade ist alles, was ich nur geschenkt bekommen kann. Plagt mich das Gefühl, dass mir das Leben vieles vorenthält? Bin ich unzufrieden? Weiß ich zu schätzen, was mich und mein Leben so besonders und unverwechselbar macht?


Zum 1.Advent im Viechtacher Bayerwald Boten


Donnerstag, 26. November 2015

Auftakt der 12 Glücksbotschaften

Erste Teilnehmer treffen bei den Glücksboten ein. Instrumente aufstellen, Feuer anzünden

Zum Auftakt der "12 Glücksbotschaften", überbracht von den ehernen Boten mit ihren Pferden, traf sich am Dienstag das Veranstaltungsteam vor Ort in Kirchaitnach mit den internationalen Aufbau-Helfern und den Besuchern der Andacht. Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Josefa Schmid folgten Ansprachen von Ortspfarrer Pater Josef, Indien, Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad, Viechtach, und Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, und eine Erklärung zum künstlerischen Entstehungsprozess des Projekts von mir.

Hildegard Weiler, berichtete von der großen Aktualität in der jetzigen Zeit des Heiligen Wolfgang, der vor 1000 Jahren als "1.Europäischer Heiliger" mitten in den Wirren der damaligen Zeit so viel Gutes bewirkt hat und noch bis heute wirkt. "Der heilige Wolfgang, eine Leuchte Gottes in dunkler Zeit!" Unterwegs mit seinem Pferd und in Begleitung des Wolfs lebte er in der wilden Natur ohne Waffe und brachte Menschen die frohe Botschaft von Christus.

Pilger Rudi sang zwei Lieder, das vom letzten Lindenblatt und eines von der Rose im Schnee, nicht ohne zuvor unseren jüngst verstorbenen Bernhard aus Polen würdig zu erwähnen: "Bernhard, ein Mann mit tiefem Herzen, der immer da gewesen ist, wenn man ihn brauchte und der sich schon sehr auf die Aufbauarbeiten zu dieser Blechfigureninstallation gefreut hat. Stattdessen aber hat ihn sein letzter Weg wieder dorthin geführt, wo er immer vom herbstlichen Lichterglanz zu Allerheiligen geschwärmt hat, nämlich auf den Friedhof in seiner polnischen Heimat."

Zentrum der Andacht waren die von Franz Würzner vorgetragenen 12 Glücksbotschaften und die dazugehörigen Impulse, verfasst und dargebracht von Carola Pätzold. Die beiden Lehrer wechselten sich dabei ab in drei Sprachen und erreichten damit auch alle Asylbewerber vor Ort. Die Botschaften und Impulse wurden von Pilger Rudi am Klangauge, Nabil und einem Afrikaner aus Drachselsried an der Klangschale, und Weldu und Aziz an den beiden Trommeln untermalt.

Pilger Rudi stimmt sich ein dem Klangauge

Bürgermeisterin Josefa Schmid begrüßt die Teilnehmer

und kommt gut an

Pater Josef spricht

Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad spricht

Franz Würzner trägt die Botschaften in Deutsch und Englisch vor

Klang

Carola trägt die von ihr verfassten Impulse in Deutsch und Französisch vor

Hildegard Weiler erzählt vom heute brandaktuellen Leben des Heiligen Wolfgang

Pfarrer Micha Boerschmann setzt Impulse zum Glauben in Demut und Wahrheit

Pilgerhelfer Friedel Dreischmeier

Zacharias am Feuer

Und hier ein Eindruck der Präsentation der Glücksbotschaften mit den dazugehörigen Impulsen, untermalt mit Klängen:

Hinter dem Heiligen Martin (Vordergrund), der gerade seinen Mantel für einen Bettler teilt, sieht man eine reitende Pilgerin  im roten Kleid mit Schaf, dahinter den Heilgen Wolfgang auf einem Pferd, gefolgt von einem Wolf. Dahinter reitet ein König.

Dienstag, 24. November 2015

Nachtglück

König und der heilige Wolfgang mit dem Wolf
Heute abend holten wir bei Karin, Max und Emmerenz im Dörfl am Fuße des verschneiten Pröller das für morgen zubereitete Holz ab. Max hat einen Feuerkorb und ein Schwedenfeuer vorbereitet und erklärt dem Pilgerhelfer Xaver, wie er es mit Kienspänen entzünden soll. Karin zeigt mir ihr kleines Bethlehem in der unberührten Stille der Waldnacht.
Seht, wie lieb, sanft und glücklich die beiden Pferde Emmerenz anschauen!
Karins kleines Bethelehm
Nachtglück: sanft durch den Schnee traben und Gutes verkünden.

Montag, 23. November 2015

Letzte Herbstflüge der Brieftauben



In die Weite

beschienen von den letzten Abendstrahlen
Die Nacht bricht stark herein
nach Hause

Freitag, 20. November 2015

Abends im Stall, während es den ganzen Tag durchgeregnet hat

Die Hirtin hat das Mahl bereitet....
Mitten im Starkregen ist die Sommersonne im Heu gespeichert


Gnadenhofglück und Geborgenheit

Sie sind ganz ruhig und werfen die Schüssel und den Eimer, welche die Tropfen auffangen, die durch kleine Löcher im Dach durchtropfen, nicht um.

Bruder Xaver bringt frisches Quellwasser zum Trinken.

Bildergeschichte vom Aufbau der Glücksboten - Helferteam im Einsatz!

Mustafa, August Wilhelm (verdeckt), Adelheid und Xaver beim Aufstellen der Herzensglücksbotin
Fotolinks nach Interesse der Titel oder der Reihe nach einfach anklicken:

Abladen der Figuren und Holz-Stempen

Der erste Reiter wird aufgestellt

Weitere Reiter folgen

Noch liegen viele Figuren im Gras

Reiter und Handwerker

Wolfgang, Heiko und der Wolf

König

Glück Herz

Kaffepause 

Kaffeepause mit Weitblick

Dori und Pferd im Gespräch mit Marion

Unterhalb des historischen Schulgebäudes

In die Weite reiten

Pferd einzeln

Hammer!!!

August Wilhelm bringt weitere Stempen

Christopher

Rückansicht

Echte Handwerkerfreunde: Friedel und Mustafa aus dem Kosovo

Waidler

Szene mit pferdefütterndem Jungen im Licht ("Der Flüchtling")


Mittwoch, 18. November 2015

Glücksboten aufgestellt

Das Aufbauen von "12 guten Glücksbotschaften" mit (von links) Xaver Hagengruber (dahinter der berittene heilige Wolfgang mit dem Wolf), Heiko Bultmann, den Asylbewerbern Mustafa und Christopher, August Wilhelm, Künstlerin Dorothea Stuffer, Elke Weber und Friedel Dreischmeier. Foto: Marion Wittenzellner

Von Marion Wittenzellner Viechtacher Bayerwald Bote

Kirchaitnach. Zirka 30 eherne Reiterfiguren haben gestern das neue Wohnbaugebiet in Kirchaitnach eingenommen. Dort, wo schon im kommenden Jahr die Bagger rollen, verkünden die berittenen Gliicksboten zur Weihnachtszeit ihre Heilsbotschaft, die da lautet ,,Gnade, Frieden, Glück und Wohlstand diesem Land!“

 Dieses neueste Weihnachts-Kunstprojekt von Dorothea Stuffer mit dem Titel ,,12 gute Gliicksbotschaften“ scheint gerade in diesen von weltweiten Kriegsschauplätzen und Terror geschüttelten Zeiten und vor dem Eindruck der jüngsten schrecklichen Gewalttaten in Paris aktueller und passender denn je. Die Mitteilung von Frieden und Wohlstand sei eine Botschaft, die in der Krise stärken soll in dem Vertrauen, dass man an den richtigen Gott glaubt, der dabei hilft, stets nur das Gute im Mitmenschen zu sehen, beschrieb die kreative Viechtacher Künstlerin ihre tiefere Intention hinter dieser Installation.

 Die Idee habe ihr schon seit rund drei Iahren vorgeschwebt; doch erst, nachdem die Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid und der Viechtacher Pfarrer Dr. Werner Konrad sie im Anschluss an die letztjährige Weihnachtsaktion ,,7 Dörfer - 7 Geschichten“ nach frischen Eingebungen gefragt hatten, habe sie sich im September endgiiltig dazu entschlossen, sie in die Tat umzusetzen. Zudem habe ihr Bürgermeisterin Schmid mit dem Kirchaitnacher Bauplatz gleich auch noch das geeignete Gelände in Aussicht gestellt, erläuterte Stuffer.

 Für die Vorbereitungen und für die gestrigen Aufbauarbeiten hat sie mit Friedel Dreischmeier, Heiko Bultmann, Xaver Hagengruber, Monika Bergbauer, Elke Weber, Hildegard Weiler, August Wilhelm und den beiden Asylbewerbem Christopher (Nigeria) und Mustafa (Kosovo) ein international besetztes ehrenamtliches Helferteam um sich geschart, das das Blechfigurenensemble auf der großen Wiese unterhalb des ehemaligen Kirchaitnacher Schulhauses so stabil aufgerichtet hat, dass es bis zum Ende der Weihnachtszeit allen winterlichen Stürmen eisern standhalten dürfte.

Am 24. November um 14 Uhr wird die Kunstaktion ,,12 gute Glücksbotschaften“ bei einer Andacht mit Stadtpfarrer Dr. Konrad und dessen Kollnburger Amtsbruder Pater Joseph offiziell eröffnet. Die evangelische Lektorin Carola Pätzold wird dabei zwölf Impulse verlesen und eventuell wird sogar der ,,Pilger Rudi“ Simeth vorbeikommen und eines seiner beliebten Gstanzl singen. Die kon- kreten Planungen seien allerdings noch in vollem Gange, und ,,außerdem muss erst alles stehen, bevor wir feiern können“, konstatierte Stuffer. 

Das Projekt, das jetzt in Kirchaitnach seinen Ausgang nimmt, soll übrigens ab dem kommenden Jahr seine gute Botschaft auch an anderen Orten verkünden. Laut Dorothea Stuffer sei nämlich geplant, die Reiter, unter die sich sogar der eigentlich eher als Fußpilger bekannte heilige Bischof Wolfgang gemengt habe, auf dem Wolfgangsweg weiter hinaus ins Land zu entsenden. So sollen sie als nächstes eventuell im Zellertal — wo auch der evangelische Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann seine neue Heimat gefunden hat — Station machen. 

Vorerst aber können die berittenen Glücksboten iiber die gesamte Weihnachtszeit in Kirchaitnach besucht werden. Außerdem möchte Stadtpfarrer Konrad in den Adventswochen insgesamt vier Impulse zu den zwölf Sätzen ihrer Friedensbotschaft geben. 

Beim Aufbau

Montag, 16. November 2015

Der Flüchtling und die Glücksboten

Für die Aufstellung der Glücksboten war schon lange eine Figur ausgeschnitten, die zu einem bestimmten weißen Glückspferd gehört, welches den Kopf neigt und gerade fressen möchte.  Es wurde gestohlen, und ich hatte es nochmal nachproduziert.

Caro La hatte sich unter den Glücksboten auch einen Farbigen gewünscht. Mich sprach die Idee an. Doch erst heute, einen Tag vor dem großen Aufbruch der Pferde, fiel mir ein, wie ich die Figur bemalen könnte: sie sollte weiß gekleidet sein.

Da das dazugehörige Glückspferd bereits im Anhänger gestapelt ist, stellte ich zur heutigen Ansicht die Figur neben einen Hirsch aus meiner Blech-Werkstatt.

...Die Glückspferde kommen mit ihren berittenen Boten im Dorf an. Ein Flüchtling, der vielleicht gerade mit seinem Reiserucksack bei einem der Dorf-Bauern untergekommen ist, eilt den Boten entgegen und bringt Heu für die Pferde. Einfühlsam, demütig und vertrauensvoll kniet er am Boden vor dem willkommenen Pferd....


Sonntag, 15. November 2015

Hackl, Säge, Pinsel - letzte Vorbereitungen für die Glücksboten

Außer der Trinkflasche hat der Heilige Wolfgang für unterwegs noch sein berühmtes Wolfgangs-Hackl als Attribut mit auf den Weg bekommen. Laut der Legende hat Wolfgang damals vor etwa 1000 Jahren das Hackl von Falkenstein (in Österreich) Richtung Wolfgangssee geworfen, woraufhin dort die Wolfgangskirche erbaut wurde.

Damals in den Urwäldern des Bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes, in den Alpen und auf den Wegen nach Ungarn gab es jede Menge ziemlich undurchdringliche Urwälder, da war das Hackl auf jeden Fall so wichtig wie die Trinkflasche!

Heute brauchte Pilgerhelfer Xaver ein Hackl, um Fichtenstämme zu entasten für Glücksreiter-Pflöcke.
Fleißig gearbeitet: Xaver und Monika.

Am Montag wollen wir aufbauen. Glück zu!

Pflöcke für Glücksreiter bearbeiten: Pilgerhalfer Xaver heute

Mindestens 70 Pföcke in verschiedenen Stärken und Längen haben Monika und Xaver heute zur Aufstellung der Glückspferde vorbereitet.
Letzter Schliff in meiner spannenden Blech-Werkstatt

Samstag, 14. November 2015

Glücksreiter Heiliger Wolfgang unterwegs mit seinem Glückspferd

Diese fast lebensgroße Reiterfigur ist heute fertig geworden. Sie stellt den Heiligen Wolfgang dar, wie er auf einem grauen Pferd reitet. Man sieht dem Reiter an, dass er unterwegs ist, auf einem weiten Ritt, um eine Botschaft in die Welt zu tragen: Die gute Botschaft der Christen. Das Pferd hat seinen Blick stark entschlossen auf das Ziel gerichtet und harmoniert ganz wunderbar mit seinem Reiter und dessen Auftrag. Die graue Fellfarbe des Pferdes erinnert an die graue Fellfarbe des Wolfes, der in vielen Darstellungen des Heiligen Wolfgang mit dabei ist. Normalerweise kennen wir Wolfgangs-Darstellungen mit Bischofsmütze, Bischofsstab, Kirchenmodell. Hier nichts von alledem, das einzige Tribut ist eine Trinkflasche am Gürtel.

 Eine Proviant-Wasserflasche am Gürtel - Idee von Pilgerhelferin Elke Weber. Laut Hajo Bach's gestrigen Überlegungen dürfte der Heilige Wolfgang auf seinen Wegen nach Böhmen, Ungarn und Rom mit Sicherkeit kein Zelt dabei gehabt haben! Er hat unter Felsen übernachtet, wie bei der Wolfgangskapelle, unter dichten Bäumen und in geschützten Scheunen. Deshalb geben wir ihm hier und heute eine einfache Wasserflasche mit! 


Hey, saucool! Der Heilige Wolfgang mit Plastikwasserflasche! Nun ist er endgültig in unserer Zeit angekommen. Eine Superidee von dir, liebste Adelheid!
Und Dori kann auch Nicht-Ur-Altes malen, welcome in 2015! ;-) 

(Caro La)

Antwort: Der Heilige Wolfgang: vor 1000 Jahren und doch mitten unter uns! Das einfache Leben! Glück zu!
(Caro La)

Freitag, 13. November 2015

Die Glücksboten werden aufbruchbereit gemacht

Schneiden, hämmern, bohren, nieten... in der Garage-Blechwerkstatt

 Glück auf für die Glücksboten, die Pferde, alle menschlichen und tierischen 'Transporteure' der Glücksbotschaft!   

Mit diesem Segenswunsch von Caro La machten Adelheid und ich uns heute daran, die Glücksboten und ihre Pferde aufbruchbereit zu machen: Löcher stanzen, Nieten reinjagen, Rückseiten grundieren, und auf Hildes Wunsch und meine Inspiration hin sogar noch den Heiligen Wolfgang als berittenen Pilger-Glücksboten ins Leben zu rufen. 

Attribut für Wolfgang in diesem Falle: Ein graues Pferd und: eine Proviant-Wasserflasche am Gürtel - Idee von Adelheid. Denn laut Hajo Bach's gestrigen Überlegungen dürfte der Heilige Wolfgang auf seinen Wegen nach Böhmen, Ungarn und Rom mit Sicherkeit kein Zelt dabei gehabt haben. Er hat unter Felsen übernachtet, wie bei der Wolfgangskapelle, unter dichten Bäumen und in geschützten Scheunen. Deshalb geben wir ihm hier und heute eine einfache Wasserflasche mit!

So manches - zum Glück harmlose - Pflasterchen wurde geklebt, so manche Szene brachte uns zum Freuen und Lachen - einfach Glück, sowas in die Welt schicken zu dürfen.

Adelheid und die Pilger-Wasserflasche des Heiligen Wolfgang, der sich bald mit den anderen Glücksboten auf den Weg machen wird.

Donnerstag, 12. November 2015

Heute erkundet: die Wiese der Glückspferde

Heute erkundet: Die Wiese für die Glückspferde in Kirchaitnach
Und das ist die Wiese, auf welcher die berittenen Glücksboten mit ihren Glückspferden ins Dorf Kirchaitnach traben werden.

Die Wiese ist Eigentum der Gemeinde Kollnburg. Dort sollen im nächsten Jahr im Zuge der Dorferneuerung neue Wohnhäuser entstehen, deren zukünftige Bewohner sicher den Segen der Glücksboten gerne annnehmen, so die Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid. In Zusammenarbeit mit Josefa Schmid, dem Tourismusbüro Kollnburg und dem Verein Pilgerweg St. Wolfgang - und mit meinem wunderbaren Helferteam geht es nun spannend in den Start.

Die Blechobjekte müssen zum Aufstellen präpariert werden. Das heißt: Löcher vorstanzen für die Befestigung mit Schrauben an Holzpflöcken, hierfür dünne Fichten aus dem Wald holen und zuspitzen (das macht der Xaver, Waldbesitzer!), Maß nehmen und zuschneiden.

Beim Durchschlagen eines Blechreiters mit einem Stahlnagel bin ich mit dem Hammer auf meinem Daumennagel gelandet, der nun blau gefärbt ist. Ich werde mir die nächsten Löcher lieber mit der Bohrmaschine und einem Eisenbohrer  vornehmen.

Außerdem möchte ich bis zum Aufstell-Termin in wenigen Tagen noch einen berittenen Wolfgang als Pilger-Reiter ins Blech-Leben rufen. Mit abgespreiztem Daumen kann ich zum Glück unbeirrt weiterarbeiten. Nichts soll die Glücksboten daran hindern, ihre Nachricht hinauszutragen!

Grundstück für die Glücksboten. Im Hintergrund die Bergkette des Pröllerzuges im Nebel, Höhe um die 1000 Meter. Foto: Adelheid
In der Nähe des Grundstückes befindet sich eine uralte Eiche (Naturdenkmal) und die Kirche St. Magdalena, umgeben von einigen Bauernhäusern

Montag, 9. November 2015

Tierisch pferdig - Glück vorm Stufferhaus

Hier hat sich ein buntes Ensemble aus zwei kleinen Glückspferden, Gasthündin Lady, Freigängerkater Foxi und dem Wahrzeichen Hirsch vorm Eingang Stufferhaus eingefunden.

Der Auftakt des Einzugs der Glückspferde im nahegelegenen Dorf Kirchaitnach rückt näher. Eine stattliche Gruppe von Pferden und Reitern hat sich bereits in der Stuffergarage versammelt. Der Aufbau der Pferde ist für den 17.November vorgesehen - mit altbewährtem Glücks-Helferteam. Im Hintergrund nähern sich auch bereits Wort-Künstler, Künstler, Leser, Sprecher, Menschen, die mich unterstützen, die Botschaft der Glücksboten und ihrer Pferde hinauszutragen.

Grüße!

Donnerstag, 5. November 2015

Und so gings heute weiter am Hahnenhof...


Hahn Bernhard und seine Hühner
Als ich heute zum Gnadenhof kam, bot sich mir ein friedlicher Anblick bezüglich unserer 5 Hähne an.

Der große, extrem brave und von früheren Misshandlungen durch einen blöden Hühnerbesitzer fast ohne Federn in unsere Pflege genommene Hahn, der übrigens seit heute "Bernhard" heißt (den Namen hat Adelheid heute gefunden), hat sich wieder normal herumspazieren getraut, und es wurde keinerlei Kampf beobachtet. Bernhard war seit der Zwerghahn-Invasion immer im Versteck geblieben, zum Teil unauffindbar, weil die kleinen aktiven Neuzuflieger sein Revier komplett kontrolliert hatten. Doch der inzwischen verbleibende letzte Zwerghahn scheint ein eher braver Mini-Gockel zu sein: Alle Gefiederten Freunde tummelten heut problemlos im Freiland herum...

Die Nächte verbringt der flugfreudige Zwerghahn übrigens von Anfang an hoch im Baum. Im Stall (wir haben 2 Hühnerställe) gäbe es für ihn im Moment wirklich keinen Platz ohne Kampf und Streit. 

Mal sehen, ob sich der Traum vom Xaverhof- Gnadenhof DOCH wieder auf unkalkulierbare Xaver-Wunder im Sinne von "Ordentliches Chaos" verwirklicht, dann könnte der letzte kleine Ausgesetzte - zumindest vorerst - bleiben...


Dieser Zwerghahn hat vielleicht eine neue Chance...

Die Zwerghahn-Odyssse

 Jemand hat vor einigen Tagen drei Zwerghähne beim Xaver-Gnadenhof einfach abgesetzt, ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen. Nach kurzer Zeit entwickelte sich natürlich trotz zaunfreier Freiland-Haltung eine schreckliche Unruhe mit nun 6 Hähnen vor Ort! Wir besitzen bereits drei Hähne, die wegen gut durchorganisierter Planung und friedlichem Wesen ausnahmsweise gut klarkommen. Doch mit drei weiteren Junggesellen gibts Trouble, wie jeder Hühnerbesitzer wissen müsste.

Dieser Zwerghahn hat Glück gehabt: Wir konnten ihn heute nach längerer Odyssee an einen guten Platz vermitteln. Einer der Hähne landete im Suppentopf einer Nachbarin, und der dritte Hahn wartet noch auf eine allerletzte Chance, doch noch eine Heimat zu finden.

Mittwoch, 4. November 2015

Reue


Die Seele kniet am Erdboden. Ihre Hände am Herzen sind gefaltet wie zum Gebet. Vor ihren Knien fließt ein Bach mit frisch sprudelndem Wasser. Eine Kuh und ein geschecktes Indianerpferd trinken am Wasser. Ein Hase, hier Symbol der Hoffnung, und eine Weinbergschnecke, hier Symbol der Geduld, beobachten die Szene. Ein heller Lichtstrahl beleuchtet die Seele, wodurch sie ihre Schattenseite erkennt. Auch ihr Herz hat somit eine lichte und eine dunkle Seite. Trotz dieser Zweiteilung in hell und dunkel geht vom Herzen ebenfalls - empfangen durch das große Licht - ein Lichtstrahl aus. Kleine Blumen, das sind Tugenden, entfalten sich in diesem Herzenslicht. Obwohl die Seele eine Schattenseite hat, wird sie ringsum von einem nach außen wirkendem Schimmer umstrahlt. Reiter kommen vom steilen Felsufer herunter. Sie werden von ihren hohen Rössern absteigen und sich ebenfalls zur Quelle beugen.

Texte in der Zeichnung:
  
 + Seele wird von einem hellen Lichtstrahl erfasst und erkennt ihre Schattenseite und demütigt sich vor Gott und den Menschen.

 + Schatten werden zu Licht in der Reue.

+ Ganz klein bei "Reue" steht oberhalb "Elke" (sie hat das Wort "Reue" gestern in einem geistlichen Gespräch entdeckt).    


+ Schläge austeilen verursacht mehr Schmerzen als Schläge zu empfangen.

+ Und rechts oben neben dem Lichtstrahl im Felsen eingraviert der letzte Vers aus dem 40-strophigen Geistlichen Gesang des Johannes vom Kreuz: "Schon stieg herab die Reiterei zu sehen, was das für ein klares Wasser sei."


Impuls:

Wie kann ich erwarten, ein Zeugnis von dir abzugeben, solange ich noch so viel Ballast mit mir herumschleppe und solange ich noch mit eigenen Wunschvorstellungen und Plänen beschäftigt bin? Zeige mir, wie ich arm werden kann, damit dein Reichtum sichtbar wird.
Henry Nouwen

Sonntag, 1. November 2015

Die Bergbesteigung, kleine Skizze

In dieser Zeichnung am Ende des Buches Hiob erzähle ich folgendes aus dem Schatz meier inneren Bilder:

 Szene im Gebirge, beispielsweise unterwegs am Kaitersberg. Ganz oben erreicht ein Wanderer gerade das strahlende Gipfelkreuz. In mittlerer Höhe eine Fiur mit Nimbus mit einem Hund oder einem gefundenem Schaf vor einem großen Steinblock. Ganz unten eine Höhle, davor die Schafhirtin. Sie begegnet gerade ihrer langjährig gesuchten Katze. Zwei treue Begleiter, Hund Timmi (Vergangenheit) und ein anderer Hund (Zukunft), dessen Namen ich noch nicht weiß, stehen ihr zur Seite. Der Hirsch kommt nahe heran, denn er spürt die Stille, die Ungestörtheit und den Frieden. Vom Gipfelkreuz aus hat sich der große Vogel herabgeschwungen, um der Schafhirtin seine Segensbotschaft mitzuteilen.