Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Sonntag, 28. Februar 2016

Altarschmuck mit russischem Zwiebeltürmchen

Mit rosa Winter-Heckenblumen, Christrosen und Weidenkätzchen gehen wir in den Sonntag OCULI ( Meine Augen sehen stets auf den Herrn. Palm 25, 15). Es ist der dritte Sonntag der Fasten-Sonntage vor Ostern mit den ganz besonderen Namen: INVOKAVIT - REMINISCERE - OKULI - LAETARE - JUDIKA - PALMSONNTAG.


Samstag, 27. Februar 2016

Russischer Mönch

November 2015:
"Hallo, russischer Mönch!"
Februar 2016:
Xaver ackert seinen Garten um und denkt nach... KLICK HIER

Februar 2016:
Informative Foto-Geschichte einer Begegnung über den Bauerngarten-Zaun: Wolfgangiblog KLICK HIER

Freitag, 26. Februar 2016

Futter für ein gefundenes Schaf

Kleine Skizze am Rand von Psalm 145.
 Die Hirtin hat im Hochgebirge im Schnee ein verlorenes Schaf gefunden. Sie nimmt das erschöpfte Tier mit in ihre Berghöhle zwischen den Wolken und gibt ihm eine Schale Kraftfutter zu fressen. Katze ist dabei.

Der Herr ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke.  (Ps. 145, 9)

Kindeskinder werden deine Werke preisen und deine gewaltigen Taten verkündigen. Sie sollen reden von deiner hohen herrlichen Pracht und deinen Wundern nachsinnen. (Ps. 145, 5 und 6)

 Der Herr hält alle, die da fallen, und richtet alle auf, die niedergeschlagen sind. (Ps. 145, 14)

Hierzu ein MIAU von Rossini, zum Höhlenkater passend, zu-fällig gefunden heute von Gelia: KLICK HIER

Mittwoch, 24. Februar 2016

In der Höhle mit Hund und Ikone

In einer Höhle beten, meditieren, mit Begleithund und Ikone
Du birgst sie in deinem Schutz vor den Rotten der Leute. Du deckst sie in der Hütte vor den zänkischen Zungen. (Psalm 31,21)

Gelobt sei der Herr, denn er hat seine wunderbare Güte an mir erwiesen in einer festen Stadt. (Psalm 31,22)

Diese kleine Randskizze meiner "lebendigen Bibel" ist eine Miniatur aus einer kleinen  Serie von Höhlendarstellungen, von denen ich in weiteren Posts einige vorstellen möchte.

Fast täglich kommen neue Skizzen dazu - Ottonisch-Dorische Buchmalerei - nicht nur Höhlen, auch Engel, Tischzenen, Schafe, Gebirge und und und... 

Die Bibel wird lebendig, wenn sie in kleinen Absätzen, am besten nach einer vorbereiteten Abfolge (Kalender, Losungen) gelesen wird. Du merkst, dass sie dir Antworten gibt,  dass sie ganz persönliche Situationen beschreibt. Machen wir uns also miteinander auf zu einem spannenden Höhlenbesuchs-Trip :)

Heute gefunden von "Eselin": es gibt noch betende Einsiedler(innen) in Russlands weiten Wäldern  - - KLICK HIER

Montag, 22. Februar 2016

Mit Inka, Inuit und Schwarzbär in Wald, Wind und Wolke



Auf unserer großen Halbstunden-Pilgertour am Wolfgangsweg auf 1000 Metern Höhe geniessen wir heute in Wolke 7 eine ganz andere Berg-Atmosphäre. Mitten in einer in den Gipfel-Lagen des Bayerischen Waldes liegenden Wolke eines Tauwetter-Tiefs gehen wir unter tropfenden Bäumen, Windböen reißen an Ästen, Fell und Mantel. Hündin Lady freut sich und rennt und wälzt sich im extranassen Schnee - wie immer.    Halt! Foto bitte - danke - ihr könnt weitergehen!

Sonntag, 21. Februar 2016

König Arber



Der Arber, 1455,5 m, vor wenigen Tagen von Kollnburg aus aufgenommen - Bild Mitte - eingereiht in die Kette der "acht Tausender" im Bayerischen Wald. Ich liebe ihn und seine "Brüder", und nicht nur ich! Danke, Gelia, für die Bearbeitung meines zunächst etwas unscharfen Fotos.

Freitag, 19. Februar 2016

Kurz unterwegs - nochmal in 1000 Metern Höhe

Sylvia

Begleit-Hündin und Freundin Lady

....mehr über "Vorfrühlings- Stunden- Pilgern auf 1000 Metern Höhe" mit Sylvia, Lady und Dori im Wolfgangiblog....

Kleines Dori-Blechschaf und "W"-Logo (von Hilde entworfen) am Bayerischen Wolfgangsweg, an dessen Entdeckung ich seit über 10 Jahren mit Hildegard Weiler arbeite. Wir kooperieren mit Österreich und Tschechien  - auf einer tausendjährigen Spur.

INFO West- und Ostroute des Wolfgangswegs:

In St.Englmar gabelt sich der Wolfgangsweg in die West- und Ostroute.

Westroute:
St.Englmar - Grün - Haibach/Elisabethszell (bis hierhin markiert) - Stallwang/Rattiszell - Wörth - Regensburg.
Diese Strecke wird vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang bearbeitet, 1.Vorsitzende: Hildegard Weiler.

In Regensburg liegen in der historischen St.Emmeramskirche die Gebeine des heiligen Wolfgang, Bischof von Regensburg. Die grenzüberschreitende Strecke von St.Wolfgang/Österreich - Regensburg ist erstellt und markiert von den österreichischen Wolfgangsfreunden und Pilgerpflegern Anton Wintersteller und Dr. Peter Pfarl (Wanderführer kaufen)


Ostroute:
Auf dieser Route befinden sich hier gerade Sylvia, Dorothea (2. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang) und Hündin Lady.

St.Englmar - Rettenbach - Kloster Kostenz (mit Alpenblick!) - Metten - Niederalteich - Parzam (Bruder Konrad) - Maria Schmolln (Österreich) - Falkensteinkapelle (hier hat der heilige Wolfgang das berühmte Hackl geworfen) - St. Wolfgang (Österreich).
Diese Strecke verläuft ab Niederalteich zum großen Teil identisch mit dem VIA NOVA.

Pilger Rudi Simeth ist diese Strecke 2014 bei seiner großen Wolfgangsweg-Tour zu Fuß gegangen. 
INFO  Rudi aktuell : 
 Klick hier!

Mittwoch, 17. Februar 2016

Weidenkätzchen zu Kränzen winden

Türschmuck
 Aus Weidenkätzchen-Zweigen einfache Kränze und Kirchenschmuck für die Fastenzeit herstellen: Im Vorfrühling angekommen.
einfaches Kränzchen

Vorm Eingang
Klangspiel zum Aufhängen aus den Strünken zusammenbinden
Am Felsen sitzen und Kränze winden
Altar "Fasten" mit Weidenkätzchen, Schneeglöckchen, Haselnuss und Tanne

Montag, 15. Februar 2016

Am 1000-Meter-Schneeberg mit Sahne und dann ab ins Heu!

Droben am Berg: Fichten spiegeln sich im Fenster, Bayrischer Biertisch im Schnee.
Gmiadli Boarisch, der Hund hält's locker aus!
Vor dieser köstlichen Outdoor-Rast machten wir einen Juche-Juchei-Schneewaldspaziergeang und freuten uns über die voll begeisterte Schnee-Bade-Lady! Gleich geht's wieder runter ins Tal und dann zur Ranch ins weiche feuchtwarme Abfall-Heu:

Immer gut drauf: Hündin Lady outdoor
Adventure im wilden Heu. Oben am Heuballen ist Kater Puma.
Pumas aktueller Lieblingsplatz

Freitag, 12. Februar 2016

Die Geschichte der zerbrochenen Madonna

Madonna mit Kind in sanftblauem Licht - hier die Geschichte ihrer Restauration:
Da stand sie plötzlich in meinem Hauseingang: Madonna, zerbrochen, Kind weggebrochen, sie sieht traurig und verarmt aus. Ich erfahre, dass liebe Freunde von mir sie mir in diesem Zusand  zur Ansicht hier gelassen haben. Sie ist aus einem bröseligem, undefinierbaren Gußmaterial, im Grunde wertlos. "Verfüge damit, wie du möchtest - du kannst sie auch entsorgen, wenn nichts mehr zu retten ist." so die Nachricht meiner Freunde. - Im Hintergrund auf Holzplatte mit Ölfarben gemalt: "Mexikanische Madonna", eine Arbeit, die ich vor etwa 10 Jahren hergestellt habe. Wie sieht sie doch vital und glücklich aus im Gegensatz zu der zerbrochenen Zadonna! Ein echter Fall für Dori ...
Erste Farbgebung: der Mantel wirkt zu massig und gleichzeitig irgendwie leblos. Das Blau des Bilderrahmens dahinter gefällt mir besser....Das Gesicht der Madonna scheint jedoch gelungen. Sie sieht frischer und glücklicher aus, nicht ohne einen nachdenklichen Zug....
Dieses Mantel-blau ist auf jeden fall schöner! Vorsichtig setze ich das Kind in die Arme. Beide sind blond, ja irgendwie sogar rotblond geworden, obwohl ich Ocker verwendet habe. Ich sehe darin fast eine "Irische Madonna mit Kind".

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Hier seht ihr, wie ich das Kind in die Arme setze. Der Anschluss der Hand an den Arm der Madonna hat schlimme Risse - ich werde das später mit fast harter Farbe auskitten. Das Kind scheint zu lächeln...

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Die Hand ist am Arm angeschlossen, die Weintraube strahlt in frischem überirdischen Kobaldblau. In den Mantel habe ich zur "Entmassung" Sterne gesetzt, filigrane Dori-Strohsterne, mit wackeliger Hand reingemalt. Da die Madonnea ohnehin auf einem Mond thront, sind die Sterne durchaus "berechtigt" :) Ich durfte ja schließlich machen, was ich wollte, also: Mut zum Experiment!

Irgendwann im August gibt es einen Tag, der heißt: "Maria Schnee"!  Auch die chaotischen Teile des zerbrochenen weißen Schleiers haben ihren Platz wieder gefunden.

Montag, 8. Februar 2016

"Sie hat ein glückliches Händchen"

"Sie hat ein glückliches Händchen" - so heißt diese gestern entstandene Zeichnung. Diese Feststellung bezieht sich offenbar auf eine einfache Hirtin, die sich hingabevoll um ihre zu betreuenden Schafe kümmert. Hier kniet sie gerade auf dem Erdboden und reicht den Schafen eine Futterschale oder eine Schale mit Wasser. Neben ihr steht ein Korb mit Fichtenzweigen und Zweigen von Weidenkätzchen, welche die Jahreszeit andeuten, - Spätwinter. Hinter der Hirtin steht eine Futterkrippe, in welcher sich etwas Heu befindet. Von der Krippe geht ein Leuchten aus.


Der heilige Wolfgang steht mit einem weißen Pferdchen hinter der Krippe. Man erkennt ihn an der Bischofsmütze, dem Stab und dem Kirchenmodell, welches er in seiner Hand hält. Wie die Krippe ist auch er von einem Leuchten umgeben, dem alten Spruch entsprechend: "Der heilige Wolfgang, eine Leuchte Gottes in dunkler Zeit." Hinter Wolfgang hebt sich dunkel ein Fichtenwald ab. Der Heilige hat eine große Zeit seines Lebens einfachst lebend als Pilger in den wilden Wäldern Bayerns, Böhmens  und des Alpenraums verbracht.
Von vorne nähert sich ein Reiter auf einem scheckigen Pferd der Szene, gefolgt von einer Kuh. Mit Pferd und Kuh assoziiert man den Esel und den Ochsen der Krippe Jesu, zumal da ja eine leuchtende Krippe dargestellt ist. Ist etwa gar der mittelalterlich gekleidete Reiter Jesus selber?  Die Zeichnung entstand am vergangenen Sonntag ESTOMIHI (= Sei mir ein starker Fels). Zu diesem letzten Sonntag vor der Fastenzeit - wir befinden uns also noch in der fröhlichen Faschingszeit -  gehört der Spruch: "Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben steht durch die Propheten von dem Menschensohn." (Luk.18, 31). - - - AH! Deswegen sitzt also ein Osterhase unter dem Reiter - und ein Hund, der friedlich schlafen kann, wissend, dass der Reiter die all-liebende Sanftmut, der Erlöser und Vollender ist. Über dem Reiter, der vieleicht Jesus ist, ist eine Schriftrolle, strahlend wie eine Sonne: "Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden."(Matth.6,10b)

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Das war eine musikalische Untermalung der Gruppe "Anima Eterna" mit "Gälischen Juchzern", also richtig alt und mit erkennbar Bayerischen Jodel-Elementen. Die dargestellte Szene ist zwar sehr ruhig und demütig, aber keineswegs ohne Fröhlichkeit! Schließlich gibt es jede Menge Freude anzumelden, weil die Hirtin ein glückliches Händchen hat und von solch excellentem Besuch umgeben ist!

Wichtig: Sie sagt nicht "ICH hab ein glückliches Händchen (Kommentar Gelia: "glückliches Herzchen")." Es wird ihr zugesprochen, und sie darf's annehmen.

Freitag, 5. Februar 2016

Die wunderbare Geschichte von "Martino Dickkopf"

Hier bei den Blechpferden ist die 1.Station der symbolischen Pilgerwanderung am Lichtmess-Tag in Kirchaitnach. Sie steht unter dem Thema: "Leben - Aufbruch - Anfang"

Von links nach rechts: Pater Josef, Friedel Dreischmeier, Pilger Rudi , Freunde des Pilgerweg St.Wolfang, Asylbewerber aus dem Afrikanischen und Arabischen Raum, Bürgermeisterin Josefa Schmid, Pfarrer Micha Boerschmann, ich-Dorothea Stuffer

Pfarrer Micha Boerschmann trägt die Geschichte von "Martino Dickkopf" vor.

Die Strasse, die nirgendwo hinführte

 In einem Dorf gibt es drei Straßen. Von einer davon sagen die Dorfleute, dass sie nirgendwo hinführt. Das hört der kleine Martino und will es nicht glauben: " Das gibt's doch nicht, dass eine Straße kein Ziel hat!" "Doch! Sie hat kein Ziel!" sagen die Leute. Martino widerspricht immer wieder, und bald nennen ihn die Leute "Martino Dickkopf". Als Martino größer und selbständig geworden ist, macht er sich auf den abenteuerlichen Weg. Er hat den festen Entschluss, es zu wagen. er hat den notwendigen Mut, die erforderliche Neugier, keine wankenden, sondern starke Knie ( Jes. 35) und eine vertrauende Hoffnung auf ein irgendwie letztlich gutes Ende.

So macht Martino sich denn auf. Nach einer langen Zeit des Wanderns in einsamen Regionen - niemand ist ja bisher diese Straße gegangen - kommt ihm ein hund entgegen. "Wo ein Hund ist, kann eine menschliche Behausung nicht weit sein!" denkt Martino und folgt dem Hund, der weiter vor ihm die Straße entlang läuft.

Tatsächlich! Da ist ein schönes Schloss! Und eine wunderschöne Frau am Balkon, sie scheint auf ihn zu warten! "Komm nur herein, Martino!" sagt die Frau freundlich , "ich will Dir die Schätze des Schlosses zeigen. Du kannst mitnehmen, so viel du möchtest!" "Aber ich kann je nicht viel tragen!" "Das macht nichts. Ich gebe Dir ein Pferd und einen Wagen mit!"

Und Martino bekommt ein Pferd mit einem Wagen und lädt viele Schätze auf und fährt zurück ins Dorf.

Zuhause angekommen, staunen die Leute nicht wenig. Glücklich verteilt Martino die Schätze.

Am nächsten Tag sagen die Leute: "Lasst uns auch diese Straße gehen und Schätze holen!" Aufgeregt stürmen sie los - doch bald kehrt einer nach dem anderen zurück ins Dorf. "Da war eine Mauer, ich konnte nicht weiter!" "Da war ein Dickicht!" "Ein Sumpf ließ mich umkehren!"

Nur Martino hatte das Schloss mit den Schätzen erreicht. Er war seinen ganz eigenen, authentischen, unnachahmlichen Martino-Lebensweg gegangen. Nachmachen: geht nicht. Nur an den Schatz denken: führt nicht zum rechten Ziel. Martino hat freudig die Schätze verteilt, nicht nur zweckdenkend an eigene Vorteile gedacht.

Nicht jeder Weg führt immer sofort zum großen Schatz, klar. Manchmal müssen wir umkehren oder eine andere Richtung einschlagen. Aber wir müssen den eigenen Weg gehen, den ganz eigenen.

Danke, Pfarrer Micha Boerschmann!
Sacharija (braune Lederjacke) gibt für die Flüchtlinge die Geschichte in Arabisch wieder. Fotos Josefa Schmid


Dienstag, 2. Februar 2016

Das Lichtmessfest in Kirchaitnach - Bilder erzählen

Wir treffen uns vor Ort bei den Glücksboten, etwa 35 Gottesdienstbesucher kommen an.
Friedel Dreischmeier und seine Neunussberger Jungs

Angekommen: Pfarrer Micha Boerschmann aus Regensbureg, Bürgermeisterin Josefa Schmid, Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann

Jeder Besucher bekommt eine Fackel für die kurze Pilgerwanderung zur Dorfkirche

Jungs und Glückspferde

Nachdem Pilger Rudi einige Töne auf dem Klangauge zur Einstimmung gespielt hat...
...spricht Bürgermeisterin Josefa Schmid einige Worte zur Begrüßung.
sie übersetzt ihre Ansprache für unsere Flüchtlinge ins Englische.
Klick: Dorothea spricht einige Worte des Dankes an das gesamte Team, ohne welches die ehernen Glücksboten ihre gute Nachricht niemals in die Welt hätten tragen können. Sie grüßt Mustafa im Kosovo, einen Helfer, der vor wenigen Tagen von Deutschland zurück in den Kosovo geschickt wurde: "Viel Glück, Mustafa!"

Klick: Pfarrer Micha Boerschmann aus Regensburg erzählt über den mutigen "Martino Dickopf", der einen Weg wagt, den noch keiner gegangen ist. Er findet einen reichen Schatz und verteilt ihn an viele.  

Pfarrer Micha Boerschmann spricht über Leben - Aufbruch - Anfang.


Fackeln entzünden
Mit Fackeln aufbrechen: Josefa Schmid und Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann

sich auf den Weg machen.
 Mit Fackeln Richtung Kirche St.Magdalena...

Station: Friedhof


Klick: Andächtiges Zuhören von Hildegard Weilers Ansprache "Peregrinus", der Mensch auf der Pilgerschaft - - Augustius sagte: "Herr, auf dich hin sind wir geschaffen. Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir." Und: "Der dich gemacht hat, der weiß auch, was er mit dir machen will." Gott und Vorbilder des Glaubens wie der heilige Wolfgang, begleiten uns auf unserer Peregrinatio.

Hildegard Weiler spricht

eingeleitet von mystischen Klängen mit Pilger Rudis Klangauge:

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...und gleich gibt's noch ein Gstanzl von der Freud' der Bauern über den Frühling!
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Weldu (Erithrea, mit Fackel), Adelheid, Friedel, Muhammad

Das "Große Glockengeläut" ertönt, als die Pilger bei der Kirche ankommen. Pater Josef erklärt, dass es eine große Freude im Himmel ist, wenn ein Verstorbener heimkommt und Gott nach dem oftmals beschwerlichen Weg durchs Leben nun von Angesicht zu Angesicht sieht: "Wir gehen von der Dunkelheit zum Licht!"

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Pater Josef (ein Inder) übersetzte alles ins Englische. Danach übersetzte Sacharija aus Mali die Anspachen in verkürzter Form ins Arabische für seine Freunde, und einer der Jungs übertrug nochmal kurz einige Gedanken ins Syrische. So lernen sie unsere Bräuche kennen und bereichern uns mit ihrem Dabeisein:

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In der Kirche St.Magdalena ist es wie im Himmel! Der Christbaum steht noch - wie nach altem Brauch - bis heute = Lichtmess. Pater Josef spricht, betet, segent.
und Amine aus Erithrea darf in seiner Sprache durchs Mikrophon auch etwas "predigen"! Amine is koptischer Christ. 


Sacharija aus Mali spricht auf Wunsch von Pater Josef nochmal Arabisch.
Und das alles an einem 2.Februar - MARIA LICHTMESS - in einem kleinen Dorf im Bayerischen Wald!

Hinweis:
Mariae Lichtmess ist liturgisch betrachtet das Fest der Darstellung des Herrn. Der Greis Simeon trug das Baby Jesus im Tempel auf den Armen und sagte: "Herr, nun kann meine Seele in Frieden ziehen, denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet." (Luk. 2, 30-32a). Von daher geht es in Pater Josefs Betrachtungen auch immer wieder um Gottes Angesicht. Bei den Fürbitten antwortete so die Gemeinde nach jeder Bitte mit: "Herr, lass leuchten dein Angesicht über uns."

Montag, 1. Februar 2016

Einladung zu einem ganz besonderen Ökumenischen Gottesdienst mit Pilgerwanderung

Ankündigung im Viechtacher Bayerwald Boten
 

  "Maria Lichtmess"
 
 Am kommenden Dienstag, den 2.Februar 2016 findet in Kirchaitnach unter Leitung von Pater Josef
und dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang ein ökumenischer 
Lichtmess-Gottesdienst statt.

Der Gottesdienst wird als kurze Pilgerwanderung mit 3 Stationen gestaltet.

Treffpunkt ist um 15.45 Uhr bei den "Glücksboten" in Kirchaitnach.

Von dort aus geht es in einer Fackelwanderung über zwei Betrachtungs-Stationen 
zur Kirche St.Magdalena, dort ist die 3.Station/Ziel.
 
 Einleitende Worte: Bürgermeisterin Josefa Schmid
 
 1. Station bei den Glücksboten:  "Anfang - Aufbruch - Leben"
gestaltet von Pfarrer Micha Boerschmann.

2. Station beim Friedhof: "Ruhestelle - Ruhezeit - der Tod ist nicht das 
Ende - Fürbitten"
gestaltet von Hildegard Weiler.

3. Station in der Kirche St.Magdalena:  "Ziel - Himmel - Licht - 
freudiger Empfang - wir sehen Gott von Angesicht zu Angesicht"
gestaltet von Pater Josef.

Bei ihrer Ankunft bei der Kirche St. Magdalena werden die Pilger 
feierlich mit großem Glockengeläut empfangen.


Unter Einbeziehung von Flüchtlingen wird der Gottesdienst in verkürzter 
Form ins Englische und Französische übersetzt. Übersetzter sind Carola 
Pätzold und Pater Josef.

Klangauge und Lied: Pilger Rudi Simeth.
 
Wer an der kurzen Pilgerwanderung nicht teilnahmen kann, ist herzlich um 
16.30 in der Kirche St.Magdalena eingeladen.

Informationen zum Heiligen Wolfgang und zum Herzstück des Wolfgangsweges 
(Viechtach-Böbrach/Wolfgangskapelle) werden von Hildegard Weiler 
ausgehändigt.


Die Gottsdienstbesucher bekommen außer einigen Infos eine 
Ansichtskarte vom berittenen Pilger Wolfgang mit dem Markierungs-Logo 
des Bayerischen Abschnitts vom Wolfgangsweg ausgehändigt. 
 
Diese Postkarte mit dem Logo des Bayerischen Teilsdes Wolfgangswegs wird vor Ort für die Gottesdienstbesucher ausgehändigt.
Flüchtling, hingabevoll, mit weißem Glückspferd und andere Glücksboten - Foto: Gelia.
Man beachte die weißen Schneeflecken!
Foto der Glücksboten von Redakteur "Kötztinger Zeitung / ViechtachAktuell" Johannes Baeumel. Hinten Mitte der heilige Wolfgang auf Pferd, Kopf im Sonnenlicht, begleitet vom Wolf.