Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Donnerstag, 3. März 2016

"Lebendige Bibel": kleine Randskizzen - 4 mal Höhle




 Auf einem Steilhang im Hochgebirge: Ein Hase sitzt in der Höhle, ein Steinbock klettert Richtung Gipfelkreuz, dort fliegt ein großer Vogel.



Text dazu aus dem Johannes-Evangelium:


"Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sage." 

(Joh.3,12)
"Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße; denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben... (Jesaja 43, 18-20a)




Im Steilhang liegt jemand in einem Schlafsack, daneben ein Becher und ein Rucksack.  Es könte der Tobias Hilsenbeck sein, der vor eineigen monaten das wirklich so gemacht hat!

Darunter ist eine Höhle, aus der eine Quelle springt. Der Wasserstrahl wird von einem Steintrog aufgefangen, aus dem trinkt eine Bergziege. Wieder ist der Vogel da.



Text dazu aus dem Propheten Jesaja:


"Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus dem Heilsbrunnen." (Jes.12, 3)


Diese Skizze habe ich am Ende des Buchs Hiob gezeichnet.












 Zwei Höhlen im Hochwald. Beide Höhlen sind nach vorne geöffnet, davor befindet sich jemand mit Hund. es gibt auch noch eine Katze, einen Hirsch, eine großen Vogel.

Text dazu aus einer Predigt von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

"Dahin gehen, wo Mühen angesagt sind, zu den Bedürftigen, wo niemand hingehen mag. Nicht mit dem Mainstream. Täglich hinausgehen aus der bequemen Behausung, den Weg dahin wagen, wo sie dringend auf dich warten. So wirst du glücklicher als mit dem bequemen Selbst." 

Kommentare:

  1. dir fällt immer so viel ein. Der Wald hinter der Höhle gefällt mir

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    1. Was Einfälle anbetrifft, bin ich halt eben genetisch ganz bei Dir!

      :)

      Ein-fälle kommen und fallen ein, und wir sind dann die "ausführenden Organe". -

      Wald: Stets im Wald, ihn besuchend, da speichert man die Bäume ab.

      Bin gerade über einem Wald-Bild "Der Waldhirt" - gleich nach dem Blogbesuch werde ich den Pinsel schwingen, will Schafe malen. Wir sehen uns, da kann ich Dir berichten, ob ich was zustande gebracht habe....

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  2. so kann ich jeden Tag den Mount Katers betrachten.
    Danke für die Höhlenbilder.
    Welcher Stiftung vermachst Du denn mal Deine unbezahlbare Bibel?

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    1. Auch ich habe schon überlegt, an welche Stiftung :)

      Automatisch kommt man in "himmlische Gedanken" oder 3 Tage unter die Erde :)

      Da sind noch viele und zum Teil noch schönere Zeichnungen dabei, es wäre ein eigener Blog :)

      Ein überfließendes Maß, ich kann's echt nicht fassen....

      DANKE, GELIA!

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  3. "Tagesgedanken" (von Omraam Mikhael Aivanhov) - gefunden heute von Gelia - das sind schöne "Natur-Imaginationen", die ich Euch in diesem Zusammenhang gerne vorstellen möchte :

    03. März 2016

    Weil sie die aus dem Raum kommenden Ströme auffangen, spielen die Gipfel der Berge die Rolle von Antennen: Sie verbinden die Erde mit dem Himmel. Zur Zeit der Schnee- und Eisschmelze sind die Wasser, die an der Oberfläche fließen, ebenso wie jene, die unter der Erde versickern und verschiedene Bodenschichten durchqueren, von den Fluiden des Himmels, von Strömen reiner Energien, durchdrungen. Die von diesen Energieströmen angezogenen Naturgeister besuchen oft die Berggipfel; sie baden in diesen Energieflüssen, um sich zu stärken und zu regenerieren und kehren dann wieder zurück, um ihre Arbeit in der Welt fortzusetzen.

    Die Berggipfel sind wie Münder, die die kosmischen Kräfte aufsaugen und transformieren; und die Wasserläufe sind die Kommunikationsstraßen, die sie mit den Ebenen und Tälern verbinden. Wenn ihr daher einen Berg betrachtet, so tut dies mit dem Bewusstsein, dass er ein Transformator kosmischer Energie ist. Denkt daran, dass all diese von seinen Hängen herabströmenden Wasser von diesem Leben durchdrungen sind, mit dem sie anschließend die unterschiedlichen Naturreiche erlaben.

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  4. liebe dori, da hast mal wieder schöne zeichnungen gemacht! es kamen bei mir erinnerungen zu bewußtsein, die mich gerade schmunzeln lassen, DANKE !!!!!!!!!!!!
    die kommentare gefallen mir auch gut
    lg elke

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    1. Das mit dem Schmunzeln gefällt mir, Adelheid!

      Kommentare studieren ist bei Dorikult gleichzusetzen mit Bildung!

      :)

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    2. liebe theodosia, dann studiere und bilde ich mich fast täglich! das macht den kopf frei und hält jung, weil der kopf gerbraucht wird!!!
      lg adelheid

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  5. Dori, what wonderful sketches you are making in your Bible! I have not tried doing this type of art. I have a friend who bought a Bible which had paper made for art journaling.

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    1. Hallo, Faye, thank you for your comment!
      You are really great with your amazing watercolours!

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  6. Noch was Lesenswertes (von Schwester zum Gesamt-Thema) gefunden:


    Der Adler - eine kluge Geschichte aus Afrika

    Es war einmal ein Mann, der in den Wald ging, um sich einen Vogel zu fangen. Er kam mit einem jungen Adler zurück, den er dann zu seinen Hühnern in den Hühnerhof sperrte. Er gab ihm auch Hühnerfutter zu fressen, obwohl er ein Adler war, der König der Vögel.
    Nach einigen Jahren kam ein Naturforscher zu Besuch. Er erblickte den Adler und rief aus: "Aber das ist doch kein Huhn dort, das ist ein Adler!"
    "Stimmt.", sagte der Mann, "Aber ich habe ihn zu einem Huhn erzogen. Er ist jetzt kein Adler mehr, sondern ein Huhn, auch wenn er eine Flügelspanne von drei Metern hat.
    "Oh nein", sprach da der Forscher. "Er ist noch immer ein Adler, denn er hat das Herz eines Adlers. Und das wird ihn hoch hinausfliegen lassen in die Lüfte."
    Der Mann aber schüttelte den Kopf: "Nein, er ist jetzt ein richtiges Huhn und wird niemals fliegen."
    Die beiden Männer beschlossen, es auszuprobieren. Der Forscher ließ den Adler auf seinen Arm springen und sagte zu ihm: "Du, der du ein Adler bist, der du in den Himmel gehörst und nicht auf die Erde: breite deine Schwingen aus und fliege!"
    Der Adler saß auf dem gestreckten Arm des Forschers und blickte um sich. Hinter sich sah er die Hühner nach ihren Körnern picken und sprang zu ihnen hinunter.
    Der Mann lachte und sagte: "Wie ich es sagte: er ist jetzt ein Huhn."
    "Nein", sagte der andere, "er ist ein Adler. Versuche es morgen noch einmal."
    Am nächsten Tag stieg er mit dem Adler auf das Dach des Hauses, hob ihn empor und sagte: "Adler, der du ein Adler bist, breite deine Schwingen aus und fliege!" Aber als der Adler wieder die scharrenden Hühner im Hofe erblickte, sprang er abermals zu ihnen hinunter und scharrte mit ihnen.
    Da sagte der Mann wieder: "Ich habe dir gesagt, er ist ein Huhn."
    Doch der Forscher schüttelte den Kopf und sagte: "Nein, er ist ein Adler und er hat noch immer das Herz eines Adlers. Lass’ es uns noch ein einziges Mal versuchen; morgen werde ich ihn fliegen lassen."
    Am nächsten Morgen stand der Forscher früh auf, nahm den Adler und brachte ihn hinaus aus der Stadt, weit weg von den Häusern an den Fuß eines hohen Berges. Die Sonne ging gerade auf und vergoldete den Gipfel des Berges. Jede Zinne erstrahlte in der Freude eines wundervollen Morgens. Er ließ den Adler wieder auf seinem Arm sitzen und hob den Arm hoch: "Du bist ein Adler. Du gehörst dem Himmel und auf die Erde. Breite deine Schwingen aus und fliege!"
    Der Adler blickte umher und zitterte, als erfülle ihn neues Leben, aber er flog nicht.
    Da ließ ihn der naturkundige Mann direkt in die Sonne schauen. Und plötzlich breitete der Vogel seine gewaltigen Flügel aus, erhob sich mit dem Schrei eines Adlers, flog höher und höher und kehrte nie wieder zurück.
    Er war ein Adler, obwohl er wie ein Huhn aufgezogen und gezähmt worden war!

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  7. Monika Hilsenbeck4. März 2016 um 09:46

    Liebe Dori,

    Vogel sendet Rauchzeichen an Elch

    danke f Deine sinnlichen Naturimpressionen.
    Und auch ganz lieben Dank für das wunderschöne handgefertigte Naturmobile.
    Ganz besonders hab ich mich auch über das tiefgründige Wunsch-Samenpäckchen gefreut.
    Es ist schon sehr entscheidend, welche Art von Samen wir in die Welt aussähen bzw aussenden, die entsprechende Reaktion oder Antwort ist uns meist gewiss.

    Ich freue mich jetzt schon auf das Leuchten der zarten markantblauen Kornblumen.

    Monika

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    1. Lieber Vogel, ich freue mich über Deine Flüge und Gesänge! Fleißig Eier legen und brüten und schaun, was rauskommt!

      Dein Kletterelch

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    2. Monika Hilsenbeck4. März 2016 um 23:18

      Danke liebe Dori,
      welch schöne interessante u weise Geschichte.
      Unser aller tägliches Leben gleicht dem der Hühner u die Aufgabe eines jeden Einzelnen wäre es, sich auf den Weg zu machen, zu suchen, vielfältiges auszuprobieren herausfinden, wodurch sich Erfüllung u flow einstellt. Das kommt dem Ausbreiten der Flügel schon sehr nahe oder i s t vielleicht im Endeffekt das Fliegen.
      Mein Fliegen kommt z. B. durch Singen, Tanzen ect zustande, bei Dir gewiss durch Malen u Deine Tiere u vieles mehr.
      Schlaf gut, um Morgen den Flug der Sonne entgegen wieder fortsetzen zu können.
      Liebe Vogel-Grüsse

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  8. such beautiful glimpses
    of your heart responding to words that are dear to you

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    1. Thank you, dear deep and spiritual heartbloggerfriend!

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  9. Ha Dorie,zo mooi om te zien en jou schetsen in de grot,met alle dieren.
    maar ook je tekst,en mooie reactie,s.
    Lieve groet
    Christiene,

    Ha dorie, so nice to see you sketch in the cave, with all the animals.
    but your text, and nice response, s.
    with kind regards
    Christiene,

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    1. Ha Dorie, so schön, dass Sie und Skizzen in der Höhle, mit allen dieren.maar auch Ihren Text und nette Antwort, um zu sehen, s.Lieve Gruß Christus Alpine,

      DANKE Christiene!! Und der Übersetzer sagt: CHRISTUS ALPINE!! Das ist Lebendige Bibel!

      Thank you, Christiene!! And the translator says automatically: CHRISTUS ALPINE! This is living Bible!

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