Irgendwo in Schweden

Irgendwo in Schweden
Dori und Scho Seppe

Sonntag, 31. Juli 2016

"Wellenkindkind", unsere Jüngste im Taubenschlag

Das ist Wellenkindkind. Sie ist ein Kind von Wellenkind, das sieht man an der edlen Zeichnung des Gefieders und an dem weißen Glücksfleck zwischen den Flügeln.

 Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass ich im Frühling die beiden Jungtauben Wellenkind und Eisbrecher aufgezogen habe, da Welle, ihre Mutter, durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen ist.

Wellenkindkind ist ein Eiinzelkind, da das zweite Ei unbefruchtet war. Sie ist momentan unsere Jüngste im Schlag. Ihr Mutter brütet bereits wieder auf zwei neu gelegten Eiern.




Nachdem sich Wellenkindkind in die Ecke aufs Stroh gestzt hat, setzt sich Muttertaube Wellenkind auf ihre beiden neu gelegten Eier.

Eisbrecher
Eisbrecher, Wellenkinds Bruder, erkennt man an der einen weißen Flügelspitze.

Mit Wellenkindkind. Sie wird noch von der Taubeneltern gefüttert, ist aber fast schon flügge.


Samstag, 30. Juli 2016

Glückspferde im Glasgarten Weinfurtner, Arnbruck - aktuelle Fotos von GELIA


In der Mitte: Pilgerin in rotem Kleid auf weißem Pferd und Schaf.
Links: "Seele" und  "Adelheid und Otto". Rechts: "Glückpferd, grasend" und die "Herzensbotin".
Vordergrund: Flüchtling mit weißem Glückspferd. Hintergrund vor Wasserspiel: Der Heilige Wolfgang als Pilger mit Wolf.
Gelia: "Da haben die Vögel deiner Figur Tränen gemacht, die frechen!"
Die Glücksboten werden den Sommer über noch im Glasdorf bleiben.

Alle Fotos hat Gelia fotofrafiert. Danke, Gelia!

An Gelia:  ...ich bin ganz hin und weg von den Fotos! Du hast nicht nur eine wundergute Kamera, nein, auch einen extrano Fotografierblick und megalebendige farbige Modelle! Außerdem bin ich ab sofort mit dem Glückspferdprojekt bei Glas Weinfurtner restlos versöhnt und akzeptiere endlich, dass es ein Traumglasgarten und keine Wildnis ist. Meine tolle rettende immer ein Stück weisere Große Schwester Gelia! DANKE!

Freitag, 29. Juli 2016

Himmelslicht - Zeichnungen und Erlebtes


Diese kleine Marien-Zeichnung entstand heute.

Von Maria geht ein strahlendes Licht aus, besonders von den segnenden Händen. Umgeben ist die Gottesmuter von verschiedenen Geschöpfen, die  in diesem Segenslicht stehen. Dadurch strahlt auch von ihnen selbst ein Licht aus: Zwei Vögel, ein Pony, ein Hund, ein Jakobschaf, eine Katze. Die Katze strahlt ganz besonders. Ich habe beim Zeichnen an Crissie gedacht, die niedliche Blossersberger Katze, die ich seit 2 Jahren saniert und täglich gefüttert habe. Sie ist - wie vor etwa sechs Monaten Kater Jona - vor wenigen Tagen überfahren worden.

Katzenfütterung August 2014 in Blossersberg: Kätzin Crissie und die 3 Kater Jona, Bubi und Miaumi
Auf der Rückseite des mit Tusche geziertem Japanpapiers (siehe oben) eine weitere Zeichnung im Marianischen Licht: die segnende Himmelskönigin, umgeben von Sprüchen, Putten, Vögeln und den gleichen Tieren wie bei Zeichnung1; sie wird außerdem umrahmt von Sprüche-Zetteln, auf welchen zu lesen ist:

SDG= Soli Deo Gloria - dies schrieb Johann Sebastian Bach immer unter seine Werke

Ad majorem Dei gloriam = zur größeren Ehre Gottes 

Ob Liebes oder Leides, ich bin DEIN. (nach Sr.Faustyna und dem hl.Franz-Xaver) 

Du bist von Mir bestimmt, den Segen zu erereben. 

"Du bist a ganz a Brave" - dies sagte eine alte Dame gestern und heute Abend zu mir, als ich die beiden übrigen Kater Bubi und Miaumi fütterte.

Marienfigur, Gipsplastik, vor zwei Wochen restauriert.

 
Unsere Brieftauben im Flug

 

Mittwoch, 27. Juli 2016

Sommergrüße!

Familientreff im Stuffergarten - Foto: Alex
Morgentee-Frühstück mit Dori und Foxi

Zum Sommerterrassen-Nachtmahl: Caro La bringt Original arabisches Fladenbrot

Freitag, 22. Juli 2016

"Der Luchs ist angekommen" - ein Gemälde


Dieses Gemälde erzählt eine Geschichte von inniger Freundschaft zwischen Menschen und Tieren. Ich habe vor, es demnächst in der Kunstausstellung "Zwieseler Buntspecht" auszustellen.

Es ist Winter, Abendstimmung nach einem klaren Tag. Wir befinden uns an einem mystischen felsigen Ort mit einer Berg-Kapelle, einer Basilika und einem Gebäude, auf welchem drei Figuren thronen: Maria mit dem Jesuskind, von zwei Engeln flankiert - Steinskulpturen, farbig gefasst. Die Gebäude stehen vor einem steilen Felsengebirge. Rechts befindet sich eine Treppe, die zu einem erleuchteten Tor im Felsen führt.

Zwei Ponies fressen friedlich Heu, welches ihnen jemand in den Schnee gelegt hat. Daneben liegt ein Baby in einem Korb im Schnee. Dieses Detail habe ich wirklich erlebt, als ich zusammen mit Xaver eines schönen Wintertages vor einigen Jahren den Scho Seppe auf der Mooshütte beim Kleinen Arber besucht habe, wo unsr Pony vorübergehend untergebracht war. Die damalige Chefin der Mooshütte, eine junge Frau, begrüßte uns. Sie war gerade angekommen, stieg aus dem Auto und stellte spontan ihr Baby neben uns kurz im Schnee ab. Solche Szenen verinnerliche ich sofort und stelle sie irgendwann dann in meine Bilder hinein.


Der Xaver sollte auch Modell für die zentrale Figur "Mann mit Mütze und Katze" sein. Ursprünglich hatte er im Bild seinen rosa Kater, den Peterl, gehalten. Doch einer starken aktuellen Eingebung folgend habe ich, ohne darüber groß nachzudenken, einen Luchs (Luchskind) draus gemacht. Ich wusste sofort: Das soll so sein. Damit hat das gesamte Gemälde eine neue Aussage und Dimension bekommen.

Neben dem Mann mit Luchs begrüßt und empfängt eine Schafhirtin den offenbar gerade angekommenen Luchs freudig und segnend. Die Schafe sind ruhig und richten sich alle nicht in Richtung Luchs, der für sie kein Problem darzustellen scheint.


Was genau mit dem Luchskind vorgefallen ist, bleibt für die Betrachter des Gemäldes offen und darf sich immer wieder auch ändern.


Hier noch drei informative Texte/Links zum Thema Wildtiere im Bayerischen Wald:

1. Luchs im Bayerischen Wald 

Im Bayerischen Wald gibt es nach Wiederansiedlungen in den 1970er und 80er Jahren in Bayern und Tschechien wieder Luchse. Projekte im Nationalpark und im vorgelagerten Naturpark befassen sich mit der Erforschung der Tiere.Der Bestand wird auf 60-70 Tiere auf einer Fläche von 6500km² in Bayern und Tschechien geschätzt.

Trotz langjähriger Bemühungen ist die Population hier nicht gefestigt. Immer wieder verschwinden Luchse aufgrund von Naturschutzkriminalität oder werden Opfer von Verkehrsunfällen.
Allein im März 2016 wurden zwei Tiere überfahren.


2. Im Bayerischen Wald Luchse getötet 

3. Trailer: Wolfsbrüder


Donnerstag, 21. Juli 2016

Zwei Engel

Engel, sanft

Engel, sanft

 Ein Engelgesicht muss nicht immer glatt sein.

Diese beiden Engel haben keine glatten Gesichter.

Durch mehrmaliges Überarbeiten wirken sie jetzt ein wenig "antik" beziehungweise "modern" (widerspricht sich nicht!); sie haben dadurch auf jeden Fall an Intensität in ihrer Ausstrahlung gewonnen.

Die beiden Engel schauen dir nicht direkt in die Augen, vielmehr haben sie ihren liebend-segnenden Blick und die sschützende Geste der Hände auf ein Wesen gerichtet, welches ihnen und vielleicht auch dir am Herzen liegt.

Die Farb-Materialien sind Wachs, Ölwachsmalkreiden uns Acryl.

Engel, feurig
Engel, feurig, mit verziertem und bemaltem Holz-Rahmen
Mit diesen Engeln möchte ich verschiedenen Juli-Kindern zum Geburtstag gratulieren: Sylvia, Elke, Eva Maria, Marcel, Ingrid, - - - seid stets von guten fürsorglichen Engeln begleitet!

FEBRUAR-ENGEL von meiner Künstlerfreundin Ramona - verwandt in ART!

Montag, 18. Juli 2016

Zeichnungen zum Erleben

Szenen aus meinem Tagebuch

Der Evangelist Markus, der Löwe
Das erste Video, was ich euch hier präsentiere, zeigt eine Doppelseite aus meinem Tagebuch: links eine Szene, in welcher unter anderem der Heilige Wolfgang zu sehen ist, auf einem Muli reitend, und eine "Pfingstreiterin", rechts eine Szene mit einem Liebespaar, in und um dessen Lager sich einige spannende Tiere tummeln. Diese Zeichnung ist noch unfertig, hat jedoch dadurch auch einen besonderen Reiz. Auf von Brieftauben getragenen Zetteln steht: "Erlöst und frei" "Du bist ein Licht des Wolfgangsweges" "Sorge nicht!" "Fürchte dich nicht!"

video

Im zweiten Video durchblättere ich meine Bibel, in welcher viele Randzeichnungen  sind - es entstehen ständig neue. Im Zusammenklang mit der Musik, den Worten, die ich dazu gekritzelt habe und den Bibelstellen versuche ich etwas von der Wirkung, welche für mich vom "Wort Gottes" ausgeht, zu vermitteln.

Worte und Dori-Fragmente, die ich lese:

"Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes."  - - -  "Du wirst deine Liebe in den Bergen finden." - - - "Der Teufel sagt immer: Schlag drein! (Heiko)" - - - "Die Gesunden bedürfen nicht des Arztes, sondern die Kranken.""...und die Jünger des Johannes..." - - - "Denn Er wird mit euch sein." - - - "Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen."- - - "ORA ET LABORA - Bete und arbeite, und der HERR hilft dir immer." - - - "Bei seiner Wiederkunft soll mich der HERR bei der Arbeit/Meditation finden."- - - "Brüder, seid fest und unerschütterlich." - -

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Die Musik ist vom Rudolstadt-Festival: "Iranisch-mongolische Allianzen"

Samstag, 16. Juli 2016

Stallarbeit - Stallfreunde - Stallfreuden

Xaver und Scho Seppe sind richtig gute Freunde
Dori und Scho Seppe aber auch! Foto: Xaver

Xaver bringt frisches Wasser in Schüsseln, die gib's zusätzlich zum laufenden Brunnen. Sie stehen an verschiedenen Stellen, sodass immer eine Einladung zum Trinken für unsere Tiere besteht.
Und Puma genießt sein Nachmittags-Schläfchen im Heu

Donnerstag, 14. Juli 2016

Grottenmadonna restauriert


Diese Madonna aus einem Gips-Material ist verblasst und verfärbt. Sie ist in einer Grotte plaziert gewesen und soll da auch wieder hin - restauriert. Hildegard Weiler übermittelte mir die Figur mit der Bitte der Besitzer, sie farblich aufzufrischen.

Zunächst geht es mir darum, einen inneren "Kontakt" mit der Figur aufzunehmen, ihr Wesen, ihre Wirkung und Austrahlung zu erspüren. Ich fühle eine Ruhe und Wohltat von der Madonna ausgehen: "Maria hilft" ...

Für den Mantel entscheide ich mich - meinem Maler-Vorgänger entsprechend - für ein matt-helles Blau, allerdings etwas dunkler: "Bayrisch Blau". Bayrisch Blau mische ich aus Pariser Blau mit Weiß und Schwarz. Das Gewand soll strahlend weiß sein, dafür habe ich eine sehr gute weiße Farbe, die nach zweimaligem Auftragen stark strahlt. Anstelle von Gold bei den Zierstreifen wähle ich Gelb, es ist expressiver, dorimäßiger, moderner. Die Haare male ich in einem hellen Ocker. Das Gesicht soll ein frisches, lebendiges Aussehen haben.



Den Sockel lockere ich von der Masse her auf, indem ich ihn malerisch aus einzelenen Steinen zusammensetze. Die Himmel-Sterne im Sockel sind bei meiner Interpretation gelbe Punkte

Bis die Grotten-Madonna zurück an ihren ursprünglichen Standort kommt, steht sie in meinem Malerzimmer zwischen weißen Brief-Tauben,vor einem feurigen Gemälde, neben einer Blech-Franziskus-Figur

Dienstag, 12. Juli 2016

Bergbauernheu mit der Gabel heim holen


das Heu wird mit der Gabel aufgeladen, wie in Xavers Kindheit.
Hier seht Ihr Aiman aus dem Irak, wie er gerade unser aktuellstes Bergbauernheu mit der Heugabel auflädt.

Bei einem Spaziergang mit Hündin Lady hatte ich das "verwaiste" Heu auf einer Waldlichtung liegen sehen. Der Besitzer gab es uns gerne zum Abholen, ein für Pony Scho Seppe ideales mageres Heu gegen die Pferdekrankheit Hufrehe.

Nachdem wir das Heu mit einfachen Rechen zwei Tage lang gewendet haben, holten wir es heute zwischen zwei Gewittern so gut wie unbeschadet heim. Xaver ist extra von Fernsdorf mit seinen einfachen Gerätschaften angetuckert. Hilfsbereite Flüchtinge stehen uns tatkräftig bei.

Hier verläuft der Pilgerweg St.Wolfgang Richtung Pröller

Beim letzten Wettersturm hat es überall im Bayerischen Wald Bäume umgeweht (s. folgendes Foto). - Das war, als wir unser Jahresheu gerade noch trocken heimgebracht haben (s."Extreme Heuernte"
Hisbola aus Aphghanistan mit Lady.
Kurze Getränkepause: Hisbola, Rachmad und Aiman
Hier zwei Videos:

Klick: Aiman singt ein kurdisches Lied 

Klick: Xaver beim Heu-Aufladen

Samstag, 9. Juli 2016

Der heilige Wolfgang auf dem Weg nach Böhmen - ein Gemälde


 Vorfrühling. Der heilige Wolfgang -  auf einem Muli sitzend - pilgert durch die Region des bayerisch-böhmischen Grenzlandes. Im Hintergrund die starken Höhenzüge der "Acht Tausender", im Mittelgrund ein See - es könnte der Kleine Arbersee sein. Attribute des heiligen Wolfgang: Hackl, Bischofsmütze, Kirchenmodell, Bischofstab, Wolf - hier ein Wolfspitz oder grauer Husky. Eine Frau im blauen Gewand füttert ein Jakobschaf oder eine Ziege. Gleich hinter ihr eine golden erleuchtete Höhle mit Hase und Glucke. Ein Reiter kommt von rechts in die Szene. Neben dem heiligen Wolfgang eine Kapelle, ähnlich der Wolfgangskapelle (mit Steintreppen) bei Böbrach.

Dieses Gemälde habe ich im Frühjahr fertig gestellt. Ich möchte es demnächst in einer der regionalen Kunstausstellungen präsentieren --- in der Viechtacher Ausstellung  oder im Zwieseler Buntspecht.




Freitag, 8. Juli 2016

Nun ist die kleine Schar vollständig!

Als ich heute zur Ranch komme, finde ich auf dem Strohballen nicht wie gestern zwei, sondern drei blonde Küken bei unserer Glucke. Dankbar nimmt sie eine Mischung aus gekochten Kartoffeln mit Getreideschrot an und zeigt sofort ihren Kleinen, wie man=huhn das frisst=pickt.

Was kuckt denn da unter dem Flügel hervor?

EIN VIERTES KÜKEN!

Es ist kupfer-gold-blond.
Mamahuhn: gluck gluck, so pickt man, Kinder:

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Und an alle Fans der schwarzen Glucke mit schwarzem Küken: Hier sind die beiden! Das kleine schwarze Küken ist flink und wendig und flitzt keck und selbständig mit Mama im Hof umher. Es hat inzwischen ein weißes Bäuchlein bekommen!