Aus dem Herzen zeichnen

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Auf dem Weg zum Stall

Leben mit Tieren

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am Gnadenhof Xaverhof

Nachts vorm Stall

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Im ersten Schnee

Dienstag, 30. Mai 2017

Durch die wilde Steppe Afghanistans


Latif und bayerisches Wildpony
Koppel-Bauerin Monika ließ nicht locker, und das seit zwei Jahren: Die vordere Front der sogenannten "Vorweide" muss erneuert werden! Der Zaun bestand bisher nämlich einfach nur aus Objekten, die irgendwann irgend jemand hingeworfen hat.

Um diese Idee innerhalb von zwei Tagen nach Plan und Vorstellung von Bauleiterin Moni zu verwirklichen, zitierte die begabte Rancherin ihren tüchtigen Sohn Fritz (19) nach Fernsdorf und orderte außerdem mindesten zwei bis drei Asylbewerber als Bauhelfer.

Obwohl es der erste Tag vom Ramadan war, haben drei tapfere Gesellen den Mut gehabt, zum Gnadenhof Xaverhof zu kommen, um dort nach Möglichkeit ihr Bestes gegeben, ohne zu essen, ohne zu trinken, den Sonnenuntergang herbei sehnend.

Es gab jede Menge Kurzweil, wo der Hunger und der Durst einfach vergessen wurden. Und gegen Abend stand sie tatsächlich fest und firm da, die neue Nord-Front.

Ich möchte euch hier und heute eine Geschichte aus Dokumentations-Fotos präsentieren mit dem Titel: 

Durch die wilde Steppe Afghanistans

Mirweis mit Kopf-Tuch auf Stein -  Schafherde auf Weide. "Was kostet ein Schaf?" "Wir verkaufen keine Schafe."

Muslim Khan und die christliche Donna Johanna.

Volle Kraft voraus: Stempen für den Zaun einschlagen, und zwar vom Buldog aus.

Bauleitung: Monika Bergbauer
Die Batterie vom Buldog versagt: SCHIEBEN!


Verstärkung aus Afrika kommt spontan vorbei. Monika ist überglücklich über diesen toll strukturierten Helfer.

Alles gut!

Kommentare:

  1. Liebe Dori
    wenn man überlegt bei der Hitze ohne zu trinken ist schon hart aber sie haben das beste gegeben und schön dass die Asylbewerber geholfen haben.
    Deine Bildergeschichte sieht man mal wieder wie Zusammenarbeit toll ist.
    Ein nehmen und geben untereinander!
    Lieben Gruss Elke

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    1. Danke für Deine gute Antwort! Diese Asylbewerber haben wenig Perspektive, viele haben ihren "gelben Brief"= Abschiebung zurück nach Afghanistan - bekomen. Durch solche Aktionen finden Begegnungen statt, die vielleicht als frohe Erinnerungen bleiben und mitgenommen werden können. Im Asylbewerberheim ist ein großes ungenutztes Potenzial an jungen Kräften - welches ungenutzt brachliegt. Möge keiner der Jungs auf die schiefe Bahn geraten!

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  2. Immer wieder schön deine tollen Helfer zu sehen

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  3. So kann man sich intensiv vorstellen, was Ramadan bedeutet!

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    1. Heute ist Latif wieder mit dabei gewesen. Er massierte dem Xaver liebvoll den Nacken, brachte Wasser, streichelte Angy, half, einen jungen Sperling wieder ins Nest zu setzen und bat um zwei kleine Tomaten. Um 20 Uhr hat er sich mit Brunnenwasser abgegossen.

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  4. Immer, wenn ich solche Berichte lese, dann erwärmt sich mein Herz !
    Und bewundern tue ich sowieso die Helfer, die sogar mit schwerer, körperlicher Arbeit und bei diesem Wetter so tüchtig anpacken, trotz Ramadan !
    Sie haben meinen vollen Respekt.
    Danke für diesen Bericht liebe Dori.
    Er hilft, an die Menschlichkeit zu glauben.
    Liebe Grüße

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    1. DANKE Jutta! Wir müssen uns und das, was jedem wichtig/heilig ist, einfach versuchen zu respektieren. Wenn ich von LOVE AND PEACE spreche, gehen den jungen Männern immer die Herzen auf. Dann werden Brücken gebaut und aus Fremden werden Freunde. Auch über die Tiere kann man viel kommunizieren. Am Gnadenhof kann man schön erklären, dass wir alle - Mensch und tier und Pflanze - Schwestern und Brüder sind, so wie es schon im Mittelalter bahnbrechend der Heilige Franziskus gewagt hat, zu sagen, und es wirkt bis heute.
      Vielen Dank für Deinen wertvollen Beitrag, liebe Jutta!

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  5. Wenn ich die tollen Kommentare und deine Antworten lese kommen mir freudentränen, weil ich es dankbar, hautnah miterleben darf! !! Es freut mich sooo für DICH! !!!!!
    LG Adelheid

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    1. Auch unser heutiges Erlebnis war Herz-erwärmend: Drei frisch angekommeme, schwer bepackte Flüchtlinge auf heißer Straße auflesen, alle(s) kurz entschlossen ins Auto packen und in die neue Unterkunft bringen, die herzliche Dankbarkeit der erschöpften Jungs - ("Wenn Sie mal Hilfe brauchen, bitte uns sagen!"), - - da kann ich nur mit JUTTA sagen: Solche Begegnungen helfen, an die Menschheit zu glauben im Sinne von LOVE und PEACE! Couragierte Hilfsbereitschaft im Kleinen kann so viel Gutes wirken.

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    2. Tolle Idee übrigens von Dir, heute morgen kurz spontan den Elias zum Stufferhaus mitzubringen - ich sehe immer noch sein fasziniertes Gesicht, welches den Blick nicht von dem Pferde-Bild (Fensterbild) abwenden konnte....

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  6. Great help on the fence! Your home seems like a welcoming place for everyone! :)

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  7. Team work is a nice thing, many helpers to figure things out.
    Wishing you success.

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