Am Gnadenhof Xaverhof

Am Gnadenhof Xaverhof
Meine Schafe und ich

Nachts vorm Stall

Nachts vorm Stall
Im ersten Schnee

Donnerstag, 30. November 2017

Interview TOURIST-GUIDE - - - Frage 4

Zwei kleine Putten bei der Kapelle bei Hof
Frage TOURIST-Guide (Kornelia Plötz):

- Sie lesen die Lesung in der EVANG. KIRCHE in Viechtach, und lesen täglich in der HEILIGEN BIBEL,
  
Meine Antwort:

Ich liebe den Vers aus einer der herrlichen Kantaten von Johann
Sebastian Bach: "ich will nur dir zu Ehren leben." Das haben meine Eltern oft gehört und mich zu Bach hingeführt.
Ich beginne und ende jeden Tag mit Bibel-Lesen. Meine Bibel ist ein Bilderbuch. Immer kommen neue kleine Rand-Zeichnungen
dazu. Ich nenne das "Lebendige Bibel"


Aus der Kantate zum Michaelisfest von Johann Sebastian Bach: "Bleibt ihr Engel, bleibt bei mir! Dass mein Fuß nicht möge gleiten. Aber lernt mich auch allhier Euer großes Heilig singen und dem Höchsten Dank zu bringen." (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann) 

Mittwoch, 29. November 2017

Interview mit TOURIST-GUIDE anlässlich des Engelweges - - Frage 3

Impuls: Typisch: Engel in kniender Haltung. Nicht die Engel sind zu verehren. Sie geben Gott die Ehre. Vor nichts und niemand anderem will ich mich beugen, als vor Gott allein. (Altpfarrer Ernst-martin Kittelmann)
 Frage 3 von Kornelia Plötz, TOURIST GUIDE KOLLNBURG:

- was unterscheidet Ihre ENGEL von den Engeln der Esoterik, über die
angeblich jeder Mensch Macht hat, sie zu senden?

Meine Antwort: 
  
Für mich ist die Bibel Richtlinie und Wegweiser. Engel dienen Gott nach
seinem Willen. Ich komme gar nicht auf die Idee, dass Menschen oder
Geschöpfe über die Engel Macht haben könnten.
 
In dem wunderschönen Satz von Martin Luther entsteht eine Verbindung zwischen den Engeln, dem Beter und Gott, die ich als sehr tröstlich und ermutigend empfinde, weil ich mich mitbeteiligen darf an der Hilfe, die Gott durch seine Engel wirkt: "Fürbitte halten heißt, jemanden einen Engel senden." 

 
Impuls: Auch wer Gott in seinem Leben nicht wahrnehmen kann, ist vom Licht der Gnade umgeben. (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Dienstag, 28. November 2017

Heutransport

Um 14 Schafe und ein Pony für einige Tage satt zu bekommen, dürfen wir schon ein paar solche Fuhren liefern!

Montag, 27. November 2017

Künstlerpräsentation in VIT JOURNAL


Die beiden Redakteure Wolfgang Lichtenegger (Autor) und Hans Friedl (Künstler) haben in der Oktober-Ausgabe von VIT JOURNAL einen wundebaren Künstlerbericht von mir auf den Weg gebracht, den ich - etwas verspätet, aber "immerwährend aktuell" -  hier zum Nachlesen vorstellen möchte. VIT JOURNAL ist ein noch junges Blatt, welches monatlich erscheint und sich großer Beliebtheit erfreut. Nicht nur im Viechtacher Raum, sondern nun auch im Bereich Zellertal/Bad Kötzting hat VIT JOURNAL mit seinen besonderen und hochwertigen Beiträgen die Waldregion und ihre Bewohner gewonnen. Es ist mir eine Ehre, hier dargestellt zu werden. Toller Text vom Wolfgang, und der Künstler Hans Friedl hat das Bild aus hundert herausgezogen und ihm einen passenden neuen Namen gegeben. DANKE!

In Zusammenhang mit dem Interview hatte Wolfgang Lichtenegger im Malerzimmer ein Spontan-Portrait gemacht. Das offizielle Foto zum Bericht hat Dieter Neumann gemacht.


Text aus dem Inhaltsverzeichnis:
XX KUNST

Sie erschafft mit ihren Gemälden Werke, die nicht fertig werden. Sie inspiriert sich an den Abdrücken nasser Hundepfoten, die über ein gerade frisch gemaltes Bild führen. Wo hört Phantasie auf, wo beginnt die Wirklichkeit? Dorothea Stuffer weiß es oft selbst nicht, wenn sie mit Farbe und Pinsel ihre eigene Welt erschafft. Nichts ist wirklich und doch ist alles so vertraut. Sie vermengt Landschaften, baut charakteristisches ein und lässt ihr tatsächliches Lebensumfeld in jedes ihrer Werke mit einfließen. So auch im Gemälde in dieser Ausgabe:

M I T O S S E R „

Detail aus "Mit Osser": Die Malerin, in offenem Stall sitzend, mit Staffelei und Tieren
Text von Wolfgang Lichenegger:

Dorothea

Stuffer



Bildhauerin und Malerin, Viechtach

Engel“ - sagt sie – „haben Hochkonjunktur. Jeder will einen Engel haben“. Das ist ihre Begrüßung als sie uns in die, vor Figuren fast berstende, Garage führt. Engel auf Blech in allen Facetten, in allen Ausdrücken, Engel mit Kühen, mit Schafen und mit Hirschkühen, dazwischen Figuren in allen Größen und Stroh. Dabei lehnt nichts zufällig an der Wand, steht keine Gruppe von Figuren einfach so im Sammelsurium der Stuffer-Garage. Die 64-jährige Bildhauerin sieht in dem Hintereinander ihrer Werke gleichwohl wieder neue, faszinierende dreidimensionale Landschaften entstehen. So bringt jede Ordnung in den Figuren wieder neue Bilder hervor, die sie inspirieren.



Einen Pilgerweg bebildern, ihn mit Schafen, Engeln und Putten, die den Weg weisen, zugleich zu begrenzen, Gehöften, Scheunen, Wänden mit aus Blech geschnittenen, gehämmerten und bemalten Figuren einen neuen, einen anderen Inhalt zu geben das ist die eine Seite der Dorothea Stuffer. Die Andere ist die der erzählenden Malerin. Einer Künstlerin, deren Bilder lebendig bleiben, weil sie es so will. So sind ihre Werke keine statischen, in Rahmen konservierten Momentaufnahmen. Vielmehr bleiben sie praktisch in Bewegung, weil sie immer und immer wieder daran arbeitet. So kann in einem vermeintlich fertigen Bild schon einmal ein weiteres Tier erscheinen. Können Momente aus dem Lebensumfeld der Malerin in ein längst fertig geglaubtes Gemälde aufgenommen werden, ihm einen völlig neuen Sinn verleihen oder neue Akzente setzen. Es ist deshalb auch nicht verwunderlich, dass die Mutter von drei (mittlerweile erwachsenen) Kindern den Bildern stets neue Titel verleiht. „Kunst ist lebendig“ – das ist das Credo einer außergewöhnlichen Frau, die ihre Kunst auch dazu benutzt um politisch zu argumentieren.



Erst die Rinder, dann die Kinder!“ - ruft sie jenen Agrarpolitikern zu, die den Menschen vor das Wohl von Tieren stellen., Damit verdeutlicht sie die frühe Weisheit, dass der Mensch ohne die Tiere nicht überleben kann. Das Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien gibt ihrer Kreativität immer wieder neue Anreize, fordert nicht nur ihr handwerkliches Denken, sondern auch ihr künstlerisches Schaffen.



Daran hat sich nichts geändert, seit sie ihr Studium der Bildhauerei und Kunsterziehung an der Akademie der bildenden Künste bei Professor Heribert Sturm absolvierte. Nach dem Zweiten Staatsexamen lehrte sie als Kunsterzieherin in den Gymnasien in Viechtach und Fürth, bevor sie 1981 mit Dr. med. Karl-Heinz Stuffer ihre Familie gründete. Als zweite Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang ist sie nicht nur dessen optisch-künstlerische Mentorin – sie bringt sich darüber hinaus auch in dessen Entstehung, Aufrechterhaltung und steter Pflege mit ein. Das macht die freischaffende Künstlerin aus Viechtach mit Enthusiasmus und ihrem ganz eigenen Ausdruck an Faszination.




Freitag, 24. November 2017

Fress-Test bestanden!

Heu im November mit der Gabel heim holen

Hier seht ihr Mich-Dori mit einer lustigen Gabel voll Heu. Das Heu sieht gelb und grob und wie Stroh aus. Hinten auf dem Höhenkamm des Arbermassivs erkennt ihr Schnee. Heu machen im November? Nein, das wäre zu hoch gepokert! Es ist anders: Im Juli hat Konrad mit Xavers Grasmäher für einen Lohn von 100 Euro ein Grundstück im schönen Frankenried gemäht und uns zum Dank das Gras zur freien Verfügung gestellt. Nun hattte aber Konrad genau am ENDE einer längeren Sonnenperiode gemäht. Das bedeutete, Xaver und ich waren geschlagene 10 Tage damit beschäftigt, das Heu andauernd nach Regen- und Gewitter-Güssen neu zu wenden, und das liebevoll mit zwei armseligen Hand-Rechen. Einige Anwohner beobachteten uns, wie wir immer wieder kamen und dem Heu nach einem Test, ob es noch gut ist, abermals ausbreiteten, um ihm erneut Sonne hinzuzufügen. Wenn wieder ein Gewitter kam, gabelten wir das Heu unter das breite Dach des Grundstücksbesitzers, dem alles irgendwie egal war, Hauptsache, sein Grundstück war gemäht. Der Peterbauer wollte uns das Heu eigentlich zu einem Ballen pressen, kam aber dann nicht mehr dazu, sodass Xaver und ich beschlossen, das Heu einfach unterm Dach zu lagern, bis wir es vielleicht doch mal brauchen.

Und heute kam der Tag der Heu-Entscheidung: Wir fassten Mut und fuhren nach Frankenried, um nachzusehen, ob das Heu noch brauchbar ist. Schließlich sind mittlerweile schon einige Sturm- bzw. Orkantief über Bayern gefegt. Wir besahen das im Freien unter Dach lose gelagerte Heu, fanden es nicht schlecht, packten einen vollen Arm ein und brachten es zum Gnadenhof. Sollen die Schafe und das Pony selber entscheiden...

Fress-Test:

Scholastika: Mmmmmm - schmeckt lecker!

Franzhörnchen: Mmmmm! Schmeckt so gut wie Wildheu in den Walliser Alpen!
Scho Seppe und Pauli sind begeistert, Xaver ist glücklich! Seht sein Lächeln!

Und im folgenden Video könnt ihr gerne noch mehr glückliche Schafe und einen besonders anmutig lächelnden Xaver sehen. Die "sinnlose" Arbeit im Juli hat sich DOCH gelohnt, obwohl uns viele ausgelacht haben, aber das macht uns sowieseo nichts aus.


 Moni hilft
Xaver trägt das Heu mit der Gabel zum Dori-Anhänger, eine andere Möglichkeit haben wir zur Zeit nicht.
Heu einstampfen
Glückliche propper-saubere wohlgenährte Schafe, wir sind alle froh. Braucht man sehr viel mehr zum Glück?

Donnerstag, 23. November 2017

Interview TOURIST GUIDE - Thema "Engel" - Frage 2

Engel im roten Gewand mit feurigen Flügeln, Blecharbeit, Detail


Für die Dezember-Ausgabe des Kollnburger TOURIST GUIDE hatte ich anlässlich des "Engelweges" die Ehre der Autorin Kornelia Plötz ein Interview zum Thema "Engel" zu geben.

In den nächsten Posts werden ich euch hier die Fragen/Antworten einzeln vorstellen. Ich wünsche euch eine gute Einstimmung in die bevorstehende Adventszeit!







Frage 2 von Kornelia Plötz, Tourist Guide zum Thema "Engel" : 
 Glauben Sie an die reale Existenz der Engelwesen in der jenseitigen
Welt-, aber auch hier in unserer Welt- um uns herum?

  
Meine Antwort:

Engel haben mich seit frühester Kindheit begleitet. Ich spielte gerne
mit den kleinen erzgebirgischen Engelfiguren aus Holz und lernte die
Engel als Begleiter kennen. Sie stellten sich mir als als freundliche,
helle, hilfreiche Wesen vor. Es gab schon öfter Situationen, wo ich
meine, hier hat ein Schutzengel geholfen oder schützend eingegriffen. In
der Bibel kann man nachlesen, dass Engel Diener Gottes sind, starke
Helden, die Gottes Befehle ausrichten. Sie kümmern sich dem Willen Gottes
gemäß um seine Geschöpfe und deren Wohl.


Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:
Gibt es Schutzengel? Müßig, so zu fragen. Fragen Sie lieben: Wann durfte ich gestern oder heute die dienste der Schutzengel erfahren?

Am Engelweg im Wald, etwas versteckt der Engel mit dem "Gibt es Schutzengel?"-Impuls
Rehlein von einer Original erzgebirgischen Krippe, meine Lieblingskrippe als Kind. Damals schon SCHAFE?....

Mittwoch, 22. November 2017

Arbergipfel aktuell


 Am vergangenen Sonntag ist Leonhard auf den Arbergipfel hinauf gegangen. Leonhard: "je schlechter das Wetter, desto schöner der Arber!" Seht selbst! Mittlerrweile hat es in den Höhen des Bayerischen Waldes weitere Schneefälle gegeben. Der König Arber hat sich weiterhin in Wolken gehüllt. In Anbetracht meines Arber-Bildes, welches ich greade im Sinn habe, sind diese Aufnahmen von Leonhard eine herrliche Ergänzung/Inspiration. Danke, Leonhard!


Arber-Gipfelkreuz aktuell


Hinzugefügt einen Tag später: Webcam Klick Arber JETZT

Dienstag, 21. November 2017

Zum Thema Engel - Interview mit dem Kollnburger TOURIST GUIDE - 1

Impuls: Ein Engel steht an der Tür des neuen Jahres und spricht: Fürchte dich nicht!
Für die Dezember-Ausgabe des Kollnburger TOURIST GUIDE hatt ich die Ehre anlässlich des Engelweges am Zubringer des Wolfgangsweges bei Fernsdorf der Autorin Kornelia Plötz ein Interview zum Thema "Engel" zu geben.

In den nächsten Posts werde ich euch hier die Fragen/Antworten einzeln vorstellen. Ich wünsche euch eine gute Einstimmung in die bevorstehende Adventszeit!




Nachts am Engelweg: Engel, ermahnend,  mit Wolf und Schaf  In der Bibel finden wir genau 365 mal den Satz: Fürchte dich nicht!
 Einleitung - von Kornelia Plötz

 Ich freue mich sehr, dass eine von tiefer Religiosität getragene Frau - zudem eine bekannte Künstlerin, Zeit gefunden hat, unsere Fragen zu beantworten. Vielen ist sie bekannt durch ihre innig berührenden Engelsfiguren, die sie auf schlichtem Blech ausschneidet und malt, versehen mit wunderbaren Texten, die tiefe Gedanken und Gefühle hervorrufen in den betrachtenden Menschen. 
Sie wirkt hier in einer Weise, die staunen lässt- und uns an die Grenze einer anderen sensiblen Welt führen mag- kalt lassen ihre Werke keinen!

Auch möchte sich TOURISTGUIDE bedanken, dass Frau Dorothea Stuffer erlaubte, ausserhalb dieses Interviwetextes im TOURISTGUIDE weitere Engel und Texte abzudrucken, um unsere Leser und Leserinnen zu entführen in jene mystische Welt, zu der die Künstlerin hier Zugang gefunden hat auf diesem besonderen eigenen Weg. (Kornelia Plötz)

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Frage 1

- Wie kam Ihnen die Idee eines ENGELSWEGES ?

Meine Antwort:
Bürgermeisterin Josefa Schmid, Kollnburg  hatte mich zum Jahresbeginn 2017
eingeladen, in diesem Jahr in Ayrhof etwas zu machen. Da kamen mir
sofort die Engel in den Sinn. Josefa Schmid ist eine sehr spirituelle
und sensitive Frau. Ich arbeite gerne mit ihr zusammen. In Zuammenarbeit
mit ihr, dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang mit dessen Vorsitzender
Hildegard Weiler und einem bewährten Helferteam ist Ayrhof mittlerweile
das sechste Projekt innerhalb von sechs Jahren. Begonnen haben diese
"Blechgeschichen am Wolfgangsweg" mit cirka dreißig Engeln, die an
verschiedenen Häusern in Kollnburg angebracht wurden. Das war in der
Advents- und Weihnachtszeit 2012/13. Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann
verfasste zu jedem Engel geistliche Impuls.
Es entstand die Idee eines EngelWEGES am Wolfgangsweg-Zubringer ab dem
Gnadenhof in Fernsdorf. Der Weg ist sehr schön zu gehen, er beträgt fünf
Kilometer und führt auch am Pandurensteig entlang. Am Wegesrand sind an
verschiedenen Stellen die Engel und die wunderbaren Impulse angebracht.
Die Anwohner sprechen bereits von "unserem Engelweg". 

Bürgermeisterin Josefa Schmid mit einem Engel vom Engelweg
Schafe vom Gnadenhof Xaverhof - hier beginnt der Engelweg zwischen Fernsdorf und Ayrhof. Einstieg auch ab der Filialkirche in Fernsdorf möglich

Donnerstag, 16. November 2017

Gemälde mit Großem Arber - erste Farb- und Formgebung begonnen

 Dies ist die erste Farbgebung der vor einigen Tagen in Sepia begonnenen Arberszene, ein größeres Gemälde. Mit Acryl-, Wachs- und Ölfarben habe ich hier eine Spätherbst-Stimmung anzudeuten begonnen, die gleichzeitig auch eine Vorfrühlings-Szene sein kann. Die Buchen sind ohne Laub, der Arbergipfel ist mit Schnee bedeckt. Ich habe vor, einen "alten" oder "futuristischen" Arber darzustellen, ohne Kalter-Krieg-Türme und ohne die gängigen Schi-Pisten. Vorher liefen wichtige Betrachtungen mit guten Kunstfreunden von Dorikunst...

Den Arbergipfel habe ich hier frei interpretiert

Der Gnadenhirt vom Großen Arber unterwegs mit seinen Tieren

Hase vor Höhle

Mittwoch, 15. November 2017

Freundschaft heißt Amizade

"Freundschaft heißt Amizade" - mit dieser schönen Überschrift betitelte der Autor Thomas Hobelsberger vom Viechtacher Anzeiger seinen Bericht über Rita aus Brasilien.

Wie kam es dazu? Die Redaktion fragte kürzlich bei mir an, ob ich einen Bericht über den Reformationsgottesdienst in der Christuskirche (wo ich den Altarschmuck mache) schreiben könne. Ich sagte: Fotos ja, Bericht nein, weil ich bekomme Besuch aus Brasilien.

Redakteur Johannes Baeumel wurde hellhörig: Aus Brasilien? Das hört sich sehr interessant an! Da könnten wir ein Interview machen, wenn Sie und Rita das wollen....

Autor Thomas Hobelsberger lauscht Ritas spannendem Lebensbericht und macht sich ein Heft voll Notizen.
Am nächsten tag gibt es eine ganze Seite RITA
Der lebendige Bericht ist eingeteilt in verschiedene Kapitel wie.

+ Brasilianerin Rita Susanne Simon nach 30 Jahren zum erstem Mal wieder in Deutschland

+ Rita in Gefängnissen der Militärdiktatur

+ Brasilianische und deutsche Mentalitäten

+ Egal wie groß der Abstand ist

Freundschaftsfoto im Stuffergarten von Thomas Hobelsberger

Mit lieben Freunden am Pröller-Gipfelkreuz
Abschied: Rita besucht den Gnadenhof. Foto: Segler

Montag, 13. November 2017

Bleib auf dem schmalen Weg! - Vorstudien

 Hier seht ihr ein Detail "Hase im Wald" aus meinem zweiten neu begonnenem Gemälde. Technik: Vorzeichnung mit Sepia auf grundierte Pappe. Es soll aber nicht wie geplant "Der Gnadenhirt vom Großen Arber" heißen, sondern "Bleib auf dem schmalen Weg!"

Aus einem Minibüchlein von kleinen Tages-Meditationen von meiner verehrten Omi (gefunden und mir übergeben von gelia!) habe ich  neue Inspirationen bekommen, die nun nach Möglichkeit ins Großbild einfließen sollen.

Betrachtung für den 11. November: Bis daß mein Ende naht, will ich nicht weichen vom schmalen Lebenspfad, um zu erreichen die ewige Friedenstadt, dahin die Frommen, des Erdenlebens satt, zur Ruhe kommen. Mein Text dazu: "Durch Entbehrung im Frieden zum Ziel"

Ein Wanderhirte geht mit seinem Hund und seinen beiden Schafen in Richtung Arbergipfel. Per aspera ad astra ( =über rauhe Pfade zu den Sternen). Miniatur-Zeichnung vom 11. November (Martinstag)

Hier spreche ich in einer meiner Bibel-Rand-Illustrationen auch dieses Thema an. Da geht einer von Gnadenlicht umgeben mit seinem Pony und seinem Schaf im Hochwald.

Bleib auf dem schmalen Weg! Erste Vorzeichnung eines großen Bildes im Hochwald des Bayerwaldes.  Im Hintergrund der Arbergipfel mit Gipfelkreuz, Schi-Pisten und den zwei historischen Türmen aus dem kalten Krieg. Unten vorne linke Mitte: Ein wohl gehütetes Schwein, neu in meiner Tiersammlung! In der Höhle vorne links: Ein Luchs!

Herzens-Engel in den Wald geflogen

Xaver und Moni montieren den Herzens-Engel neu im Wald.

Bein letzten heftigen Sturmtief vor etwa 2 Wochen ist der schöne Herzens-Engel davongeflogen. Wir erkundigten uns bei den Anwohnern der nahegelegenen Pferdekoppel am Engelweg und erfuhren, dass der Engel mit einer Orkanböe in den Wald gegenüber geflogen ist. Einige Engelweg-Wanderer haben ihn schon vermisst, teilte man uns mit. Da der Wald-Platz eigentlich sehr schön und außerdem besser windgeschützt ist, habe ich mit Xaver und Moni beschlossen, die Herzensfigur im Wald zu lassen. Abends fuhren wir nochmal am Engelweg vorbei, und siehe, wir trafen am Matinstag zwei Herz-anrührende junge Damen mit Laternen, die gerade den Weg entlang gingen. Hier gibt es keine Straßenbeleuchtung, und deshalb kann man hier noch richtige Waldnächte erleben, das ist unglaublich dunkel und groß und schön und spannend. auf jeden Fall auch engel-trächtig!

Große Wald-Nächte gibt es in dieser Jahreszeit ab 19 Uhr am Engelweg zu erleben.


 Impuls zu dieser Figur: Körper und Geist gehören zusammen. Die Anrührung durch einen Engel  hinterlässt körperliche Spuren. Das Göttliche durchdringt alles. (von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Freitag, 10. November 2017

Der Gnadenhirt vom Kleinen Arbersee - Gemälde angefangen

 Wir befinden uns hier in einer konkreten Landschaft: Am Kleinen Arbersee. Ein Hirte zieht mit seinen drei Schafen (zwei Jakobschafe und ein Walliser Schwarznasenschaf, beides alte, seltene Schaf-Rassen) und Hund "Elo" durch die Gegend. Rechts oben sehen wir den Arbergipfel des Großen Arber mit seinen beiden Wach-Stationen, Denkmäler  vom kalten Krieg, und das Gipfelkreuz. Links befindet sich der Kleine Arbersee mit seinen schwimmenden Gras-Inseln. Auf einem großen Stein am See sitzt jemand mit Hund (oder Wolf). Das Bild ist hier und heute im ersten Anfangs-Stadium, das heißt: Vorzeichnung mit Sepia und Pinsel auf grundierte Pappe, Format etwa 1.30 Meter breit, Höhe etwa 1 Meter. Die farbige Ausgestaltung kann noch einiges an Veränderung bedeuten, die Mal-Zeit kann eine Woche, einen Monat oder ein Jahr dauern.
Wegen der seltenen Schafe heißt er "Gnadenhirt". Oder weil er aus der Gnade lebt, von Almosen und Spenden?

jemand sitzt auf einem großen Stein am See-Ufer, ein Hund oder Wolf kommuniziert mit ihm (ihr).

Hund "Elo" und Mensch mit Hund/Wolf auf Stein am See-Ufer

Wald und Gipfel vom Großen Arber
Und: Ich habe noch ein zweites großes Bild "Der Gnadenhirt vom Großen Arber" angefangen. Zwei Bilder parallel! Demnächst in Dorikult!

Und wenn Ihr jetzt noch Zeit habt: Schaut Euch zum Martinstag (11.November) die Original Bayerwald-Wolfsausläut-Buben an! Klick HIER

Donnerstag, 9. November 2017

Bunte Geschichten


 Eingangsbereich Stufferhaus: Das Gemälde auf Holzplatte "Die Planung des Wolfgangsweges", davor zwei Engefiguren, ein gütiger alter Wolf und eine menschliche Figur, auf Holzbrett gemalt. Geschichten erzählen sich selbst.



Oder hier im Malerzimmer: Maria mit Kind vor den Gemälden "Zum Osser" (mit Wolfsfamilie) und "Russischer Traum vom Frieden" (mit Presse und Fernsehen - Sylvias Traum).

Ebenfalls im Malerzimmer: Franziskus vor dem Gemälde "Mit den Hunden zu den Starzen".

Hund "Elo" vor dem Gemälde "Martinstag in Kollnburg"



Nochmal groß: Franz vor dem Bild "Mit den Hunden zu den Starzen"
Übrigens: Die Dame mit der weißen Katze im Gemälde "Martinstag in Kollnburg" ist die Kollnbureger Bürgermeisterin Josefa Schmid. Sie hat eine weiße Katze!