Erster Frühlingsausflug der Xaverhof-Tauben. Die Angst vor dem Greifvogel ist vorbei!
Gott ist überall und sieht alles; kein Gedanke, der zum Himmel gerichtet wird, bleibt unbemerkt. (Theophan der Einsiedler)
| Die Tiere fassen schnell zu Jerome Vertrauen |
| Wachsende Disteln aus der Weide entfernen |
| Schnee kommt auf! |
| Im Taubenschlag |
| Kehren |
| Und wiedermal grast Scho Seppe unbeirrt in der Schneewehe! |
| Bürsten |
| Leithengst Scho Seppe motiviert die Schafe, wie er im Schnee Frühlings-Gras zu finden. |
| Der Bayerwald versucht Jerome mit einer Schneewolke sein Können zu zeigen |
| Beim Ausmisten |
| Der Mönch Gunther mit Buch |
Das Jahr 2026 ist ein Jubiläumsjahr des heiligen Gunther, der - ebenso wie der heilige Wolfgang - vor rund 1000 Jahren hier im Bayrischen- und Böhmerwald gelebt und gewirkt hat.
Der Gunthersteig
Gunthers Weg führte ihn von Niederalteich nach Lalling, dann nach Rinchnach und später dann auch nach Böhmen. Auf dem Guntherweg kann man heute diese Strecke auch über mehrere Etappen erwandern und stößt überall auf seine interessante Lebensgeschichte und sein Wirken. Vom 30. Mai bis 20. Juni 2026 finden die imposanten Festspiele in Rinchnach statt.
Einsiedler im hohen Alter
Im hohen Alter von 94 Jahren zog sich Gunther als Einsiedler in die Böhmischen Wälder zurück, um dort seine letzte Bestimmung zu finden.
Inspiration zu einem Gemälde
Gunthers Leben ist voller Legenden. Das hat mich schon vor vielen Jahren zu einem inhaltreichen Gemälde inspiriert, welches immer bereit steht in meinem Malerzimmer, um betrachtet zu werden. Allerdings hinter anderen Bildern. Da ist irgend ein Aspekt, der dazu beitrug, dass das Bild auf die Dauer zu "heftig" ist... Heute habe ich mich nochmal dran gemacht, denn warum sollte ich es nicht im Jubiläumsjahr öffentlich präsentieren!
| "Ereignis am Gunthersteig" - frisch bearbeitet. Größe: 130/110 Öl, Wachs, Acryl (hier fast fertig) |
| 2017 mit wildem Himmel |
| Im Arbeitsprozess: Himmel muss blau werden - Tiere nicht ganz übermalen, neue Tiere erfinden |
| Die Reiterfigur mit Pferd: Pferd bekommt Licht im Gesicht |
| Sanfter Bayerwald-Wolf und Hirschkuh mit Jungtier |
| 2017: Toller Himmelwolf, aber nicht auf Dauer auszuhalten |
| Himmelhirsch am blauen Himmel |
| Vorher bunter Himmel und ohne Gesicht |
| Zwischenstadium des neuen Himmels mit Wolfkopf und Hirschkuh mit Jungtier |
| Harfenspielerin - unverändert |
| mit blauer Hirschkuh |
| Gunther und die das Bild gemalt hat |
| Heilige Elisabeth mit Brotkorb |
| jetzt mit Apfelblüten-Früchte-Baum |
Mit den Apfelblüten bringe ich den Frühling in das ursprünglich herbstlich gehaltene Gemälde. Ich habe jedoch die roten Äpfel belassen und damit Frühling und Herbst zusammen gefasst. Der Brotkorb der Heiligen Elisabeth steht für miteinander Teilen.
Hirschkuh:
Günther Iberl hat mir freundlicherweise diese Geschichte mit der Hirschkuh in ausführlicher Fassung zukommen lassen:
St. Gunther hat ja die letzten Lebensjahre bei Gutwasser am Guntherfelsen verbracht. Es heißt, am Ende seines Lebens war er schon zu schwach, um aufzustehen. Da kam täglich eine Hirschkuh und nährte ihn mit ihrer Milch. Als der böhmische Herzog Břetislav mit dem Prager Bischof in der Gegend zur Jagd war, verfolgten sie und das Gefolge genau diese Hirschkuh, die sie schließlich zu Gunther führte. Břetislav erkannte ihn als seinen Taufpaten und auch, in welchem Zustand er war. Am nächsten Tag erschien der Bischof mit dem Allerheiligsten, um ihm die Wegzehrung zu geben. Gunther starb, und Břetislav gab die Anweisung ihn nach Prag zu bringen und im Kloster Břevnov bestatten zu lassen.
| Ereignis am Gunthersteig |
Blech-Gunther von Dorothea Stuffer mit der Hirschkuh in Zwiesel:
https://www.niederbayern-wiki.de/wiki/Gunther
Und hier für Interessierte ein Beitrag über das bevorstehende Jubiläum:
https://www.wolfgangsweg.de/gunther-kehrt-zurueck-gunther-festspiele-rinchnach-2026/
| Einfachstes Leben im Südsudan - Foto: Frank |
Freundschaft
Seit 15 Jahren ist er Missionar: Frank aus dem Schwarzwald. Im Südsudan hilft er zusammen mit seiner Familie und einigen Glaubensgeschwistern Flüchtlingen, die im Nordsudan bekriegt wurden. Pfarrer Roland Kelber und seine Frau Debora haben ihn eingeladen im Gottesdienst in Viechtach etwas über seine Tätigkeit zu erzählen. Debora hatte ihn bei einem christlichen Seminar kennengelernt. Es entstand - dank e-mail - eine langjährige Freundschaft.
Flüchtlinge, Strohhütten, Saaatgut
In einer spannenden Präsentation zeigte Frank Bilder des afrikanischen Ortes, wo er tätig ist und berichtete über die dortige Situation. Keine Straßen, kein Strom, ärmste Verhältnisse. Damit diese Menschen wieder ihre traditionelle Landwirtschaft betreiben können, kümmert sich der engagierte Organisator um entsprechendes Saatgut, welches - alles in Handarbeit - verteilt und zur Aussaat bereitgestellt wird. Im Wechsel zwischen staubiger Trockenzeit und nasser Regenzeit wird mit einfachsten Mitteln das Nötigste zur Grundernährung gesät, gepflegt unter Gottes Segen geerntet.
| Verteilung von Saatgut - Foto: Frank |
Frank fühlt sich als christlicher Missionar berufen. Er investiert all seine Zeit und Kraft in seine Aufgabe. Dabei erfährt er eine große Erfüllung. Die Hinführung und Begleitung in den christlichen Glauben der im muslimischen Glauben verankerten Menschen geht dabei einfühlsam und Schritt für Schritt vor sich.
Der Friedefürst
"Alle Menschen tragen in sich eine große Sehnsucht nach Frieden. Jesus
ist bei Jesaja der prophezeite Friedefürst. Nur er kann allein den
wahren Frieden geben", ist der junge Missionar überzeugt. Jesus habe die
2000 gespeist und ihnen das Evangelium gebracht. "Auch wir helfen den
Flüchtlingen zur Speise und verkündigen ihnen das Evangelium." Frank ist
zutiefst ergriffen von Jesu Botschaft und Auftrag: Geht hin in alle
Welt! Getauft wird in stehendem, etwa einen Meter hohen Gewässern,
Tümpeln, die sich in der Regenzeit bilden.
Das Ziel des christliche Glaubens
Der spannende und bewegende Vortrag mit vielen beeindruckenden Bildern
fand im Gemeindesaal statt, in welchen die evangelische Kirchengemeinde
während des Gottesdienstes umzog. Danach gab es noch Raum für Fragen
oder für weitere Beiträge.
"Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wenn wir mit Jesus
rechnen, kommen wir zum Vater." bekräftigte der Referent. Als
Abschlusslied vor dem Segen wünschte sich der Glaubensbote das Lied "Du
großer Gott, wenn ich die Welt betrachte." Pfarrer Roland Kelber
begleitete alle Lieder mit dem Keyboard.
"Du trägst die Fackel weiter" - sagte sie zu mir.
Kürzlich trug sie mir ein Lied vor, wo ich sofort spontan den Xaver erkannt habe.
Die frohe Hochzeit des Bettlers 🦔🐾🐇🕊 🐕 🐺 🐈🐎🐿🐤🐦🎶🎵
Wiedele wedele
hinterm Städele
hält der Bettelmann Hochzeit.
Alle Tiere, die Wedele haben
sind zur Hochzeit gekommen.
Tanzt das Mäusele, pfeift das Läusele,
schlägt das Igele Trommel.
Alle Tiere, die Wedele haben, sind zur Hochzeit gekommen.
| Und wo ist die Braut? Die wird sich noch finden! |
"Wedele" sind Schwänze, "Städele" ist der Stadel, Igele = Igel
| Amelie lässt sich inspirieren |
| Lena hat immer neue Ideen |
🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞
| Feng Shui und Gobi sind mit den anderen Schafen ins "Kinderzimmer" geeilt |
Ein Schneeschauer kommt. Kopilotin Sylvia hat im Auto einen Rückgang der Außentemperatur innerhalb von wenigen Minuten von 4 Grad auf 3, dann 2, dann null Grad beobachtet.
Ein Naturschauspiel friedlichster Art meldet sich an. Es schneit große freundliche Flocken und alles erfüllt sich mit einer Erwartung. Ich nenne es Ad-vent.
| Das ist ja ... |
| ... zum ... |
| .... Bauklötze staunen! |
Die Flocken segeln so langsam zu Boden, dass sie ein Fotobild malen - Link: |
| Scho Seppe denkt nur an Gras |
| Er hält sich seinen Grünstreifen frei und kümmert sich nicht um die Flockenshow. |
| Waldschaf Silva erkundigt sich, wann es endlich Heu gibt. |
| "Bruder Konrad" und "Durch Wiederaufbau Gutes tun" |
| Sylvia geht vorbei am heiligen Wolfgang und am Erzengel Michael. |
| Das Feuer konnte noch halbwegs gelöscht werden, die Kinder und Tiere konnten aus den Flammen gerade noch gerettet werden. Xavers Vater Franz Xaver ist insgesamt über 30 mal den Wallfahrerweg nach Neukirchen b. Hl. Blut gegangen und war oft Kreuzträger und Vorbeter. Heute verläuft auch der Wolfangsweg auf dieser Strecke. |
| Schutzengel - Pilgerin mit Schaf und Hund - Bruder Konrad - heiliger Wolfgang und Erzenengel Micael |
| Figurenreihe mit Tieren und Gebet auf der rechten Seite |
Ein Wachhund - die heilige Elisabeth, die heimlich arme Leute versorgt - ein Schutzengel - 2 Gemsen - ein Bär - ein Hirsch - die Figur "Aus der Barmherzigkeit leben" - das "Alte Mütterchen" und eine kleine Muttergottes (oben) laden zur Betrachtung und persönlichem Gebet ein und vermitteln: "Du bist nicht allein!"
Ganz rechts der "Faustyna-Jesus!" mit den Strahlen, ein Bild, welches um die Welt geht.
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Erster Frühlingsausflug der Xaverhof-Tauben. Die Angst vor dem Greifvogel ist vorbei! Gott ist überall und sieht alles; kein Gedanke, der z...