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Donnerstag, 23. April 2026

Sternschnuppen



Die beiden Taubenkinder "Sternschnuppe" sind seit heute bereit, aus dem Schlag zu fliegen.


Sind sie nicht prächtig ? Aus zwei hässlichen Entlein sind in etwa 4 Wochen zwei wunderschöne Sternschnuppen geworden. Ganz die Mama, die heißt auch Sternschnuppe. Meine Tauben haben alle Namen von Natur und Landschaft. So habe ich "See", "Kies", "Sand", "Universum", "Schnee", "Schneeschmelze", "Nacht", "Helle Nacht" usw. Dabei kann es durchaus sein, dass einige den selben Namen haben, zum Beispiel "See", das sind die blauen Tauben. 
 

Hier zeige ich euch, wie sie groß geworden sind. Zur Freude von kleinen Mädchen. 

Greta: "Taubenbabies sind ja noch lieber als Küken!" 

 

Sternschnuppe sitzt auf ihren beiden Küken, die gerade mal paar Tage jung sind. 

Erste Federn sprießen. 

Sie werden scharzweiß wie Mama 

"Danke Dori, dass ich die Taubenbabies halten durfte!" 

Weich und sanft

Ziemlich neu geboren (26. März)

So warm!

Lieb haben

 

 

 

 








 

Etwas später besuchen Amelie und Lena die Sternschnuppenkinder

Das ist ein Erlebnis 🪽

Welch ein Schicksalsglück  🐦


Schutzengel immer dabei!



Samstag, 11. April 2026

Die frechen Bazillen

Ein paar Ruhepausen tun not....

 Nach dem im übertragenen Sinne durchgeführten Kühe-Melken stellt die Hobbybäuerin die Mistgabel auf die Seite, wirft mit letzter Kraft die Schuhe in die Ecke und bemuttert sich mit einen heißen Tee. 

Mittwoch, 4. Februar 2026

Die Wildtier-Auswilderin - zwei Blechgeschichten



 Diese beiden Blechbilder sind vor drei Jahren auf dringenden Wunsch meiner 2024 verstorbenen Freundin + Adelheid + entstanden. Sie legte mir nahe, ich solle mich selber darstellen, wie ich einen Luchs und einen Wolf umarme. Ich dachte, das ist nichts für mich, ließ mich dann aber doch drauf ein. Heute gehören diese beiden Blechbilder zu meinen Favoriten und das Thema kommt sogar in mehreren Gemälden vor. 

Ich kenne drei Personen, Gelia und Karin, die schon Wildtiere ausgewildert haben. Bei Gelia war es ein verletzter Igel, den sie nach liebevoller Wiederherstellung in die Natur zurück geschickt hat und bei Karin waren es zwei Fuchsbabies. Karin hat einen Nachbarn, der ist Jäger, der ist immer megastolz auf seine erlegten Füchse und Karin bricht das Herz, wenn sie das sehen muss.  Corinna päppelt Vögel auf und entlässt sie später wieder in die Freiheit. 

 Die dargestellte Wildtier-Auswilderin nimmt gerade Abschied und hofft, dass ihre Anvertrauten eine glückliche Zukunft erleben dürfen...


Wir gehören 

doch zusammen....

 

Donnerstag, 29. Januar 2026

Streichelzoo und Winterfreuden: Im Schnee wird's mollig warm

Kuschelkurs im Schnee mit Wolle 
 Es ist in der Tat so: wenn es sanft und kontinuierlich über einige Stunden geschneit hat, die Schneeberge der Räum-Aktion sich aufgetürmt haben und die Tiere das mit Sonnenenergie aufgeladene Heu friedlich und mit Genuss verzehren, dann wird ein Schneewinter gefühlt mollig warm.

 Im Vergleich Regensturm: Das wäre kalt! 

Der Schnee ist ein - Xaver würde sagen "Goldsegen", da er das Wasser nur allmählich in die Erde abgibt und somit das Grundwasser nährt. 

Anbei noch einige Impressionen der letzten Tage:

 

Vertrauen im Samenland 


Keine Angst vor großen Tieren!

Mit Kleinkind auf dem Arm ohne Handschuhe bei -7 Grad Eis hacken. Pony schaut begeistert zu. Das ist winterhart und stark!  

Traumherde 5 Schafe 

Kürzlich war der Hufschmied da und sagte, was er so noch nie gesagt hat:  "Scho Seppe ist in einem hervorragend gutem Zustand!"

Samstag, 6. Dezember 2025

Abschied von Waldschaf Waltraud 🌲

Mein liebes Waldschaf Waltraud 🌲ist am 4. Dezember gestorben. 

 Eines schönen Tages vor einigen Jahren brachte mein Schafscherer zwei Waldschafe, die ich Silva und Waltraud nannte. Der Vorbesitzer hatte nicht mehr ausreichend Platz für Mutter und Tochter - so kamen sie zum Xaverhof. 

Waldschafe 🌲sind die "Urform" der Bayerwald-Schafe, stabil und unkompliziert und haben eine prächtige Wolle. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen und nach nicht langer Zeit waren sie in die Herde integriert. 

Mutter Waldtraud wurde im Spätsommer/Herbst etwas müde und setzte sich gern immer wieder hin und beobachtete das Geschehen um sie herum. Ihre Bergwanderung führte sie zunächst ganz allmählich flach bergauf.  In den letzten Tagen wurde ihr Weg steiler und steiler -

Am Sonntag kam ein Trauma auf ihre rechte Schulter und sie konnte mit dem Bein nicht mehr auftreten. Der Tierarzt behandelte sie zwar erfolgreich, sodass  dass sie schon am nächsten Tag wieder alle 4 Beine belasten konnte, aber sie stand nur noch kurz auf, um sich sofort wieder hinzulegen und nach ihrer entzückenden Art die Augen zu schließen, was sie gerne machte, wenn sie sich vertrauensvoll entspannte, auch, als sie noch gesund war. 

Ein Durchfallproblem - wohl bedingt durch das Schmerzmittel - raubte ihr die letzten Kräfte, keine Medizin schlug an. Bevor der Tierarzt ihr gestern vor Ort Infusionen geben wollte, ist Waltraud eingeschlafen. 

 🌲

 Und ihre Seele spannte 

weit ihre Flügel aus, 

flog durch die stillen Lande, 

als flöge sie nach Haus... 

 

In der "Jurte" am 10. Juni 2024

 
Heuer vor der Schafschur

Im September 2024 

Silva 🌲kommt zum Glück klar und ist bestens befreundet mit allen Schafen. Es gibt nämlich auch das Phänomen, dass, wenn zwei innig verbundene Schafe getrennt werden, eine große Trauer entsteht..  
 
 Mein Herz ist traurig, doch ich bin dankbar, dass die Herde hier irdisch-unten noch besteht und mit mir das Xaverhof-Lied singt.. 
 
Bei der Krippe - damals und meine Waltraud JETZT 🌲
 
 
 

Donnerstag, 27. November 2025

Im ersten Schnee und Blick in den Advent

Pony Scho Seppe findet so manches Hälmchen unter der Schneedecke. 


Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt ....

Prachtschaf Ravenna 


Nun machen es einige Schafe doch mal dem Scho Sppe nach!

🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶

"Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all. Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall..." 

🎵🎶🎵🎶🎵🎶🎵🎶
 
Kommt, ihr Engel und Kinder in den armen Stall, der von dem erzählt, was wirk-lich war....
 
... Und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird...   
 

 Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehren einziehe...



Der Traum vom himmlischen Bethlehem (Kugelschreiberskizze) - alle meine Tiere von jetzt und damals im offenen Naturstall, der aus Einfach-Holz gezimmert ist. 


Freitag, 31. Oktober 2025

Stella bleibt Stella

Eines schönen Tages brachte mir der Schafscherer das Lamm Stella daher. Bevor ich sie im Stall-Kinderzimmer zur Eingewöhnung unterbrachte, bat ich den Schafscherer um ein Foto. So habe ich Stella seit jeher im Herzen. Sie starb am 28. oder 29. Oktober. 

Schafhirtin mit Stella, Detail  aus dem Gemälde "Die Alpakahirtin"

Am Abend bevor Stella starb, stellte sie sich ruhig und friedlich an die Tür zum Innenstall, stützte das Köpflein an einen Balken und schloss die Augen. Es war ein ganz normaler Oktobertag gewesen, sie war am Vormittag noch unauffällig, genoss in der Herde einiges Heu und war einfach NUR SCHAF. 

In meinem Schafbuch habe ich mal gelesen, wenn Schafe die Augen schließen, ist das ein Zeichen von großem Vertrauen. Eigentlich war ich froh, dass auf meinen Anruf hin der Tierartzt nicht kommen konnte, sondern den Termin auf den nächsten Tag verschoben hat. So blieb Stella Stress erspart. Sie war seit jeher eine großartige Springerin und konnte so  selbstbestimmt über die Grenze des Irdischen springen. 

Waltraud, das Waldschaf, im Mai diesen Jahres, mit geschlossenen Augen. 

 

Stella vor einigen Tagen auf der Weide nach dem Öffnen des Blutschwamms

Sylvi schrieb zu diesem Foto auf ihrer Internetseite: 

 This is Stella, the sheep of my sister Dori. She got injured after a fight for food with little horse Scho Seppe and died today quietly. She had a long and happy life...

 Kommentar von Ken...

I'm sorry for this, your loss. Perhaps she is "still" mulling around the pasture, in another form. 💞
Übersetzung....Mein Beileid. Vielleicht weilt sie ja in anderer Gestalt noch immer
auf der Weide. 💞
 
Am Morgen des 30 Oktober wurde sie der Vorschrift entsprechend abgeholt. Mit Hilfe von Tierpfleger Johannes vom Erdlingshof haben wir sie neben der Straße beim Erzengel Michael aufgebahrt -  auf einem Schubkarren. Ich stelle mir vor, es ist die Krippe von Jesu Geburt.   
Sie ist und war und bleibt ein liebes Spring-Lämmlein wie am ersten Tag unserer Begegnung 

Gelia schreibt aus USA: 

Meine beiden lieben Schwestern, 

über facebook erreichte mich die Nachricht, dass Stella gestorben ist.
Ich bin in Gedanken bei Euch und bei Stella
und wünsche unserem Engelwolkenschäfchen selige Zeitlosigkeit.
Sie schickt liebevolle und dankbare Impulse an ihre geliebte Schäferin!

Gelia
 
Stella und Silva am 25.Oktober

Dienstag, 7. Oktober 2025

Das Begräbnis von Jungtaube Schneekind

Ich denke an Totengräber Xaver, als ich das Grab aufpickle 
Ein wenig erschöpft vom Graben in der Erde für ein Grab für die junge Taube Schneekind lasse ich mich nieder., während Sylvia ein Foto von mir macht.

Was ist geschehen? 

Habichtwetter! Nebel mit Nieselregen, starker Wind und viele graue Wolken bestimmen das Wetterszenario.

17.30 Uhr Stallstunde. Schon meint es dämmern zu müssen. Da leuchtet hell strahlend ein weißer Fleck, bestehend aus hundert zarten weißen Federn auf dem Boden.  

Schwer in den zarten Rücken gehackt liegt die leblose junge Taube in dem Federhaufen. Vorsichtig nehme ich sie hoch, betrachte sie und erkenne unsere Jungtaube Schneekind, die unlängst zusammen mit Stein im Schnee flügge geworden ist.  Sie ist noch unerfahren und so wurde sie zur Beute für den hungrigen Habicht. Still ist es überall. Alle Tauben haben sich verborgen, ebenso die Hühner und die Gockel. Sie kennen die Gefahr der Freiheit. Der Hof ist unbewohnt, und Habicht weiß das einzuschätzen. 

"Was machst du mit ihr?" "Ich versorge erstmal die Tiere und dann überlege ich, wo ich sie eingrabe." 

Sonst war Xaver der Totengräber. Jetzt muss ich schauen, was ich von ihm gelernt habe. Den nachtwilden Tieren möchte ich Schneekind nicht überlassen. Sie soll ihre Ruhe haben. Am besten bei einem Baum, wo die Wurzeln sie aufsaugen und sie ein Baum wird, so hat Xaver das immer gesagt. Ich finde einen geeigneten Platz bei der Birke gegenüber der Xaverhof-Schutz-Wand mit den Engeln. Schneekind soll ihr Grab mit Blick auf die schönen Figuren bekommen. Sylvia findet den Platz schön. Ich pickle das Loch auf und Sylvia steht dabei. Sonst hat Xaver das Loch gegraben und ich stand dabei und schaute zu. Vorsichtig bette ich de Taube in die weiche Erde und decke sie mit Erde zu. 

Sylvia sagt: "Schön machst du das..." So ging es mir mir Xaver auch, wenn wir ein verstorbenes Tier begraben habe.. Heilende Erde gibt Raum zum Seelenflug in den Himmel. 

Sylvias Blick gen Himmel
"Dori, schau! Der Abendhimmel!"
 
Mit einem mal reißt die dicke Wolkendecke auf und ein Stück goldener Abendhimmel gibt den Blick frei. 
"Dori, schau! Der Mond!"

Und gegenüber lichten sich ebenfalls die Wolken und der Erntedank-Mond kommt zum Vorschein.

Flieg, Schneekind, flieg an einen besseren Ort! Zeig uns den Weg - - 

Mittwoch, 6. August 2025

Bei und mit den Großeltern - immer ein Erlebnis wert - Zukunft in der Gegenwart erleben

Bei diesem Regenwetter ist ein guter Ofen eine helle und warme Sonne.


 
Pfannkuchenteig zubereiten: Bitte Oma, darf ich helfen? Biiiiitte!

Die Bude auf den Kopf stellen!

Vorm Stufferhaus wachsen Brombeeren, von Kinderhand immer gerne gepflückt. Es gibt da noch einen Rest von Omas Marmorkuchenteig. Das wird ein kleiner Beerenkuchen. Sehr lecker!


Omas Ranch ist immer eine Reise wert. 

Getrocknete Brotstückchen für die Schafe haben wir schon vorbereitet.

Pilzbestimmung mit Opa 

Wegen Regen haben die Kinder Pilze im Wald gefunden. Welcher ist essbar? Dieser große Schönfußröhrling ist allerdings bitter. Aber die fleißigen Sammlerinnen haben jede auch einen echten Steinpilz und mehr gefunden. Oma wird morgen ein tolles Pilzgericht zubereiten. Schon vor über 30 Jahren war Karl-Heinz mit seinen Jungs in den Schwammerln. Bewährte Erlebnisse werden gerne weitergegeben.  Lehrpfade gehen.  



Dabei sein

  Trotz sehr vieler Bewerber freue ich mich, dass ich bei der Viechtacher Ausstellung dabei sein darf mit drei größeren Bildern. Denn der Pl...