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Dienstag, 31. März 2026

Mit Jerome bei den Tieren

Die Tiere fassen schnell zu Jerome Vertrauen 

Wachsende Disteln aus der Weide entfernen 

Schnee kommt auf!

Im Taubenschlag 

Kehren 

Und wiedermal grast Scho Seppe unbeirrt in der Schneewehe! 

Bürsten 

Leithengst Scho Seppe motiviert die Schafe, wie er im Schnee Frühlings-Gras zu finden. 

Jerome - ursprünglich aus Tours, Frankreich - wohnt und arbeitet in einem wunderschönen kleinen Ort im Elsass, dem Land der vielen Störche und der traumhaften historischen Dörfer. Ab und zu besucht er den Bayrischen Wald, denn er ist mein "Schwiegertochterbruder". Ich schätze seine einfühlsame und künstlerische Art sehr. 



Der Bayerwald versucht Jerome mit einer Schneewolke sein Können zu zeigen 

Beim Ausmisten 

Donnerstag, 1. Januar 2026

Hinein ins neue Jahr 2026

Die beiden Freunde kennen sich seit über 40 Jahren. "Freunde sind, wenn sie zusammen lachen, aber auch zusammen über Probleme sprechen können." (Zitat Karl-Heinz)


 Guter Austausch mit guten Freunden in der Nacht zum neuen Jahr macht das Weitergehen leichter. Als diverse Anwohner ringsum auf der Straße böllen, gehen wir hinaus und rufen lachend: "Leiser!" - was natürlich niemanden interessiert. Es blitzte und krachte wie verrückt und wir lachten und riefen dagegen an. 

https://www.youtube.com/watch?v=KKrm_gm9mhI


Ich gedachte, nochmal um Mitternacht hinaus zu den Stalltieren zu fahren, denn es war diesmal sogar in der Nähe der kleinen Herde einiges an extrem lauten und grellen Böllern los. Ich war um 18 Uhr 3 Stunden vor Ort, um die Stallarbeit zu verrichten.  Die Tiere erschraken nach eine längeren Kaskade direkt nebenan heftig, sprangen angstvoll und ziellos umher und ich hatte Bedenken, dass ihnen etwas passiert, zum Beispiel, dass sie in Panik die alte leicht gehbehinderte Kyrilla umrennen würden. Ich fuhr daraufhin im Auto mit Sylvia laut hupend durchs Dorf - und zurück und nochmal. Sylvia, treue Kopilotin, sendete intensiv liebe Gedanken. Das hat wohl gewirkt. Dann war Ruhe. Aber was würde um Mitternacht sein? Es schneite sehr, und sehr schön, sodass ich mich allerdings nachts nicht mehr die Strecke zum Dorf  fahren traute. Da sang ich aus dem alten Hirten-Quempass: "Das Vieh lass stah'n, er wird's indess bewahren".

 Heute morgen ein heller Gruß: Alles gut! 



Das Jahr beginnt mit Schnee räumen. "Wohlan, die Luft ist frisch und rein, wer lange sitzt, muss rosten!" 

Mäh! Hunger! Auch Sylvia macht mit Mut, heute so schnell wie möglich nachzusehen, ob nach dieser Nacht bei den Tieren alles in Ordnung ist. "Wir werden nicht im Schnee stecken bleiben!"

Im Taubenschlag sind die Trinkwasserbecher alle gefroren. Doch wir haben ja frisches Fließwasser aus dem Brunnen und die Tauben sind intelligent. Trotzdem Trinkbecher im Brunnenwasser auftauen und neu füllen. 

Wasser ist Leben (Zitat Xaver) 



 Jahreslosung für 2026:

Gott spricht: Siehe ich mache alles neu.  (Offb.21,5) 

Freitag, 19. Dezember 2025

Von 24 bis 24 und weiter - Hirtenseelenhelferin Sylvia Tanne


 

Sylvia liebt die Xaverhoftiere 

Genau am 24. Dezember werden es sechs Monate, dass Sylvia Tanne den Beruf der Hirtenseelenhelferin gewählt hat. Es war der 24. Juni, dieses Jahr ein Schafschertag, Xavermutters Geburtstag, Johannistag, einer meiner Lieblingstage. Hirtin Dori Apfelbaum freut sich, dass sie in Tanne eine getreue tägliche Begleiterin hat. 

Die aktuellen Tage im Advent verschwimmen im Nebel ebenso wie der Xaverhof und dessen zukünftiges Bild. 

 

Xaverhof in Nebel eingehüllt 

Aber Tannes Herz ist klar und die Zukunft ist für sie rein hoffnungsvoll.

 

Die Nebel steigen auf und sinken wieder ins Tal hinunter. 

 Dass Tanne viel Herzensgefühl für den Xaverhof hat, zeigen ihre Träume. Sylvia ist prädestiniert für malerische Träume. 

Traum 1:

Tanne und Apfelbaum befinden sich in Russland. Dort liest Sylvia aus einem großen alten spirituellen Buch vor. Immer mehr Menschen kommen hinzu, sogar Presse und Fernsehen. Die russischen Leute erklären, dass es leider so viele Missverständnisse gebe und sie gerne Frieden hätten. 

 Traum 2:  

 Eine große Pferdeherde mit Fohlen. Sylvia reitet mittendrin auf einem schönen starken Pferd. Viele Schafe kommen hinzu. 

Traum 3:

Sylvia rettet ein Bienenvolk, ohne Angst zu haben, gestochen zu werden, was auch nicht passiert.  

Traum 4: 

Eisige Kälte am Xaverhof. Tanne und Apfelbaum helfen mittels Wirkmächtigkeit den Tieren, denen die Kälte sehr zu schaffen macht.

 Traum 5:

Glatteis am Xaverhof. Tanne und Apfelbaum entfernen das Eis und begeben sich zu den Tieren.  

Traum 6:

Tanne findet sich am Xaverhof  ein wertvolles Dokument. Sie bemüht sich um einen Übersetzer, der das Dokument erläutern kann und findet auch jemanden. 

  

Blaue Weite - Advent im Hochgebirge

Gedanken zum Advent von Hirtin Dori 

  Als bei Schneetreiben an Silvester Geborene ist für mich der Advent eine besonders magische, übernatürliche Zeit im Jahr. Im Wort Advent liegt eine Erwartung, eine Vorbereitung. Ja, eine Verheißung. Advent wird zum Inhalt des ganzen Lebens. Ist doch das Leben nichts anderes als ein unvollkommenes Dienen, das von Erwartung, von Vorbereitung aufrecht erhalten wird? Eine unglaublich verheißungsvolle Stille liegt über der Natur und ist derzeit am Xaverhof besonders spürbar. 

ich arbeite gern mit Fundstücken und liebe Gemeinschaft.  

 

Sylvia unterm Regenbogen im Sommer am Xaverhof 

 

Dienstag, 18. November 2025

Gott spricht immer wieder neu - Senioren-Nachmittag mit Pfarrer Waldemar Schäfer

 


Treff im evangelischen Gemeindesaal zum Senioren Nachmittag 

  
Pfarrer Waldemar Schäfer 

 Am vergangenen Freitagnachmittag durften Senioren im evangelischen Gemeindesaal in Viechtach dabei sein, als Pfarrer Waldemar Schäfer aus seinem bewegten und bewegendem Leben erzählt. Dabei haben Glaube und Leben immer zusammen gewirkt.

Waldemar Schäfer, ehemals Pfarrer in Berlin Friedenau, lebt seit 1994 in Prackenbach. Seit der Erkrankung seiner Frau Marianne, die ihm als Pfarrfrau bei seinen Gottesdiensten stets als begeisterte Lektorin unterstützt hat, hat Pfarrer Schäfer keine Gottesdienste mehr in seiner Wahlheimat halten können. Marianne Schäfer verstarb 2020.

 Marianne war und ist bis heute seine große Liebe und gemeinsam haben sie mit Gottes Hilfe so manche Klippe gemeistert.

An diesem Nachmittag erstrahlte Waldemar Schäfers Leben und Glaubensleben erneut auf. Der Glaube hängt unmittelbar mit seiner Lebensgeschichte zusammen. 

In 90 Jahren hat er viel erlebt, viel angeregt. Er ist überzeugt, dass auch jetzt noch eine Aufgabe vorgesehen ist für ihn in der Welt…


Bewegende Lebensgeschichte 



Hier ein Beispiel aus seiner Kindheit in den Kriegswirren:

„Meine Mutter erzählte mir oft, dass ich alle Fliehenden - wir waren auf der Flucht in russische Gefangenschaft geraten -  damals gerettet hätte. Doch das weiß ich nur noch verschwommen.“ Als der Gefangenenzug aus Frauen, Kindern und alten Leuten in einer Reihe aufgestellt wird und in die Mündung eines Gewehres blickt, tritt der Zehnjährige vor, schaut dem russischen Offizier in die Augen und sagt: „Onkel Soldat, dann schieß endlich!“ Stille. Der Offizier dreht sich um, geht davon..." 

„Christus möchte, dass wir ihm ganz persönlich unser Leben übergeben. Wir sollen aber durchaus auf eigenen Füßen stehen. Glaube heißt nicht, dass wir keinen eigenen Willen haben. Gott traut uns zu, dass wir fruchtbar mit dem Samen seines Wortes umgehen. Das Wort Gottes trägt mich und gibt mir die Möglichkeit zu leben. Gott spricht immer wieder neu durch sein Wort. Der Glaube ist immer unvollendet und braucht stets neue Begegnung und Ansprache.“  

Dieses Predigtwort aus einer der letzten Predigten in der Christuskirche am 26.9.2021 zeigt, wie tief Waldemar Schäfer im Glauben steht und wie großartig er seine Glaubenseinstellung weiter geben konnte - auch an Jugendliche. 

Die Menschen würden immer wieder neu das Wort Gottes brauchen. Gott traue uns zu, dass wir Glauben leben, und dass wir es wagen, zu segnen und im Gespräch mit anderen auf die christliche Hoffnung hinzuweisen. Dazu gehöre oftmals viel Mut, doch nur so könnten auch junge Menschen sehen, dass Glaube kein starres Gesetz sei und nichts mit der gängigen Moral oder mit einer „traditionellen Frömmigkeit“ zu tun habe. Glaube frage vielmehr: Was spricht Gott zu mir heute, jetzt und in diesem Augenblick? Die Antwort könne aus einer Predigt kommen. Doch Predigt sei nicht nur etwas, was jemand da vorne auf der Kanzel sage. Predigt könne auch sein,
dass ich plötzlich aus einem von mir selber gesprochenen
Glaubensbekenntnis oder dem Lesen eines Bibelwortes höre, wie hier Gott direkt in meine Seele spricht. Glaube sei kein „Sahnehäubchen“, welches mal kurz das Leben versüßt.

Pfr. Schäfer ist 90 Jahre alt. 
Er ist vor gut dreißig Jahren zum Ruhestand nach Prackenbach gezogen. 
Das Haus hatten sie schon vorher gekauft und als Ferienhaus genutzt.
Durch die Jugendzeltlager, die er  hier mit seinen Berliner Pfadfindern organisiert hat, ist er mit der Region in Kontakt gekommen. 
Er hat seit seinem Ruhestand an bis vor wenigen Jahren bei uns gepredigt.

Er hat sehr spannend aus seinem Leben erzählt von vielen Weichenstellungen, die er von Gott geführt sieht.

So ist er z.B. vom Jugend-Diakon später auf eine Berliner Pfarrstelle gekommen, wo er aber auch Schwerpunkt Jugendarbeit gemacht hat. 
Bis heute existiert die von ihm gegründete Pfandfindergruppe, so dass die Segenslinie weiter gegangen ist. 


predigen 



SEGEN 

Montag, 3. November 2025

Bayerwald Festival Nr.21, 2025: Besuch im Stufferhaus

Überraschungsbesuch am Sonntag Mittag. Zum Glück habe ich zufällig einen großen Topf Kartoffelsuppe für zwei Tage gekocht. 



Freitag, 17. Oktober 2025

Birkenkreuze hoch hinauf zur Wolfgangskapelle tragen

 

Fast schon sind wir ganz oben! Den steilen Anstieg über die uralten Treppen aus Granitsteinen  haben wir geschafft. Seht ihr die Wolfgangskapelle wie einen Juwel durch die Blätter schimmern?



Da liegen Birkenkreuze bei den Felsen am Boden. Es sind Stücke von alten Birkenkreuzen, die Pilger einst hinauf getragen haben mit einem Anliegen, einer Bitte oder einem Dank und nun erneut aufgerufen und platziert haben.

Unterwegs sind wir einer bunten Herde aus ehernen Blechtieren begegnet, die uns ermutigt hat. 

Alpakas und andere friedliche Herdentiere

Oben bei der Wolfgangskapelle lehnen imposante Birkenkreuze am Felsen.

Vorher sind wir an diesem Bergsteiger vorbei gekommen. 

Umgestürztes Kreuz -  die Bitte ist längst über den Wolken und angekommen

Da prangt sie, die Wolfgangskapelle, ein sagenhafter Ort, wo einst vor über 1000 Jahren der Heilige Wolfgang auf seinem wilden Weg durch die Wälder übernachtet hat. 

Blechschaf an einem Marterl vom Kreuzweg zur Kapelle 

Am Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle werden Kapellenbesucher eingeladen, ein Kreuz mit einer Bitte, einem Dank, einem Anliegen hinaufzutragen. Idee: + Xaver +, verstorben am 7. Mai 2024. Dieses Projekt erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Neue Kreuze müssen dringend angefertigt werden.  

Die alten Granitstufen 

 Sylvia wartet still versunken unten, denn der Aufstieg hat Schwierigkeitsgrad mittelschwer. 


Jemand hat aus 2 Birkenkreuz-Stücken ein "Franziskus-Kreuz (T-Form) hingelegt. 

..und zwar bei der Herde des Hirten Wolfgang 


Unter Felsen eingebettet liegt das Juwel. Der Teufel musste der Sage nach damals helfen, die Kapelle zu bauen.  

Ziege unterwegs

Folgt dem Ziegenhirt und nehmt ein Glücks-Kreuz mit hinauf! 


+ Dr. Peter Pfarl +  aus St. Wolfgang, Österreich mit einem Birkenkreuz am 18. März 2022 auf dem Weg zur Wolfgangskapelle. Dr. Peter Pfarl hat den großartigen Wanderführer Der Wolfangweg verfasst und war federführend beim Aufbau des Österreichischen Parts des grenzüberschreitenden Wolfgangweg. Wir behalten ihn als wunderbaren Wolfgangsfreund ehrend im Gedächtnis! 


Pilgerhelfer + Xaver + rastet am 11. März 2024 wie der heilige Wolfgang auf dem steilen Aufstieg 







Dabei sein

  Trotz sehr vieler Bewerber freue ich mich, dass ich bei der Viechtacher Ausstellung dabei sein darf mit drei größeren Bildern. Denn der Pl...