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| "Der Unterstand", Detail |
Dieses Gemälde in Öl-/Ölkreide-auf-Acrylgrund-Technik entstand, indem ich ein Stück Pappe, relativ querformatig (90 mal 60 cm), einfach mit ein paar Formen begann und dabei frei imaginierte. Sofort kamen das Pony, Schafe, eine Frau mit Glucke auf dem Arm, ein Mönch (oder so), zwei Hunde und der Unterstand, den ich letzte Woche auf der Ranch wie durch ein Wunder bekommen habe, vor einer Pilgerweg-Landschaft mit Dorf und Burg zum Vorschein. Ich arbeitete in mehreren Stufen und Schichten und habe das Bild heute fertig gestellt. Vor dieser Fassung fertigte ich noch eine Nach-Zeichnung an - zur Klärung meiner Vorstellung - die ich Euch das nächste Mal zeige.
Die Szene spielt im Früh-Herbst, und wir befinden uns in etwas erhöhter Position, als ob wir die Ereignisse des arbeitsreichen Sommers nun aus höherer Warte - geschützt, aber in offener Lage - betrachten. Bitte beachtet besonders die psychologischen Gesichtsausdrücke der Tiere. Hier erkennt man, wie ich in ständiger. täglicher Verbindung mit den Tieren in ihnen eine fühlende Seele erlebe. Beim Gesicht der "roten Frau" gefällt mir die Bewegung, die durch das Verschwimmen der mit reichlich Malmittel versehenen Ölfarbe entstanden ist. Perspektive ist für mich - wie Ihr schon lange wisst - sekundär und unwichtig.
Mönch
rote Frau mit Glucke
Gesicht rote Frau
Pony, Segenshand, Schaf und Burg
Terrier
Tiere und Segenshand vor Landschaft mit Burg
Gesamtansicht
Gebälk mit Haussegen
Der Haussegen ist fast auf jedem meiner Gemälde und zeigt die Jahreszahl der Entstehung/Fertigstellung des Bildes an. Es ist in unserer Gegend üblich, dass am Dreikönigstag Kinder als "Weise aus dem Morgenland" verkleidet von Haus zu Haus gehen und Geld für die Armen sammeln. Sie haben Räucherwerk und ein Stück Kreide bei sich. Mit der Kreide malen sie über der Eingangtür der Häuser den Segen: 20 C+M+B 12 (Caspar/Melchior/Baltasar).
Mein Signum ist meist rechts unten und besteht aus einem "D" mit Punkt, also D.