Montag, 31. März 2014

Heute in der Arber-Wildnis

Nicht nebenbei: Heute in der Arber-Wildnis am Bretterschachten:

Inka und Inuit tränken Eisbär mit Schmelzwasser auf 1100 Metern Höhe.
Fotos: Nachtvogel




Inuit Sylvia und Eisbär



Samstag, 29. März 2014

Pony's Sonnentanz



























Es ist ein Glücksgefühl, den Scho Seppe so laufen zu sehen. Wir hoffen, dass wir seine alte Hufrehe auch weiterhin so gut im Griff haben. Wir müssen halt vorsichtig sein. Scho Seppe darf laut Hufschmied nicht länger als 15 Minuten auf die gut abgefressene Magerwiesen-Weide, soll stets gutes altes Stroh-Heu fressen, und Xaver darf keine Karotten füttern - das heißt im Klartext: alle Karotten stets konfiszieren!


Donnerstag, 27. März 2014

"In Erwartung"

"In Erwartung"
Dieses Gemälde in Wachs/Acryl/Öl-Technik habe ich vor 14 Jahren, also anno 2000, begonnen, einmal im Mittelteil (wo die "Erwartende" sitzt) überarbeitet und heute - Stunde der Wahrheit - fertig gestellt.

Es begleitet mich schon lange, dieses farbenfrohe Bild, und wartet auch schon lange auf seine Vollendung. Immer wieder ging ich an dem Bild vorbei - es blieb aber beim Vorbeigehen.

Im vorherigen Stadium waren an vielen Stellen kleine Feuerflamen: auf den Dächern, auf einigen Tieren. Doch dieses verzehrende Feuer ist nun nicht mehr da, ist  nicht mehr notwendig. - Es ist vielmehr eine freundlich scheinende bunte und warme Stille eingetreten, in meinem Herzen wohl auch...

Nur die "Erwartende" (= die sitzende Figur im blauen Kleid) ist noch von Feuer umgeben: Flammen des Schutzes und der Hoffnung.

Im Grunde dreht sich die ganze Szene um diese "Erwartende".




























Es ist, als ob alle Tiere von dieser Erwartung erfüllt sind. Links unten seht ihr eine geöffnete, hinweisende Hand. Diese Hand ist gewissermaßen die Mitteilung an die Erwartende, dass sie etwas erwarten wird. Sie ist also schwanger. Schwanger mit einem Kind oder mit einer Idee, mit einem Plan oder mit einer neuen Hoffnung.

Die Hand ist die Mitteilung einer neuen Hoffnung

Seht die genüsslich fressende Ziege mit ihrer Schnauze in wunderbar grünem Heu! Es herrscht also Wohlstand im Lande. Die Häuser sind farbenfroh und bunt, die Tiere ebenso und wohlgenährt.

Im offenen Tor steht eine Figur, die gerade ausmistet.

Darüber - in "Haus-Segen-Form - das Datum:    20 C + M + B + 00 -14



Ich habe dieses Bild angefangen, als ich noch keine Tiere hatte.

Meine Bilder sind Fenster in meine eigentliche Wirklichkeit.

Und noch was: Der Bild-Titel ist mir heute gekommen, weil vorgestern, am 25. März, der Tag der Ankündigung der Geburt des Herrn war, also neun Monate vor Weihnachten.

Mittwoch, 26. März 2014

Achtung! Die Schafe kommen heim!

Der weiße Schneehaufen links im Bild ist Timmi, der Schäfer-Hund. Er ist klug und wartet geduldig, bis die Schafe von selbst heim kommen. Jeden Tag bohren sich - die grün-hungerigen Lämmer allen voraus - ein neues Loch in den der Natur nachgebildeten Zaun.

Sobald sich die Schafe dem heimatlichen Stall nähern: Tor auf! Achtung! Scho Seppe darf auf keinen Fall abhauen!!

Zum Zählen: wieviele Schäfchen sind das?





Montag, 24. März 2014

Ob die Schafe in den Stall finden?

Nach einem aufregenden Rundlauf kommen die Schafe glücklich im Stall an.

Immer! Denn Schafe haben einen ausgezeichneten Orientierungs-Sinn. Problematisch wird es nur dann, wenn das Loch im Zaun sehr klein ist, dann geht das Raus-Schlüpfen schon ganz gut - Lämmer voraus - aber der Rückweg wird schwieriger. Einige bekannte Durchgänge wurden vom Xaverhof-Team bereits verschlossen, da kann schaf lange warten - und das Haupt-tor ist zu. Hier wartet sehnlichst der Scho Seppe auf seine "Minipony-Herde".

Für Scho Seppe Pony wäre das momentan frisch sprießende Grün lebensgefährlich, und auch die Schafe sollten davon nicht zu viel konsumieren. Also besser:

"Geht heim!"

Freitag, 21. März 2014

Das Baum-Haus


Vor etwa zehn Tagen träumte eine liebe Person, die mir viel bedeutet, ich wohne in einem Haus, welches aus lauter Bäumen besteht.

Ich sammle gute und schöne Träume über mich!

Dieser Traum hat in mir sofort ein inneres Bild wach gerufen, welchs ich in den letzten Tagen als Tusche-Zeichnung umgesetz habe.

Rechts vorne sitzt die Tagebuch-Zeichnerin mit ihrer Tusche an einem groben Holztisch. Neben ihr am Tisch sitzt eine zahme Taube. Zwei zutrauliche Schafe nähern sich der Zeichnenden.

Wir befinden uns in einem interessanten Ambiente: Ein Baum-Haus.

Die tragenden Säulen des Raumes, vermutlich auch das Dach, sind lebende Bäume, Fichten oder Tannen. Auch das wie ein gotischer Spitzbogen wirkende Eingangstor sind zwei zueinander geneigte Bäume, Weiden oder junge Buchen, noch ohne Laub, denn es ist Frühjahr. Die ausgesägte Fensternische ist der Spitzbogen-Architektur der Tür angeglichen.
Die Wände bestehen aus ungehobelten Rundhölzern. Der Boden scheint die einfache Erde zu sein, so wie es in vielen Bauernstuben im Bayerischen Wald noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall war.

Umgeben ist die Zeichnerin von ihren Haustieren und ihren Lieblings-Wild-Tieren, dem Hasen, dem Hirsch und der Erdköte, die sie mal gerettet hat.

Ein Baumstumpf dient als Sitzhocker oder Tischchen. Und was nicht fehlen darf: Die Fress-Schälchen für Hund und Katze.

Donnerstag, 20. März 2014

Ein Glückstag



























Ein Glückstag

Er begann damit, dass jemand aus dem Dorf bei mir anrief und mir mitteilte, die Schafe seien unterwegs. Kurz darauf teilte Xaver mir per rauschendem Handy mit, dass die Schafe total unauffindbar seien. Fast gleichzeitig schüttete ich mir ein halbes Glas Sepia-Tusche über meine Kleidung.

 Das erste Glück bestand darin, dass ich vollkommen ruhig blieb. Wegen der Schafe rief ich den im dortigen Gebiet zuständigen Jäger um Hilfe an, der war aber nicht da. Ich gab dem Xaver die Anweisung, er könne ruhig trotz der verschwundenen Schafen seinen Zahnarzt-Termin wahrnehmen, die Schafe sind bestimmt nicht soooo weit fort. Dann warf ich meine Klamotten in die Waschmaschine, startete einen 95 Grad-Kochwaschgang und stellte erstmal meine Arbeit fertig - für meine Nachbarin Doris 14 Vögel als Kopfschmuck aus Papier für ein Singspiel am kommenden Samstag in der Realschule. - In dieser Zeit kam ein Anruf von Xaver: "Die Schafe sind wieder da, sie waren auf der Wiese vom Schuster Hans!" Inzwischen war die Waschmaschine fertig und raus kam eine blütenweiße Hose, ein frischgrünes Hemd und ein sauberes weißes Wollkissen. Glück gehabt.

Mit Inuit Sylvia machte ich mich nun auf unseren täglichen Timmi-Spazierweg (= "Luxus-Stunde") Sylvia ging wie immer durch das märchenhafte Baum-Tor, dahinter war wunderbares Licht.
Tammie Lee: "sounds like a lovely walk -
tree doorways are so inviting!"
Tammie Lee

Ja, ein Glückstag!

Am Xaverhof begrüßen mich zuerst Xaver und Puma. Ich locke nach neuem Ritual Puma mit etwas Futter in Xavers Küche und schließe die Tür. Dann gehe ich flugs, dem neuen Ritual folgend, zu Peterls Geheim-Futterplatz auf dem grünen Audi im Stadel. "Peterl! Peterl!!" Ich warte keine Viertelminute, da ist er schon da, der Peterl. Er frißt angstfrei, so wie Schwester Gelia es empfohlen hat: Erstes Ziel für Peterl: angstfrei fressen.

Ich rufe Xaver herbei. "Xaaaaver! Wenn du deinen Peterl sehen willst, dann komm schnell herbei!" - Und: Xaver füttert glücklich eine zweite Packung Lieblingsfutter. Eine liebe Frau kommt hinzu, Peterl lässt sich in der Tat nicht beirren, - nochmal etwas Futter-Nachschub.

Foto bitte!!!

Peterl schleckt sich das Schnäuzchen und dann genüsslich die Pfoten.

Xaver: "Schaut, wie gern mich der Peterl mag!" (und ER ihn!!).

Dori und Xaver sind glücklich mit dem endlich nach Monaten seit Pumas Anwesenheit völlig entspannten Peterl.

Glücklich und entspannt heute nach der Raubtierfütterung

"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße

Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht   Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kre...