Samstag, 3. Januar 2015

Sylvia im Wald

Ins Neue Jahr mit Einfühlsamkeit und Liebe.

Hinweis für die 5.Andacht "7 Geschichten in 7 Dörfern" - diesmal: "Varenka"

Bildtafel "Varenka", auf Schwarzblech in Pirka
Am kommenden Montag, den 5.Januar, findet um 17 Uhr am Dorfpatz in Pirka die 5. Andacht des Projekts "7 Geschichten in 7 Dörfern" statt. Die Andacht hält Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann in Zusammenarbeit mit der Stadt Viechtach und der Feuerwehr.
Diesmal geht es um Varenka, die in ihrer russischen Kate trotz heran nahender Kriegsfeuer ausharrt, um einige hilfesuchende Flüchtlinge aufzunehmen. Doch die Lage ist nicht ungefährlich. Varenka betet um eine Schutzmauer...

Dorf-Info:

Wer Pirka nur als "Orts-Schild" von der Durchfahrt auf der Straße von Viechtach nach Bad Kötzting kennt, kennt zu wenig, denn Pirka hat einiges zu bieten! Biegt man auf der Straße links in den Ort ab, kommt man nach wenigen Metern zu einem sehr hübschen Dorfplatz mit Kapelle. Hier ist auch die Bildtafel von Varenka aufgestellt. Besitzer der Kapelle ist die Familie Mühlbauer, die gleich daneben ein für die Gegend sehr authentisches Anwesen mit zahlreichen frei fliegenden Haustauben - Friedenstauben - hat -  heutzutage keine allzu häufig gesehene Attaktion.

Als Ortsteile von Pirka sind zu benennen:
Rugenmühle, Höllenstein, Höllensteinsee, Lammerbach, Stoaberg und Kaltenbrunn.

Unten am Regenfluss gibt es 2 Campingplätze, eine sehr kleinen (Geheimtipp!) und einen größeren, der vor kurzem top renoviert worden ist.

 Zum Bereich Pirka gehören 3 Gastwirtschaften mit gutbürgerlicher Küche, die alle drei täglich geöffnet sind:
Gasthaus Miethanner, Höllenstein, Gasthaus Kilger, direkt am Höllensteinsee und Gasthaus Waldesruh bei Pirka. Hier findet im Anschluss an die Andacht um 19.30 Uhr die alljährliche "Christbaum-Versteigerung" der Feuerwehr statt, wo Kulinarisches und Getränke versteigert werden.

Der Teufelsee bei Stoaberg ist im Sommer ein romantisch gelegener kleiner Badesee, der im Winter auch gut zum Schlittschuh-Fahren geeeignet ist.


Klettermöglichkeiten bietet für passionierte Kletterer der Felsen bei der Rugenmühle. Auch im Wald am Wanderweg zum Kronberg gibt es einige Felsen, die sich hervorragend zum Boldern eignen.

Wandern:
Der Bereich um Pirka bietet etliche Wandermöglichkeiten. Wir empfehlen den Rundwanderweg ab dem Radweg in Viechtach bei Rugenmühle, weiter Richtung campingplatz, diesen dann links unten liegen lassen und rechts auf der Straße hinauf nach Pirka,  von dort wieder hinunter nach Viechtach.
Sehr typisch für den Bayerischen Wald in seiner Stille ist der Wanderweg hinauf zum Kronberg. Der Einstieg ist gleich rechts neben der Straße nach Bad Kötzting gegenüber der Orts-Einfahrt links zum Dorfplatz von Pirka.

Ferienwohnungen:
Familie Fronhofer, Ortskern Pirka
Familie Ochsenbauer, Reiserberg

Pirka hat insgesamt 4 haupterwerbliche Landwirte.



Dienstag, 30. Dezember 2014

Presse. Presse, Presse - und Geburtstag hab ich auch :)


Hier nochmal der Text für meine Blog-Fans aus dem Nicht-deutschsprachigen Raum:


Person des Tages
 Dorothea Stuffer hat erneut die Adventszeit mit einer künstlerisch-spirituellen Aktion bereichert. Gerade läuft wieder ihre Serie von Andachten "7 Geschichten in 7 Dörfern" mit geistlichem und künstlerischem Inhalt.

Die Aktion läuft noch bis Ende Januar. Es gibt noch Andachten in Pirka, Rechertsried und Dörfl. Die nächste Andacht ist am 5. Januar um 17 Uhr in Pirka zu der Geschichte "Varenka" mit Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Bürgermeister Franz Wittmann und der Feuerwehr. 

 Ach ja: An einem Silvester-Vormittag wurde ich bei Schneetreiben geboren. Seitdem liebe ich die schöne Winterszeit!

Dori, Winter und Schafe ist ein und dasselbe!


 

Neuester Bericht über die Andacht in Wiesing von Konrad Limbeck:


Aus dem Pressetext von Konrad Limbeck:
  
Den Psalm vom guten Hirten (Ps.23) kennen viele Menschen. Dieser Text aus der Heiligen Schrift macht deutlich, dass Gott auf die Menschen aufpasst und auf ihren Wegen vorangeht, wie ein Hirte es bei seinen Schafen macht, sagte Klausner Ludwig in seiner Betrachtung zum Thema. Die Geschichte vom Einsiedler Benedikt zeuge von der Hirtensorge, der für die Sicherheit seiner Schafe bis zur totalen Erschöpfung geht. 
Wie ein Hirte, der sich um jedes Schaf seiner Herde kümmert, so ist es Gott, der uns trägt, wenn wir schwach sind, der uns vor Gefahren beschützt - und wer zur Herde Gottes gehört, könne immer wieder nach vorne schauen, denn bei ihm sei man in besten Händen, versicherte der Geistliche.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank, liebe Caro La, für die gelungene Text-Kürzung des Originals von Gunnar Gunnarson! HIER

Schnee aktuell

Scho Seppe fühlt sich bei Schnee richtig wohl.
Es schneit den ganzen Tag. Weiterer Schnee und Kälte sind angesagt. Bei diesen Minustemperaturen brauchen die Tiere eine besonders sorgfältige Versorgung.

Die Fahrt auf der schneebedeckten Landstraße ist möglich, aber aufregend. An diesem Tag habe ich das Angebot "Sohn-Taxi" angenommen. Danke Johannes und Manuel!

Die Wasserschüsseln sind zugefrohren und müssen im Brunnen - oh wie warm ist dort das Wasser!! - eingeweicht werden. Erinnert ihr euch, wie ihr als Kinder Schnee gegessen habt?

Warme Ponyschnauze ist im Schnee. -  Wer mag diesen Prinzen nicht küssen und den Duft nach Freiheit genießen?


 Während ich die Raubtiere und das Federvieh versorge - Hunde trösten, Katzen trennen und füttern und Katzenmilch geben, Hühner und Tauben füttern und tränken, Wasserschüsseln präparieren - , hat Stall-Fan Monika den Offenstall trockengelegt und die Futter-Raufen mit Heu gefüllt. Xaver fährt den Mist weg und bringt frisches Wasser aus den mühsam von Eis befreiten Schüsseln. Rambo darf ihn heute an der Leine begleiten.

Eskimo und Malamut

Die im Heu enthaltene Sonnenkraft wärmt die Bäuche der Tiere von innen her.
 Frage an Rambo: Hast du früher schon mal so richtig im Schnee herumsausen dürfen und voll Gaudi machen? Rambo: Nein, nie.
Wilde Wölfe nach getaner Arbeit auf der Weide. Hier können sich Lady und Rambo richtig austoben, was ihnen früher verwehrt war.

Samstag, 27. Dezember 2014

Nacht's Nachtflug

Nacht auf ihrem Platz neben dem Einflugloch.
Als ich zum Xaverhof komme, bemerke ich, dass die Tauben draußen sind. Keine so gute Idee von Xaver, denn der Habicht ist zur Zeit sehr hungrig. Wegen des Trainings für die Flügelmuskulatur sei mit etwas Glück Xavers Alleingang-Entscheidung jedoch halbwegs verziehen. "Erst wollten sie nicht raus, aber ich hab sie ein wenig raus getrieben." Mann, Xaver!

Satt sind sie außerdem und deshalb nicht gleich zum Reinfliegen zu motivieren, unsere verbliebenen 7 Täubchen. Es dämmert bereits, auch nicht so gut. Ob sie noch kommen? Nachts ist Schneeflall gemeldet. Puma lauert schon neugierig am Einflug-Loch. Einen Spatz hat er heute bereits erlegt, und ein Huhn hat er schwer verfolgt. Irgend eine Beschäftigung braucht Kater schließlich auch mal. Aber bitte nicht jetzt eine Taube!!

Ich halte Puma mit Futter hinten im Stall beschäftigt, während ich ein zweites mal versuche, die Tauben in den sicheren Schlag zu locken. Sie sind bereits drin, -  aber nur sechs... eine fehlt: Nacht!! "Meine Lieblingstaube ist nicht gekommen! Xaver, warum hast du sie überhaupt rausgelassen und vorher gefüttert? Es wird schon finster!" Xaver: "Ich lasse die Tauben ehrlich nicht mehr raus, versprochen! Oder wir hören auf mit den blöden Tauben." "Nein!! Blöder Xaver und meinetwegen blöder Dovy-Royal - von dem stammen sie schließlich. Hier am Hof macht jeder nur Quatsch und keiner hat Geduld! Nacht war meine Lieblingstaube!" Xaver: "Du hast Recht, ja, stimmt. Nein, ich lasse sie nimmer raus. Ich hab einen Fehler gemacht."

Ich versuche, die Geduld wieder zu finden, die ich gerade von allen vermisst habe und mache mit den Hunden die von ihnen sehnsüchtig erwartete Weide-Ausrenn-Gaudi. Es ist inzwischen fast ganz finster geworden. Den Tauben-Schlag habe ich inzwischen zu gemacht, weil Katzen und Marder sonst eine leichte Beute hätten.

Da spürt Rambo was auf, etwas fliegt hoch in die Nacht, kreist, flattert - abgehoben gegen den dunkelblauen Himmel, ein schwarzer Vogel, nein keine Amsel, am Flug erkennbar: eine Taube. Nacht!! "Xaver, schnell! Die Nacht fliegt! Sie fliegt Richtung Schlag!" Xaver eilt im Sturzflug die Holztreppe hoch und öffnet den Schlag. Puma tummelt sich erneut neugierig vor dem Einflugloch, ich locke ihn mit Futter weg, gefolgt von den Hunden. Xaver holt seine stärkste Taschenlampe (trotzdem schwach), um herauszufinden wo Nacht sich niedergelassen haben könnte. Vielleicht im Apfelbaum oder im Verschlag neben dem Taubenschlag? Keine Nacht. Dori: "Sie hat sich sicher versteckt. Wir müssen auf morgen hoffen. Wir müssen des Schlag jetzt wieder schließen, ist zu gefährlich." Wir gehen in den Schlag, um das Einflugloch zu schließen. "DA!!!" Da da sitzt Nacht auf ihren Platz, brav, still, sanft. "So ist sie, unsere Nacht!" Xaver: "Und es gibt doch einen Geist. So eine intelligente Taube!! Ich bin so froh!! Wirklich eine intelligente Taube! Gott sei Dank, ich bin so froh."

Dienstag, 23. Dezember 2014

Schön still wird's im Wald

Auf dem Weg zum Stall
Schön still wird's im Wald. Die Rehe geh'n ins Holz, man hört keinen Fuchs mehr bellen und keinen Hund.
So legt euch auf's Stroh und macht die Augen zu und schlaft gesund.
Aber wenn's Glöckerl klingt, mitten in der Nacht, dann steht auf und wischt euch die Augen aus und grüßt es recht schön, das Christkindl. Dann ist's Zeit, zum hellen Stall zu geh'n.

Die Rehe geh'n ins Holz

Im hellen Stall

Mit diesem bayerischen Gstanzl, gefunden von Pilger Rudi, gekürzt und verhochdeuscht und ver-dori-t von mir-Dori grüße ich euch und wünsche euch ein gesegnetes Weihnachtsfest.




Dabei sein

  Trotz sehr vieler Bewerber freue ich mich, dass ich bei der Viechtacher Ausstellung dabei sein darf mit drei größeren Bildern. Denn der Pl...