Mittwoch, 11. Mai 2016

Sucht jemand die Dori?

Du findest sie im Taubenschlag. Sie füttert gerade die Taubenbabies.

 Heute ging der fünfte Taubenkinder-Füttertag zu Ende. Die Kleinen machen sich recht gut, bekommen immer mehr Federn und haben schon gelernt, dass sie mich anbetteln können, und ich sie auf meinen Schoß setze und ihnen per Fingerspitzengefühl die Körner eingebe. Ich mach das so, wie wenn ich einen Pelikan füttere - ihr versteht, was ich meine: Schnabel aufsperren, Körner in den unteren Schnabel - - - Taubenkind schluckt. Ich darf bereits zu Hirse- und Weizenkörnern kleine Maiskörner und kleine Erbsen zufüttern. Dazwischen gibts immer mal ein Trinkwasser-Eintauch-Ritual. Alles nach Gefühl. Ich widme der Jungvogelfütterung täglich zweimal etwa 40 Minuten.    

 Fotos: Adelheid

Montag, 9. Mai 2016

Muttertag.... Taubenbabies

Wir hoffen Tag und Nacht für unsere niedlichen mutterlosen Taubenkinder.
Sie sind 13 Tage alt, als es passiert: Ihre Mutter-Taube stirbt an den Folgen eines tragischen Unfalls. Ein als Schutz aufgestelltes Brett ist umgefallen und hat "Welle" so unglücklich getroffen, dass sie davon folgenschwer getroffen wird. Als ich vorgestern Nachmittag in den Taubenschlag komme, sehe ich die Kathastrophe: "Welle" robbt hilflos am Boden. Vorsichtig und erschrocken nehme ich sie in die Hand - was ist passiert? Hat sie vielleicht ein Bein gebrochen? Sie muss doch ihre Kleinen füttern ... - -  behutsam halte ich "Welle" über die Futterschale - sie pickt ein Körnchen - dann übers Wasser - sie nimmt zwei Schnäbel voll davon - lässt das Köpfchen hängen, schließt die Augen  - und schläft ein. Erst Minuten später begreife ich, was los ist. Nun sind die beiden Jungtauben mutterlos. Mir wird klar: Nun ist diese wertvolle Brut in Lebensgefahr!
 "Welle" war nicht nur zahm und freundlich, sie war auch wunderschön und als sogenannte "Blauscheck" eine gute Flugtaube von erlesener Rasse. Wir haben sie geschenkt bekommen. Sie war unsere letzte Hoffnungsträgerin nach dem Raubtier-Einfall im Winter....

Es gibt zwar noch den Taubenvater, doch was wird jetzt geschehen?

Der erfahrene Taubenfreund informiert:

1. Es kann sein, dass der Taubenvater die Fütterung aufgibt.
 2. Es kann sein, der Taubenvater füttert weiter, -  doch ohne Unterstützung der Mutter-Taube  wird er das schwächere Taubenkind - (ein Taubenkind ist grundsätzlich etwas schwächer) -  bald venachlässigen und dann gar nicht mehr füttern.
 3. Der Taubenvater schafft es, beide groß zu ziehen.
4. Du musst dmit rechnen, dass der Tauberer nach einigen Tagen niht mehr füttert, weil er eine neue Täubin sucht.
5. Es gibt manchmal - in seltenen Fällen - Ammen-Tauben, die sich der Küken annnehmen, wenn diese sehr betteln.


Der Taubenfreund gibt Anweisung:

 Beobachte die Tauben gut, handle richtig und sieh das Ganze nicht nur als Kathastrophe, was es zwar ist - - sondern als Herausforderung!

1. Das Verdauungs-System der Taubenbabies ist auf die sogenannte Taubenmilch, eine im Kropf der Eltern-Tauben vorgedaute Nahrung angewiesen. Diese Taubenmilch kannst du versuchen, zu ersetzen, da die Kleinen bereits fast 14 Tage alt sind. Sie haben eine Chance, zu überleben.
2. Nimm jeweils eine Jungtaube in die Hand, öffne vorsichtig den Schnabel und füttere die kleine Taube.
3. Als Baby-Futter sind geeignet: Haferflocken, Hirse, Reis  - alles ungekocht.
4. Halte das Taubenkind über die Wasserschüssel und tauche beherzt den Schnabel oder den ganzen Kopf ins Wasser. Das Taubenkind wird schnell verstehen, dass es das Wasser einsaugen kann.
5. Du brauchst die Jungtauben nur zwei- oder sogar nur einmal täglich zu füttern. Es geht besser, wenn sie richtig Hunger haben.
6. Sollte der Taubenvater tatsächlich weiterfüttern, hast du bessere Chancen und kannst die Fütterung vielleicht ausgleichen.
7. Dennoch wird der Tauberer bald aufhören zu füttern.
8. Du kannst die Tauben nicht überfüttern, der kleine Kropf darf prallvoll sein. Überflüssige Nahrung kotzen sie aus, das ist normal.
 9. Nach etwa 3 Tagen kannst du kleine Maiskörner, Weizen und später auch kleine Erbsen zufüttern, später das normale Taubenfutter.
10. Wenn man Tauben-Eltern beobachtet, so fressen diese gerne das, was den Kleinen am besten bekommt!
 

Neuland: Ich nehme die warmen Taubenkindchen in die Hand und nehme die Herausforderung an. Ich erinnere mich beim ersten Füttern sofort an Babies, die ich großgezogen habe, darunter zum Beispiel mutterlose Kätzchen...."Ich bin deine Mama..." sage ich zu dem piepsenden Häuflein in meiner Hand. Doch mir ist bewusst, dass ich keine Taubenmutter wirklich ersetzen kann und muss damit rechnen, dass die Küken sterben.

Dori an Muttertag im Taubenschlag. Foto: Xaver
Den Schnabel durch seitliches Drücken öffnen und die Haferflocke in den Schnabel geben.

Sofort begreifen die Kleinen, dass sie Wasser trinken können.
"Jetzt bin ich deine Mama, kleine Taube..."
Xaver bangt und hofft für die mutterlosen Jungtauben.


Freitag, 6. Mai 2016

Die Glücksboten werden ins Zellertal ziehen!


Mit Oskar Weinfurtner und Friedel bespreche ich den neuen Standort der Glückspferde.
 Heute fand eine Besprechung im Glasdorf Weinfurtner in Arnbruck statt:

Es geht um die Glückspferde. Friedel hat in einer Vorbesprechung mit Oskar Weinfurtner den heutigen Termin organisiert.

Oskar ist von der Idee einer Glücksboten-Installation im Glasdorf inspiriert:

"Du könntest bereits auf den Weg zum Glasdorf einige Pferde aufstellen. In drei Jahren hat das Kirchei 375.Geburtstag. Ein paar Blechfiguren vorm Kirchei würden nicht nur auf den hier verlaufenden Wolfgangsweg hinweisen, sondern wie eine Vorabschattung des runden Geburtstags vom Kirchei wirken. Ihr habt für den Aufbau und damit verbundene Projekte und für den zeitlichen Ablauf freie Hand! Helfer vor Ort stehen euch zur Verfügung. "


Auf dieser Wiese im Glasdorf sollen die Glücksboten aufgestellt werden.
Vor etwa 10 Jahren habe ich hier einige Blechschafe installiert.

Hier gibt es schöne Glasdekorationen, einen Garten zum Durchwandeln mit hundert Idyllen und täglich tausend und mehr Besucher.
Friedel vor einer Glasbildwand des Bruders von Oskar:  Richard Weinfurtner.
Friedel macht ein Foto: Dori auf der Arche Noah im Glasdorf Weinfurtner
Danke an Friedel!

Donnerstag, 5. Mai 2016

Drei Freunde

Schafbock Pauli hat empfindliche Klauen, die immer wieder mal saniert werden müssen. Hier seht ihr Monika und Xaver, innig mit Pauli verbunden nach erfolgreicher Klauen-Prozedur.

Montag, 2. Mai 2016

Das große alte Buch

Sylvia hatte gestern Nacht einen besonderen Traum...
In der vergangenen Nacht hatte Sylvia einen Traum, den sie mir heute erzählt hat. Sylvia hat öfters tolle Träume. Träume, von denen ich nur träumen kann! Manchmal träumt sie von uns beiden. Das sind immer grandiose Träume. Wir sollten ein Tagebuch darüber führen.

Den gestrigen Traum möchte ich hier erzählen:


Wir beide sind in Russland. Ich-Dori habe ein großes altes spirituelles Buch aufgeschlagen, aus welchem ich vorlese. Ein paar Leute kommen und hören zu. Da kommen immer mehr Leute und hören zu. Die Presse und das Fernsehen kommen, während ich lese und ganz viele Leute um uns herumstehen und lauschen.
Einige Leute sagen: "Wir hier in Russland haben oft das Gefühl, in Europa und Amerika nicht verstanden zu werden." Sylvia erzählt vom Weltfrieden. Presse und Fernsehen zeichnen alles auf und strahlen es weltweit aus.


Aus einem alten, großen spirituellen Buch vorlesen...

Samstag, 30. April 2016

Schneewaldgeschwister


Das reine Weiß wirken lassen, Frühlings-Sonnen-durchflutet  - hören auf den Vogelgesang -

Dabei sein

  Trotz sehr vieler Bewerber freue ich mich, dass ich bei der Viechtacher Ausstellung dabei sein darf mit drei größeren Bildern. Denn der Pl...