Mittwoch, 8. März 2017

Kreuzträger - Kronenträger


Diese Tuschezeichnung, zum Teil weiß gehöht, heißt "Kreuzträger - Kronenträger". Sie erzählt von Lieben und Leiden und einer stillen Krone, die nur auf diesem Wege die Seele zieren kann.

Wir befinden uns in einer Vorfrühlingslandschaft. Die Weidenkätzchen sind bereits aufgegangen, sowie einige Schneeglöckchen. Ein Korb mit gesammelten Schneeglöckchen steht bei der Treppe, die den Berg hinauf führt. Es sind liebende und mutige und duldende Tugenden, die Schneeglöckchen, die hier gesammelt worden sind. Unten im Tal sitzt eine Frau bei ihrem kranken Hund und lauscht auf seinen Atem. Sie schenkt ihre ganze Zeit diesem Tier. Das Kreuz, welches sie hält, ist wie ein schützender Schirm für den friedlich ruhenden Hund. Der Hund ist sehr schwach.

Am Steilhang, welcher zu einem felsigen Gipfel führt, steht eine weitere Frau. Auch sie hält ein Kreuz im Arm, ganz leicht, ein Kreuz mit einem Herz. Die Frau hat noch nicht den Gipfel erreicht, doch bereits auf halber Höhe setzt ein Engel eine Krone auf ihr Haupt.

Eine brütende Taube und ein Widder füllen sie Szene mit der Symbolik von Hoffnung und Opferbereitschaft.

Die Zeichnung entstand am 4.März.


"There are no crown-wearers in heaven, who were not cross-wearers here below." (Charles Spurgeon; gefunden bei Thistle Cove Farm)

Gelia hat gesagt:  Auch Hunde können Kronenträger sein. Daraufhin habe ich bei der Zeichnung noch etwas ergänzt:

Auch Hunde können Kronenträger sein.

Sonntag, 5. März 2017

Die Vorlesung - ein Traum von Sylvia wird zum Gemälde


Diese Frau liest aus einen sehr alten großem Buch etwas vor.
Diese Frau hört zu. Etwas später wird sie einen Vortrag halten.

Wir bfinden uns in Russland. Dieses Kloster liegt mitten im Wald, vielleicht in den Wologdawäldern.

Jemand kommt auf einem Pferd daher geritten.

Das geamte Gemälde, noch in Bearbeitung. Sylvia hatte vor etwas einem Jahr einen Traum, in welchem wir bede, also die beiden Schwestern Sylvia und Dorothea, als Hauptpersonen vorkommen. Der Traum spielt in Russland. Dorothea liest aus einem großen alten Buch vor. Immer mehr Leute kommen hinzu, um zuzuhören. Dann hält Sylvia einen Vortrag. Presse und Fernsehen kommen - dargestellt im Gemälde oberhalb des weißen Pferdekopfs. Der Traum hat mir wirklich sehr gut gefallen und entspricht einer wunderbaren Mischung aus Imagination und Tatsachen. Deshalb habe ich ihn bereits seit längerer Zeit in Sepia-Acryl großformatig skizzert. Zur Zeit arbeite ich an dem Gemälde weiter mit Sepia, Öl- und Acrylfarbe.

Der Post vom Mai 2016 über diesen Traum KLICK HIER

Text aus dem Traum: Einige Leute sagen: "Wir hier in Russland haben oft das Gefühl, in Europa und Amerika nicht verstanden zu werden." Sylvia erzählt vom Weltfrieden. Presse und Fernsehen zeichnen alles auf und strahlen es weltweit aus.




Alle Posts mit Sylvia, schau mal rein und scrolle durch, LOHNT SICH!  
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Freitag, 3. März 2017

Viele Grüße aus dem Lechtal

Foto:Leonhard (voraus in der Spur)

Unser mittlerer Sohn Leonhard is gerne alpin unterwegs - hier eine Tour in den Lechtaler Alpen im österreichischen Tirol vor 2 Tagen....

Donnerstag, 2. März 2017

Ein schöner Rancher-Tag am Xaverhof: Koppel richten in spontaner Gemeinschaft

Scho Seppe küsst Moni
Es ist ein richtig warmer Vorfrühlingstag. Der Schnee ist geschmolzen - und nun kommen verschiedene Winterschäden zum Vorschein: Die Koppel muss ausgebessert werden. Profi im Koppelrichten: Moni. Nach längerer Rancher-Pause heute in alter neuer Frische eine frohe Spontangemeinschaft mit Moni, Xaver, Hisbola aus Nordafghanistan und den bunten Tieren.
Hisbola begrüßt die Schafe. Zur Zeit arbeitet er im Elisabetheheim Viechtach unter Leitung von Edwin Schedlbauer, der viel zur Förderung von Flüchtlingen tut. Hisbola hat einen Abschiebe-Bescheid bekommen. "Ich habe Angst, nach Afghanistan zurück zu gehen. Auch im Norden gibt es viele Probleme mit der Taliban." Auf dem Weg zum Xaverhof haben wir Hisbola getroffen, Er fuhr sofort mit, um zu helfen.

Lady und Puma halten in stiller Eintracht ein Sonnenschläfchen.

Xaver macht Fotos mit Hisbolas Tablet.

Xaver erklärt Hisbola die Umgebung. Unten an der Koppel dichtet Moni verschiedene Löcher im Zaun ab.

Moni Koppel richten: Ganz in ihrem Element.

Zu dritt am Werk.

Montag, 27. Februar 2017

In guter Begleitung im weiten Feld

Sie hat einen Korb mit Blumen bei sich, trägt ein Lamm mit sich, das Lamm sieht stark und selbstbewusst aus. Ein Löwe geht mit ihr, ein Hund liegt wachsam an ihrer Seite. Der Osterhase beobachtet die vier aus seiner geheimen Höhle. Eine angriifslustige Meute, die ihr zusetzen will, habe ich nicht - wie ursprünglich geplant - gezeichnet. Sie hat keine Bedeutung mehr und konnte ihr nie was anhaben und wird es auch nicht können.

the Lamb looks so strong and determined as a little lion
all she has to do is look at the Lamb and hold it
and hold on to your basket of flowers! it is a basket full of love, every flower sings and sighs to Him : "i love You" ... some church people cannot say these words, or think it is inappropriate, 'unheard' ... Spring is coming and flowers will teach us adoration.
Your sister in +

Freitag, 24. Februar 2017

Ereignis am Gunthersteig

"Ereignis am Gunthersteig" - am Valentinstag 2017 begann es, sich in diesem Dori-Gemälde  zu formieren.

Dieses Gemälde ist wie ein endlich vollendeter alchemistischer Prozess. Nach 18 Jahren ist in der Retorte nun das Gold entstanden. Die erste Vorstufe entstand 1999  und hieß "Das Gremium". Es wurde in Bad Kötzting ausgestellt und bekam einen farbigen Platz im Kötztinger Kunst-Katalog. Anno 2010 verwandelte es sich durch Überarbeitung in das Gemälde "Zwischen Wolf und Wildschwein". Es hing einige Zeit im Stufferhaus-Wohnzimmer. Doch bald ruhte wieder, um zu reifen, 7 Jahre, bis ich vor wenigen Tagen einer unaufhaltsam starken Vision folgte und mutig ans Werk ging, entschlossen, alles reinzulegen, was mir erschien, ohne Rücksicht auf "Verluste". "Male lustig drauflos!" (Zitat Künstler Peter Paul Bruhn, mein alter Lehrer).


"Zwischen Wolf und Wildschwein", 2010

 Februar 2017,  am Valentinstag, Umarbeitungsprozess
Das fertige Bild, eine große Geschichte
Schon während des Malens merkte ich, dass etwas Wirk-Liches entstehen würde. Bald stellte sich der Bildtitel ein: "Ereignis am Gunthersteig" (teilweise identisch mit dem Wolfgangsweg). Alle Elemente passten zum Gunthersteig. Das sah ich, nachdem ich nach Eingebung des Titels Informationen einholte. Ich hatte nur noch Kleinigkeiten (z.B. blaue Hirschkuh) zu ergänzen.


Der heilge Gunther lebte von 955 bis 1045, also ungefähr zu Wolfgangs Zeit, wurde aber viel älter als Wolfgang, nämlich 90 Jahre. Zunächst führte er eine sehr "weltliches Leben", bis er im alter von 45 Jahren Mönch wurde. Schnell wurde er sehr beliebt und angesehen, die Menschen kamen scharenweise zu ihm. Doch Gunther suchte die stille Einsamkeit und zog sich immer weiter in die Tiefen des Bayerischen- und Böhmerwaldes zurück. Dort verläuft heute der Gunthersteig, und zwar zwischen Niederalteich(Bayern) und Dobra Voda (Tschechien). In der totalen Einsamkeit des Waldes führte Gunther ein extrem asketisches Leben. Er ernährte sich nur von Wildkräutern. Eine Hirschkuh spendete ihm ihre Milch. Gunther wird in  alten Darstellungen u.a. mit einem Buch dargestellt.

"Die Gebende" mit einem Brotkorb und Haustieren. Es könnte eine Nonne sein, die im Kloster Rinchnach lebt, welches von Gunther und Gefährten gegründet wurde.

Vorstufe: Die Gebende und Haustiere
Hirsch

Wolf: Der erste Biograph vom heiligen Gunther hieß Wolferus

Harfenspielern und blaue Hirschkuh

Mutterschaf und Lamm

Seele
Vorstufe: Seele

Ereignis am Gunthersteig. Zwischen Mutterschaf und Hirschkuh einiges Federvieh, welches Gunther sich beim Fürsten zu verspeisen weigerte.

Leben des heiligen Gunther HIER

Quelle:
  • BAVARIA SANCTA - Leben der Heiligen und Seligen des Bayerlandes
    zur Belehrung und Erbauung für das christliche Volk - Bearbeitet von Dr. Modestus Jocham, Professor der Theologie und erzbischöflicher geistlicher Rat - Mit Gutheißung des hochwürdigsten Erzbischöflichen Ordinariats München - Freising, (1861) 
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  • Im Vergleich: Heiliger Wolfgang, geboren 924, gestorben 994 (70 Jahre)
                            Heiliger Gunther. geboren 955, gesorben 1045 (90 Jahre)
     
    Beide Heilige lebten viele Jahre als asketische Einsiedlder im Bayerischen Wald und im Böhmerwald 

Mittwoch, 22. Februar 2017

Vorfrühlingsabende: heim zum Stall

Vorfrühlingsabende: heim zum Stall - Gobi, Flocke, Franzhörnchen und andereSchafe

Jakobschaf "Flocke"  (aussterbende Rasse) - seit Weihnachten 2015 am Gnadenhof

 Video: HOLY NIGHT, gefunden von Gelia

"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße

Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht   Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kre...