Dienstag, 13. März 2018

Eine Zeichnung zum Thema FREUET EUCH - wahre innere Freude

Einer Inspiration folgend skizzierte ich sofort die Imagination in Tusche auf, um die Zeichnung zu gegebenner Zeit fertigzustellen.
Wir sehen:
Ein Walliser Schwarznasenschaf, ein Jakobschaf, einen Korb in Andeutung und das Stück einer griechischen Tempelsäule. Rechts, angeschnitten: eine Hand mit dem Wundmal Christi.

Was hat sich hier angebahnt?

Lächelnd breitet sie liebend ihre Hände zu den Schafen aus. Sie steht vor einem Tempel. Ein Esel scheint da im Tempel zu sein. Zu ihren Füßen sitzt ein Hase. Lichtstrahlen segnen sie, die sie den Segen weiter gibt. Wundmale Christi - wie eine Tätowierung - an ihren Händen...

Es ist ein Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch. Neu vertextet, die Melodie stammt aus dem Frankreich des 15. Jahrhunderts.

Die Schäferin steht mit dem Hasen und ihren Schafen vor einem Tempel. Es ist ein griechischer Tempel, nicht der von Jerusalem, weil ich griechische Tempel sehr liebe. Sie stellen den Ursprung wunderbarer europäischer Architektur dar. Oben im Feld des Daches (Tympanon) sind in Stein eingravierte Weizenhalme und eine Schale mit Weizen. Der Tempel ist ein Offen-Stall mit einem Ochsen und einem Esel und mit einer Futterkrippe. Am Boden sprießen überll Schneeglöckcken hervor.  Links im Bild erkennt man zwei Steinhöhlen, bewohnt von Luchs und Igel. Ein Weg führt hinauf in den Wald zu einem Dorf im Berghang. Links am Boden steht ein Weidenkorb mit Weidenkätzchen und daneben liegt ein fertiger Kranz aus Weidenkätzchen.

 Inspiriert hatte mich das Wort aus dem Johannes-Evangelium:

„Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.“ (Johannes 2:19)

und das Wort:

Jesus sprach: "Wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht." (Johannes 12,24)

Ein griechischer Tempel als Stall in einer Bayerwaldlandschaft....

Was bedeuten die Wundmale bei der Schäferin?
Sie sollen heißen: Geduld, Freundlichkeit, Gotteslob, Dankbarkeit, Gottes Willen tun, Liebe, Vertrauen, wahre Freude, Herzensfrieden, Freiheit von dieser Welt hin zum Paradies ....

Was bedeutet der Tempel?
Er ist sowas wie eine Herzens-Heimat, wo das Kind geboren wird bzw. geboren wurde.
 In der zitierten Bibelstelle sehe ich nicht nur, dass Jesus nach 3 Tagen aus dem Grab auferstanden ist, sondern dass er Zerstörtes "flugs" wieder aufbauen kann, schöner, stärker, besser, dopppelt erstattet....

Diese Zeichnung ist am gestrigen Sonntag Lätare, das heißt: FREUET EUCH! entstanden.

Sonntag, 11. März 2018

Freigekauft

 Nicht erschrecken! Das sind drei braune Legehennen  die wir im September aus einem humanen huhngerechten Geflügelhof "freikaufen" durften. Sie haben kein geschlossenes Federkleid, da sie mit 400 anderen Legehennen in einem großen Raum untergebracht waren, übrigens besser untergebracht, als viele andere Hühner aus merkantiler Haltung. Damit sich das Wirtschaften mit Eiern halbwegs rentiert, müssen auch Hühner aus Bio-Haltung nach 2 Jahren geschlachtet werden, da die Legeaktivität sprich Eierproduktion nachlässt. Diese drei "Brauni" durften weiterleben mit allen Freuden und Härten der Freiheit am Xaverhof. Uns wurde gesagt, dass die Federn bald nachwachsen würden. Bereits nach einigen Wochen sehen sie so aus:
Die Federn der drei Braunis sind nach ein paar Wochen wieder nachgewachsen


Eine Brauni übernachtet gerne in der Fichte


Xaver bringt Brauni bei kalten Nächten abends liebevoll in den Stall, ohne Geschrei. Diese Legehennen sind richtig lieb, zahm, selbstbewusst und voller Vertrauen, unvorstellbar eigentlich, aber es ist so!
Dori bringt leckere angewärmte Kartoffen: Auf in den Hühnerkampf!
Leckerli persönlich dargereicht von Xaver

Freitag, 9. März 2018

Auf Holz - einfach so -- heute und früher

Reh mit Kitz, auf Fund-Holzstück gemalt, 2015

Weißer Hirsch, Rückseite des Fund-Holzstückes von 2015

Aktuell gemalt: Hirsch in Arber-Landschaft - - in Ölfarbe auf dünne, rauhe, weiß grundierte  Holz-Scheibe gemalt

Kleine Tannenbäume auf rohe Buchenstücke aktuell gemalt, Ölfarben

Waldstimmung und Umriss-Effekt

Auf dickes rauhes Buchenholz gemalt, 2015

Bunte kleine Engel, Acryl auf kleine Buchenholz-Stücke, teils noch unfertig, heute gemalt

Kleine Buchenstücke

Engel mit Herz

Sommerfichte mit Hase und Winterfichte mit Hase, heute auf kleine buchenstücke für Sylvia gemalt - -  GUTE BESSERUNG!

Mittwoch, 7. März 2018

"Unbewuust" und "Weitermalen" - Seite 15 und 16 im Engelweg-Heft



  Zwei große Gemälde auf Blechtafeln begegnen dem Engelweg-Wanderer, wenn er durch das Anwesen vom Hoferlbauern geht.

Diese beiden Bildtafeln waren auch Teile der Gnadenlicht-Inszenierung am Wolfgangsweg am Pröllerhang in Münchshöfen im Winter 2016, 2017 (ich berichtete).


Bild-Erklärung: Ein Waldler ist beschäftigt mit seiner Arbeit am Wald. Er nimmt das Kreuz am Bergesgipel, von welchem viel Segen auf ihn und seine Tiere strahlt, nicht wahr. Ein Engel schützt und segnet ihn. Auch diesen nimmt der Waldler nicht bewusst wahr....
Impuls zum Gemälde "Unbewusst" von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

"Auch wer Gott in seinem Leben nicht wahrnehmen kann, ist vom Licht der Gnade umgeben."

Der Ikonenmaler Alimpij (russischer heiliger) liegt totkrank darnieder und kann den Auftrag, die Ikone zu malen, nicht ausführen. Dennoch sagt er dem Auftraggeber, er werde dessen bei ihm bestellte Ikone rechtzeitig zum heiligen Fest bekommen. Da kommt ein geflügelter Jüngling ins Atelier und malt flugs und professionell die Ikone fertig. (Aus "russische Heiligenlegenden" von Ernst Benz) - - Tipp: man beachte, dass zu Alimpijs Füßen  der Hund und die Taube mit Futterschalen versorgt sind. Mit letzter Kraft! Das ist unverkennbar der Dori-Stil!
 Es handelt sich hier um ein zweiteiliges Blechbild, auf Rost bemalt.


Impuls:

"Ein Engel malt die Ikone fertig, während der Ikonenmaler Alimpij krank darnieder liegt."

Montag, 5. März 2018

Auf der Suche nach einer neuen Heu-Quelle

Hier war ich vorher noch nie - alte Scheune im Bayerwald
 Laut Dalai Lama soll man ja einmal im Jahr an einen Ort gehen, wo man noch nie war. Auf der Suche nach Heu komme ich mit Xaver immer wieder an Orte, wo ich noch nie war. So lernten wir vor zwei Wochen eine nette Familie kennen, die noch etliche große Rundballen Heu zum Verkauf hat. Nicht jedes Heu ist geeignet!
Nachdem wir zwei Säcke mit Heu zum Testen unseren Tieren angeboten haben, können wir nun pö a pö 10 Ballen kommen lassen.
Man zeigt uns die Heuvorräte

Xaver füllt einen Papiersack mit dem Heu - ob es das richtige ist? Die Schafe und das Pony fressen kein Sauerheu oder Heu, welches nicht gut riecht. Außerdem sollte es unbedingt erster Schnitt sein, ohne Dünger, Südlage (=Süßheu), nicht vor Mitte Juni geerntet (=Altheu), ohne Schimmel oder Fäulnis..

Schäferin unterwegs für ihre Schafe
Fress-Test bestanden:




Freitag, 2. März 2018

Ein Küken fliegt zum Kloster und andere Szenen - eie Tuschezeichnung


Arbergipfel, Weidenkätzchen und Eiskristalle
Hier eine neu gestaltete Seite aus meinem - wie soll ich's nennen - "innovativ-mittelalterlichem Gedankenbuch" - -

Insgesamt drei Seiten habe  nun schon gezichnet- zwischen Wäsche und Ofen :) unter dem Thema "Fasten" - das sind die 40 Tage bis Ostern.

Hierzu habe ich einen sehr schönen Spruch gefunden:


"Fastenzeit ist Lernzeit. In mir steckt mehr, als ich wusste. Ich bin freier als ich meinte. ich tauge zu mehr, als ich dachte. (Joachim Wanke)

Heute Morgen entstanden: Eine formatfüllende Tusche-Zeichnung, eingebettet in verschiedenen Schriften - - -
Sie sitzt unterm Weidenkätzchenbaum, ein Hase auf ihrem Schoß. Vor ihr ein Korb mit Weidenkätzchen-Zweigen, ein Schlitten, zwei Schafe, hinter ihr haucht wärmend ein Pony. Hühner sind auch da. Sie picken aus einer Schüssel voll Hühnerfutter oder sitzen auf einem wärmenden Heuballen. Die Bayerwald-Landschaft im Anblick des Großen Arber liegt im Schnee, und es ist sehr kalt - sibirisch kalt.

Da sehe ich einen kleinen Vogel, ein Küken, es fliegt in die Lüfte! Schneekristalle mit im Flug....Sie blickt dem Küken nach. Und ganz hinten: Sind das nicht die Bayerwald-Wildtiere Wolf und Luchs vor einer Höhle?
Ein russisches Kloster mitten in der Arber-Region... gibt es tatsächlich solch einen Ort, an welchem heilige Lehrer das immerwährende Herzensgebet pflegen und lehren? Dahin fliegt das Küken. Ein Mensch mit Kind ist auch unterwegs zum Kloster. Der Schlitten wird von einem Pferdchen gezogen, ganz irdisch, kein Himmelflug...eine Pilgerfahrt zum Gebet!.
Die Hühner sind beim Heupaket oder picken gelassen aus einer vollen Futterschale.

Ein Hirsch - für mich Symbol für Gottes Liebe und für die Sehnsucht des Menschen nach Gott.
Ein flammendes Herz über dem Wald mit der Inschrift: "In Freude wie in Kummer dem Herrn dienen aus der Gnade". Weidenkätzchen, Wolf und Luchs - - .Und da unten, da fliegt es, das Küken....ein Schneekristall in der Nähe...rechts das Kloster mit seinen Ktrahlen, dahin fliegt das Vogelkind....
Und hier nochmal die ganze Zeichnung. Ach ja: Puma als Symbol für viele liebe Katzen, die in der Kälte ausharren,  ist auch dabei, rechts unten!

Donnerstag, 1. März 2018

Wölfe ins Licht gerückt

"Wölfe im Licht"
Manche Malereignisse passieren "so ganz nebenbei", wie hier beim Gemälde "Vom Osser". Beim etwa 80 cm breiten und 1,20 m hohen Bild in Wachs/Öl/Acryl  setzte ich heute mit hellem Kristallgelb die Wolfsfamilie in einen Lichtschein. die drei Wölfe sind von der Perspektive her sowieso nicht "eingepasst" und können sich nun als "Idee vom Wolf" stimmiger einfügen. Ich überlege, dieses Bild in der kommenden Bad Kötztinger Kunstaustellung zu präsentieren.

"Vom Osser"
Es ist noch winterlich in den Bergketten der Arber-Region. Aber das zunehmende Licht ist deutlich spürbar. Dort irgendwo - ist es die Mooshütte am Kleinen Arber? - befindet sich ein Anwesen mit etlichen Pferden und deren Freunden. Die orange Figur ist eine Malerin mit Hund Timmi auf Sofa und mit einer Staffelei und einem scheckigen Pferd (Scherokee) und einer Ziege beziehungsweise einem Jakobschaf (damals hatte ich noch keine Jakobschafe, manchmal male ich Dinge auch herbei!). Das Bild erzählt vom friedlichen Zusammenleben Mensch-Tier. Der Mann mit blauer Jacke und Pony Pepper im Mittelgrund vor der Hütte ist der Xaver. Der Bildprozess dauerte über Jahre. Das Bild wurde im Oktober 2017 in VIT Journal vorgestellt. Den Titel hat Hans Friedl gefunden. Danke, Hans!

"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße

Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht   Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kre...