Dienstag, 3. Juli 2018

An der Futterkrippe am Bretterschachten



Eine Hirtin sitzt an einen Baumstamm gelehnt mit ihren beiden Schafen, dem Hund, einem Baby in einem Korb und mit einen Tannenzweig in der Hand.


Während das Baby friedlich am boden im Korb schläft, nähern sich vorsichtig zwei Rehe der Futterkrippe. Die Szene ist in eine tiefe Ruhe gehüllt.


Wir befinden uns in der Region des Bretterschachten, ein schöne herb-romantische Berg-Gegend im Bayerischen Wald in guter Hochlage über 900 Höhenmetern.


Das vollständige Gemälde besteht als Vorstufe schon seit über 10 Jahren, ich habe es an unstimmigen Stellen überarbeitet. Die Farbakzente habe ich mit farbigen Tuschen gesetzt; dadurch bleibt der Erdfarben-Aspekt durch die klare Zartheit der Tuschen erhalten. Die Baumstämme habe ich mit weißer Tusche gehöht, dadurch haben sie eine interessante Plastizität und Holz-Struktr erhalten.

Vorstufe: noch ist die Farbgebung nicht entschieden. Ich werde mich für eine pinkfarbene Jacke entscheiden. Die Höhle wird innen nicht dunkel, sonder licht gelb werden...
farbig durchstrukturiert

Sonntag, 1. Juli 2018

Kunst- Impressionen aktuell

Engel mit Stift und Hund, Blecharbeit Frühling 2018
 Dieseer Blechengel und viele mehr fliegen in meinem Malerzimmer umher oder stehen ganz still und machen Ruhe. Ein neues Gemälde  gibt es auch! Es heißt: "An der Futterkrippe am Bretterschachten". Es ist eigentlich ein ziemlich altes Bild, ca.10 Jahre alt, doch habe ich es gründlich überarbeitet und ihm nun eine für mich stimmige Form  verliehen. Mehr zum Bild demnächst hier im Blog. Hier nur ein wenig Mittsommer Stimmung im  

Waidler-Nordic-Stil....

Kurzes Impressions-Video:


Detail "Reh" vom Gemälde "An der Futterkrippe am Bretterschachten"
Mehr Impression für Kunst-Neugierige:


"Sommerhirsch", ein Gemälde mit farbigen Tuschen:



Freitag, 29. Juni 2018

Wie bindet man ein Tragetuch?

 Wie bindet man ein Original-Tragetuch? Während Sophie gerade stillt, erklärt sie mir die einzelnen Schritte. Statt Baby hier ein Hase, so wie es sich am Waldrand vom Distelberg gehört! Ohne Märchen geht gar nichts!

Also:

1. Das Tagetuch von der Mitte aus über die Brust legen.

2. Am Rücken die beiden Enden über Kreuz spannen und über die Schultern legen.

3. Hase oder Baby reinsetzen.

4. Rechtes Ende unter dem rechten Hasen/Babybein spannen und zweischen den Doribeinen das Tuch kurz festhalten.

5. Linkes Ende unter dem linken Hasen/Babybein spannen. Die Beine sollen rausschauen.

6. Beide Tuch-Enden über dem Rücken nochmal kreuzen und dann vorne zwei Knoten binden.

7. Dori fühlt sich EINS mit dem Hasen/Baby! 



Auf geht's zum Distelberg1

Donnerstag, 28. Juni 2018

Wir träumen im Distelberg-Wald



Liebe Lena, du warst gerade mal 5 Wochen alt. Es war in der Mittsommerzeit. Es wurde schon dunkel im Wald am Distelberg, doch im Norden war noch weiß-rosa-gelbes Licht. Das kommt aus Finnland, wo die Sonne um diese Zeit gar nicht schlafen geht, und die Rentiere auch nicht. Damit du schön einschlafen konntest, trug ich dich in die kuschelige Astronautendecke gehüllt durch den Wald hinauf zum Distelberg. Nach wenigen Schritten bist du ganz tief und fest eingeschlafen, und ich trug dich noch eine Weile, damit Du wirklich gut schlafen konntest. Da hörte ich aus einer dämmerigen Waldlichtung einige ziemlich laute Rufe, es klang wie RRakk Hhhragggk! Wer wird wohl das sein? Und dann sah ich in anderer Richtung neben der Lichtung direkt vor uns zwei leuchtende Augen in der Finsternis: WER ist das? "Wir sind zwei Glühwürmchen." leuchteten sie. "Oh, ich dachte schon, ihr seid ein Wildschwein oder ein verlaufener Wolf vielleicht!" Und dann wieder aus der dämmerigen Lichtung: HHRRRiakkk. Hrrrrkk! Was sind wohl das für Hasenhunde? Ich merke, dass du richtig gut schläfst und trete flugs den Weg zurück zu deinem Haus an. Gut, dass bei den Nachbarn so ein freundliches Licht in den Fenstern leuchtet. Deine Mama ist schon eingeschlafen nach einer kurzen Nacht und einem langen schönen Tag. Und du hast dann in deinem Bettchen ganz schön von den Waldtieren geträumt. Gute Nacht!

 Karl-Heinz hat mir später gesagt, das Hrrkkhrr sind Rehe - die machen solche Geräusche..


Nachtrag: Deine Mama ist dann morgens um fünf auch mit dir bei Vogelgesang bis zum weißen Stein gegangen, und du hast ganz begeistert die Bäume bestaunt!

Samstag, 23. Juni 2018

Ein Altar mit Johanniskraut - - - OH CAROLA!

Gebetskranz mit Rosen und Johanniskraut
 Diesen wunderbaren Kranz aus Johanniskraut mit vier Rosen, die das Kreuz aufnehmen, hat meine Stallhilfe Monika heute auf meinen Wunsch hin für den Trauergottesdienst für Carola gebunden. Da am Sonntag, den 24. Juni, der Johannistag ist, hatte ich die Eingebung, den gesamten Altar mit reichlich Johanniskraut zu schmücken.  Ich fand das so rein duftende Heilkraut an verschiedenen Wegrändern, wo ich seit Tagen meine "Forschungen" betrieben habe. Mitgeholfen haben Adelheid und Monika, dankbare Freundinnen und Begleiterinnen von Carola in den letzten Monaten und länger.

Mache dich auf, werde licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir. (Jesaja 60,1)

Oh Carola! Wer kennt und schätzt Dich nicht, und wer hat kein dankbares Wort über Dich? Gibt es jemanden, der nicht Gutes durch Dich erfahren hat? Die Spenderin der Rosen wusste beispielsweise zu berichten, wie ihre Tochter so glücklich durch die Prüfungen gekommen ist dank Unterstützung und Unterricht durch CAROLA! Wer hat nicht erfahren, dass Carola stets nach dem Befinden der Angehörigen und Lieben gefragt hat? Welch kreative und aufbauende, ja seherische Kommentare hat Carola zu meiner Kunst geäußert, hat mich immer verstanden in meiner Arbeit und mir volle Wertschätzung gegeben. Sie hat Katzenfutter gespendet und als Tierfreundin den Frieden am Xaverhof gesehen und benannt. Sie hat bei den Wolfgangs-Pilger-Blechkunst-Projekten den internationalen Horziont geöffnet durch Einbeziehung von Übersetzungen, Texten, Freunden aus anderen Ländern. Sterbenden hat sie die Hand gehalten, Trauernden die richtigen Worte gesagt, Worte echten Trostes, hilfreiche Anweisungen zur Trauerarbeit gegeben. Kinder, Schüler, junge Menschen hat Du ins Leben geleitet, Asylbewerbern geholfen, sich zurecht zu finden.  Wem Unrecht geschehen ist, hast Du Würde und Recht zurück gegeben. Carola, niemand ist wie Du! Ich könnte die Aufzählung von Wolhltaten noch lange fortsetzen....

Morgen wird die Trauerfeier in der Christuskirche sein. Wir haben alle zur Verfügung bereiten Holzbänke in den schönen Kirchraum getragen, doch der Platz wird nicht ausreichen für die vielen Menschen, die sich von Carola verabschieden wollen. Der Gottesdienst wird von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann und von Pfarrer Roland Kelber gehalten werden. Das "Chörlein", bei dem Carola jahrelang mitgesungen hat, wird singen. Hildegard Weiler von den Wolfgangspilgern wird etwas sagen zum Thema "Pilgern und Sterben", ein Thema, welches Carola vor einigen Jahren angeregt hat. Hildegard: "Etwas Altes wird vom Pilger abgelegt, doch er wird dafür etwas Besseres bekommen."

Altarschmuck  für den 23. und 24. Juni mit Johanniskraut und Rosen. Der große Gebetskranz um das Kreuz bildet das Zentrum des Altarschmuck-Geschehens



Mache dich auf, werde licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir. (Jesaja 60,1)

Am 23. Juni sprechen zwei Pfarrer und Freunde. Das "Chörlein" singt....


Pfarrer Roland Kelber
Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann


Realschule Viechtach
Das "Chörlein" unter Leitung von Aurel von Bismarck

Indienhilfe

Verein Pilgerweg St.Wolfgang

ehemalige Schülerin Ruth

Pilger Rudi Kreuzträger

Beisetzung der Urne
Bericht über die Trauerfeier im Wolfgangiblog

Das "Chörlein" für Carola: Halleluja

 

Mittwoch, 20. Juni 2018

Am Distelberg - eine Zeichnung um Sonnwend, Juni 2018

Johannes der Täufer

Vor einer Krippe befindet sich Johannes der Täufer. Man erkennt ihn an der rauhen Kleidung und an den "wilden" Haaren. Mit der rechten Hand zeigt er das Siegeszeichen Christi ("V"). Auf dem Krippenholz steht das Vermächtnis von Johannes dem Täufer: "Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen."(Joh.3,30)

Johannes der Täufer ist von Lichtstrahlen umgeben, sie gehen von ihm aus. Am Boden blüht Johanniskraut, jene leuchtend gelbe einjährige Heilpflanze, die man um den Johannistag an rauhen Stellen, wo nicht gedüngt und gemäht wird, findet. Seine beste Heilkraft entwickelt es, wenn es am 24. Juni, das ist der Johannistag, gepflückt wird. In Olivenöl in der Sonne stehen gelassen färbt es das Öl rot und eintwickelt als Johannisöl Wund-Heilungskräfte; als Tee wirkt das Johanniskraut stimmungs-aufhellend, wirkt als Sonnen-Ersatz. Die sternförmigen gelben Blüten mit dem edlen Duft sammeln die Sonneen-Strahlen der langen Tage um die Sommersonnwende.

Johannes der Täufer befindet sich im Wald. Der Krippe haben sich Rehe genähert. Ein Pferd ist da. Überall sehen wir Banner mit Schrift, spirituelle Texte. In die Baumrinde rechts ist ein Herz geschnitzt.


In den reichlichen Johanniskraut-Pflanzen sitzt an einem Baumstamm gelehnt eine Magd mit einem neugeborenem Kind. Bei den beiden sind ein Schaf, eine Glucke mit Küken, eine Katze, ein Korb mit Rosen, ein Futterschälchen für die Tiere.  Eine Taube hat sich bei der Magd mit dem Kind niedergelassen. 
Die gesamte Zeichnung heißt "Am Distelberg". Mitten im Distelberger Wald befinden sich überall Schriftrollen mit spirituellen Texten. Auf etlichen Tannenzweigen sitzen singende Vögel. Wer ist diese Magd? Da gibt es mehrere Antworten, die richtig sind....


"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße

Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht   Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kre...