Samstag, 11. Februar 2023

Stille Herde

Die Blaue Stunde mit meinen Tieren im Schnee

 
Spürst du den warmen Atem der Tiere in der Kälte?

Donnerstag, 9. Februar 2023

Ofenställe - ein Gemälde

"Offenställe - ein Gemälde in Öl, Acryl. Sepiatusche und Wachs 120/100cm

 Heute möchte ich mit euch das Bild "Offenställe betrachten. Ich habe es in zwei  Phasen in einem Abstand von mehr als 5 Jahren gemalt und letztes Jahr fertig gestellt. Ich erzähle euch nun, was hier Spannendes passiert, während gleichzeitig alles in Ruhe ist.

Fuchs und Hase sagen sich Gute Nacht.

Zwei Pferde grasen in sich versunken im Halb-Schnee.

Am Berghang legt ein natürlicher Offenstall für Pferde. Im Vordergrund ist ein Alpaka-Offenstall. In der Mitte stehen Wildtiere, die keinen Stall brauchen.

Liebevoll nach innen blickend trägt die Bäuerin das Huhn. Eine weiße Taube sitzt auf ihrer Schulter. Die Bäuerin (bzw. das Stallmädel) ist gerade beim Ausmisten, das Federvieh ist mittendrin.

Der Unterstand ist offen und von viel Schnee umgeben. Der Luchs hat auch einen "Offenstall", nämlich eine Höhle im Schnee.

Zwei Schafe und ein Alpaka gehen ein und aus.

Maria übergibt der Hirtin ihr Kind.

Vor der grünen Holzkapelle sind die Figuren von Licht umgeben. Eine heilige und beglückende Szene.

 Was bedeutet denn diese Übergabe des Kindes? Ich denke mir, es sind all die Kinder und auch Tierkinder oder auch Aufgaben, die Gott (hier durch Maria) der Hirtin (= uns) anvertraut. Demütig, staunend und ergriffen nimmt die Hirtin das Geschenk entgegen, - bis sie es wohl einer Tages wieder im Mariens Hände zurück geben wird..

Wildtiere und natürlicher Pferde-Offenstall

Alle sind untereinander in Kontakt.

Mittwoch, 8. Februar 2023

Sibirienschafe

Ein sonniger "Minustag". Die Schafe warten auf Heu. Die Weide ist tief verschneit. Der Schnee hat eine Eiskruste, da kann schaf beim besten Willen keine Gräslein heraus scharren. 

Die Frühabendstimmung lädt zur Meditation ein.

Jakobschaf Gobi, aussterbende Haustier-Rasse. Sie ist solch karges Wetter aus ihrer Heimat, der Wüste Gobi, gewöhnt.

Stella kaut meditierend wieder und Altschaf Fee ist zufrieden, denn sie hat extra Lämmerkorn bekommen.

Die Blaue Stunde

 Ich beobachte, wie die Herde still und fast andächtig die Stimmung dieses klaren Wintertages beobachtet. Sie können unmittelbar die Natur erleben, im Gegensatz zu den Stalltieren, die den ganzen Winter oder gar ihr ganzes Leben innen im Stall verbringen. 


Ein Rest natürliches Heu ist für Pony Scho Seppe immer zu finden.

Montag, 6. Februar 2023

Lenas erste Blecharbeit mit Oma

Gemeinsam "vierhändig" die Blechschere führen. Die Vorzeichnung ist toll geworden!

 Blech zu schneiden ist wirklich schwer und schwierig. Außerdem gibt es scharfe Kanten und spitze Ecken. Doch Lena möchte heute unbedingt eine Blechkatze herstellen. Nun, dann ran an den Speck! 

Das wird "Findus"!!!

Nachdem wir die Grundform tapfer ausgeschnitten haben, gehen wir in die Blechwerkstatt. Dort wird "Findus" mit dem Hammer bearbeitet und mit Rostschutz grundiert. Dann legen wir den halbfertigen "Findus" auf die Heizung, damit er schneller trocknet. 

Mit weißer Acrylfarbe streicht Lena ihren grundierten "Findus" an. Abermals  trocknen lassen..

Kosmos "Malerzimmer"...

"Findus" wird nun mit Acrylstiften bemalt.

Fertig!

Traumwelt Blechkunst



Sonntag, 5. Februar 2023

Traumvision weißblauer Blick zu den Bayerwald-Tausendern

Blick zur Arberkette beim Sonntagsausflug mit Sylvia.

Ab 1000 Höhenmetern blieb der Schnee auf den Bäumen liegen. Die Berge sind meine Kraft-Freunde!

Die Größe, Würde und Mystik der Bayerwald-Tausender kommt  bei Schnee zur Geltung.

 


Freitag, 3. Februar 2023

Der deutsche Wetterdienst warnt vor starken Schneefällen im Bayerischen Wald!

Dori und Brieftaube "Schnee" im Schnee

 Heute erzähle ich euch, wie es mir im Schnee ergangen ist! Seit gestern liegt eine Schneewarnung vor für den Bayerischen Wald. Die ganze Nacht hat es große schwere Flocken geschneit, und das ging ununterbrochen den ganzen Tag weiter. Beim Mittagessen überlege ich ernsthaft, ob ich den Weg zu den Tieren riskieren kann. Doch gleichzeitig weiß ich: Bei schwerem Wetter brauchen mich die Tiere besonders! Xaver hatte schon am Vortag angekündigt, dass er beim Rudi Schnee räumen müsse. Also muss ich damit rechnen, dass ich allein auf der Ranch mit dem vielen Schnee bin. 

Da erscheint vor meinem inneren Auge ein kurzer Moment, der letzte Woche stattgefunden hat. Ich war gerade beim Einkaufen, da ging ein freundlicher junger Mann auf mich zu und fragte mich, wie es mir geht. Dann sagte er, er wolle mir gerne bei der Arbeit helfen. Es ist ein Aslyberwerber aus Nigeria, Lucky. Ich sagte, das sei sehr nett, aber zur Zeit gebe es nicht so viel zu tun. Lucky sah etwas enttäuscht aus. Ich sagte: "Gib mir deine Handynummer..." "Kann ich nächste Woche helfen?" "Keine Ahnung, ich habe keinen Plan.."

Ich hatte die Nummer aufgehoben - und jetzt rufe ich an. Lucky sagt: "Okay. Ich habe Zeit. Ich komme in 5 Minuten!" Ich sage euch ehrlich, ohne Lucky wären die Tiere und ich jämmerlich in dem schweren Schnee stecken geblieben! 

Und so haben wir wirklich viel Spaß gehabt:


 

Die Schafe haben kein Heu und können nicht raus vor lauter Schnee.

Die Busch-Betten der Outdoor-Hühner .

. . sind voll Schnee! Weg damit!

Ohne Futter warten die Hühner und können nicht raus vor lauter Schnee.


Doch Lucky schafft tolle Straßen und befreundet sich mit allen Tieren sehr schnell:


Mit meinem Yak auf dem Mount Everest

Jetzt genug Platz für alle


Komm, Fee! Sonder-Ration!

Wichtiges Kraftfutter für Altschaf Fee

Ein neuer Freund und Helfer aus Nigeria mit Friedens-Taube "Schnee"

Bei der Heimfahrt waren neben der Straße etliche Bäume durch die Schneelast umgefallen. Ein Lastauto wurde von einem Baum getroffen, was einen längeren Stau verursacht hat. Für mich und die Tiere gilt aber: Ende gut, alles gut! Die Schulen sind wegen der großen Schneemenge erstmal geschlossen. Lucky kommt nochmal zum Helfen mit.

Donnerstag, 2. Februar 2023

Mein Malerzimmer wird aktualisiert!

Die blaue Reiterin und der Wolf
Einige von euch haben vielleicht schon mitbekommen, dass ich zur Zeit mein Malerzimmer durchforste. Es haben sich in - sage und schreibe 30 Jahren! - so viele Kunstschätze angesammelt, dass mein Atelier, wenn ich nichts unternehme, eher eine Fundgrube als ein Arbeitszimmer sein würde. Nun ja, es wird weiterhin eine Fundgrube bleiben! Ich bin nun dran, Bild-Geschichten zu sichten, neu zu erzählen oder alt zu bewahren. Die rechte Zimmerwand bleibt reserviert für die blaue Reiterin. Ich hatte sie mitsamt vielen kleineren Blecharbeiten schon entfernt und hatte versucht, ein Gemälde da aufzuhängen, aber die Reiterfigur kam wieder zurück! Sie brachte einen Wolf aus dem Keller-Atelier mit. Der Wolf greift als fliegender und doch nicht fliegender Wolf das Thema des Gemäldes "Der Woidwoifi" auf, welches rechts vor etlichen Bildern neben dem Fester steht.
Die blaue Reiterin mit Schaf und Wolf - links das Bild vom "Woidwoifi"

Hier sieht man das Gemälde in Kontakt zur Blechgruppe. Ein kleiner Blech-Fuchs hat sich eingeschlichen..

Viele Bilder wollen betrachtet, evtl. neu gerahmt, überarbeitet oder sogar irgendwohin aufgeräumt werden. Manche Bilder sind absolutes Tabu.

Abends: Zwischenergebnis - - ein Luchs setzt sich mitten rein :)

Ein Teil meiner Malutensilien ist wieder auf dem alten Schneidertisch meines Großvaters Paul Klein, Schneidermeister, platziert. Eine Franziskusfigur will nicht in das Keller-Atelier wandern..

 

"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße

Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht   Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kre...