Dienstag, 11. November 2025

Martinstag - ein Gemälde, welches mich begleitet

"Martinstag" ein Gemälde von 2013. Ölfarben, experimentell. Format: 100/100cm. - Was? Sind das schon 12 Jahre? 

Frau mit weißer Katze - es stellt die damalige Bürgermeisterin von Kollnburg dar. Sie hatte eine weiße Katze. Ich habe mit (plus Helferteam) ihr viele tolle Blech-Aktionen zur Adventszeit in Kollnburg und in den umliegenden Dörfern gemacht. Kollnburg liegt mit herrlicher Sicht auf die Höhenzüge des Bayerwaldes 

Da reitet der heilige Martin durchs Dorf! Schafe 🐑 🐑sehen zu - und zwei Martinsgänse 🪿🪿sehen auch zu  Sie sind NICHT geschlachtet worden! - - - Der Martinstag ist auch das Ende der Hirten in den wilden Naturgegenden des Bayerwaldes gewesen. Sie haben heute ihren ärmlichen Lohn erhalten. Hirsche, Kühe sind auch dabei 🐂🐂

Altes Haus - da wohnen weiße Tauben🕊️🕊️

Hinter dem Haus oder geheimnisvoll auf dem Dach: : ein Elch-Hirsch 🫎

Hier ein Detail mit der berühmten "Mantelteilung" - die Szene spielt in Amiens, dezent als Hintergrund auf Hausdach angedeutet. 

Darstellung in Blech, lebensgroß



Sie hat durch ihren Beitrag mich inspiriert!

Freitag, 7. November 2025

20 neue Pilgerkreuze für den Aufstieg zur Wolfangskapelle

 

20 neue Pilgerkreuze laden zum Gebet unterwegs ein - Hildegard, Hund Theo und ich sind sehr glücklich darüber - auch für die Pilger! 

20 neue Kreuze sind feierlich am Wolfgangstag angekommen. 


Auf so manchem Pilger- oder Wanderweg sind am Weg oftmals Steine zu sehen, die jemand abgelegt hat oder zu kleinen Türmen aufgestapelt hat.
Bei der Falkensteinkapelle im Salzkammergut, dem historischen Vorbild der Wolfgangskapelle, gibt es einen sogenannten "Schlupfstein": Zwänge dich durch das Loch hindurch und streife ab, was dich belastet hat.

Am Fuße des Kreuzweges hinauf zur Wolfgangskapelle stehen Pilgerkreuze bereit. Sie sind gefertigt aus jungen Baumstämmem, meist aus Birke. "Ein Stück mit Christus gehen" heißt die Einladung. Dieser seit einigen Jahren zu einer beliebten Tradition gewordene Brauch ist nicht mehr wegzudenken. Wanderer und Pilger, einzeln oder in Gruppen, tragen die Kreuze zur Kapelle hinauf. Eine Tafel lädt ein, dieses "Kreuz tragen mit Christus" mit einem Anliegen, einem Dank oder einer Bitte zu verbinden. Im Laufe der Zeit sind allerdings die ersten Kreuze verwittert, verrottet, in Stücke zerfallen. Die Kapellenbesucher haben sich dieses Kreuztragen jedoch nicht nehmen lassen. Es gehört dazu! Und so haben immer wieder andächtige Besucher Äste oder Reste von alten Kreuzen zu einem persönlichen Kreuz gelegt.

 
Unser lieber, am 7. Mai diesen Jahres verstorbene Pilgerhelfer Xaver hat  die Idee vor etwa 10 Jahren ins Leben gerufen: Trage ein Kreuz hinauf zur Wolfgangskapelle! Xavers Vermächtnis wurde nun zum Wolfgangstag am 31. Oktober erneuert. 20 neue Kreuze, solide und handlich aus jungen Erlenstämmen von Xavers treuem Freund Johannes gefertigt, stehen wieder bereit. "Ich beobachte das ganze Jahr über wahre Pilgerströme, die zur Kapelle hinaufgehen", erklärt Hildegard Weiler, Betreuerin der Wolfgangskapelle. "Die Kreuzaktion ist sehr gefragt soll unbedingt weiter bestehen bleiben. Ich empfinde sie als großen Segen."  Hildegard ist erste Vorsitzende vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang. Sie wohnt am Fuße das Kreuzweges am St Wolfgangshof. "Die Kreuze sind schon zum Wahrzeichen geworden, so wie die wegweisenden Blechtiere, Schafe, Alpakas und Engelfiguren den Weg zieren, die Menschen erfreuen und auf den Seelen-Hirten Wolfgang aufmerksam machen."

Wer das Kreuztragen unterstützen möchte, kann gerne auch ein Kreuz von der Wolfgangskapelle wieder hinunter tragen
 

Donnerstag, 6. November 2025

Der Vollmond im November heißt "Bibermond" und ist ein Supermond

Auf einmal wurde es beim Xaverhof geheimnisvoll hell..
 

 Heute Abend ging der "Bibermond" -  so ist sein - ich meine indianischer -  Name im November - leuchtend auf. Wir hatten einen klaren Himmel, so dass Sylvia und ich ihn in seiner ganzen Pracht sehen konnten.  

Der Vollmond vom November 2025 ist ein Supermond was bedeutet, dass er ein Vollmond am nächsten zur Erde in seiner Umlaufbahn ist. Dies geschieht, weil die Umlaufbahn des Mondes um die Erde kein perfekter Kreis ist. Stattdessen ist es elliptisch oder leicht eiförmig. (Info dankend gefunden aus dem Blog von Granny Marigold

Er leuchtet auch in meinem Malerzimmer. Das Gemälde "Der Supermond" habe ich im Herbst 2023 nach etlichen, jahrelangen Überarbeitungen fertig gestellt. Herbstmysterium - - - 

"Der Supermond" - - fertig gestellt im Herbst 2023 

 Ein Novemberabend. Die Samin
links im Bild trägt einen Strauß mit bunten Ahornblättern. Überall in der geheimnisvollen Stille entdecken wir Tiere. In der Höhle wohnen eine Häsin und ihr Hasenkind. Ein Fuchs sitzt da und blickt friedlich in die Szene. Figuren bewegen sich durchs Bild. Eine Reiterin trabt mutig mit ihrem Pferd durch die Nacht. Eine Bäuerin mit ihrem weißen Hündchen begrüßt einen Wanderer. Diese Szene heißt: "Ich komm ja wieder, sagt der Mai". Ich habe sie schon öfters gemalt, inspiriert von meinem Künstlerfreund "Don Finisterre".  Der heilige Wolfgang mit der Bischofsmütze wacht mittendrin. Die kleine Frau in Grau könnte ich sein. Oder die Reiterin oder die Samin oder die Bäuerin. Ein Hirsch symbolisiert Kraft im Herbst. Die Bayerwaldnacht ist Blau in Blau und darüber strahlt ein großer Mond, Supermond. 


Mittwoch, 5. November 2025

Hirt mit Schafen

Mein Malerzimmer erzählt immer wieder neue Geschichten, oft auch ganz zu-fällig. Kein Wunder, dass Kinder, auch ganz kleine Kinder, sich hier gerne aufhalten. Aber ich bin da auch gerne allein in "guter Gesellschaft" für neue und alte Inspirationen. Hier eine Szene aus kleineren Blechfiguren vor einem Gemälde. 

 

Montag, 3. November 2025

Bayerwald Festival Nr.21, 2025: Besuch im Stufferhaus

Überraschungsbesuch am Sonntag Mittag. Zum Glück habe ich zufällig einen großen Topf Kartoffelsuppe für zwei Tage gekocht. 



Samstag, 1. November 2025

Die befreiende Botschaft von der Gnade - Ökumenischer Gottesdienst zum Reformationstag in der Christuskirche

 

Pfarrer Dr. Werner Konrad predigt in der Christuskirche 

 

Ein Glanzlicht des Jubiläumsjahres "75 Jahre Christuskirche Viechtach" war am gestrigen  Abend ein ökumenischer Gottesdienst zum Reformationstag mit Pfarrer Dr. Werner Konrad als Prediger. Pfarrer Roland Kelber begrüßte alle Gottesdienst-Teilnehmer und bedankte sich bei seinem katholischen Amtskollegen sowie den katholischen Glaubensgeschwistern für ihr Kommen. Die Festlichkeit des Abends wurde betont durch den Posaunenchor unter der Leitung von Michael Pollwein. Die Orgel spielte Paula Kucerova.

Der Posaunenchor unter der Leitung von Michael Pollwein (rechts) 

"Wir sind alle eins in Christus!" sagte Pfarrer Roland Kelber,  "Christus ist der Namensgeber unseres Kirchenbaus. Heute ist ein schöner Anlass, zur 75 Jahrfeier unsere Zusammengehörigkeit hier zu erleben. Denn wir kämpfen nicht mehr gegeneinander, sondern stehen gemeinsam im Glaubenskampf."

 Pfarrer Dr. Werner Konrad bedankte sich vor seiner Predigt und nannte es eine große Ehre, hier predigen zu dürfen und dass die katholischen Brüder und Schwestern eingeladen seien. Bezugnehmend auf die Ausführungen des Apostel Paulus im Brief an die Römer entfaltete der Gastprediger souverän in freier Rede die seit Alters her bestehenden Denkmodelle von Leistung, Kraftakt, Askese bis zur Quälerei, Anstrengung und Mühen um das sogenannte Heil zu erlangen. Ein langes, ein sogar immerwährendes biologisches Leben werde heutzutage von von modernen Berühmtheiten propagiert. Doch das sei nichts Neues. Auch zu Paulus' Zeiten und in all den Jahrhunderten des Christentums danach habe immer wieder die Angst dominiert, die Kontrolle über einen gesunden Körper und das damit verbundene Lebensglück, das Heil zu verlieren.

Zu Luthers Zeiten quälten sich die Menschen mit schrecklichen Ängsten vor der Verdammnis und vor der Hölle. Kirchen seien gebaut worden, der Petersdom, man meinte, man könnte sich durch Spenden befreien, durch Anstrengungen und durch alle möglichen selbst auferlegte Regeln und Gebote das Heil erwirken. Ansonsten werde einem das Heil versagt. Durch intensives Studium der Bibel entdeckte Luther bei Paulus die großartige Befreiung: Nicht die Werke würden gerecht machen, sondern allein der Glaube! "Wir müssen uns vor Gott nicht fürchten! Wir dürfen Gott vertrauen!" ermutigte der Priester. Wenn der Mensch nur durch leistungsbetonten Wettkampf den Sieg erlange, was sei dann mit all den Kranken, den Schwachen den Erfolglosen, den Leistungsunfähigen? Seien die selber schuld, weil sie sich nicht genügend anstrengen würden?

"Gott meint es gut mit dir. Er hat eine all durchdringende Güte! In den Seligpreisungen werden die Leidtragenden als selig benannt. Alles, was ich zur Erlösung brauche, ist ein Geschenk!" Das verletze vielleicht den Stolz: Ich kann es alles selber! "Ich bin ein Beschenkter, ein Begnadeter und kann das ich mit Dankbarkeit weiterschenken. Ich kann gar nicht anders, als die Barmherzigkeit, die ich erfahre, an andere weitergeben."

Pfarrer Kelber bedankte sich bei seinem katholischen Bruder für die Predigt: "Wie es ein evangelischer Pfarrer nicht besser könnte!" Dem folgte ein herzlicher Applaus der Gottesdienst Teilnehmer. Nach dem Gottesdienst trafen sich der katholische Gemeinderat mit dem evangelischen Kirchenvorstand zum gemeinsamen Gespräch im Gemeindesaal. 


Gemeinsamer Segen 


Freitag, 31. Oktober 2025

Stella bleibt Stella

Eines schönen Tages brachte mir der Schafscherer das Lamm Stella daher. Bevor ich sie im Stall-Kinderzimmer zur Eingewöhnung unterbrachte, bat ich den Schafscherer um ein Foto. So habe ich Stella seit jeher im Herzen. Sie starb am 28. oder 29. Oktober. 

Schafhirtin mit Stella, Detail  aus dem Gemälde "Die Alpakahirtin"

Am Abend bevor Stella starb, stellte sie sich ruhig und friedlich an die Tür zum Innenstall, stützte das Köpflein an einen Balken und schloss die Augen. Es war ein ganz normaler Oktobertag gewesen, sie war am Vormittag noch unauffällig, genoss in der Herde einiges Heu und war einfach NUR SCHAF. 

In meinem Schafbuch habe ich mal gelesen, wenn Schafe die Augen schließen, ist das ein Zeichen von großem Vertrauen. Eigentlich war ich froh, dass auf meinen Anruf hin der Tierartzt nicht kommen konnte, sondern den Termin auf den nächsten Tag verschoben hat. So blieb Stella Stress erspart. Sie war seit jeher eine großartige Springerin und konnte so  selbstbestimmt über die Grenze des Irdischen springen. 

Waltraud, das Waldschaf, im Mai diesen Jahres, mit geschlossenen Augen. 

 

Stella vor einigen Tagen auf der Weide nach dem Öffnen des Blutschwamms

Sylvi schrieb zu diesem Foto auf ihrer Internetseite: 

 This is Stella, the sheep of my sister Dori. She got injured after a fight for food with little horse Scho Seppe and died today quietly. She had a long and happy life...

 Kommentar von Ken...

I'm sorry for this, your loss. Perhaps she is "still" mulling around the pasture, in another form. 💞
Übersetzung....Mein Beileid. Vielleicht weilt sie ja in anderer Gestalt noch immer
auf der Weide. 💞
 
Am Morgen des 30 Oktober wurde sie der Vorschrift entsprechend abgeholt. Mit Hilfe von Tierpfleger Johannes vom Erdlingshof haben wir sie neben der Straße beim Erzengel Michael aufgebahrt -  auf einem Schubkarren. Ich stelle mir vor, es ist die Krippe von Jesu Geburt.   
Sie ist und war und bleibt ein liebes Spring-Lämmlein wie am ersten Tag unserer Begegnung 

Gelia schreibt aus USA: 

Meine beiden lieben Schwestern, 

über facebook erreichte mich die Nachricht, dass Stella gestorben ist.
Ich bin in Gedanken bei Euch und bei Stella
und wünsche unserem Engelwolkenschäfchen selige Zeitlosigkeit.
Sie schickt liebevolle und dankbare Impulse an ihre geliebte Schäferin!

Gelia
 
Stella und Silva am 25.Oktober

Dabei sein

  Trotz sehr vieler Bewerber freue ich mich, dass ich bei der Viechtacher Ausstellung dabei sein darf mit drei größeren Bildern. Denn der Pl...