Samstag, 28. März 2026

"Ereignis am Guntherweg"- ein großes Gemälde mit einer inhaltreichen Geschichte

 

Der Mönch Gunther mit Buch 
"Gunther kehrt zurück!"

Das Jahr 2026 ist ein Jubiläumsjahr des heiligen Gunther, der - ebenso wie der heilige Wolfgang - vor rund 1000 Jahren hier im Bayrischen- und Böhmerwald gelebt und gewirkt hat. 

Der Guntherweg

 Gunthers Weg führte ihn von Niederalteich nach Lalling, dann nach Rinchnach und später dann auch nach Böhmen. Auf dem Guntherweg kann man heute diese Strecke auch über mehrere Etappen erwandern und stößt überall auf seine interessante Lebensgeschichte und sein Wirken. Vom 30. Mai bis 20. Juni 2026 finden die imposanten Festspiele in Rinchnach statt.

 Einsiedler im hohen Alter

 Im hohen Alter von 94 Jahren zog sich Gunther als Einsiedler in die Böhmischen Wälder zurück, um dort seine letzte Bestimmung zu finden. 

 Inspiration zu einem Gemälde

Gunthers Leben ist voller Legenden. Das hat mich schon vor vielen Jahren zu einem inhaltreichen Gemälde inspiriert, welches immer bereit steht in meinem Malerzimmer, um betrachtet zu werden. Allerdings hinter anderen Bildern. Da ist irgend ein Aspekt, der dazu beitrug, dass das Bild auf die Dauer zu "heftig" ist... Heute habe ich mich nochmal dran gemacht, denn warum sollte ich es nicht im Jubiläumsjahr öffentlich präsentieren!

 

"Ereignis am Guntherweg" - heute frisch bearbeitet. Größe: 130/110 Öl, Wachs, Acryl (hier fast fertig) 

2017 mit wildem Himmel 

Im Arbeitsprozess: Himmel muss blau werden - Tiere nicht ganz übermalen, neue Tiere erfinden 

Die Reiterfigur mit Pferd: Pferd bekommt Licht im Gesicht

Sanfter Bayerwald-Wolf und Hirschkuh mit Jungtier 

2017: Toller Himmelwolf, aber nicht auf Dauer auszuhalten 

Himmelhirsch am blauen Himmel 

Vorher bunter Himmel und ohne Gesicht

Zwischenstadium des neuen Himmels mit Wolfkopf und Hirschkuh mit Jungtier

Harfenspielerin - unverändert

mit blauer Hirschkuh 

Gunther und die das Bild gemalt hat 

Heilige Elisabeth mit Brotkorb

jetzt mit Apfelblüten-Früchte-Baum 











Mit den Apfelblüten bringe ich den Frühling in das ursprünglich herbstlich gehaltene Gemälde. Ich habe jedoch die roten Äpfel belassen und damit Frühling und Herbst zusammen gefasst. Der Brotkorb der Heiligen Elisabeth steht für miteinander Teilen. 

Hirschkuh: 

Günther Iberl hat mir freundlicherweise diese Geschichte mit der Hirschkuh in ausführlicher Fassung zukommen lassen:

 St. Gunther hat ja die letzten Lebensjahre bei Gutwasser am Guntherfelsen verbracht. Es heißt, am Ende seines Lebens war er schon zu schwach, um aufzustehen. Da kam täglich eine Hirschkuh und nährte ihn mit ihrer Milch. Als der böhmische Herzog Břetislav mit dem Prager Bischof in der Gegend zur Jagd war, verfolgten sie und das Gefolge genau diese Hirschkuh, die sie schließlich zu Gunther führte. Břetislav erkannte ihn als seinen Taufpaten und auch, in welchem Zustand er war. Am nächsten Tag erschien der Bischof mit dem Allerheiligsten, um ihm die Wegzehrung zu geben. Gunther starb, und Břetislav gab die Anweisung ihn nach Prag zu bringen und im Kloster Břevnov bestatten zu lassen.

Ereignis am Guntherweg 

P.S.: Sehr mal, was ich gefunden habe: Hier ist mein Blech-Gunther mit der Hirschkuh in Zwiesel!

https://www.niederbayern-wiki.de/wiki/Gunther
 

Und hier für Interessierte ein Beitrag von mir über das bevorstehende Jubiläum:

 https://www.wolfgangsweg.de/gunther-kehrt-zurueck-gunther-festspiele-rinchnach-2026/

 

Donnerstag, 26. März 2026

Ein Missionar berichtet

Einfachstes Leben im Südsudan - Foto: Frank 

Den Menschen helfen, sie speisen und ihnen das Evangelium nahe bringen

 Freundschaft 

 Seit 15 Jahren ist er Missionar: Frank aus dem Schwarzwald. Im Südsudan hilft er zusammen mit seiner Familie und einigen Glaubensgeschwistern Flüchtlingen, die im Nordsudan bekriegt wurden. Pfarrer Roland Kelber und seine Frau Debora haben ihn eingeladen im Gottesdienst in Viechtach etwas über seine Tätigkeit zu erzählen. Debora hatte ihn bei einem christlichen Seminar kennengelernt. Es entstand - dank e-mail - eine langjährige Freundschaft. 

 Flüchtlinge, Strohhütten, Saaatgut 

 In einer spannenden Präsentation zeigte Frank Bilder des afrikanischen Ortes, wo er tätig ist und berichtete über die dortige Situation. Keine Straßen, kein Strom, ärmste Verhältnisse. Damit diese Menschen wieder ihre traditionelle Landwirtschaft betreiben können, kümmert sich der engagierte Organisator um entsprechendes Saatgut, welches - alles in Handarbeit - verteilt und zur Aussaat bereitgestellt wird. Im Wechsel zwischen staubiger Trockenzeit und nasser Regenzeit wird mit einfachsten Mitteln das Nötigste zur Grundernährung gesät, gepflegt unter Gottes Segen geerntet. 


Verteilung von Saatgut - Foto: Frank
 Berufung und Erfüllung

 Frank fühlt sich als christlicher Missionar berufen. Er investiert all seine Zeit und Kraft in seine Aufgabe. Dabei erfährt er eine große Erfüllung. Die Hinführung und Begleitung in den christlichen Glauben der im muslimischen Glauben verankerten Menschen geht dabei einfühlsam und Schritt für Schritt vor sich. 

Der Friedefürst

 "Alle Menschen tragen in sich eine große Sehnsucht nach Frieden. Jesus ist bei Jesaja der prophezeite Friedefürst. Nur er kann allein den wahren Frieden geben", ist der junge Missionar überzeugt. Jesus habe die 2000 gespeist und ihnen das Evangelium gebracht. "Auch wir helfen den Flüchtlingen zur Speise und verkündigen ihnen das Evangelium." Frank ist zutiefst ergriffen von Jesu Botschaft und Auftrag: Geht hin in alle Welt! Getauft wird in stehendem, etwa einen Meter hohen Gewässern, Tümpeln, die sich in der Regenzeit bilden.

Das Ziel des christliche Glaubens

 Der spannende und bewegende Vortrag mit vielen beeindruckenden Bildern fand im Gemeindesaal statt, in welchen die evangelische Kirchengemeinde während des Gottesdienstes umzog. Danach gab es noch Raum für Fragen oder für weitere Beiträge.
"Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wenn wir mit Jesus rechnen, kommen wir zum Vater." bekräftigte der Referent. Als Abschlusslied vor dem Segen wünschte sich der Glaubensbote das Lied "Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte."  Pfarrer Roland Kelber begleitete alle Lieder mit dem Keyboard.

 

Dienstag, 24. März 2026

Bettelmanns Hochzeit

Der Bettelmann feiert Hochzeit. Eingeladen sind viele Tiere. Ich sehe ein Pony, zwei Spatzen, Mäuse oder Ratten, eine  weiße Taube, kleine Flöhe oder Läuse, Bienen oder Mücken, einen roten Kater, einen Igel und ein weißes und ein schwarzes Schaf .

 Urgroßmama Milda fallen immer wieder neue Texte von ihrer "Festplatte" ein. Seit sie weiß, dass wir ein Buch machen, ist sie sehr hochgradig motiviert!
Sie wurde sogar angesprochen, dass sie immer so schöne Gedichte auswendig wisse!

Ich komme nun auf 36 Seiten.

"Du trägst die Fackel weiter" - sagte sie zu mir.  

Kürzlich trug sie mir ein Lied vor, wo ich sofort spontan den Xaver erkannt habe.  

 

 Die frohe Hochzeit des Bettlers  🦔🐾🐇🕊 🐕 🐺 🐈🐎🐿🐤🐦🎶🎵

 

 Wiedele wedele

hinterm Städele

hält der Bettelmann Hochzeit.

Alle Tiere, die Wedele haben

sind zur Hochzeit gekommen.

Tanzt das Mäusele, pfeift das Läusele,

schlägt das Igele Trommel.

Alle Tiere, die Wedele haben, sind zur Hochzeit gekommen. 

 

Und wo ist die Braut? Die wird sich noch finden!

 Erklärung:

"Wedele" sind Schwänze, "Städele" ist der Stadel, Igele = Igel  



Samstag, 21. März 2026

Marienkäfer mit Kindern

Amelie lässt sich inspirieren 

Lena hat immer neue Ideen

Als meine beiden Enkelinnen Lena und Amelie heute ein Omastündchen im Stufferhaus verbringen, grüßt Lena mit dem Satz: "Niemand kann mich jetzt davon abhalten zu malen!" 

Und dann malt sie lustig drauflos - Ratschläge geben ist unmöglich. "Hach, die werden aber süß, die Marienkäferkinder!" platzt es aus mir heraus  "Ich will auch Marienkäferkinder mit Mama malen! Oma hilf mir bitte!" Das macht einfach nur Spaß!

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Chinesisches Sprichwort:
 Erklär es mir, und ich vergesse es. Zeig es mir, und vielleicht erinnere ich mich. Aber lass es mich mit dir tun, dann verstehe ich es.

Mittwoch, 18. März 2026

Der Hufschmied war da

Scho Seppe, der Hufschmied und sein Gesell am Werk
Alle 6 bis 8 Wochen werden die Hufe von Scho Seppe überprüft, geraspelt, gekürzt und gepflegt. Mit dem Ergebnis TOP-Zustand sind wir alle sehr glücklich und zufrieden. 
Die Schafe halten Sicherheitsabstand und beobachten eines Sinnes das Geschehen,. 

 

Dienstag, 17. März 2026

Hallo Schneeflocken!

Feng Shui und Gobi sind mit den anderen Schafen ins "Kinderzimmer" geeilt

 Das "Kinderzimmer" ist ein der Weide angeschlossener Unterstand und Teil vom Fundstücke-Schafstall. Im Laufe von 20 Jahren wurde mit Hilfe von Spontanhelfern mein Schafstall immer wieder um ein kleines Stück mit einfachsten Mitteln erweitert. Das Ergebnis ist ein mehr als idealer Zugang zu Sonne, Schatten, Dach, nicht-Dach, Weide, Pony, ponyfreie Zone. 

Ein Schneeschauer kommt. Kopilotin Sylvia hat im Auto einen Rückgang der Außentemperatur innerhalb von wenigen Minuten von 4 Grad auf 3, dann 2, dann null Grad beobachtet.

 Ein Naturschauspiel friedlichster Art meldet sich an. Es schneit große freundliche Flocken und alles erfüllt sich mit einer Erwartung. Ich nenne es Ad-vent.  

Das ist ja ...

... zum ...

.... Bauklötze staunen!

 

Die Flocken segeln so langsam zu Boden, dass sie ein Fotobild malen - 

Link:

 (siehe z. B. auch Christiane) 



Scho Seppe denkt nur an Gras 

Er hält sich seinen Grünstreifen frei und kümmert sich nicht um die Flockenshow.

Waldschaf Silva erkundigt sich, wann es endlich Heu gibt. 

Sonntag, 15. März 2026

Die eherne Schutzmauer an der Nordseite vom Xaverhof

"Bruder Konrad"  und "Durch Wiederaufbau Gutes tun"
 In dieser Figurenreihe aus Dori-Blech hat Xaver gerne seine eigene Geschichte erkannt. Beim "Bruder Konrad" erkannte er seine Eltern und sich als kleinen Jungen. Beim "Wiederaufbau" sah er seinen Vater, der nach der Zerstörung des Hofes durch Beschuss und Brand zum Ende des 2. Weltkrieg mit eigenen Händen und mit nachbarschaftlicher Hilfe den Hof nach dem Krieg wieder aufgebaut hat. 

Sylvia geht vorbei am heiligen Wolfgang und am Erzengel Michael. 

Das Feuer konnte noch halbwegs gelöscht werden, die Kinder und Tiere konnten aus den Flammen gerade noch gerettet werden. Xavers Vater Franz Xaver ist insgesamt über 30 mal den Wallfahrerweg nach Neukirchen b. Hl. Blut gegangen und war oft Kreuzträger und Vorbeter. Heute verläuft auch der Wolfangsweg auf  dieser Strecke. 

Schutzengel  - Pilgerin mit Schaf und Hund - Bruder Konrad - heiliger Wolfgang und Erzenengel Micael 
Der Schutzengel (ganz links) war immer Xavers Schutz. Die Pilgerin bin ichDori, die am 2. November 2006 mit acht Schafen und Hund Timmi zum Hof kam und dort Aufnahme fand. Dann kommen "Bruder Konrad" (=Xavers Familie)  - "Sergej" (nach einer wahren Geschichte), der eine orthodoxe Kirche im Krieg wieder aufbaut, - der heilige Wolfgang und der Erzengel Michael auf blauem Pferd. 

 

Figurenreihe mit Tieren und Gebet auf der rechten Seite 

 Ein Wachhund - die heilige Elisabeth, die heimlich arme Leute versorgt - ein Schutzengel2 Gemsen - ein Bär - ein Hirsch - die Figur "Aus der Barmherzigkeit leben" - das "Alte Mütterchen" und eine kleine Muttergottes (oben) laden zur Betrachtung und persönlichem Gebet ein und vermitteln: "Du bist nicht allein!" 

Ganz rechts der "Faustyna-Jesus!" mit den Strahlen, ein Bild, welches um die Welt geht. 

 


Hier eine Kugelschreiberskizze mit den Blechbildern "Wachhund Elo" - "heilige Elisabeth" - "Schutzengel" - 2 Gemsen - "Aus der Barmherzigkeit leben"Bär - Hirsch - "Altes Mütterchen" - gezeichnet Ende November 2025

Der "Faustyna-Jesus" stammt aus einer Vision von Schwester Faustyna aus Polen. Sie erhielt von Jesus den Auftrag, dieses Bild malen zu lassen. Es wurde in 2 Ausfertigungen gemalt und geht seither um den Globus. Dazu gehört die Schrift: "Jesus ich vertraue auf dich"- Dieses Gnadenbild hat angeblich eine rettende Wirkung für jeden, der es sieht.





"Ereignis am Guntherweg"- ein großes Gemälde mit einer inhaltreichen Geschichte

  Der Mönch Gunther mit Buch   "Gunther kehrt zurück!" Das Jahr 2026 ist ein Jubiläumsjahr des heiligen Gunther, der - ebenso wie...