Montag, 2. März 2026

Es geht weiter mit den Zeichnungen für das Gedichtesammlungs-Buch von und für Milda

Milda unterwegs 
Geh nur weiter, bleib nicht stehen,

 kehr nicht um, als wär's zu viel. 

Bis ans Ende musst du gehen,

 hadre nicht mit den Alleen. 

Ist der Weg denn Schuld am Ziel? 

Geh nicht wie mit fremden Füßen 

und als hätt'st du dich verirrt. 

Willst du nicht die Rosen grüßen? 

Lass die Welt nicht dafür büßen,

 weil es Herbst nun werden will.  

 

 Mit diesem Gedicht hat Milda nach dem Hüftbruch das Gehen wieder gelernt. Mich beeindruckt besonders die Zeile: "Hadre nicht mit den Alleen." Langsam fühle ich, was dabei gemeint ist.  

Taube fliegt 


dem Licht entgegen
Lasst mich still zur Ruhe gehn

ohne Preis und ohne Klage

nur wer mich liebt mag um mich stehn

und mir leise Grüße sagen. 


Die Wolfgangskapelle 

Rast an der Quelle 

Halte Rast

 

  Bei diesem Gedicht wird "der fröhliche Geselle" zu einer Rast eingeladen auf seinem Weg zum höchsten Gipfel:

 Halte Rast, du fröhlicher Geselle, der du strebst dem höchsten Gipfel zu. Es lädt der Fels, es lädt die Quelle dich ein zur frohen Rast und Ruh....

und wenn dich ein Trunk aus dem Born erfrischt hat und du über die große Weite übers Land blickst, dann bete für dein schönes Heimatland.






Stille im Wald

Es ist der Wald wie ein Kirche, 

drum geh mit Andacht da hinein. 

Da singen Vögel fromme Lieder, 

mit deinem Gott bist du allein. 

Kannst beten, hoffen, vergessen 

und auch verzeih'n.

 Komm, tritt nur ein!


Suche stille Wege auf verborgenen Pfaden 

Natur aufspüren


Milda hat viel gestrickt

Rosa Schötz hat ihr dazu ein Gedicht geschrieben

 




Die Tauben kommen wieder heim 
 

Ein fröhlicher Willkommensgruß

= Wieder daheim =

Heute müsste der Himmel voller Sterne sein

und jeder Stern ein Geigenmeisterlein.

Und alle Vögel müssten Lieder singen

und alle Glocken müssten festlich klingen

und alle Zweige müssten Blüten tragen

und alle Menschen müssten Grüße sagen.

Die Liebe müsst' als großer Chor erschallen

und tausendstimmig in uns widerhallen!


Ich bin wieder daheim!

= Dem Himmel sei Dank =

Wo wird einst meine letzte Ruhestätte sein? Ein Gedicht von Heinrisch Heine  

Wo? Wo wird einst des Wandermüden letzte Ruhestätte sein? Unter Palmen in dem Süden? Unter Linden an dem Rhein? Werd' ich wo in einer Wüste eingescharrt von fremder Hand? Oder ruh' ich an der Küste eines Meeres in dem Sand? Immerhin mich wird umgeben Gottes Himmel dort wie hier, und als Totenlampen schweben nachts die Sterne über mir.

Ein Mädchen (Lena) bringt frische Blumen zum Grab
 

Wohlauf wohlan zum letzten Gang.

Kurz ist der Weg, die Ruh ist lang.

Gott führet ein, Gott führet aus.

Kein Bleiben ist im Erdenhaus.

Wohlan, hinaus!

Das hat früher in Mildas Heimat immer der Pfarrer gerufen auf dem Weg zum Friedhof 

 

Immerhin mich wird umgeben Gottes Himmel dort wie hier, und als Totenlampen schweben nachts die Sterne über mir. 

Ort hier: Der Arbersee  


Ein Kreuz am Weg

Am Weg 

 


Mein lieber Christ geh nicht vorbei,
bevor dein Heiland gegrüßet sei!

 Es fehlen für das Buch noch etwa 5 Bilder. Die Texte wird mein PC-Mann Marco einfügen. Ich bleib am Ball in jeder freien halben Stunde bis Stunde! 

 Doch möchte ich euch heute nicht entlassen ohne das Gedicht "Stille Wege" 

  Stille Wege musst du suchen, willst du Natur aufspür'n.
Verwunsch'nen Pfaden musst du folgen,
nur schmale Gleise ziehen,
dorthin, wo du frei von Lärm und Hast
noch stille Täler findest,
Berge, die geheimnisvoll
hinter den Wolken sanft verschwinden.

Wenn du den Frieden kosten willst,
den nur Gott vermag zu schenken,
musst du, um ihn zu finden, dein Leben neu durchdenken.
Versuche trotz des Alltags schwer Last
unbeirrt von andern
durch Chaos und Verwirrungen
deinen Weg zu wandern,

bis du wieder Kraft und Mut und Glauben hast. 

Stille Wege 

 

Donnerstag, 26. Februar 2026

Engel im Schnee

Weiße Engel auf weißer Wolke

 ..so könnte ich diese Installation im letzten Schneehaufen am Xaverhof nennen.

 Ich folgte einer Spontanidee und nahm die Engelfiguren aus meiner Blechgarage kurzentschlossen mit zum Hof, bevor der Schnee ganz schmilzt. Aber der Regen ist vorbei und die Lage hat sich stabilisiert. Tagsüber ist es mild und nachts melden sich ein paar Minusgrade. Die sorgen dafür, dass der verbleibende Schnee sich selber noch einige Tage kühlen wird. Oben auf den Höhenlagen der Berge ist sogar noch Skifahren und Langlaufen möglich. Unten im Tal melden sich die Schneeglöckchen. 

 Bleibt, ihr Engel, bleibt bei mir!
Führet mich auf beiden Seiten,
dass mein Fuß nicht möge gleiten!
Aber lehrt mich auch allhier
euer großes Heilig singen
und dem Höchsten Dank zu singen.

Bach-Kantate BWV 19

 


Dienstag, 24. Februar 2026

Onkel und Nichte beim Lego-Bauen

Onkel und Nichte arbeiten 2 Stunden konzentriert an ihrem Traumhaus 
Anlässlich ihres fünften Geburtstages hat mein Sohn Johannes unserer Amelie geschenkt, dass er mit ihr Lego bauen wird. Die beiden haben ein grandioses Traumhaus mit Garten aus lauter gefundenen Kleinteilen zusammengezimmert. Mit Innentreppe und Dachluke, die man öffnen kann, mit einem Fernrohr am Dach, einem Swimmingpool mit Wellen und Sprungbrett im Garten und und und. 
Den "Stern über Bethlehem" hat vor 2 Jahren Lena gebastelt und an der Lampe aufgehängt. Der kleine Holzengel am Tisch ist aus Großmama Mildas Haushalt und steht auf einem Schwedenholz von Gelia. Im Hintergrund das Gemälde "Der Arberlandhirt" und der "Sonnenmondstern" aus Metallfolie im Fenster. 

 

Sonntag, 22. Februar 2026

Am Gedichtebuch für Milda weiter gearbeitet

Schaf Ravenna mit Glocke 
In jeder freien halben oder ganzen Stunde arbeite ich derzeit an einer bebilderten Gedichtesammlung von Gedichten und Gedanken meiner lieben Schwiegermutter Milda. Sie hat im September ihren 95. Geburtstag. Seit einigen Wochen haben wir (sie und ich) beschlossen, wir machen ein Buch! Das darf gerne schon früher fertig werden - warum bis September warten! Milda hat alles frei im Gedächtnis! Mein PC-Mann wird die Schrift in die Blätter einfügen und das Heft binden. Es wird einige Exemplare geben.  
 

Silva und Gobi als Modelle 

Herde im Winter 

 

 

 

 

 

 

 

Zu dieser Bildseite gehört folgendes Ereignis: Milda ist traurig, weil ihr Enkel derzeit keine Arbeit hat. Sie hört Radio. Da sagt die Moderatorin (Conny Glocke) : "Warte noch ein Weilchen und das Glück kommt auch zu dir!" Im selben Moment klingelt das Telefon und Milda erfährt die gute Nachricht, dass ihr Enkel eine Anstellung als Pädagoge  bekommen hat. 

Bin das etwa ich mit meiner kleinen Herde? 
 

Über die Zufriedenheit


"Frau Stuffer, wie geht es Ihnen?"

Ach, ich bin zufrieden,
geh es wie es will.
Unter diesem Dache
leb ich froh und still.
Manche Menschen haben
alles, was ihr Herz begehrt.
Doch ich, ich bin zufrieden.
Und das ist doch Goldes wert.

Fünf Schafe, ein Pony, Spatzen, Blütenbäume auf der Weide, einfacher Unterstand

 

Sie rastet auf ihrer Wanderung und hält auf ihrer Hand eine weiße Taube. Ein großer Greifvogel und ein Engel beschützen sie - und ihr Hund. 

Bis hierher hat mich Gott gebracht
durch Seine große Güte,
bis hierher hat Er Tag und Nacht
bewahrt Herz und Gemüte,
bis hierher hat Er mich geleit',
bis hierher hat Er mich erfreut,
bis hierher mir geholfen. 

(Ämilie Juliane)  

Daraufhin folgen eine Dank-Strophe und das Vertrauen auf weitere Bewahrung 🐦
 

Sie fängt ein gelbes Ahornblatt auf 

Vollbild 

Eichhörnchen im Ahornbaum 

Milda kehrt gerne Blätter 







 

 

Die Träumerin

Vom Ahornbaum ein gelbes Blatt,
an eines Herbsttags Morgen,
es fiel vom Baum zu mir herab,
als fühlt' es sich bei mir geborgen.
Ich nahm es als Liebkosung an,
bin selber schon des Herbst zu eigen.
Durch dieses Blatt vom Ahornbaum
will Gott den eignen Weg mir zeigen.

Erst gestern hat Milda mir das Gedicht wieder vorgetragen und gesagt, sie sei so froh, dass sie es noch weiß. 

Lied: Das ist der Wind, Wind, Wind, das Böhmische Kind. Er wird noch wehen, wenn wir längst nicht mehr sind 🎵🎶

Donnerstag, 19. Februar 2026

Die blaue Stunde

Spuren von Sylvia und Dori mit Schubkarren 

Hund Elo wacht

Die Quelle rinnt nach Tauwetter stark 

Engel segnet Gemse 

Jakobschaf Feng Shui trinkt 

Gobi und Feng Shui 

Hirsch im Schnee

Täglicher Weg zum Misthaufen 

Hallo Scho Seppe! 

Der Xaverhof 
Schnee-Impressionen der vergangenen Tage. Ab und zu schneit es, aber es gibt auch mal Regen dazwischen, der den Schnee in die Erde treibt, was sich an der Hausquelle zeigt, die nun nicht mehr nur still tropft, sondern richtig kräftig Wasser ausspuckt. 

Wenn sich der Tag zur Ruhe neigt, wird es noch stiller am Xaverhof. Das Licht taucht alles in die blaue Stunde. Ich beobachte, dass die Schafe das Licht hören, riechen können. Da tut sich was: Das Licht nimmt täglich zu.

 Während Copilotin Sylvia-Tanne-Indianerin-Inuit ihre neue Hündin-Freundin Nelly begrüßt, die täglich mit ihrem Herrchen vorbei geht und mit einem freundlichen Wedeln, niedlichen Schnuppern und zartem Winseln hallo sagt, schaffe ich meinen täglichen Schubkarren zum Misthaufen und denke an einen Einsiedler,  der + Xaver + heißt und der an diesem Ort gelebt und gewirkt hat und die Schubkarren schob. "Lade nur gut auf! Das MUSS ich schaffen!" Keiner ist wie er ..



In der blauen Stunde können die Schafe das Licht hören 

Am Rundplatz: Licht meditieren, Licht erleben

Schnee kommt - die Schafe begeben sich sofort unter das schützende Dach und hören den leisen Schneeflocken zu. 

Waldschaf Silva mit dem Wunderpelz, typisch für Waldschafe  - -  dahinter: Schwarzkopfschaf Ravenna 

Sylvia wandert in Richtung Dorf - Kontemplation - immer im Frieden, in der Klarheit und in Beharrlichkeit. "Es geht wie's geht" ist einer ihrer weisen Sprüche.  

Der allerschönste Unterstand

Mein täglicher Weg zum Misthaufen

 

Es geht weiter mit den Zeichnungen für das Gedichtesammlungs-Buch von und für Milda

Milda unterwegs  Geh nur weiter, bleib nicht stehen,  kehr nicht um, als wär's zu viel.  Bis ans Ende ...