Irgendwo an einem Ort, wo die Zeit still zu stehen scheint

Irgendwo an einem Ort, wo die Zeit still zu stehen scheint
Mit Schaf Jorinde und Franzhörnchen, dem Schweizer Bergschaf

Samstag, 16. Juni 2018

Johannes der Täufer - ein Gemälde auf gefundene Pappe

Der junge Johannes der Täufer

Vor kurzem kam mir in meinem Malerzimmer ein Stück bemalte Pappe in die Hände. Es ist der Ab-Schnitt irgend eines anderen Gemäldes. Sofort sprach mich das Licht an, welches in der Abfolge von Vordergrund, Feldern, Wald und Himmel rüberkommt: Das Licht vor und um Sonnwend. Ein angedeutetes Gesicht lud mich ein, hier weiterzumalen. Es wurde der junge Johannes der Täufer, der am 24. Juni seinen Tag hat (Johannistag). Mit einigen Farbspielen aus Wachs- oder Ölfarben fügte ich noch Stufferhaus und blühendes Johanniskraut hinzu. Man findet dieses gelb blühende Heilkraut, welches zu 24. Juni seine beste Kraft entfaltet, bereits dieser Tage auf unberührten Rainen. Das Gemälde hat eine Größe von etwa 40 auf 60 Zentimetern und ist in Öl- und Wachsfarben gestaltet.

Detail: Johannes und Johanniskraut. Das Gesicht des jungen Mannes und seine Augen strahlen das Licht um Sonnwend wider. Johannes der Täufer wird von einem Lichtschimmer umstrahlt bzw. stahlt dieses Licht aus.

Marseillaise

Lena liebt es, mit Sophie wild zur Marseillaise zu tanzen. Notfalls auch mal nachts :) Der Stufergarten verwandelt sich hier gerade in einen französischen Traum...

Donnerstag, 14. Juni 2018

Das Findelschaf


Mit Feder und Tusche gezeichnet am 14. Juni 2010

Dienstag, 12. Juni 2018

Schaf am Brunnquell und andere Miniatur-Zeichnungen

Im Wald ist ein Brunnquell. Ein Schaf trinkt. Johannikraut blüht am Boden
Von Gelia bekam ich vor etwa einem Jahr ein winzig kleines Büchlein mit sehr schönen Sprüchen für jeden Tag. Das Büchlein stammt von meiner Großmutter, von "Omi". Neben den Texten ist jweils eine freie Seite. Da KANN Dori nicht anders, als zeichnen! Gelia: "Kunst kommt nicht von Können, sondern von Nicht-anders-können." Welch wahres Wort, Gelia!

Und hier der Text zur Zeichnung aus dem Büchlein:

Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunen sah. (1.Mose 21,19) 

Das soll den Kummer stillen
Auf jedem Wüstenzug: 
In Gottes Liebe quillen
Doch Lebensquellen g'nug.

(8. Juni)

Bayerwald und Schafstall-Idylle

Hirte

Vater mit Baby und Tauben

Russisches Mütterchen, lesend, mit Schaf, Engel, Kerze und Vogel

Seele mit Krone, Herz, Stern, Vogel und Pferd

Seele mit Herz, Rosenkorb, Tauben, Pony, Tannenbaum und Schaf

"Das Feuer Seiner barmherzigen Liebe macht alle Feinde zunichte" Dori, März 2018

Workshop Xaverhof: Wasserprobleme lösen - "Firma Moni und Co"

 Diese "böse Schlange" haben Stallhilfe Monika und ihr Sohn Fritz unter aufwendigem Aufgraben aus den unterirdischen Rohren gezogen! Nun fließt der Brunnen, welcher von einer guten Quelle gespeist wird, wieder regulär ab. Xaver wäre auch bereit gewesen, die nächsten Äonen mit dem improvisierten überirdischen Rohrsystem zu leben, aber allzu überirdisch ist auch keine Lösung auf Dauer :)

Aus dem Quell-Rohr führt ein Schlauch zu einem zweiten Brunnen für die Schafe und für das Pony, stets frisch und trinkbereit.
Kleine Stärkung. - -  Hühner schauen zu und picken, was runterfällt.
Fritz und Puma ruhen sich aus.
Ein weiteres Wasserproblem ist vorm Eingang zum Offenstall-Bereich. Hier kann sich richtig viel Wasser ansammeln, welches dann geschöpft werden muss, bis Dori ERSCHÖPFT ist. Fritz und Moni versuchen, ein altes Ablaufsystem zu reaktivieren. Der nächste Regenguss wird zeigen, ob sich die Riesenarbeit gelohnt hat. Ich hoffe doch!
Fritz, Moni und Hazbula (aus Afghanistan) legen frölich und mit so manchem Späßchen Hand an.
Fritz entwickelt neue Ideen.

Sonntag, 10. Juni 2018

Schafe geschoren


 Unsere Schafe kennen das Scheren gut und machen fast keinen Stress. Dennoch ist es immer wieder ein aufregendes Unterfangen. Respekt unserem wunderbaren Schafscherer, der sein Handwerk mit großem Feingefühl und der nötigen Kraft und Technik voll beherrscht. Wir machen eine Frühlings- ud eine Herbst-Schur, so sind unsere Schafe in einem guten Pflegezustand. Auch eine Parasiten-Behandlung und die Klauenpflege beinhaltet die Schur. Auch sieht sich der Schafscherer den Zustand jedes Schafes gründlich an. Im Herbst wird nicht so tief geschoren, sodass bereits nach wenigen Tagen schon wieder ein wärmender Flaum auf der Haut erscheint.

Frisch geschoren: Bei Jorinde wurde ein kleiner Abszess entfernt, daher der blaue Fleck am Rücken.  (Das gute Blauspray verhindert Infekte.)

Luft und Wind spüren tut gut!

Freitag, 8. Juni 2018

Lena und Snoopy

Lenas erste Begegnung mit Hund ist mit Snoopy. Lena liebt Snoopy!! Schön, dass er uns zur Zeit recht oft besucht. Hier sind beide gerade mal im Abenteuer-Rancher-Oma-Auto!

Im Dori-Autoist es soooo schön!



Auf der Heuwiese: Aus Weinen wird...

...Lächeln.  Aus Lächeln wird...
...Schlafen.  Aus Schlafen wird...

tief schlafen und von Snoopy träumen
Fotos: Fritz Bergbauer

Mittwoch, 6. Juni 2018

Maria ähnlich werden - eine Zeichnung

Eine Frau sitzt mit einem Baby auf einem Heuballen. Sie trägt einen Rock mit Rosenmuster. Ein Pony und ein Walliser Schwarznasenschaf stehen dabei und spenden liebevoll Nähe und Wärme. Die Gruppe ist umrankt von einem Kranz aus Rosen.

Auf dem Pony sitzt ein zartes Mädchen im Reitergewand. Sanft hält sie sich an dem ruhigen Tier fest. Ein großer Hund oder gar ein Wolf tritt in die Szene, doch die Ruhe wird nicht gestört. Ein Tannenbaum ist von Sternen umgeben und weist auf Weihnachten hin. Die Szene spielt aber um den Johannistag, denn wir sehen viele johanniskraut-Blumen. Ein Hase läuft in der von der Vormitternacht- oder Frühmoren-Sonne erleuchteten Landschaft. Wir sehen einen Korb mit Rosen, das sind die Tugenden. Zwei Tauben picken aus einer kleinen Schale am Boden, und zwei weitere Tauben tragen im Flug eine Schrift-Fahne, auf welcher geschrieben steht: "Maria ähnlich werden".
Die Zeichnung ist heute entstanden:


Noch zu erwähnen sind eine schlafende Katze, ein Igel, ein Haus, welches ein wenig an Stufferhaus erinnert (Türmchen am Dach!) und ein Haus am Waldrand eines Berges; ich nehme an, es ist ein Haus am Distelberg, wo eine junge Familie frisch eingezogen ist. Ein Eimer mit Milch ist auch da. Milch ist immer wichtig!
Über der Szene schwebt eine weitere Schriftrolle mit einem Satz aus Psalm 112: "In der Finternis erstrahlt dem Frommen ein Licht." Ich denke, in dieser Zeichnung bezieht sich der Satz auch auf den bevorstehenden Johannistag, denn die Sommersonnenwende ist bereits ein Vorbote von Weihnachten.

Und warum "Maria ähnlich werden"? Ohne das JA von Maria hätte Gott nicht sein Erlösungs Werk getan. JA zu Gottes Plan sagen ist der Anfang eines großen Segens und der Schutz vor allem Übel.


Psalm 112:


1 Halleluja! Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!
2 Sein Geschlecht wird gewaltig sein im Lande; die Kinder der Frommen werden gesegnet sein.
3 Reichtum und Fülle wird in ihrem Hause sein, und ihre Gerechtigkeit bleibt ewiglich.
4 Den Frommen geht das Licht auf in der Finsternis, gnädig, barmherzig und gerecht.
5 Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leiht und das Seine tut, wie es recht ist!
6 Denn er wird niemals wanken; der Gerechte wird nimmermehr vergessen.
7 Vor schlimmer Kunde fürchtet er sich nicht; sein Herz hofft unverzagt auf den HERRN.
8 Sein Herz ist getrost und fürchtet sich nicht, bis er auf seine Feinde herabsieht.
9 Er streut aus und gibt den Armen; / seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich. Sein Horn wird erhöht mit Ehren.
10 Der Frevler wird's sehen und es wird ihn verdrießen; / mit den Zähnen wird er knirschen und vergehen. Denn was die Frevler wollen, das wird zunichte.

Dienstag, 5. Juni 2018

Heilige mitten in Brennesseln: Glaubensfeuer, Standhaftigekeit, Leiden und Unangreifbarkeit

Elisabeth von Thüringen
Diese Szene mit Elisabeth von Thürigen, wo sie hingabevoll mit dem Rosenkorb mitten in den Brennesseln steht, hat sich selber "gemalt".

Hier kommt zum Ausdruck, wie Heilige im Glaubensfeuer der Liebe stehen, wie sie leiden, wie sie stark sind, wie sie aber auch unangreifbar sind, denn welcher Feind wagt sich ihnen zu nähern?














Franziskus mit Schaf und mit dem Wolf von Gubbio
Jesus, ich vertraue auf Dich
Diese Figur heißt: "Aus der Barmherzigkeit leben"
Altes Mütterchen

Montag, 4. Juni 2018

Xaver liest


Xaver liest die Werbe-Broschüre der Zeitung vom Vor-Vortag. "Bitte bleib so, Xaver, ich muss fotografieren!" Eine Aufnahme vom Gnadenhof Xaverhof, wo auch alte Gerätschaften in Ruhe ihren Lebensabend verbringen können. Deshalb geht die Zeit hier langsamer.

Xavers Gesicht sieht aufgeräumt aus!

Sonntag, 3. Juni 2018

Gnadenwiese vorm Xaverhof


"Wir haben nicht nur Gnadenhof-Tiere, sondern auch eine Gnadenwiese" sagte heute der Xaver zu mir, als wir wiedermal unsere grünweiße Wildwuchs-Pracht aus blühenden Hollunderstauden, Margariten, Kuhblumen und Brennesseln vorm Hof bestaunten. Auch unsere Wiese darf wie unsere Tiere "nutzlos" leben und wird nicht gleich abgemäht, obwohl vielleicht so mancher meinen könnte, es wäre Zeit. Die Gnadenfiguren aus bemaltem Blech sind fast wie "eingeschneit".

 Idylle am Xaverhof, wo die Zeit stehen zu bleiben scheint (Johann Schweighofer).

Blechfigur in der Gnadenwildnis: "Jesus, ich vertraue auf dich" (nach Sr.Faustyna Kovalska)
v.l.n.r.: Engel, Elisabeth von Thüringen, Franziskus und der Wolf, Aus-der-Barmherzigkeit-leben, Altes Mütterchen

Samstag, 2. Juni 2018

Schatten suchen in der Jurte

Während der heißen Nachmittagstunden suchen Pony Scho Seppe und seine Herdenmitglieder, die Schafe, Schatten in der "Jurte". Ich miste inzwischen den vorderen Teil vom Stall aus und sorge für Heu. Wasser gibt es aus Schüsseln und aus unserer guten Quelle. Wir füttern das ganze Jahr über Heu, sodass unsere Tiere gesund leben können. Die Weide ist gut kurz gehalten, so nehmen die ursprünglich als Steppenbewohner gedachten Schafe und das Pony nicht zu viel Eiweiß auf. Wer einen Sack Gras daherbringt, oder gar einen Auto-Anhänger voll, wird höflich aber stringent weitegesickt: Nein danke! Das wäre echt gefährlich und könnte sogar tödlich enden, denn angewelktes geschnittenes Gras erzeugt böse Gase in den empfindlichen Verdauungs-Systemen.

Pauli riecht gut!

Donnerstag, 31. Mai 2018

"Frau mit Pferd und Taube" - eine spannende Studie mit nicht geplantem Ergebnis

"Frau mit Pferd und Taube" heißt diese Farbstudie, an der ich mehrere Wochen immer mal wieder gearbeitet habe. Zunächst waren  es nur ein Pferdekopf und eine Taube in ständig wechselden Farben, die mir nie wirklich zugesagt haben, irgendwie zu "heftig" zu "dominant" war das Pferd nach einer längeren Zeit des Betrachtens. Vor zwei Tagen kam die Frau dazu, und jetzt passt für mich die Komposition mit ihrer etwas "philosophischen" Aussage.

Dieses Bild hat ebenfalls einen Platz auf meiner Glastür bekommen. Diese war bei einer Sturmböe mitsamt diversen Bildern zu Bruch gegangen und wollte nach Einsetzen einer neuen Scheibe dringend "dorifiziert" werden.

Die bemalte Pappe hat ein Format von etwa 60 auf 70 cm. Ich habe Acrylfarben und farbige Tuschen kombiniert.

Hier noch zwei Vorstufen:



Mittwoch, 30. Mai 2018

Neues aus dem Taubenschlag

"Schnee" brütet
Hat Taube "Schnee" nicht ein wunderschönes Nest? Unermüdlich schleppen die männlichen Tauben Reisig, Stroh und Heu heran, was sie bei Freiflug um den Schlag herum am Erdboden finden, oder was sie in den Schlag hineingelegt bekommen haben. Die Täubin bemüht sich dann, im Nest sitzend, die gebrachten Halme sorgfältig in die Rundung des Nestes einzupassen. Es gibt auch bequeme Tauben, denen genügt ein wirklich ärmliches Nest aus wenigen Halmen, wo sie ihre Eier hineinlegen. Es sind immer zwei Eier. Die Brut-Zeit beträgt 18 Tage (bei Hühnern sind es 21 Tage) Hier wurden Heu-Halme und im Fundament einige Stücke von Birkenreisig verwendet.

Auch "Kleine Universum" - eine Tochter von dem kürzlich leider verstorbenen Tauber "Universum"  - brütet. Ebensnso ihre Schwester. Bei Tauben wechseln sich Vater und Mutter zweimal täglich beim Brüten ab. Gut, dass "Universum" etliche Kinder hinterlassen hat, die seine schönen Farben (Weiß-Grau-Schwarz) weitergeben. Nach eingehender Studie habe ich mit verschiedenen Fachleuten  wegen "Universums" tragischem Tod geforscht, habe jede einzelne Taube sanft gefangen und in die Hand genommen, genau angeschaut und sicherheitshalber (mit Xavers Hilfe) jeder Taube nach tierärztlichem Rat eine Antibiotika-Tablette in den Schnabel verabreicht.

"Kleines Universum" brütet am Boden
Zur Zeit haben wir sieben Brutpaare mit Eiern beziehungsweise mit Taubenküken.

Ein weiteres hübsches Kind von "Universum"


Die schöne Schwester von "Kleines Universum"

Auf die beiden jüngsten Nachkommen von Universum habe ich einige Tage ein besonderes Augenmerk gerichtet. Im Katzenkäfig bekamen sie bestes Futter, um stark für den Kampf des  freien Taubenlebens zu sein.  Nun sind sie selbständig und fliegen bereits aus.

Aus dem Archiv: "Universum" atzt, vorne "Kleines Universum"

Im freien Flug