Irgendwo in Schweden

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Dori und Scho Seppe

Samstag, 24. Mai 2014

Schafe scheren - Mai 2014

Hier seht ihr, wie Pauli gerade geschoren wird.  Unser Schafscherer arbeitet direkt am Boden. Er legt Pauli in verschiedene Positionen, so kann Pauli stressfrei erleben, wie er von dem kräftigen Winter-Wollpelz binnen weniger Minuten befreit wird.
Zum Schafe scheren gehört natürlich auch die Klauenpflege und Parasiten-Kontrolle.
Ergebnis/Beurteilung: Alle Schafe sind in ausgezeichnetem Zustand.


Der Schervorgang beginnt in sitzender Position vom Kopf her. Hier: Franzhörnchen

Hier seht Ihr, wie der Schafscherer Franzhörnchen auch am Schwanz von ihrem Wollfilz geschickt und ohne sie mit dem scharfen Messer zu verletzen, befreit:

VIDEO HIER


Xaver passt inzwischen auf die noch nicht geschorenen  Schafe auf, die im Stall darauf warten, als nächstes an die Reihe zu kommen.

Hier ist Klee unterm Messer.

Sie hat eine schöne graue Wolle.

Die Wolle der anderen Schafe gebe ich dem Schafscherer mit.

Frisch geschoren springt Kyrilla zu Angy auf die Weide

Puma und Timmi warten inzwischen in stiller Eintracht, bis die Schafschur vorbei ist. Es macht ihnen gar nichts aus, dass die ganze Prozedur durchaus laut und lustig ist.

Endlich ist alles gut überstanden, und die Schafe grasen zufrieden und erleichtert auf der Weide.



Kommentare:

  1. Hochinteressant! Man kann sich gut vorstellen, dass sich die Schafe richtig erleichtert fühlen müssen, die dicke Wolle los zu sein. Was machst du mit der schönen grauen Wolle von Klee, verarbeitest du sie selber und wenn ja, wofür? Oder lässt du den Pelz so, wie er ist, um einmal den Wolf im ... zu geben ? ;-)

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    1. Liebe Carola, es ist jedes Jahr für die Schafhalter immer eine Riesenaufregung und ein Highlight: die Frühlins--Schur. Da stehen Fragen im Raum: Wann kommt der Schafscherer, und wie wird alles gehen mit dem Wetter und so weiter. Bei mir dauerte das Projekt zwei volle Tage, da es einige Missverständnisse bezüglich des Datums gab. Mann, das war wieder eine Aufregung! Die Schafe müssen nämlich 100% trocken sein, das heißt, bei unsicherer wWtterung muss ich sie z.T. tagelang in den Stall sperren, was bei unserem naturnahen Stall eine bautechnische Hochleistung ist. Sind die Schafe nämlich feucht, kann der Schafscherer nicht scheren und auch die Klauen nicht schneiden. Da kann es Wochen dauern, bis man den nächsten Termin bekommt. In der Nacht vorher hab ich um Mitternacht und um 6 Uhr morgens mit Xaver telefonisch ausdiskutiert, wann wir die Schafe und wie wo wie lange einsperren. Es blieb aber Gott sei Dank alles trocken.

      Die schöne graue wolle hebe ich einfach mal auf, sie duftet wunderbar nach Schaf. Auch ich habe an einen grauen Wolf gedacht :)

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    2. Danke für so viel Zeit aus der mitternächtlichen 'Augen-fall-gleich-zu-Klause', und das nach solch anstrengenden Tagen! Dann hab ich mich richtig erinnert, denn letztes Jahr war das eine echte 'Schererei', bis alle ihren Pelz los waren ... .
      Und heuer erfährt man so ganz nebenbei, dass diese wichtige Prozedur fast sang- und klanglos über die Xaverhof-Bühne ging!
      Dass alle deine Tiere in ausgezeichnetem Zustand sind, sieht man auf jedem Foto!
      Ich komm dann bald mal vorbei, um an Klee's grauer Wolle zu schnuppern ...

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    3. Au, ja, letztes Jahr war das eine rechte Schererei :) jetzt weiß ich, woher dieses Wort kommt, an sich logisch! Zuerst war es (=das Wetter 2013) trocken, der ganze April, dann der Mai nonstop kathastrophal verregnet, dann wurde es sauheiß, und die Schafscherer hatten alle Hände voll zu tun, die wegen der Überschwemmungen vorher nicht zu erreichenden Schafherden, z.B. viele Donau-Damm-Schafe, zu scheren! Also, so ein Donaudammschaf hat es sicher nicht so heimelig wie ein Xaverhof-Schaf! :) Der Schafscherer sagte, meine Schafe hätten ein Riesenglück gehabt, dass sie hier gelandet sind. Übrigens hat das ehemalige Verhunger-Lamm Nannerl eine (verheilte) Narbe am Rücken (nach der Schur sichtbar), wo ihr letztes Jahr die Fliegen ihre Maden in eine Wunde reingelegt hatten. Mannmannmann.....

      Kleefell duftet tibetanisch extatisch!!

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  2. Man kriegt so richtig mit, wie das alles abläuft. Schön wie sie geschoren auf der Weide rumspringen

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    1. Danke, Sylvia! Ja, sie sind immer richtig erleichtert und genießen es, dass nichts mehr juckt und piekst. Es ist ein Gefühl wie Königs-Samt, sie zu streicheln. Richtig hübsch werden sie in etwa 2 bis 3 Wochen sein. Teilweise habe ich jetzt Probleme, sie zu identifizieren :)

      Die weißen Schafe müssen jetzt vorsichtig vor Sonnenbrand sein. Aber sie haben genug Schatten. Ein heftiger Sonnenbrand kann gefährlich sein - wie beim Menschen auch.

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  3. Ha Dorie,mooi om mee te kijken bij het schaaps scheren
    de warme winter jas uit, koel de zomer in
    en vrolijk de wei in.
    Liefs een groetje Christiene.

    Ha Dorie, schön, an der Schafschur sehen
    warmen Wintermantel, im Sommer kühl
    und fröhlich auf der Wiese.
    Ein liebevoll grüßen Sie Christiene.

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    1. Thank you, dear Christiene, for this lovely 2-languages-comment!

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  4. Dori, we sheared last month and then the sheep left with the shearer. They have a good home and now I won't have to work so hard. It's a wonderful thing for all of us.

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    1. Congratulations and best whishes for your decision, dear Thistle! I often asked myself how to manage such hard work a you did - and this in such a hard winter as last winter was. I feel good, knowing, that you feel good now!

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