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Dienstag, 9. Januar 2018

Zwischen und über märchenhaften Nebelschwaden


Auf unseren Streifzügen durch den Bayerischen Wald bot sich uns - Inka und Inuit, das sind meine Schwester Sylvia und ich  - gestern ein faszinierendes Nebel-Schauspiel dar. Die Nebel lagerten sich in verschiedenen Schichten und Ebenen, auch in Tausend Metern Höhe gab es Nebelschichten. Hier auf etwa 700 Metern Höhe, oberhalb  Kollnburg, über einer Nebelschicht. Ganz im Hintergrund sieht man die Arberkette, ca. 1400 Meter Höhe, in eine Nebelwalze, von Tschechien ausrollend, gehüllt.

Sonntag, 19. März 2017

Snoopy tröstet Inuit Sylvia wegen Lady

Ein Ort in der Wildnis zum Träumen und Erinnern und ganz im JETZT
 Snoopy! Das ist aber nett, dass du uns endlich mal wieder besuchst! Wir vermissen Lady - -  doch wenn Du kommst, ist die Hundewelt wieder lustig und schön!

Am lustigen Bach

gemeinsam in eine Richtung schauen
Snoopy spielt gerne Große-Stöckchen-Zerkleinern :)


Montag, 22. Februar 2016

Mit Inka, Inuit und Schwarzbär in Wald, Wind und Wolke



Auf unserer großen Halbstunden-Pilgertour am Wolfgangsweg auf 1000 Metern Höhe geniessen wir heute in Wolke 7 eine ganz andere Berg-Atmosphäre. Mitten in einer in den Gipfel-Lagen des Bayerischen Waldes liegenden Wolke eines Tauwetter-Tiefs gehen wir unter tropfenden Bäumen, Windböen reißen an Ästen, Fell und Mantel. Hündin Lady freut sich und rennt und wälzt sich im extranassen Schnee - wie immer.    Halt! Foto bitte - danke - ihr könnt weitergehen!

Montag, 15. Februar 2016

Am 1000-Meter-Schneeberg mit Sahne und dann ab ins Heu!

Droben am Berg: Fichten spiegeln sich im Fenster, Bayrischer Biertisch im Schnee.
Gmiadli Boarisch, der Hund hält's locker aus!
Vor dieser köstlichen Outdoor-Rast machten wir einen Juche-Juchei-Schneewaldspaziergeang und freuten uns über die voll begeisterte Schnee-Bade-Lady! Gleich geht's wieder runter ins Tal und dann zur Ranch ins weiche feuchtwarme Abfall-Heu:

Immer gut drauf: Hündin Lady outdoor
Adventure im wilden Heu. Oben am Heuballen ist Kater Puma.
Pumas aktueller Lieblingsplatz

Montag, 30. November 2015

Im Advents-Wald mit Wolf und Bär

Sylvia Dressler lebt in einer einsamen Hütte mit der Bärin Lady im märchenhaften Adventswald und trappert täglich mit ihr weite Strecken durch die Wildnis. Lady begleitet sie stets und weicht ihr nicht von der Seite. Im Märchenwald gibt es Wundebares zu entdecken: Leuchtende Christbaumspitzen, die leise rauschen und beim genauen Hinhören können Sylvia und Lady ihre Sprache verstehen.

Unterwegs treffen sie den Heiligen Wolfgang mit dem Wolf. Sylvia und Lday freunden sich mit ihnen an und begleiten sie ein Stück in die Wildnis - bei Schneetreiben.

Wie der Heilige Wolfgang: ohne Waffe sanft mit Wolf und Bär.
"Christen sind Leuchtritter der entwaffnenden Liebe Gottes." (Margaretha Stöger)


Zuhause angekommen wärmen sich Sylvia und Lady am Lagerfeuer.
Sylvia mit dem lieben Himmelswolf Rambo in der Waldhöhle...

Dienstag, 13. Oktober 2015

Auf den Bergen mit den Hunden

Auf ca 800 Metern Höhe - Foto: Inka


Auf 1000 Metern Höhe - Foto: Manoolo
Am 12.Oktober 2014 hat unser lieber Freund Timmi den Bergesgipfel erklommen und ist in den Himmel geflogen. Inuit Ronja und Inka Johanna Leonarda Manoola begangen diesen freifliegenden Tag mit Hündin Lady - -  feiern im Wald auf 900 Metern Höhe.  Liebe treue Hunde! Immer im Herzen!

Timmi schläft im Schnee

Timmi übermittelt einen Brief mit Geschenk von unseren lieben Nachbarn, den Kittelmanns, die er täglich mehrmals besucht hat: KLICK HIER

Unvergessen auch: 4 Monate besseres Leben für RAMBO....

Dienstag, 8. September 2015

Saniert und gestärkt in den Herbst

Inuit Sylvia freut sich, dass es Jona(gelb) Bubi (s/w) Crissie (bunt) und Mayumi (nur 3 Pfoten) nun gut so geht. Mit dabei: Hündin Lady

Strassenfütterung: immer Appetit!
Ihr erinnert euch: vier ziemlich verwahrloste Bauernkatzen ohne Namen, zwar irgendwie grundversorgt, mehr aber auch nicht. Mit guten und reichlichen Leckerhappen habe ich sie erstmal gezähmt - besonders Jona und Crissie waren scheu - , dann bekamen sie die notwendige medizinische Versorgung gegen Parasiten und Katzenschnupfen und einige Streichel-Einheiten. Und für jede gab es einen Namen! Der Name Crissie ist von Christiene aus den Niederlanden, Jona fand ich in Kooperation mit Adelheid, Bubi ist Adelheids Idee und Mayumi ist ein japanischer Name in Anlehnung an einen Katzenschutzengel aus Tokyo.

 Ergebnis der Hilfs-Aktion: schönes Fell, Gewichts-Zunahme, Vertrauen, schöne Augen. Sie kämpfen nicht mehr ums Futter; sogar Jona darf mitfressen. Danke für die freundliche Unterstützung vom Katzenschutzbund Viechtach, des Tierarztes und aller Schutzengel im Hintergrund!

Kater Jona hatte Katzenschnupfen, wurde beim Fressen von den anderen Katzen immer verjagt und war extrem scheu und ängtlich.

Im Mai habe ich aktiv mit der Sanierung begonnen. Crissie bekommt Augentropfen und erkennt bald, dass diese ihr helfen. Nach der Prozedur gibts leckere Katzenmilch. Mayumi, Jona und Bubi schauen zu. Vier Wochen später lässt auch Jona sich Augentropfen geben. Außerdem gab es für alle 4 Katzen eine komplette Wurmbehandlung und für Crissie und Jona eine Woche lang Antbiotika gegen Katzenschnupfen.

Samstag, 1. August 2015

Hundeglück

 Inuit und Adelheid unterwegs im Wäldchen mit Trost-Hündin Lady und 2 Begegnungs-Wölfinnen.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Montag, 18. Mai 2015

Zwei herausragende Ladies



Eine Lady schöner als die andere - und das in 1000m Höhe! 


- Hund sucht Pferdefreund
       - Hund und Frauchen suchen Pferdefreund
       - Entspannter Hund sucht Pferdefreund
       - Entspannter Hund zwischen Pferdemonstern
       - Furchtloser Hund sucht Freundschaft mit Pferdemonstern
       - Unheimliches wird zu heimlicher Freundschaft
       - Hund und Pferd suchen heimlich Freundschaft
       - Aus natürlichen Gegnern werden Freunde
       - Sylvia führt Hund und Pferd zusammen 
 
Foto: Inka
 
Texte: Gelia (Überschrift), Caro La, Thomas 

Und DEIN Titel??

Freitag, 17. April 2015

Nordland-Träume

Rambo war und bleibt Inuits geliebter kleiner Wolf.
 Ein kleiner Wolf und ein Schwarzbär sind Inuit Sylvias Freunde. Manchmal besuchen sie ihr stilles Iglo.

Wenn Wolfkind Rambo beim Umherspringen den Kerzenständer am Fensterbrett verschiebt, dann bleibt der Kerzenständer ab nun auf seinem neuen Platz stehen. Ein immerwährender Gruß von Rambo!

Lebe deinen Traum und verleugne ihn nicht, so wird dein Traum Wirk-lichkeit und Türen öffnen sich zu Welten und Träumen, die wahr waren und bleiben und werden.
Auch Schwarbären wie Lady sind bei Inuit herz-lich willkommen.
Zu-Fall: Lisa Richards hat heute ein Skizzenbuch mit dem Thema: "My North Woods" begonnen - von der Mitte her....
Barbara Maryam zeigt uns Verlorenes, Zerbrochenes, was wir ehren, und was nicht verloren geht und nicht zerbricht...
Und in "Quiet Beauty" finde ich Wunderbares zum Thema Geduld...

Mittwoch, 8. April 2015

Zeit mit Lady


Bein Frühstück ist Lady mit am Sofa. Ich zeichne gerade an einer kleinen Bibel-Rand-Skizze.
Lady hat die Nacht im Stufferhaus verbracht, da sich Monika einer Fuß-Operation unterziehen musste. Lady kennt Stufferhaus seit Herbst. Nun darf sie für eine Zeit eine vollwertige Mitbewohnerin sein, was sie sofort verstanden hat und sich gemütlich am Sofa plaziert hat :)

Laut Monika ist Lady richtig froh, dass ihr nun die Dori wieder ganz gehört, und sie nicht mehr an 2.Stelle hinter Rambo steht.

Jetzt, wo ich eine zeitlang volle Verantwortung für diese freundliche Hündin habe, darf ich so viel von ihrem wunderbaren Wesen erleben und spüren und bin mit ganzem Herzen bei ihr. Sie ist sehr feinfühlig, und man kann ihr sehr vertrauen. Sie akzeptiert unkompliziert alle Menschen, ist sanftmütig zu ihnen und freundlich wie Timmi.

Inuit Sylvia und Lady haben seit Herbst eine innige Schwestern-Beziehung

Montag, 6. April 2015

Aus Gräbern springen

an Hund Timmis Grab, Oktober 2014
Wer die Worte, die Taten, das Dulden Jesu Christi in feste Formen binden möchte, trägt nur neue Buchstaben in alte Gräber.
ER aber lebt, schwebt, springt immer wieder neu und WAHRHAFTIG aus den Gräbern über Buchstaben.
 Diese Sätze hat meine Schwester Gelia gefunden, sie stammen von unserem wunderbaren Vater, Theodor Dressler, *1919, +2003

Ein Traum, heute am frühen Morgen geträumt:
Ich träumte, unser vor 3 Wochen verstorbene kleiner Wolf Rambo hat sich aus seinem Grab heraus gebuddelt, schüttelte sein Fell und sprang sogleich fröhlich umher. Da waren auch liebe Leute, nicht wenige, und er wollte niemanden verbellen oder angreifen. Mir kam alles ganz richtig und selbstverständlich vor; mir war sofort klar, dass Rambo nur geschlafen hatte und nun weiter lebt. Dennoch staunte ich sehr. Das Gefühl im und nach dem Traum war sehr wirklich, und Inuit Sylvia meint, Rambo habe uns hiermi sagen wollen, dass es ihm gut geht.

Freitag, 20. März 2015

Abschied von Rambo - das Drama mit der Baumrinde


Nein, der kleine Wolf hat mich nicht gebissen! Kleiner Wolf würde mir niemals das Geringste zuleide tun. Nein, er würde sein Leben einsetzten und für mich kämpfen.

Was ist geschehen? Wie jeden Tag habe ich den kleinen Wolf morgens von Monikas Nacht-Asyl abgeholt, bin kurz mit ihm im Wald getrappert, habe mit ihm schön alleine im Stuffergarten gefrühstückt, habe alsdann - wie im letzten Post erzählt - mit ihm an meiner Seite Blech restauriert, um danach den täglichen großen Waldspaziergang mit Inuit Sylvia zu machen. Inuit sagte im Wald bei Vogelgesang: "Heute ist ein schöner Tag..." Wir ahnten nicht, dass dieser Satz noch vervollständigt werden sollte. "Heute ist ein schöner Tag zum Sterben..."

Fakt ist von Anfang an, seit wir Rambo aus der Hölle heraus geholt hatten: Kleiner Wolf muss seine Leitwölfin(nen) leidenschaftlich vor allen anderen, egal ob Mensch oder Hund, beschützen. Er geht auf alle, die er nicht kennt, drauflos. Auf Grund seiner 10-jährigen kathastrophal tierquälerischen Behandlung hatte ihn sein Vorbesitzer zum "Problemhund" gemacht. Diagnose: nicht heilbar.

Unsere Lösung auf Zeit war, Rambo nun eine schöne Lebenszeit zu ermöglichen und ihn möglichst von allen Stress-Situationen fern zu halten, ihm Nähe, Liebe, Streicheleinheiten und Freiheit zu geben, so viel wie es nur geht. Eine
Vermittlung ins Tierheim war ohnehin nicht möglich - sie nahmen ihn gar nicht erst an. Diagnose: isoliert halten, absolut unvermittelbar.


 Das Drama mit der Baumrinde:

Inuit Sylvia und ich machen also gerade unsere tägliche große Wald-Wolfsrunde, als sich Hündin Emma mit Besitzerin nähert. Rambo will Dori verteidigen. Das bedeutet, Dori muss sich mit aller Kraft am nächsten Baum festhalten, um den zähnefletschenden Wolf in Schach halten zu können. Ramo reißt blitzschnell die mit tausend Kilopond belastete Leine in alle Himmelsrichtungen. Dabei gerät meine rechte Hand zwischen Baumrinde und Leine und wird wie mit Panzerketten an der scharfen Rinde entlag geschoben. Ein großer Riegel Haut mit Fleisch wird meinem Zeigefinger entrissen. Sofort spüre ich, dass sich nun ein Abgrund aufgetan hat. Wir eilen zum Auto zurück.

Ich begebe mich sofort heftig blutend in die Notaufnahme des Krankenhauses. Sylvia nimmt derweile kleinen Wolf in ihre Wohnung, ein neues, seit einigen Tagen schönes Ritual wird nun zur absoluten Notwendigkeit.

Die Verletzung ist ernst. Das abgerissene Fleisch konnte zwar genäht werden, doch nun droht eine gefährliche Infektion durch Verschmutzung wegen der Baumrinde. Adern wurden beschädigt, die Haut wird absterben und abfallen, das ist jedoch nicht so gefährlich.

Ich kann Rambo ab sofort nicht mehr führen. Ich darf, um eine Heilung überhaupt zu ermöglichen, 14 Tage lang den Finger nicht bewegen, geschweige denn die Stallarbeit machen. Ich weine. Was wird mit all den hilflosen Tieren eischließlich dem kleinen Wolf, die mich alle ehrlich unersetzlich brauchen?

Eines steht fest: Das war der erste Warnschuss. Weitere Unfälle sind vorprogrammiert...

Monika macht nun die volle Stallarbeit, obwohl sie eigentlich operiert werden sollte.
Stallfreundin Monika verschiebt sofort ihren für kommenden Montag geplanten Opereationstermin. Während ihers Krankenhaus-Aufenthaltes hätte ich mich um Rambo und Lady alleinverantwortlich gekümmert. Sie hat seit Wochen eine böse Zyste am Fuß und jeder Schritt schmerzt. Moni: "Ich mache die Stallarbeit. Du und die Tiere gehen vor!"

Letzte Stunden mit Elke, Sylvia und unserem süßen kleinen Wolf am Xaverhof

 Elke greift helfend nach allen Seiten ein und kotzt vor Kummer um Rambo. Das ist die unerbittliche, einzige dem armen Hund noch nützende Wahrheit: Wir müssen ihn einschläfern lassen. Nicht aus Strafe! Nein, bewahre!! Das ist einfach nur eine Tatsache, an der es nichts zu diskutieren gibt, denn ich muss die logischen Konsequenzen aus dem Unfall ziehen.

Enzo aus Calabrien protestiert gegen den Abschied.

Enzo aus Calabrien hat eine süditalienisch-depressive Art, die ihn in kurzer Zeit zum einzigen Mann auf der Welt gemacht hat, von dem Rambo sich fast problemlos berühren lässt. Enzo: "Mich hat noch nie ein Hund gebissen. Bitte lasst den Hund am Leben! Bitte, Mutter Theresa!" So nennt er mich manchmal. Ich weine.

Xaver rennt ins Dorf und klopft an allen Türen, ob jemand den Hund nehmen mag. Antwort: "Nimm ihn doch selber!" Aber das ist wirklich keine Option. Viel zu gefährlich! Ehrlich. Alles schon längst durchgedacht.

Wir machen einen Abschieds-Spaziergang zur Futterkrippe im Wald. Die Abendvögel singen und jubeln. Das ist Weihnachten....


Um 19 Uhr schläft der kleine Wolf in Monis starken Armen umgeben von seinen Schutzengeln und dem weise predigenden Xaver an seinen geliebten Ort Xaverhof ein.

Samstag, 14. März 2015

Blechtauben in meinem Malerzimmer und übrigens...


Übrigens möchte (Klick:)Inuit Sylvia von den zwei neuen lebendigen Taubenküken-Pärchen immer neue Fotos haben. Es ist wirklich spannend, wie schnell die Kleinen wachsen! Nun haben sie schon eine Art Federkleid bekommen, und es sieht fast so aus, wie wenn bei jedem Kükenpärchen ein rotes beziehungsweise helles und ein graues beziehungsweise schwarzes Küken entsteht. Lassen wir uns überraschen! Derweile flattern hier ein paar weiße Friedenstauben in meinem Malerzimmer herum, wo nach langer - viel zu langer! -  Pause heute ein Bild entstanden ist, von welchem ich euch bald berichten werde...


Sonntag, 22. Februar 2015

Hundeschule Inka und Inuit: "Rambo, komm!"

Mit Inka locker an der Leine spazieren
 Täglich üben die kultigen Inka und Inuit mit ihrem nicht ganz zahmen Wolferl Rambo im Wald. Heute ist "die Luft rein" -  nicht nur vom klaren Wetter her - auch sind weder Menschen noch Tiere in der Nähe. So geht das Team, nachdem der kleine schwierige Wolf gelernt hat, entspannt an der langen Doppel-Leine zu gehen, zum nächsten Lernschritt über:

"Rambo, komm!"

Die Übung: Der Hund darf ein Stück frei laufen, allerdings mit angekoppelter Leine. So fühlt er sich mit seinen beiden Leitwölfinnen immer verbunden. Nachdem wir ihn gerufen haben, kommt er brav und fröhlich zurück. Natürlich gibt's dann eine Extra-Belohnung.

Frei, aber mit angekoppelter Leine ein Stück laufen
"Rambo, komm!"
Fröhliche Belohnung: Wolf und Inuit
Größeres Experiment: frei das Ufer des Baches untersuchen
DANKE!

Donnerstag, 5. Februar 2015

Liebe statt Gewalt

So wie der Heilige Franziskus dem Wolf von Gubbio durch freundliches Zureden und Segnen ermöglichte, sein wahres, sein wirklich gütiges Wesen hervorscheinen zu lassen, so helfen liebende Freunde dem schwer traumatisierten, teilweise gefährlichen Wolfspitz Rambo, in Sanftheit und Verständnis neue Erfahrungen zu machen. - Erfahrungen, dass er wertvoll ist, dass er süß ist, dass er feinfühlig ist, dass er intelligent ist, dass er es wert ist, glücklich leben zu dürfen - leben ohne Schläge, ohne harte Worte, ohne Gefängnis, ohne Einsamkeit, ohne Gewalt. Eine ganz neue Erfahrung für unser Wolferl von Stuffio!

Hier mit Inuit Sylvia und Adelheid im Winterwald. Seht auf die Gesichter!

 Nahziel: ich möchte Wolferl Rambo nach Verlust der beiden Pilgerhunde Timmi und Wolfi als neuen Wolfgangsweg-Pilgerhund ausbilden. Gute Eigenschaften: er zieht sanft wie ein Schlittenhund und erspart damit die Walking-Stöcke!

Dienstag, 20. Januar 2015

Info "Rambo"

Auf der Ranch gibt es viel zu lernen und zu sehen.

An alle, die mehr über das Leben und die Person von Wölfchen Rambo wissen wollen oder sollten:

Hätte er nicht als Welpe eine glückliche Zeit mit Hundemama Lady in einer kinderreichen Familie gehabt, wäre die Seele dieses süßen kleinen Schlittenhundes ganz zerbrochen. Denn ab dem Zeitpunkt nach seiner Kindheit hat Rambo - so nannten sie ihn - 9 Jahre lang viel Böses erlebt. Er wurde nicht nur selbst schonungslos geprügelt, sondern er musste auch mit ansehen, wie sein Besitzer auf Frau, Kinder und Pferd wie verrückt einschlug. Das passierte oft, und zwar unter Alkohol. Die Folge: Hat jemand Alkohol getrunken, sollte er sich Rambo besser nicht nähern. Und schon gar nicht, ihn provozieren. Dann garantiere ich für nichts!
Wölfchen kann auch Wolf sein!

Im Allgemeinen gilt: Beachtet ihn nicht, behandelt ihn wie Luft, dann hat auch Wolferl seinen Frieden.

Wölfchen wurde aus schlimmen Verhältnissen, wo er stets seinem mittlerweile gehbehinderten Besitzer ausgeliefert war, vor etwa 8 Wochen herausgeholt. Der Besitzer musste für einige Tage ins Krankenhaus, und niemand wagte ihn zu füttern. Da Monika Rambo und den Besitzer gut kennt, erbarmte sie sich, das Tier zu sich zu nehmen - allerdings mit der Auflage, dass er nie mehr dahin zurück gebracht wird. Besser so! Seitdem üben wir mit Rambo und versuchen ihn eine glückliche Zeit zu ermöglichen.

Täglich hole ich mit Inuit Sylvia um die Mittagszeit den fröhlichen Hund ab, und dann geht's erst mal in den Wald! Rambo wiegt höchstens 30 Kilo, ich kann ihn gut halten, er will Hundeführerin Dori nicht umwerfen und lernt gerne. Zur Zeit üben wir an der ganz langen Leine - mal änger, mal kürzer: Hundeschule Inka und Inuit :)
Wir arbeiten mit freundlichem Zuspruch und Sanftheit, das mag er, und darauf reagiert er wunderbar. Dan geht's in den Stuffergarten, wo er frei herumlaufen darf. Oder er legt sich heimlich auf den Gartenstuhl!

Nach dem Waldlauf ist es auch mal weich bequem.
 Nachmittags geht's dann zur Ranch, wo es auch viel zu sehen und zu lernen gibt. Hühner und Katzen sind kein Problem. Puma "schmaudert" schon mit ihm! Der krönende Abschluss auf der Ranch: freies Herumrennen und -Tollen auf der Weide, wenn die Schafe und das Pony im Stallbereich in Sicherheit sind. In früheren Zeiten wurde Ramo zum Heimtreiben von Hengsten missbraucht, wobei er auch seine Zähne einsetzten sollte. Auch wurde er oft als "Wachund" für Ziegnböcke mit denen eingekerkert.

Auf der Ranch: Immer bei Dori
...auf der Weide die Weitläufigkeit genießen...

Als sogenannter Problemhund wird er z.B. vom gut geführten Tierheim in Regen nicht genommen, mit der Begründung, dass er dort nie mehr raus kommen würde. Rambo hat Probleme mit Männern, Joggern, Männern mit Stock, Skatern, anderen Hunden. Er ist - positiv formuliert - ein sehr individueller Hund. Er mag lieber Frauen, Kinder und hundefreie Zone. Er ist ein guter Waldläufer und Wachund. Sein idealer Ort wäre Alaska oder Sibirien.

Herumtollen mit Lady
Da er die letzten Jahre kaum mehr Bewegung hatte, hat er großes Nachholbedürfnis. Dafür bieten sich nun meine Stallhilfe Monika, Sylvia und ich und ein sich im Entstehungsprozess befindender Fanclub an.

Rambo mag gerne Andachten - hier in Rechertsried.

Einfach drauf los

 Bei der Rollstuhlparty nehme ich immer gerne meine Spielsachen mit. Das sind mein Zeichenblock und meine Premium-Buntstifte. Ich freue mich...