Irgendwo an einem Ort, wo die Zeit still zu stehen scheint

Irgendwo an einem Ort, wo die Zeit still zu stehen scheint
Herbstschur - hier mit Schaf Scholastika

Sonntag, 23. September 2018

Am Gnadenhof erleben meine Asylfreunde das vertraute Miteinander

Godwin trägt Puma

Godwin aus Nigeria sagt, dass er große Angst vor Katzen hat und noch nie eine Katze berührt hat. Mit Puma lernt er, dass Katzen Freunde sein können. Godwin: "Bei uns in Nigeria achtet man nicht auf arme Kinder, und schon gar nicht auf Katzen."

Vorsichtig setzt Godwin Puma wieder ab.
Adam sitzt still, Pauli und Scho Seppe gesellen sich dazu.
Während dessen basteln Moni und Godwin an der Innenwand vom Schafstall.
Auf der Wetterseite wird ein Plexiglasfenster als Schutz angebracht.
Ich höre, wie meine verstorbene Freundin Caro La, Mutter und Nothelferin für viele leidtragende Flüchtlinge, sagt: " Mit dieser Arbeit auf dem Gnadenhof gibst Du den Jungs ein Stück ihrer Würde zurück...." Oh Carola!

Zusammen friedlich leben und arbeiten:


Seht, wie vertraut Scho Seppe und Pauli miteinander auskommen:


Und das dritte nun folgende Video ist mein Lieblingsvideo. "Adam - bitte können wir ein Video mit meinem Lieblingslied auf deinem Handy machen?" Adam schaltet die Musik an und los gehts! Ohne Absprache weiß Adam sofort, worum es geht. Er ist übrigens Muslim, liebt aber das Christentum wegen der Liebe, die darin ist. Also bemüht euch, Christen!!

 Hier das Video auf Youtube: JESUS SAVIOUR




Samstag, 22. September 2018

Ein Spaziergang um den Arbersee mit LENA


Heute gibt es einen Herbst-Familienspaziergang mit unserem jüngsten Familienmitglied Lena. Mit dabei: "Onkel" Johannes, "Großtante" Sylvia, "Papa"Manuel, "Mama" Sophie, "Opa" Karl-Heinz, OmaDori. "Onkel" Leonhard von der Stufferfamily klettert zur selben Zeit am Kaitersberger Gipfel umher, wir machen einen Rundweg um den Großen Arbersee. Einladung zur Begleitung auf diesem Natur-Lehrpfad:

Lena meldet sich!
Sophie holt Lena aus dem Kinderwagen

Ins Tragolino zu Onkel Jojo

richtig einpassen...


Weiter geht's am neu angelegten Naturpfad um den Großen Arbersee



Oder doch anders??? :)

Probieren wir es mal so! Zwei Träger sind bereit!

Und weiter geht's...

...einfach toll bayerwaldig

Blick über den See mit den ganz besonderen Grasinseln.

Freitag, 21. September 2018

Herbstschur

Hisbula kümmrt sich rührend um die Schafe.
Heute ist Herbstschur. Die Herbstschur wird empfohlen, damit die Schafe gepflegt und ohne lästigen Filz in den nächsten Sommer kommen.

Zur Herbstschur gehört auch die Klauenpflege und die Parasitenbehandlung (anti Würmer).

Der Schafscherer erklärt: "Bereits 3 Tage nach der Herbstschur können die Schafe ohne weiteres bis minus 10 Grad aushalten!"
Während alle Schafe geduldig ausharren, ist Pauli diesml zuerst dran.


Im Herbst wird nicht so hautnah geschoren, wie bei der Frühjahrschur. Bereits nach drei Tagen sind minus 10 Grad für die herbstgeschorenen Schafe kein Problem mehr - so der Schafscherer.

Der Schafscherer kennt jedes Schaf und dessen Allüren! :)



Schafbock Pauli und Xaver sind Freunde. Xaver redet dem Pauli gut zu, während einige Schafe noch im Stall auf die Schur warten. Seht ihr die wunderschön scheckige Gobi, das Jakobschaf?

Kyrilla ist an der Reihe, hier in Seitenlage. Bei jedem Schaf passt unser erfahrener Schafscherer seine Technik an das Verhalten des Tieres an: "Wie's grade kommt".

Das Schweizer Bergschaf "Franzhörnchen" kann im Hochgebitge wie eine Gemse klettern.

Kaisa ist dran....

Stella ist eine ganz Wilde, doch kein Problem. Xaver beobachtet mitfühlend.

Hisbula und die beiden "Fuchsen" Pauli und Scho Seppe - im Hintergrund die frisch geschorenen Schafe

Die neue Saison beginnt! Heute war Tag- und Nachtgleiche!

Nach dem Michaelistag (29. September) werden keine Schafe mehr geschoren, alte Schäfer-Regel!

Dienstag, 18. September 2018

"Die Heuspende" - (Gemälde "Die Heuverhandlung" weiter gemalt)


Das Kind - es könnte ein Mädchen sein - welches die junge Tierbesitzerin im Tragetuch trägt, ist noch sehr klein, ein paar Wochen alt. Mutter und Kind sind in warme Mützen gepackt. Ist sie eine Tibetanerin oder Mongolin oder eine Bewohnerin der Anden-Hochebenen?

Weder Tibet noch Mongolei noch die Andenhöhen haben so viel Grün! Das sind Tannen und Fichten. Das spricht ganz für Bayerwald, zumal da die Malerin dieses Gemäldes, von welchem wir im Moment nur ein Detail sehen, eine "Waldlerin" ist, die Dori. Viele Haustiere haben sich um die Mutter mit dem Baby geschart. Sie vetrauen ihr. Eine Kerze brennt. Ich denke, es ist gerade Advent.


Da reicht eine Frau ein Heupaket der bittenden Mutter mit den Tieren. Der Sommer war sehr trocken, die Heu-Ernte fiel knapp aus. Kein Bauer gibt sein Heu her. Doch ihre Tiere brauchen Heu, um den Winter zu überstehen. Ihre Bitte wird erhört, sie bekommt Heu und damit auch genug Milch für das Kind.

Die Heuspenderin und Stufferhaus
Das Gemälde ist etwa 1,20 m breit und 1,30 m hoch. Technik: in mehreren Schichten Acrylfarben,  Bienenwachs, Ölfarben und Sepiatusche
Wer den Blog regelmäßig ansieht, kann sich vielleich an die darunterliegende Schicht erinnern (die auch wieder auf eine frühere Schicht aufgetragen wurde). Das Bild hieß damals "Die Heuverhandlung" und beruhte auf einer ungefähr wahren autobiografischen Begebenheit. In der jetzigen Form habe ich die Raumsituation erweitert, indem ich den Bayerwald statt der vorherigen  Holzwand gemalt habe. Die beiden "Hauptdarsteller" haben eine "Persönlichkeitsentwicklung " erfahren. Das Bild heißt nun "Die Heuspende", weil ein viel innigerer Kontakt zwischen den Darstellern im Bild entstanden ist.

Begrüßender Hund

Wen die vorherige Version interessiert, klicke HIER

Sonntag, 16. September 2018

Das Wasserproblem wird gelöst


Dieses Foto heißt: "Alle sitzen ums Problem". Wie tief kann nun das Abfluss-Gitter in den Boden verlegt werden? Das Wasser muss im Starkregenfall automatisch ins Rohr und dann weiter in den Kanal fließen, und wir haben nur eine bestimmte Tiefe Spielraum. Es geht um entscheidende Millimeter!

 Weil Friedel und Xaver an diesem Tag (leider!) nicht da sind, habe ich selber die Bauleitung sprich Verantwortung sprich das Risiko auf mich genommen. Sind ja auch schließlich MEINE Schafe! Auf jeden Fall hat unsere Abfluss-Anlage am nächsten Tag einen Wassereimertest gut bestanden! Das Wasser fließt größtenteils ins Abflussrohr!

Geduldig. kraftvoll und einfühlsam kümmern sich Godwin (Nigeria) und Adam (Sierra Leone) um die Zementierung. Inzwischen kümmert sich Hisbula (Afghanistan) um die Tiere und besorgt mit Monika (Bayern) etliche Eimer Sand für den Beton.
Nach getaner Arbeit wünsche ich mir noch einen Hände-Abdruck von allen Helfern im Sinne von: "Am Xaverhof sei Frieden zwischen Ländern und Nationen".

Freitag, 14. September 2018

Blechschafe am Wolfgangsweg-Herzstück renovieren und leckeres Mittagesssen


Ist das nicht ein süßer Schafbock? (Dori ist auch süß! :) ) Er ist seit vielen jahren angebracht am sogenannten "Herzstück des Bayerwald-Wolfgangsweges", am "Sonnenblumenweg", der zwischen Asbach und Staudenschedl verläuft. Hilde und ich - Gründerinnen des Aufbaus und der Wiederentdeckung von Bischof Wolfgangs Spuren im sogennannten Bayerischen Abschnitt des grenzüberschreitenden Wolfgangsweges, der auch in Böhmen und Österreich läuft - wir beide haben uns letzten Mittwoch bei strahlendem Septemberwetter aufgemacht und mal nachgesehen, wie es den beliebten Blechschafen dort geht. Alles ist soweit in Ordnung, doch ein wenig gibt es doch zu renovieren. Mit Pinsel und leichtem Werkzeug machen wir uns auf den schönen Wegabschnitt, der zum langsamen Gehen etwa eine dreiviertel Stunde dauert.

Wollt ihr uns kurz begleiten? Dann folgt einfach der Fotoserie!

Bei diesem Schaf ist er Einstieg zum "Sonnenblumenweg"


Reich beladener Apfelbaum zur Begrüßung und Wegzehrung


Teich mit Wasserkanal und Enten- es geht immer am Wasser entlang
Nette Enten-Häuschen für die Enten
Wildblumen am Wegesrand
Der Weg verläuft eben dahin
Bank zum Stillehalten und Meditieren.
Hilde entdeckt: Dieses "Ravenna-Blechschaf" hat sich im Laufe der Zeit wegen Baumfällung selbstaändig gemacht und wurde von einem "Fan" vorsichtig an einem Baumstumpf plaziert.
Ich frische mittels guter wasserfester Farben ein weiteres Schaf ("Milchschaf") wieder auf, und zwar so, dass die alte Patina nichts von ihrer Strahlkraft verliert. Das ist ein wichtiger Aspekt beim Renovieren von Kunst.
Da steht es nun in "altneuer" Frische!
Das Ravennaschaf vom Baumstumpf vorhin bekommt einen wichtigen Platz beim Abstieg-Steig Richtung Staudenschedl. Ein "W" wird auch angebracht.


Wir machen uns auf den Rückweg. (Sophies Schwester Celine, die derzeit aus Frankreich zu Besuch ist,  hat nämlich einen leckeren gefüllten Kürbis inm Backofen!)
Der süße Schafbock grüßt uns.
Bon appetit!
Hinweis: Enkelchen Lena schläft brav :)
Das war ein schöner erfüllender Pilgerseptembertag!