Die Bildhauerin

Die Bildhauerin
Dori malt Erzengel Michael, Blecharbeit - - Foto: Adelheid

Donnerstag, 31. Mai 2018

"Frau mit Pferd und Taube" - eine spannende Studie mit nicht geplantem Ergebnis

"Frau mit Pferd und Taube" heißt diese Farbstudie, an der ich mehrere Wochen immer mal wieder gearbeitet habe. Zunächst waren  es nur ein Pferdekopf und eine Taube in ständig wechselden Farben, die mir nie wirklich zugesagt haben, irgendwie zu "heftig" zu "dominant" war das Pferd nach einer längeren Zeit des Betrachtens. Vor zwei Tagen kam die Frau dazu, und jetzt passt für mich die Komposition mit ihrer etwas "philosophischen" Aussage.

Dieses Bild hat ebenfalls einen Platz auf meiner Glastür bekommen. Diese war bei einer Sturmböe mitsamt diversen Bildern zu Bruch gegangen und wollte nach Einsetzen einer neuen Scheibe dringend "dorifiziert" werden.

Die bemalte Pappe hat ein Format von etwa 60 auf 70 cm. Ich habe Acrylfarben und farbige Tuschen kombiniert.

Hier noch zwei Vorstufen:



Mittwoch, 30. Mai 2018

Neues aus dem Taubenschlag

"Schnee" brütet
Hat Taube "Schnee" nicht ein wunderschönes Nest? Unermüdlich schleppen die männlichen Tauben Reisig, Stroh und Heu heran, was sie bei Freiflug um den Schlag herum am Erdboden finden, oder was sie in den Schlag hineingelegt bekommen haben. Die Täubin bemüht sich dann, im Nest sitzend, die gebrachten Halme sorgfältig in die Rundung des Nestes einzupassen. Es gibt auch bequeme Tauben, denen genügt ein wirklich ärmliches Nest aus wenigen Halmen, wo sie ihre Eier hineinlegen. Es sind immer zwei Eier. Die Brut-Zeit beträgt 18 Tage (bei Hühnern sind es 21 Tage) Hier wurden Heu-Halme und im Fundament einige Stücke von Birkenreisig verwendet.

Auch "Kleine Universum" - eine Tochter von dem kürzlich leider verstorbenen Tauber "Universum"  - brütet. Ebensnso ihre Schwester. Bei Tauben wechseln sich Vater und Mutter zweimal täglich beim Brüten ab. Gut, dass "Universum" etliche Kinder hinterlassen hat, die seine schönen Farben (Weiß-Grau-Schwarz) weitergeben. Nach eingehender Studie habe ich mit verschiedenen Fachleuten  wegen "Universums" tragischem Tod geforscht, habe jede einzelne Taube sanft gefangen und in die Hand genommen, genau angeschaut und sicherheitshalber (mit Xavers Hilfe) jeder Taube nach tierärztlichem Rat eine Antibiotika-Tablette in den Schnabel verabreicht.

"Kleines Universum" brütet am Boden
Zur Zeit haben wir sieben Brutpaare mit Eiern beziehungsweise mit Taubenküken.

Ein weiteres hübsches Kind von "Universum"


Die schöne Schwester von "Kleines Universum"

Auf die beiden jüngsten Nachkommen von Universum habe ich einige Tage ein besonderes Augenmerk gerichtet. Im Katzenkäfig bekamen sie bestes Futter, um stark für den Kampf des  freien Taubenlebens zu sein.  Nun sind sie selbständig und fliegen bereits aus.

Aus dem Archiv: "Universum" atzt, vorne "Kleines Universum"

Im freien Flug

Dienstag, 29. Mai 2018

Jakobschaf - Farbstudie mit bunten Tuschen



Diese schnelle Farbskizze von Jakobschaf "Flocke" habe ich mit farbigen Tuschen (Sepia=braun;  gelbe, pinkfarbene und blaue Tuschen) und Pinsel im "Japanischen Stil" wie ein "Schriftstück" auf ein Stück Pappe (DIN A 2) gemalt. Das Ergebnis ziert nun meine sonst viel zu langweilige Glastür im Haus-Eingang.

Sonntag, 27. Mai 2018

Glucke "Gänschen" und ihre sieben Küken

Macht sie das nicht vorbildlich, unsere Glucke "Gänschen"? Seit etwa drei Wochen kümmert sie sich sehr mütterlich um ihren siebenfachen bunten Nachwuchs, verteidigt ihre Kinder gegen andere Hühner, zeigt ihnen die Wildnis des freien Hühnerlebens und nimmt sie immer wieder unter ihre schützenden Flügel.



Freitag, 25. Mai 2018

Dori und Lena

Foto: Manuel
Dieses hochaktuelle Omadorifoto mit Enkelchen Lena geht bereits über andere Medien um die Welt :)

Donnerstag, 24. Mai 2018

LENA ist da!


Am 23. Mai, pünktlich zum errechneten Geburtstermin, hat LENA um 5 Uhr morgens das Licht der Welt erblickt, selber ein LICHT! Ich bin jetzt OMA!


Sophie und Lena am Tag von Lenas Geburt. Foto: Manuel

Manuel und Lena. Manuel: "Sie ist so lieb!"

Mittwoch, 23. Mai 2018

"Das wiedergefundene Vertrauen"

 Eine neue Zeichnung entsteht. Die Inspiration ist da. Ich beginne mit einer fliegenden Taube, die einen wichtigen Raum der Zeichnung bestimmen soll. Im Vordergrund sitzt eine Hirtin oder ein Aschenputtel mit einem Pony, Schafen, Hund und zwei Tauben. Ich nenne sie einfach mal "Schwester Faustyna". Ihr erkennt rechts oben Christus mit Segen-Strahlen aus Herz und Händen (s. die Vision der Sr. Faustyna Kovalska). Auf Jesu Schultern liegt ein Lamm. ER sagt: "Ich schenke dir, was Ich will." Schwester Faustyna fühlt sich durch diese Worte beruhigt. Sie macht sich nämlich Sorgen um die Tauben.

Auf der Schriftrolle der raum-dominierenden Taube steht geschrieben: "Ich will meinen Geist ausgießen über alles Fleisch."(Joel 3,1a) Und: "Wir haben aber nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus GOTT, dass wir wissen sollen, was uns von GOTT geschenkt ist." (1.Kor. 2,12)

Faustyna sitzt vor einer Höhle. Neben ihr steht in einem Korb ein Strauß mit Pfingstrosen. Rechts unten erscheint der heilige Antonius mit dem Jesuskind. Er predigt gerade am Strand von Rimini den Fischen. Am Boden liegt ein großes Buch. Darin steht geschrieben: "Wenn ich schwach bin, hilft mir der HERR." (Psalm 116, 6)

Der heilige Antonius mit dem Jesuskind auf den Armen predigt den Fischen am Strand von Rimini.

Ein Prieser reicht Faustyna den Kelch des heiligen Abendmahls und betet für sie und für ihre Tauben (nach einer wahren Begebenheit am Pfingstsonntag).

In den Fels finden wir eingraviert die Bitte: "Heiliger Antonius, gib mir mein verlorenes Vertrauen wieder zurück."

Faustyna vertraut auf das heilige Gebet des Priesters.

Sie ist eine Malerin, denn sie hat einen Pinsel bei sich und Farbgläser.



Christus, König, mit großer Vollmacht, Heilung, Heiligung und Segen spendend



Die Taube

Szene mit Faustyna und dem Prieser im Kreise der Tiere


Schafe, Hund, Hase und Buch. "Wenn ich schwach bin, so hilft mir der HERR (Ps.116,6)
Vollansicht der Pfingst-Zeichnung 2018. Die Überschrift lautet: "Das wiedergefundene Vertrauen".


Montag, 21. Mai 2018

Jede Blüte ein Gebet: Altäre zur Pfingst-Zeit

Blumenschmuck in der Christuskirche für den Sonntag Exaudi (vor Pfingsten): Ginster, Margariten, Lichtnelken, Glockenblumen, Ackelei)

Mit Heiligem Abendmahl

Friedel bringt mir Pfingstrosen für den Pfingst-Altar

Vorbereitung Pfingst-Altar mit Tauben

Sylvia hilft mir beim Pflücken der Altarblumen: JEDE BLÜTE EIN GEBET

Samstag, 19. Mai 2018

Zu Pfingsten: "Die Wiederherstellung" vollendet

Magd, Schaf, Steine, Wald, Pfingstrosen, Herz, Taube
 Die Magd sitzt auf Steinen im Wald. Daneben steht ihr Schaf. Pfingstrosen sind vor der Höhle aufgeblüht. Sie trägt eine Taube vor ihrem Herzen. Lichtstrahlen.

Heute habe ich die Zeichnung "Die Wiederherstellung" vollendet. Ich habe die Details ausgeführt und einige Ergänzungen vorgenommen. So sind zu den Sprüchen, die bereits in verschiedenen Schriftrollen vorhanden waren, noch drei weitere dau gekommen.

Die Zeichnung habe ich am 18. April begonnen - nach dem Verlust einer Taube und einer schwerkranken namlosen Katze. Wir hatten die Katze nach ihrem Abschied am Engelweg begraben. Nun wissen wir, dass die Katze die verwaiste Begleiterin des verstorbenen Pfarrers von Kirchaitnach gewesen ist. Sie hieß tatsächlich "Katze"! Sie war sehr, sehr alt (18 oder 20 Jahre!). Gestern habe ich meine Lieblingstaube "Universum" verloren. Sie starb wahrscheinlich an inneren Verletzungen. Es muss ein Unfall bei ihrem gestrigen Ausflug passiert sein.

Über der Szene mit der Magd erscheinen ein Stern und wunderbare Sprüche.

  *  "Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen." (Röm.8,28a)

  * "Du bist mein Werkzeug. Ich bin der gute Hirte. Folge Meiner Stimme. Es genügt, wenn ICH der GUTE HIRTE bin. ICH stelle alles wieder her. Mit deinen guten Taten sammelst du glühende Kohlen auf dein Haupt. MEIN Licht wird über dir aufgehen."

Neu: * "Sei stille dem Herrn und warte auf ihn." (Ps.37,7) 

         * "Sei still zu Gott; wer in ihm ruht, hat immer heitern Sinn und geht mit leichtem frohen Sinn durch Nacht und Trübsal hin."


Die gewappnete Hirtin trägt in ihrem Gürtel ein leuchtendes Schwert. Auf ihrer Jacke ist ein Herz aufgestickt.

Die gewappnete Hirtin steht vor einer großen Höhle. Darin steht eine Krippe, dabeben eine Kuh. Drei Schafe blicken zum Bildbetrachter.
An der Höhlenwand sind zwei weitere Schriften angebracht:

* "Christe, Lamm Gottes, der du trägst die Sünd' der Welt, erbarm' dich unser."

Neu hinzugefügt: * "GOTT gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von IHM berufen seid." (Eph. 1.18)

Die ganze Zeichnung: 


Freitag, 18. Mai 2018

Hola! Ein Blick zu den alten Steinen nach Mexico: Grüsse! Hasta luego!

Hasta luego von meinem Sohn Johannes aus seiner großen Mexiko-Tour. Hier aus Tulum:


Karibischer Strand incl. Mayafestung mit Blick aufs Meer.
Hasta luego aus Chichen Itza:


Das Chamäleon hat sich ja richtig gut getarnt!



Last not least: Hasta luego aus Merida!


Dori und Karl-Heinz stellen fest: Wir haben hier also insgesamt eine Altstein-Mischung aus Maya und Conquistatores :)


Dienstag, 15. Mai 2018

An der Futterkrippe am Bretterschachten - Bild in Bearbeitung

Wir befinden uns in den Höhenlagen des Bayerischen Waldes. Im Hochwald ist eine Krippe aufgestellt. Rehe nähern sich. Eine Waldhirtin sitzt mit ihrem lieben Hund vor einer Höhle. Sie wacht mit ihrem Hund über die Tiere und wartet. (Tusche/Sepia/Acyl)

Nun ist noch etwas Zeit notwendig, wie bei der Herstellung eines Brotteigs, um das Gemälde fertig durchzuestalten. Ich lebe gerne mit auch unfertigen Bldern. Sie stehen an sichtbarer Stelle im Atelier, ich lasse sie wirken, um dann in einem inspirierten oder mutigen Moment Weiteres zu riskieren. Jeder Malprozess ist mit dem Mut verbunden, etwas zu wagen, was so noch nie da war.

Zur Zeit taucht öfters das Thema Krippe in meiner künstlerischen Arbeit auf. Dieses innere Bild ist erstens ein ad-ventliches Warten aufs Christkind, zweitens ein Spiegel auf das Leben mit meinen Schafen und drittens ein bildlicher Ausdruck der nahen Erwartung eines Stuffer-Babies. Geburtstermin: 23. Mai! Die Junge Mutter wohnt unter der Woche im schützenden Basislager Stufferhaus und hilft ganz anrührend in unserer kleinen Stuffer-Bayerwald "WG"!

Stufferhaus im Mai 2018