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Freitag, 7. November 2025

20 neue Pilgerkreuze für den Aufstieg zur Wolfangskapelle

 

20 neue Pilgerkreuze laden zum Gebet unterwegs ein - Hildegard, Hund Theo und ich sind sehr glücklich darüber - auch für die Pilger! 

20 neue Kreuze sind feierlich am Wolfgangstag angekommen. 


Auf so manchem Pilger- oder Wanderweg sind am Weg oftmals Steine zu sehen, die jemand abgelegt hat oder zu kleinen Türmen aufgestapelt hat.
Bei der Falkensteinkapelle im Salzkammergut, dem historischen Vorbild der Wolfgangskapelle, gibt es einen sogenannten "Schlupfstein": Zwänge dich durch das Loch hindurch und streife ab, was dich belastet hat.

Am Fuße des Kreuzweges hinauf zur Wolfgangskapelle stehen Pilgerkreuze bereit. Sie sind gefertigt aus jungen Baumstämmem, meist aus Birke. "Ein Stück mit Christus gehen" heißt die Einladung. Dieser seit einigen Jahren zu einer beliebten Tradition gewordene Brauch ist nicht mehr wegzudenken. Wanderer und Pilger, einzeln oder in Gruppen, tragen die Kreuze zur Kapelle hinauf. Eine Tafel lädt ein, dieses "Kreuz tragen mit Christus" mit einem Anliegen, einem Dank oder einer Bitte zu verbinden. Im Laufe der Zeit sind allerdings die ersten Kreuze verwittert, verrottet, in Stücke zerfallen. Die Kapellenbesucher haben sich dieses Kreuztragen jedoch nicht nehmen lassen. Es gehört dazu! Und so haben immer wieder andächtige Besucher Äste oder Reste von alten Kreuzen zu einem persönlichen Kreuz gelegt.

 
Unser lieber, am 7. Mai diesen Jahres verstorbene Pilgerhelfer Xaver hat  die Idee vor etwa 10 Jahren ins Leben gerufen: Trage ein Kreuz hinauf zur Wolfgangskapelle! Xavers Vermächtnis wurde nun zum Wolfgangstag am 31. Oktober erneuert. 20 neue Kreuze, solide und handlich aus jungen Erlenstämmen von Xavers treuem Freund Johannes gefertigt, stehen wieder bereit. "Ich beobachte das ganze Jahr über wahre Pilgerströme, die zur Kapelle hinaufgehen", erklärt Hildegard Weiler, Betreuerin der Wolfgangskapelle. "Die Kreuzaktion ist sehr gefragt soll unbedingt weiter bestehen bleiben. Ich empfinde sie als großen Segen."  Hildegard ist erste Vorsitzende vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang. Sie wohnt am Fuße das Kreuzweges am St Wolfgangshof. "Die Kreuze sind schon zum Wahrzeichen geworden, so wie die wegweisenden Blechtiere, Schafe, Alpakas und Engelfiguren den Weg zieren, die Menschen erfreuen und auf den Seelen-Hirten Wolfgang aufmerksam machen."

Wer das Kreuztragen unterstützen möchte, kann gerne auch ein Kreuz von der Wolfgangskapelle wieder hinunter tragen
 

Montag, 7. April 2025

Hildegards Gesicht überarbeitet

Hildegard von Bingen, Blecharbeit 2022
 Diese Blechfigur "Hildegard von Bingen mit Jesuskind - von hinten" habe ich im Herbst  2022  gefertigt und sie meiner Freundin Hildegard geschenkt (ich selbst habe zwei "Dorothea-Varianten" in Rosa und in Gelb).

 Die Hildegard-Figur befindet sich zusammen mit einem Erzengel Michael seit 2023 beim Weiler-Anwesen am Fuße des Wolfgangsriegel auf Hildegards Hütten-Holzwand. 

Da Hildegard auch Waldbesitzerin und damit die Besitzerin der alten Wolfgangskapelle ist, hat meine Figur natürlich eine kleine Wolfgangskapelle in der Hand.

Immer wenn ich Hildegard besuchte, und an der Figur vorbei kam, störte mich irgendwas am Gesichtsausdruck. Im Laufe der Zeit fand ich heraus, dass es die halb geschlossenen Augen waren, die nach unten blickten und nicht dem Betrachter in die Augen sahen. 

So startete ich heute morgen an einem nordisch-klaren Frühlingstag, ausgerüstet mit drei Farben und drei dünnen Pinseln, und machte mich auf den Weg und wusste genau, was ich wollte. Hilde war natürlich voll einverstanden. Sylvia war auch mit dabei und half bei der Beratung und Ermutigung . 

mutig drauflos!

Vorher waren die

Augen nach unten gerichtet

Die Augen sollen geöffnet sein und den Betrachter anblicken

Das Ergebnis - auch den Mund minimal bearbeitet.

Freitag, 22. November 2024

Das letzte Schneefeld - Gemälde alt- neu

Heute beginne ich meine neueste Bilderklärung gleich mal mit einem Detail, in welchen eine Malerin vorkommt. Sie sieht mir denke ich recht ähnlich. Sie steht auf Schnee vor ihrer Staffelei. Hinter ihr zwischen Tulpen und Narzissen seht ihr ein schwarzes Schaf und im Vordergrund ein Tippizelt, welches damals aufgebaut war, als das schwarze Lämmchen Scholastikea und der schwarze Don Bosco in der sogenannten Pilgerhütte geboren wurden. Ein Ort, den die Malerin noch im Herbst verlassen hat, um am Xaverhof unterzukommen mit ihren Schafen.

 
Während die ersten Frühlingsblumen durch den Schnee kommen, sitzt Xavers Mutter Maria auf einem einfachen Stuhl im Freien, um sie sind die liebevoll angenommenen Schafe.
 

Das Gemälde "Das letzte Schneefeld" begann ich 2007, ein Jahr nachdem ich die sogenannte Pilgerhütte mit meinen 8 Schafen verlassen habe und beim Xaver Raum für meine Herzenskinder bekommen habe. Das Gemälde hieß damals "Die Station" und hat autobiographischen Charakter. Am hinteren Schaf erkennt ihr, dass ich hier mit dunklem, flüssigem Bienenwachs gearbeitet habe. 

Der neue Titel "Das letzte Schneefeld" wird nun schon ersichtlich. Wir sehen nun eine Kuh, die von einer Bäuerin gemolken wird, einen Hund, eine offene Feuerstelle und einen einsamen Schlitten, der mitten im Schneefeld seht. Wegen der feurstele hieß das Gemälde nun "Bachs Naturcamp". Das war 2017, aber da geb es das Schneefeld so noch nicht.

 
Die Kuhmelkerin - sie war ganz ursprünglich eine Wollspinnerin.

Ein Engel

2 Jakobschafe im Frühling

Ich datiere zurück auf 2017, wo ich mit der Überarbeitung begonnen habe.

 

 

Am Tisch im Freien
Kürzlich waren noch 3 Personen am Tisch. Die 3. war hinten neben dem Hund. Da ist nun neu das Schneefeld.
 

Das war die einzige aber weltumwälzende Veränderung, die ich gestern am Gemälde vorgenommen hatte.

Da alle anderen Flächen oliv oder dunkelbraun sind, ist mit dem isolierten weißen Schneefeld eine Bildaussage "Das letze Schnefeefd" entstanden, die ich bejahe oder annehme.. Ich nehme sie an.

Vollbild



 



Donnerstag, 10. Oktober 2024

Zur Geschichte der Wolfgangskapelle und mehr - Jubiläums-Ereignis am 12. Oktober!

Die Wolfgangskapelle auf dem Wolfgangsriegel ist seit Jahrhunderten Ziel von Pilgern. Sie liegt eingebettet in mächtigen Felsen. 

  Einladung: 

Mitpilgern auf den Spuren des heiligen Bischof Wolfgang mit Diözesanbischof Rudolf Voderholzer

Wolfgangs-Jubiläumsjahr 2024: 1100 Jahre Geburt des Heiligen Wolfgang 924

+ Beginn 15.00 Uhr am Wolfgangsbrunnen bei der Pfarrkirche Böbrach

+ Wanderung über den St. Wolfgangshof (Wolfgangslinde) zur Wolfgangskapelle 

+ weiter zur Kapelle auf der Frath

+ Andacht auf der Frath und Einzelsegen mit der Wolfgangsreliquie

+ anschließend Möglichkeit zur Einkehr

+ diverse private Fahrdienste stehen bereit.

Bronzene Wolfgangsfigur beim Wolfgangsbrunnen der Böbracher Pfarrirche St. Nikolaus


Auf den Spuren eines Heiligen 
 
Bischof Voderholzer ist am 12 Oktober zu Gast 
 
von Josef Arweck
 
Was die Pfarrei Böbrach mit Bischof Wolfgang verbindet
 
Wolfgangskapelle, Wolfgangsweg, Wolfgangsbrunnen, Kindergarten St. Wolfgang, Pilgerweg St. Wolfgang  - in Böbrach stößt man auf zahlreiche Wolfgangsspuren. Viele fragen sich, woher die enge Beziehung zwischen dem Bistumspatron Wolfgang und der Pfarrei Böbrach stammt.  Dabei muss man weit in die Geschichte zurückgreifen. 

Der heilige Wolfgang wurde 924, also vor 1100 Jahren, im schwäbischen Pfullingen geboren. Nach einer exzellenten Ausbildung im Kloster Reichenau wurde er Mönch in der Benediktiner Abtei Einsiedeln, Schweiz, und 968 zum Priester geweiht. 172 bis zu seinem Tod am 31 Oktober 994 war er Bischof von Regensburg. Darauf setzte eine Welle der Verehrung ein. Kirchen und Kapellen wurden ihm geweiht. Zahlreiche Orte tragen seinen Namen. 

Einen Felsen mit der Hand aufgehalten
 
Als Bischof von Regensburg hat Wolfgang den Grundstein zur Gründung des Bistums Prag gelegt. Gegen viele Widerstände zum Bistum Regensburg gehörende Gebiete jenseits des Bayer- und Böhmerwaldes und die damit verbundenen Einkünfte freigegeben hatte und so die Gründung eines eigenen Bistums Prag ermöglichte

 Einer frommen, wohlbegründeten Sage zufolge, soll Bischof Wolfgang auf einer Reise nach Prag in die hiesige Gegend gekommen sein und an jener Stelle geruht haben, an der heute die Wolfgangskapelle steht. 

Zahlreiche Legenden ranken sich um diese Begebenheit. Von ihnen besagt dass Wolfgang einen herabstürzenden Felsen mit der Hand aufgehalten und so ein Unglück verhindert haben. Mit viel Fantasie ist noch heute der Handabdruck im Felsen nahe der Kapelle zu erkennen.

 Belegt ist jedoch, dass Martin Müller, Bräu von Eck, im Jahre 1776 eine bestehende hölzerne St. Wolfgangskapelle abgebrochen und ihrer Stelle eine kleine steinerne Kapelle erbaut hat. 70 Jahre hat diese Kapelle gestanden, bis sie wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. An ihrer Stelle entstand die jetzige Kapelle. 

Buch der alten Kapelle fand sich ein Hinweis auf einem Schalbrett wonach schon vorher "eine Kapelle von Holz über 150 Jahre alt da gestanden und der heilige Wolfgang verehrt wurde und sehr vielen Menschen großen Nöten und Angelegenheiten geholfen wurde". 

Demzufolge hat also schon 1626 eine Wolfgangs Kapelle hier gestanden.  Bis zum heutigen Tag ist die Wolfgangskapelle Ziel zahlreicher Wallfahrer.  "Freilich nicht die großen Wallfahrtsströme wie anderen Orten, doch kommen regelmäßig Wanderer und Pilger", weiß Hildegard Weiler, in deren Besitz die Kapelle ist und die am Fuße des Wolfgangsriegel wohnt. Auch Bischöfe reihten sich in der Vergangenheit in die Schar der Pilger ein. 
 
Vom Bischof gab's eine Reliquie des Heiligen 

So besuchte am 30. Juli 1889 Bischof Ignatius von Senestrey von Regensburg die Kapelle und schenkte der Pfarrei eine Reliquie des heiligen Wolfgang. Besonders treue Pilger zur Wolfgangskapelle sind die Wolfgangibrüder aus Ruhmannsfelden, die jedes Jahr am ersten Juliwochenende dem Heiligen die Ehre erweisen. "Wolfgang Spuren" gab es in der alten Pfarrkirche: An der Nordwand des Chores das dem heiligen Wolfgang als Pilger zeigte und ein Deckenfresko aus dem 19 Jahrhundert, das den knieeneden Bischof Wolfgang im Himmel vor der Wolfgangskapelle über dem Dorf Böbrach zeigte. Heute beherbergt die Pfarrkirche noch eine Wolfgangsfigur.
 
 Als in den 1990ger Jahren in Böbrach die Dorfkernsanierung sowie die Außenrenovierung der Pfarrkirche St. Nikolaus durchgeführt wurde, errichtete man auf dem Dorfplatz einen Wolfgangsbrunnen mit einer Bronzefigur des Heiligen, ein Werk des Künstlers Josef Michael Neustifter. Die Einweihung fand am 30. Oktober 1994, somit vor fast genau 30 Jahren, statt. Und für den im Jahre 2006 errichteten Kindergarten war der heilige Wolfgang ebenfalls Namensgeber.

 Neue Impulse in der Wolfgangsverehrung setzte der 2003 gegründete Verein Pilgerweg St. Wolfgang, geführt von Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer. Sein Ziel ist es, das Gedankengut und das kulturelle Vermächtnis des Bischofs Wolfgang zu entdecken und zu pflegen sowie die Stätten seines Gedenkens durch einen markierten Pilgerweg miteinander zu verbinden. "Herzstück" des Wolfgangsweges ist der Abschnitt von der Wolfgangskapelle in Böbrach nach Viechtach, der dann weiterführt über St. Englmar und Pilgramsberg nach Regensburg zur Basilika St. Emmeram, wo der Heilige beigesetzt wurde.

 Bischof Rudolf Voderholzer ist im Laufe des Wolfgangsjahres 2023/24 selbst auf verschiedenen Wolfgangswegen durch das Bistum Regensburg gepilgert. Die vorletzte Station auf dieser Pilgerreise führt ihn am kommenden Samstag, 12. Oktober nach Böbrach, wo er ab 15 Uhr mit Pfarrangehörigen und weiteren Wolfgansverehrern vom Wolfgangsbrunnen aus zur Wolfgangskapelle pilgert und weiter nach Frath mit abschließender Andacht und dem Einzelsegen mit der Wolfgangsreliquie. 
 
Unter der großen Wolfgangs-Linde brachten gestern Xaver, Hildegard und ich ein lebensgroßes Bild "Der Heilige Wolfgang mit den Tieren" an. Der Kranz vorn beim Kreuz ist der Erntedank-Kranz aus der Christuskirche.

 
Montage am Fuße des Wolfgangsriegel Xaver-Dori  -  Das Gemälde ist auf eine Blechtafel gemalt.


Der Heilige Wolfgang mit den Tieren, Gemälde in Acryl auf Blech, lebensgroß

Die Entstehung des Wolfgangsweges, großes Gemälde auf Holzplatte

Pilger auf der Wolfgangkapelle


 
 

Samstag, 16. März 2024

Die Alpakaherde macht sich auf zum "Monte Wolfgangi"


Das Pilgerhelfer-Aufbauteam in Aktion

"Mit Alpakas durch das Wolfgangs-Jubiläumsjahr", so heißt diese Installation mit mehreren Blechtieren, einer Hirtenfigur und dem Erzengel Michael. Die Installation symbolisiert sozusagen eine Einladung, durch das 1100-jährige Jubiläum des heiligen Wolfgang mit zu wandern. Die lebendig anmutende Gruppe stand bereits seit dem Advent unterhalb des Wolfgangshofes und motivierte die Vorbeigehenden immer wieder innezuhalten und zu fotografieren

 Am 12. Oktober 2024 wird Bischof Dr.Rudolf Voderholzer persönlich die Wolfgangskapelle besuchen und dort eine Andacht halten. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich. 

Kapellenbesitzerin Hildegard Weiler freut sich, dass das Wolfgangs-Pilgerhelfer-Team die Figuren noch vor dem Osterfest nach oben in ein gerodetes Waldstück am Kreuzweg zur Wolfgangs Kapelle versetzt hat. "Durch die Rodung etlicher Käferbäume und Sturmschaden-Bäume hat sich der Anblick total verändert und ruft förmlich nach Farbe." Die Sanftmütigen Alpakas, Schafe und Pferde erinnern an das einfache Leben, welches der heilige Wolfgang stets propagiert und vorgelebt habe. "Auch als Wolfgang bereits Bischof von Regensburg war, hat dieser hochgebildete, aber sehr bescheidene Heilige das beschwerliche Leben den wilden Wäldern Bayerns und Böhmens bevorzugt." 

Der Verein Pilgerweg St. Wolfgang, der bereits an den Vorbereitungen für den 12. Oktober arbeitet, möchte mit den Tierfiguren einen einladenden Blickpunkt setzen und somit das Wolfgangsjubiläumsjahr künstlerisch "be-malen". Der Sage nach hat der beliebte Schutzpatron Bayerns auf seinem Weg nach Böhmen bei der Wolfgangskapelle übernachtet. "Dieser Platz am Steilhang des Kreuzweges zur Kapelle ist wie eine Theaterbühne", beschreibt Hildegard Weiler. Besonderen Wert legt sie auf die eherne Figur des Erzengel Michael. Michael wandert hier gewissermaßen parallel zum Monte Angelo in Italien, wo der Erzengel in Verbindung einer Grotte und einer Kirche steht. In Nachfolge oder in Nachahmung könne man hier laut Hildegard Weiler den ehernen Michael am Wolfgangskapellen-Kreuzweg als Mitstreiter und Segensfigur in Verbindung mit dem heiligen Wolfgang sehen: "Es ist für mich der niederbayerische Monte Angelo, also ein Monte Wolfgangi!"

Dori im Wald beim Figurenaufbau


Eherner Erzengel Michael

Erich, Reinhold und Matthias

Erich und Xaver

Die Hirtenfigur

Hildegard sorgt für einen Wald-Imbiss

Im Hochwald


Reinhold und Matthias: voll dabei!

Reinholds Spezialgerät zum Stempen-Einschlagen


"Es war ein schöner Sonntag" haben sie später gesagt
.
Mit der Handsäge volle Kraft voraus!

So manches typische Wolfgangsschaf hat sich zur Alpakaherde hinzugesellt.

Anna hilft auch mit.

Xaver gibt supergute Ratschläge, wo eine gute Position wäre.

Und wie der heilige Wolfgang vor 1100 Jahren rastet er schlafend am Waldboden unterhalb der Kapelle.



 

Samstag, 24. Februar 2024

Bayerwald Festival Nr. 4, 2024: Zusammenklang Erdlingshof-Xaverhof


Wir von Xaverhof besuchen den Erdlingshof. Hier begrüßen uns Birgit Schulze, Johannes Jung, Hündin Laika  und das Hängebauchschwein Vroni in freundschaftlicher Harmonie. Später kommt noch eine zahme Wildgans dazu und andere zutrauliche Tiere. Alle Tiere haben einen Namen. Hier dürfen sie in all ihrer Verschiedenheit in wahrhaft paradiesischer Geschwisterlichkeit miteinander leben. Das Tier, welches das Glück hat, aus einer Not heraus hier aufgenommen zu werden, steht unter besonderem Schutz und Hilfe. "Für Mitgefühl entscheiden" - so heißt das Motto vom Erdlingshof. Xaverhof und Erdlingshof sind Freunde geworden. "Wir wollen einfach nur Tieren helfen und ihnen ein Zuhause geben", erklärt Birgit Schulze. Auch die Xaverhoftiere dürfen ein Zuhause unter besonderem Schutz genießen.



Mittwoch, 22. November 2023

Alpakawanderug ins Wolfgangs-Jubiläumsjahr 2024 - Blechtiere beim St. Wolfgangshof

 

Das Aufbauteam vor Ort

Böbrach.

Mit großem Vorschlaghammer, Schrauben, Akkuschrauber, zugespitzten Holzstempen und 15 Blechtieren ausgerüstet machte sich am vergangenen Samstag ein wunderbares Helferteam mit mir auf nach Böbrach zum St.Wolfgangshof der Familie Weiler, der am Fuße des Kreuzweges zur St.Wolfgangskapelle liegt. "Ich hatte vor einigen Jahren ein altes Alpaka zur Pflege bekommen. Da lernte ich den Charakter dieser sanften Neue-Welt-Kamele kennen", teile ich an die Presse mit. Meine  Intension ist es, hier mit einer Gruppe von Blech-Alpakas, einigen Schafen, einer Ziege, einer Hirtenfigur mit Laterne und zwei begleitenden ehernen Pferden zu einer gedanklichen Alpakawanderung auf den Wolfgangsweg einzuladen.

Mit Matthias und Xaver beim Aufbau der Blechtiere 

 In Zusammenarbeit mit meiner Wolfgangspilger-Freundin Hildegard Weiler geht es nun mutig auf ins neue Kirchenjahr und weiter ins Wolfgangs-Jubiläumsjahr 2024. 

Pressemann Josef Arweck, Hildegard Weiler, Xaver Hagengruber und "Der Ziegenhirt" 

Vor elfhundert Jahren wurde der Heilige Wolfgang, Bischof von Regensburg und Patron von Bayern geboren. Als Pilger und Missionar durchzog dieser großartige Heilige die Wälder Bayerns und Böhmens. Entbehrungen und wilde Tiere nicht fürchtend übernachtete er am felsigen Wolfgangsriegel, wo heute die Wolfgangkapelle steht, die zu seiner Ehre - zunächst aus Holz und später aus Stein - erbaut wurde.

Niko und Reinhold stellen den Erzengel Michael auf.

 Hildegard legt Wert darauf, dass die bunt aufgebaute Tier-Gruppe von einer mächtigen Figur des Erzengel Michael geleitet wird: "Der Erzengel Michael ist der Sieger im Kampf gegen das Böse. Ganz besonders in dieser Zeit der weltweiten Bedrängnisse, Kriege und Nöte sollen wir ihn um seine Hilfe anrufen."

Ein weißes Alpaka ruht friedlich neben dem schützenden Erzengel Michael.
Das fleißige Aufbau-Team, bestehend aus Matthias Poschet, Reinhold Schneider, Niko, Manfred Franze (stellvertretender Schriftführer des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang) und Xaver Hagengruber (Vereinsmitglied und Pilgerhelfer), begann zunächst mit einem "Entwurf", um die Figuren auf der Apfelbaumwiese mit Blick über die Bayerwqaldberge wirkungsvoll zu platzieren. Dann wurden sie fest installiert. Sie sollen bis Mariä Lichtmess stehen bleiben. 

Manfred Franze mit Reinhold und Niko im Einsatz

Manfred Franze weist darauf hin, dass auch sein in Zusammenarbeit mit dem Verein Pilgerweg St. Wolfgang "Geiersthaler-Engel-Kapellen-Weg" fürs Jubiläumsjahr des Heiligen Wolfgang in absehbarer Zeit Wirklichkeit werden soll: "Es gab einige Verzögerungen. Doch nun hoffen wir endlich auf entsprechende Fördergelder, denn dieser Weg soll bestens markiert und ausstaffiert werden."

Unterhalb des St.Wolfangshofes wird die Tiergruppe platziert und weist den Weg hinauf zur Wolfgangskapelle 
Mit friedlichen Tieren Schritt für Schritt ins kommende Jahr, in Gemeinschaft leben zwischen Mensch,Tier und Gottes Schöpfung - das ist für mich auch der Weg nach Bethlehem. An einem unscheinbaren Ort wird das Kind geboren, welches die Himmelstüre öffnet, sodass ein Strahl vom Himmelslicht zu uns leuchtet. "Der heilige Wolfgang - eine Leuchte Gottes in dunkler Zeit!"

Nachtwanderung 

 "Der Heilige Wolfgang steht für Friedsamkeit. Das war immer seine Art und Weise. So wirkt auch eine Wanderung mit den sanftmütigen Alpakas heilend auf dem steinigen und mühevollen Lebensweg", erklärt Hildegard Weiler 


Fotos und Prrese-Text in Zusammenarbeit mit Josef Arweck

Einfach drauf los

 Bei der Rollstuhlparty nehme ich immer gerne meine Spielsachen mit. Das sind mein Zeichenblock und meine Premium-Buntstifte. Ich freue mich...