Irgendwo an einem Ort, wo die Zeit still zu stehen scheint

Irgendwo an einem Ort, wo die Zeit still zu stehen scheint
Mit Schaf Jorinde und Franzhörnchen, dem Schweizer Bergschaf

Samstag, 31. März 2018

Eine österliche Zeichnung

Schaf am frischen Brunnquell
Ein Schaf am frischen Quellbrunnen trinkt Wasser, heilendes Wasser, stärkendes Wasser. Die ersten Frühlingsblumen sind aus der Erde hervorgekommen, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Narzissen. Über dem Schaf am Brunnquell trägt ein fliegender Vogel ein Spruch-Band:  

"Zur Kraftquelle gehen und Gutes tun.

Die Inspiration zu diesem Detail aus der neuesten Zeichnung meiner "Ottonischen Buchmalerei" kam aus einer Predigt, die kürzlich Pfarrer Roland Kelber gehalten hat. Wir sind begnadet, von Gnade erfüllt, wenn wir jemandem ein gutes Wort zusprechen können oder anderweitig helfen können. Die Kraft hierfür bekommen wir aus der Kraftquelle, aus welcher wir schöpfen. Gottes Wort ist solch ein niemals versiegender Born. Es ist wichtig, immer wieder zur Kraftquelle zu gehen.

Eine neue Seite in meiner Buch-Sammlung spiritueller Zeichnungen ist entstanden. Es gibt darin vier Spruchbänder mit Sätzen, die mir gefallen.
Holzkirche mit Zwiebeltürmen
Rechts über der Holzkirche fliegt ein ebenfalls von Vögeln gehaltenes Spruchband mit einem Satz, den meine Wolfgangsweg-im-Aufbau-Freundin Hildegard Weiler kürzlich am Telefon sagte:

"Heilig sein heißt nicht, ohne Sünde sein. Heilig sein heißt, herausgehoben, auserwählt sein."

Ein Reiter mit warmer Kleidung begibt sich zur Holzkirche. Überall blühen die ersten Frühlingsblumen. Der Hund geht voraus. Wir sehen auch einen Fuchs.
Zwei weitere fliegende Spruchbänder zieren die Zeichnung: "Wer langsam geht, kommt weiter." (das sagte ein Russe in einer TV-Doku von Fritz Pleitgen) - - Und: "Tu treu das Deine, was dir möglich ist, und die Wunder wird Gott hinzufügen."(Dori am 26.März 2018)

Freitag, 30. März 2018

Spannendes Ostereier-Finden mit Xaver im Schafstall

 "Schell Xaver komm, ich hab da hinten unter dem Ästewirrwarr im stillen Eck vom Schafstall ein Ei blinken sehen!"

Tapfer klettert Xaver unter Lebenseinsatz in die stillgelegte Schafstall-Ecke, wo zur Zeit ein Haufen Äste zum Einheizen gelagert sind, und fischt tief da unten ein schönes Ei hervor - und noch eins  - und noch eins - insgesamt 5 Eier!
Mit der Taschenlampe leuchten und tief in den Abgrund fühlen....

Fröhliche Ostereier - sie werden dringend benötigt! Die gesamte Region ruft nach Xaverhof-Glücks-Eiern!

Dienstag, 27. März 2018

Eine Zeichnung für das neue Wolfgangskapellen-Buch

Die Wolfgangskapelle bei Böbrach - hier hat der Sage nach der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen übernachtet.
Seit mehr als 20 Jahren kümmert sich Hildegard Weiler um den Kapellenschmuck der Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel mit Blumen, Kerzen, Bildern und mit einem Kapellenbuch, welches nun in die "3.Auflage" geht und sich vieler wertvoller Einträge rühmen kann. An Ostern 2018 wird das neue Kapellenbuch ausliegen. Zur Einleitung und Einladung habe ich auf Bitten von Hildegard Weiler eine Tuschezeichnung auf die erste Seite gezeichnet, die den heiligen Wolfgang auf einem Reittier unterhalb der Wolfgangskapelle zeigt. Die wilden und zahmen Tiere der Region dürfen natürlich nicht fehlen!

Vorstufe: Am Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle reitet der heilige Wolfgang als Pilger. Oben im Wald ist eine Höhle mit einem Luchs und einem Igel. In der Nähe des Heiligen stehen die obligatorischen Schafe (hier Jakobschafe mit den typischen Hörnern) und der Wolf, der den heiligen Wolfgang in alten Darstellungen oft begleitet.

Die fertige Zeichnung: Hier gibt es viele Details zu beobachten. Man beachte auch die Schnecke zu Füßen des Heiligen.

Detail: Wolfgang mit dem symbolischen Hackel, blühend österliche Palmkätzchen, ein Hase vor einer Höhle, Tulpen am Weg

Wolf und Schafe

Ein Hirsch in der Nähe der steilen Granit-Treppe unterhalb der Wolfgangskapelle

Luchs und Igel
Kommunionkind trägt sich ins Kapellenbuch ein.
Historisches:  Der heilige Wolfgang lebte bei seinen weiten Wald-Pilgergängen wirklich mit Wolf, Bär, Luchs, Schnecke  und Igel, ohne dass sie ihm etwas antaten.
 :)
 Das war vor 1000 Jahren, wo überall noch Urwälder waren, unvorstellbar wild und einsam. Später ist er dann Bischof von Regenburg geworden - wollte er eigentlich nicht. Er war für das ganz einfache Leben, aber tat auch viel für die Bildung, Erziehung und für den Frieden. 

Er unterstützte und förderte die Ottonische Buchmalerei, wobei ich hier ein Nachfahre der Buchmaler zu sein scheine :)

Montag, 26. März 2018

Gasthund Arco und ein schöner Palmsonntag

Endlich mal wieder mit uns: der bravste Hund Niederbayerns - Arco hier mit Inuit Sylvia vor ihrer Schneehütte auf 900 Metern Höhe

Sonnenmeditation mit Kaffe und

Austoben im Riedbachtal

Puma liebt Hunde

Arco kommt mit allen Tieren (und Menschen) klar!

Sonntag, 25. März 2018

Neues aus dem Taubenschlag: "Universum" und seine Kinder

 In diesem für Tauben typischen ärmlichen Nest sitzt eine junge Taube, ein Kind von "Universum" (=Vater) und "Schnee" (=Mutter). Sie ist weiß mit einigen dunkleren Federn und heißt deshalb auch "Universum","Kleine Universum". Die Tauben sind ausgeflogen, nun aber klappert das Futter, und sofort kommt der fürsorgliche Vater "Universum" in den Schlag....
Universum pickt leckeres Tauben-Zucht-Extra-Futter, beste Qualität


und trinkt kräftig von den frischen Wasser, wodurch im Kropf die sogenannte Taubenmilch entsteht.
Universum und Schnee haben im Herbst zwei sehr hübsche kleine Universum großgezogen, hier trinkt eines davon auch vom schönen blauen Wasser.

Universum atzt- so nennt man die Taubenfütterung der Eltern, die sich beide bei der Aufzucht ihrer Jungen und auch beim Brüten einbringen. Im Vordergrund eine kleine Universum vom Herbst

Brieftauben im Flug, 22.März 2018:



Da kann die Zwerghuhn-Glucke Kleinbraunipunkt mit ihren 3 Spatzenkindern nur staunen!

Freitag, 23. März 2018

Der Vogelbringer



Der Vogelbringer tritt ein. Ein junges Reh, ein Pony und weiße Tauben begleiten ihn. Im Hintergrund ein Weidenkätzchen-Strauch und Wald.

Das Gemälde "Der Vogelbringer", Öl-Acryl auf Orange-Wachsgrund habe ich bereits 2012 begonnen und sogar schon mal im Zwieseler Buntspecht ausgestellt. Zum Wochenbeginn merkte ich plötzlich beim Putzen :) , dass dieses Bild noch nicht wirklich fertig gemalt war. Es fehlte eine Dimension in der Räumlichkeit - ein spannendes Malexperiment begann...




Mir fiel auf, dass im Gemälde vom Vogelbringer eine Raumdimension fehlte.
Ich begann die Wand des Innenraums mit einem Bienenwachsblock grün einzufärben, die Tür violett. Am nächsten Tag ist mir die Tür zu schwer. Ich setze mutig Terpentin ein und komme zum Ergebnis:
Ein lichtes, weit geöffnetes Tor gibt den Blick in eine Vorfrühlings-Bayerwald-Landschaft frei. Der Vogelbringer in Begleitung von einem Pony, einem Reh und einem Hirsch bringt eine Schar weißer Tauben. Zwei Putten sind auch dabei, sie fliegen vergnügt mit den Tauben in den offenen Raum hinein, wo die sich Hausfrau und ein netter Hund befinden. Im Gemälde über der Hausfrau setzt sich die Bayerwald-Landschaft fort.
Die Hausfrau
Lustige Putten fliegen mit den Tauben.
Weidenkätzchen und Fichtenwald
Ein netter Hund begrüßt die Ankömmlinge
Der Vogelbringer, Februar 2012 bis 21.März 2018

Mittwoch, 21. März 2018

Im warmen Fuchs-Pelz: Sibirisch-schamanischer Frühlingsanfang

Scho Seppe ist ein Pony von der Rasse Shetlandpony-Fuchs. Den Fuchspelz habe ich gerade geschenkt bekommen, er ist ca 80 Jahre alt.
Xaver und Paui, ein Coburger Fuchs

Sonntag, 18. März 2018

Die Vogelfrau

 Sie sieht mitgenommen und blass aus, die Vogelfrau, eine Blecharbeit, vor etlichen Jahren angefertigt. Irgendwann landete sie irgendwo in einer unbeachteten feuchten Ecke. Manchmal sah ich sie kurz und beschloss, sie vielleicht mal genauer ins Visier zu nehmen. Ihre Hände sind wie verletzt, das Gefieder des stolzen Vogels ist stumpf.

Dann kam vor kurzem der Tag, an welchem ich sie gesund malte. Zu Zeit bewacht sie mit ihrem schönen geheimnisvollen Vogel meinen Hauseingang. Sie hat wieder ihre Gesundheit erhalten und ist selbstbewusster, in sich ruhender geworden.

Freitag, 16. März 2018

Die Bienenvolk-Retterin - eine Zeichnung




Ein Traum von Sylvia:

Bienen in Not! Sylvia bietet ihre Hilfe an. Mehrere Bienköniginnen setzen sich auf sie, auch im Gesicht und an den Augen. Das macht aber kein Problem für Sylvia! Während sie von den hilfesuchenden Bienen umgeben ist, besorgt sie für die verwaisten Bienenvölker schöne Bienenkörbe mit vorgefertigten Waben.

Dieser Traum ist so aktuell und interessant, dass ich ihn sogleich heute Morgen in einer Zeichnung sichtbar gemacht habe .

Grüße an Sylvia!


Die Bienen-Retterin bietet den Bienen in Not ihre Hilfe an.

Donnerstag, 15. März 2018

Workshop Xaverhof mit Sina und Björn


Zwei junge Leute mit Schubkarren auf der Weide. Scho Seppe frißt Heu, Schafbock Pauli ist bei den beiden jungen Leuten. Was machen die denn da?
Björn ist langjähriger Freund von Stufferhaus und von Xaverhof. Wenn er nach längerer Zeit mal wieder in die Gegend kommt, ist auf jeden Fall immer auch ein aktiver Rancher-Besuch angesagt. Heute mit der wunderbaren Sina, Björns Freundin. Arbeit gibt es hier sowieso!

Während Sina und Björn die Weide von den während des schneereichen Winters angesammelten Pferdeäpfeln reinigen - da kommt ja einiges zusammen! - lässt Pauli sich das Event nicht entgehen!
Dori nennt dieses Foto: "Tibetanisch Pony reiten" :)
Xaver träumt davon, dass die beiden die Ranch mal weiterführen könnten. Gar nicht so verkehrt, würde ich sagen.
Die Schafe wollen nichts verpassen und kucken: ahhh, jetzt reparieren sie eine Lücke im Dach, wo es ständig reintropft - gute Idee!
Teamwork Dacharbeit
Xaver aktiv mit entscheidenden Hammerschlägen - Pauli neugierig
Gute Nacht, Puma, und auf Wiedersehen bis zum nächsten Mal....