Posts mit dem Label Zeichnungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zeichnungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 27. April 2026

Fürs Milda-95-Geburtstagsbuch: Kamele

 In Mildas geplanten Geburtstags- Büchlein - (Milda freut sich schon auf unsere "Zeitung"!) - findet man u.a. auch folgenden Spruch: 

Wenn über eine dumme Sache mal endlich Gras gewachsen ist, dann kommt bestimmt ein Kamel daher, das alles wieder runter frisst.  

Detail: Zwei Neue-Welt-Kamele = Alpakas 

Die gesamte Zeichnung (DIN A 4, Farbstifte) 

Kamel und Jungtier, sitzendes weißes Alpaka

Zwei Kühe 
Ihr könnt euch vorstellen, dass ich Freude beim Zeichnen dieser Idee hatte, weil diese Art von Tieren sind sozusagen meine Spezialität - - - 
 

Dienstag, 24. März 2026

Bettelmanns Hochzeit

Der Bettelmann feiert Hochzeit. Eingeladen sind viele Tiere. Ich sehe ein Pony, zwei Spatzen, Mäuse oder Ratten, eine  weiße Taube, kleine Flöhe oder Läuse, Bienen oder Mücken, einen roten Kater, einen Igel und ein weißes und ein schwarzes Schaf .

 Urgroßmama Milda fallen immer wieder neue Texte von ihrer "Festplatte" ein. Seit sie weiß, dass wir ein Buch machen, ist sie sehr hochgradig motiviert!
Sie wurde sogar angesprochen, dass sie immer so schöne Gedichte auswendig wisse!

Ich komme nun auf 36 Seiten.

"Du trägst die Fackel weiter" - sagte sie zu mir.  

Kürzlich trug sie mir ein Lied vor, wo ich sofort spontan den Xaver erkannt habe.  

 

 Die frohe Hochzeit des Bettlers  🦔🐾🐇🕊 🐕 🐺 🐈🐎🐿🐤🐦🎶🎵

 

 Wiedele wedele

hinterm Städele

hält der Bettelmann Hochzeit.

Alle Tiere, die Wedele haben

sind zur Hochzeit gekommen.

Tanzt das Mäusele, pfeift das Läusele,

schlägt das Igele Trommel.

Alle Tiere, die Wedele haben, sind zur Hochzeit gekommen. 

 

Und wo ist die Braut? Die wird sich noch finden!

 Erklärung:

"Wedele" sind Schwänze, "Städele" ist der Stadel, Igele = Igel  



Samstag, 21. März 2026

Marienkäfer mit Kindern

Amelie lässt sich inspirieren 

Lena hat immer neue Ideen

Als meine beiden Enkelinnen Lena und Amelie heute ein Omastündchen im Stufferhaus verbringen, grüßt Lena mit dem Satz: "Niemand kann mich jetzt davon abhalten zu malen!" 

Und dann malt sie lustig drauflos - Ratschläge geben ist unmöglich. "Hach, die werden aber süß, die Marienkäferkinder!" platzt es aus mir heraus  "Ich will auch Marienkäferkinder mit Mama malen! Oma hilf mir bitte!" Das macht einfach nur Spaß!

 🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞🐞


Chinesisches Sprichwort:
 Erklär es mir, und ich vergesse es. Zeig es mir, und vielleicht erinnere ich mich. Aber lass es mich mit dir tun, dann verstehe ich es.

Donnerstag, 12. März 2026

Neuer Beitrag zum Milda-Buch: "Immer wenn du meinst, es geht nicht mehr..."

Sie trägt das Licht herbei. Ich denke, sie ist ein Engel. 

 Immer wenn du meinst, es geht nicht mehr,

kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Dass du es noch einmal wieder zwingst

und von Sonnenschein und Freude singst,

leichter trägst des Lebens Alltags harte Last

und du wieder Kraft, Mut und Glauben hast. 

 

Nun habe ich alle 32 Seiten des geplanten Bilder-Buchs mit Mildas, aus ihrem Gedächtnis gesammelten Gedichten zusammengestellt. Als nächstes bekommen die Buntstift-Zeichnungen das jeweilige zugehörige Schriftbild eingefügt. Das macht der Marco, der dann auch alles druckt und zu einem Buch bindet. 

Milda weiß inzwischen Bescheid, dass ich dran bin und freut sich sehr. Es wird ein Präsent der Zusammenarbeit/Zusammenklang Schwiegermutter-Schwiegertochter-Familie anlässlich Mildas 95. Geburtstag im September, doch ich finde, das ganze Jahr soll ihr "Jubeljahr" sein und werden. 

 


 

Montag, 2. März 2026

Es geht weiter mit den Zeichnungen für das Gedichtesammlungs-Buch von und für Milda

Milda unterwegs 
Geh nur weiter, bleib nicht stehen,

 kehr nicht um, als wär's zu viel. 

Bis ans Ende musst du gehen,

 hadre nicht mit den Alleen. 

Ist der Weg denn Schuld am Ziel? 

Geh nicht wie mit fremden Füßen 

und als hätt'st du dich verirrt. 

Willst du nicht die Rosen grüßen? 

Lass die Welt nicht dafür büßen,

 weil es Herbst nun werden will.  

 

 Mit diesem Gedicht hat Milda nach dem Hüftbruch das Gehen wieder gelernt. Mich beeindruckt besonders die Zeile: "Hadre nicht mit den Alleen." Langsam fühle ich, was dabei gemeint ist.  

Taube fliegt 


dem Licht entgegen
Lasst mich still zur Ruhe gehn

ohne Preis und ohne Klage

nur wer mich liebt mag um mich stehn

und mir leise Grüße sagen. 


Die Wolfgangskapelle 

Rast an der Quelle 

Halte Rast

 

  Bei diesem Gedicht wird "der fröhliche Geselle" zu einer Rast eingeladen auf seinem Weg zum höchsten Gipfel:

 Halte Rast, du fröhlicher Geselle, der du strebst dem höchsten Gipfel zu. Es lädt der Fels, es lädt die Quelle dich ein zur frohen Rast und Ruh....

und wenn dich ein Trunk aus dem Born erfrischt hat und du über die große Weite übers Land blickst, dann bete für dein schönes Heimatland.






Stille im Wald

Es ist der Wald wie ein Kirche, 

drum geh mit Andacht da hinein. 

Da singen Vögel fromme Lieder, 

mit deinem Gott bist du allein. 

Kannst beten, hoffen, vergessen 

und auch verzeih'n.

 Komm, tritt nur ein!


Suche stille Wege auf verborgenen Pfaden 

Natur aufspüren


Milda hat viel gestrickt

Rosa Schötz hat ihr dazu ein Gedicht geschrieben

 




Die Tauben kommen wieder heim 
 

Ein fröhlicher Willkommensgruß

= Wieder daheim =

Heute müsste der Himmel voller Sterne sein

und jeder Stern ein Geigenmeisterlein.

Und alle Vögel müssten Lieder singen

und alle Glocken müssten festlich klingen

und alle Zweige müssten Blüten tragen

und alle Menschen müssten Grüße sagen.

Die Liebe müsst' als großer Chor erschallen

und tausendstimmig in uns widerhallen!


Ich bin wieder daheim!

= Dem Himmel sei Dank =

Wo wird einst meine letzte Ruhestätte sein? Ein Gedicht von Heinrisch Heine  

Wo? Wo wird einst des Wandermüden letzte Ruhestätte sein? Unter Palmen in dem Süden? Unter Linden an dem Rhein? Werd' ich wo in einer Wüste eingescharrt von fremder Hand? Oder ruh' ich an der Küste eines Meeres in dem Sand? Immerhin mich wird umgeben Gottes Himmel dort wie hier, und als Totenlampen schweben nachts die Sterne über mir.

Ein Mädchen (Lena) bringt frische Blumen zum Grab
 

Wohlauf wohlan zum letzten Gang.

Kurz ist der Weg, die Ruh ist lang.

Gott führet ein, Gott führet aus.

Kein Bleiben ist im Erdenhaus.

Wohlan, hinaus!

Das hat früher in Mildas Heimat immer der Pfarrer gerufen auf dem Weg zum Friedhof 

 

Immerhin mich wird umgeben Gottes Himmel dort wie hier, und als Totenlampen schweben nachts die Sterne über mir. 

Ort hier: Der Arbersee  


Ein Kreuz am Weg

Am Weg 

 


Mein lieber Christ geh nicht vorbei,
bevor dein Heiland gegrüßet sei!

 Es fehlen für das Buch noch etwa 5 Bilder. Die Texte wird mein PC-Mann Marco einfügen. Ich bleib am Ball in jeder freien halben Stunde bis Stunde! 

 Doch möchte ich euch heute nicht entlassen ohne das Gedicht "Stille Wege" 

  Stille Wege musst du suchen, willst du Natur aufspür'n.
Verwunsch'nen Pfaden musst du folgen,
nur schmale Gleise ziehen,
dorthin, wo du frei von Lärm und Hast
noch stille Täler findest,
Berge, die geheimnisvoll
hinter den Wolken sanft verschwinden.

Wenn du den Frieden kosten willst,
den nur Gott vermag zu schenken,
musst du, um ihn zu finden, dein Leben neu durchdenken.
Versuche trotz des Alltags schwer Last
unbeirrt von andern
durch Chaos und Verwirrungen
deinen Weg zu wandern,

bis du wieder Kraft und Mut und Glauben hast. 

Stille Wege 

 

Sonntag, 22. Februar 2026

Am Gedichtebuch für Milda weiter gearbeitet

Schaf Ravenna mit Glocke 
In jeder freien halben oder ganzen Stunde arbeite ich derzeit an einer bebilderten Gedichtesammlung von Gedichten und Gedanken meiner lieben Schwiegermutter Milda. Sie hat im September ihren 95. Geburtstag. Seit einigen Wochen haben wir (sie und ich) beschlossen, wir machen ein Buch! Das darf gerne schon früher fertig werden - warum bis September warten! Milda hat alles frei im Gedächtnis! Mein PC-Mann wird die Schrift in die Blätter einfügen und das Heft binden. Es wird einige Exemplare geben.  
 

Silva und Gobi als Modelle 

Herde im Winter 

 

 

 

 

 

 

 

Zu dieser Bildseite gehört folgendes Ereignis: Milda ist traurig, weil ihr Enkel derzeit keine Arbeit hat. Sie hört Radio. Da sagt die Moderatorin (Conny Glocke) : "Warte noch ein Weilchen und das Glück kommt auch zu dir!" Im selben Moment klingelt das Telefon und Milda erfährt die gute Nachricht, dass ihr Enkel eine Anstellung als Pädagoge  bekommen hat. 

Bin das etwa ich mit meiner kleinen Herde? 
 

Über die Zufriedenheit


"Frau Stuffer, wie geht es Ihnen?"

Ach, ich bin zufrieden,
geh es wie es will.
Unter diesem Dache
leb ich froh und still.
Manche Menschen haben
alles, was ihr Herz begehrt.
Doch ich, ich bin zufrieden.
Und das ist doch Goldes wert.

Fünf Schafe, ein Pony, Spatzen, Blütenbäume auf der Weide, einfacher Unterstand

 

Sie rastet auf ihrer Wanderung und hält auf ihrer Hand eine weiße Taube. Ein großer Greifvogel und ein Engel beschützen sie - und ihr Hund. 

Bis hierher hat mich Gott gebracht
durch Seine große Güte,
bis hierher hat Er Tag und Nacht
bewahrt Herz und Gemüte,
bis hierher hat Er mich geleit',
bis hierher hat Er mich erfreut,
bis hierher mir geholfen. 

(Ämilie Juliane)  

Daraufhin folgen eine Dank-Strophe und das Vertrauen auf weitere Bewahrung 🐦
 

Sie fängt ein gelbes Ahornblatt auf 

Vollbild 

Eichhörnchen im Ahornbaum 

Milda kehrt gerne Blätter 







 

 

Die Träumerin

Vom Ahornbaum ein gelbes Blatt,
an eines Herbsttags Morgen,
es fiel vom Baum zu mir herab,
als fühlt' es sich bei mir geborgen.
Ich nahm es als Liebkosung an,
bin selber schon des Herbst zu eigen.
Durch dieses Blatt vom Ahornbaum
will Gott den eignen Weg mir zeigen.

Erst gestern hat Milda mir das Gedicht wieder vorgetragen und gesagt, sie sei so froh, dass sie es noch weiß. 

Lied: Das ist der Wind, Wind, Wind, das Böhmische Kind. Er wird noch wehen, wenn wir längst nicht mehr sind 🎵🎶

Sonntag, 15. Februar 2026

Ein Buch für Milda zum 95. Geburtstag in Vorbereitung

Vögel um und im Tanenbaum
Meine liebe Schwiegermutter Milda wird in diesem Jahr 95 Jahre alt. Ihre größte Freude ist es immer, wenn sie aus dem Schatz ihres Gedächtnisses Gedichte, Sprüche oder weise Sätze und Sprüche vorträgt. Ich höre da immer gespannt und sehr gerne zu. Sie betont alles sehr kunstvoll und man kann richtig miterleben, was in den Gedichten erzählt wird. 

Eines Tages sagte ich zu Milda: "Wir könnten von deinen gesammelte Werken ein ganzes Buch erstellen!" Milda war begeistert. Nun habe ich mich ans Werk gemacht. Wenn sie ein Gedicht vorträgt, greife ich flugs zu Stift und Papier und schreibe mit. 

Nun geht es darum, alles noch in Form zu bringen. Mein PC-Mann wird die von mir angefertigten Zeichnungen mit den entsprechenden Texten versehen und zu einem Heft zusammenstellen. 

Das Gedicht "Haus am Meer" erzählt von einer Dame, die ein wunderschönes Haus mit einem Rosengarten bewohnt, wo sie das Leben als große Feier erlebt, mit ihrem Engel spricht, der über dem Haus wacht, wo Kinder und Enkelkinder sie besuchen, sie in Briefen Freundschaften pflegt und sie Gott von Herzen dankt. 

Sie tritt morgens vor die Tür 

Schreib deine Lieben in dein Herz 

Modell Scho Seppe zeichne ich immer gern 


 Mildas Mutter Idas Abendgebet 
Harre meine Seele, harre des Herrn.

Alles ihm befehle, hilft er doch so gern.

Wenn alles bricht, Gott verlässt uns nicht.

Größer als der Helfer ist die Not ja nicht.

Ewiger Retter, Helfer in der Not,

Rett auch unsre Seele, du treuer Gott. 

 Dieses Gedicht hat Mutter Ida ihren Kindern abends immer vorgebetet. Die sechs Kinder, von denen Milda die Jüngste ist, spielten Versteck im Garten. Wenn die Abendglocken läuteten, rief Ida die Kinder zu sich zur Bank vor dem Haus und sang mit ihnen Lieder. Da rief die Nachbarin aus dem Fenster: "Ach, singt doch noch ein bisschen mehr!" 

 


Putte 1

Putte 2

Putte 3 
Dies 3 Putten gehören zu einem Blatt, wo Mildas Gedanken zum Glauben aufgeschrieben werden. Hier drei Beispiele:

🧡 "Wenn ich nicht so einen festen Glauben hätte, hätte ich schon längst aufgehört zu beten." 

 🧡 Seniorenheim-Pfarrer Mader sagte zu ihr: "Frau Stuffer, wir katholischen und evangelischen Brüder und Schwestern gehören doch zusammen!"

 🧡 "Was das Sterben anbetrifft: Ich drängel mich nicht vor!"

 

Die Rosenkranzwinderin mit Weidetieren, die Glocken umhängen haben 

Auf dieses Blatt kommt Mildas Lieblingsstrophe eines Liedes aus dem evangelischen Gesangbuch 

Wer nur den lieben Gott lässt walten
Man halte nur ein wenig stille
und sei doch in sich selbst vergnügt
und sieh, wie Gottes Gnadenwille
und sein Allmächtigkeit es fügt.
Gott, der sich uns hat auserwählt,
der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.

Buch-Titelblatt links oben 

Titelblatt "Aus Mildas Schatzkistlein"  

Tauben zeichne ich liebend gerne

Licht-Taube fliegt herunter 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei Putten 

Hahn, Glucke mit 2 Küken

Hirt mit Jakobschaf und Buch mit Schreibfeder 

 
Rehe, Baum, Hase, Igel, Grab, Wanderer, 2 Schafe, Eichhörnchen 
Vor zwei Tagen gab es im Seniorenheim eine Feier mit Akkordeon. Milda war sehr berührt und sang mir folgendes Lied vor, für welches ich obige Zeichnung angefertigt habe. Die beiden Schafe weisen auf meine teils verlorene Heimat Xaverhof hin. 

 In meine Heimat kam ich wieder,

es ist die alte Heimat noch.

Dieselbe Lust, dieselben frohen Lieder

und alles ist ein andres doch.

Die Wälder rauschen so wie einst vor Jahren.

Im Walde springt wie einst das Reh.

Doch eine Stimme hört ich sagen:

Flieh, flieh und kehr nicht mehr zurück.

Die du geliebt, sind längst gestorben

Die du geliebt, sind längst bei Gott.

 

Große Klänge in familiärem Ambiente

Zur Begrüßung des stimmungsvollen Posaunenkonzertabends sagte Pfarrer Roland Kelber: "Liebe, sehr geehrte Frau Milda Stuffer, ich freue...