Bei der Rollstuhlparty nehme ich immer gerne meine Spielsachen mit. Das sind mein Zeichenblock und meine Premium-Buntstifte. Ich freue mich immer, wenn das Personal mir meine Sachen bringt, wenn sie feststellen, dass ich nicht mit meinen Stiften arbeite. Das ist für mich ein toller Impuls. Mir ist egal, was ich male oder zeichne. Ich habe nur eine Idee von einem Esel oder einem Fuchs oder einer Pferdefängerin oder einer Kreuzspinne. Keine Portraits, das ist zu anstrengend, sondern nur Träume und Imaginationen. Es könnten auch Katzen vorkommen, da ich immer wieder träume, dass ich einen Korb mit Katzen geschenkt bekomme. Ich habe im Traum alle unterbringen können und bekam noch einen weißen Labrador-Welpen. Im Traum war ich mir sicher, dass ich die Tiere gut managen werde.
Donnerstag, 22. Oktober 2026
Donnerstag, 24. September 2026
Große Klänge in familiärem Ambiente
Zur Begrüßung des stimmungsvollen Posaunenkonzertabends sagte Pfarrer Roland Kelber: "Liebe, sehr geehrte Frau Milda Stuffer, ich freue mich, dass Sie so ein stattliches Alter von 95 Jahren erreicht haben". Zum 90. Geburtstag hat der Posaunenchor schon einmal im Garten des Elisabethenheims ein Ständchen gegeben. Vor einigen Jahren hat das Büro vom Elisabethenheim den Posauenenchor angeworben, ein Konzert hier zu geben. Insgesamt traten zwei Posaunenspieler und 5 Posaunenspielerinnen auf. Der Posaunenchor ist kein rein evangelischer Posaunenchor, denn der Obmann heißt Michael Pollwein und ist katholisch. Es war wie wenn der ganze Saal festlich durchbetet würde, so stark klangen die Posaunen und die Trompete (gespielt von Prof. Dr. Peter Fröhlich). Die konzentriert zuhörenden Senioren klatschten gerne nach jedem Stück Beifall, wobei Milda Stuffer jedes Mal hörbar "Danke" sagte. Ein unvergesslicher Abend. Dieser Abend wird sich bleibend in den Köpfen und Herzen der Zuhörenden eingravieren. Abschließend sprach Roland Kelber noch ein Dankgebet.
Freitag, 21. August 2026
Dabei sein
Der letzte Schneefleck
Lena: Ophelia hat Geburtstag
Lena: The best Cousins
Lena: Lena & Clara im Zoo
Sonntag, 9. August 2026
Nicht erschrecken, ich blogge
Zustand: Nicht ganz da. Phantomschmerzen: Behindern mich. Stift, Papier: Muss her. Schwach: keine Kontraste möglich, leider. Hand zittert, ich sehe fast nichts.
Widmung: Für Pfleger Raphael. Im Waldesdickicht mit russischer Waldkatze.
Ist gleich relativ große Waldkatze, streng geschützt. Willst du so einer begegnen? Dori hat keine Angst, sie zeichnet sie wie sie will. Und nun euch allen einen schönen Feierabend und vielen Dank für die lieben Grüße von allen. Sylvi richtet mir alles genau aus. Schwester Sylvi richtet mir immer alles pünktlich genau aus. Dank Sohnemann Johannes mit Internet und Laptop im Seniorenheim.
Mittwoch, 13. Mai 2026
"Straße trifft Herz"- nachbarschaftliches Straßenfest in der Kreuzbergstraße
| Aufbau gelungen - die Hüpfburg steht |
Feiern, lachen, zusammen sein - das erlebten auch dieses Jahr die Anwohner, Fans und Freunde der Kreuzbergstraße.
Schon Ende des Jahres 2025 trafen sich Maxi, Natallia und Andreas und peilten die Festivität an. Bunte Einladungen für Samstag, den 9. Mai, flogen bereits Anfang April in alle umliegenden Häuser. Eine neu hinzugezogene Familie konnte passend das Treffen zum Kennenlernen nutzen. Bei strahlendem Wetter begegnete man sich ungezwungen ab dem offiziellen Festbeginn um 14 Uhr. Als Ehrengäste sind der evangelische Pfarrer Roland Kelber und seine Frau Debora zu benennen, deren Pfarrhaus mit der Christuskirche direkt neben der Kreuzbergstaße liegt.
Flo hatte auch dieses Jahr wieder die Getränke, die Bierbänke und -Tische und die Hüpfburg organisiert. Die Hüpfburg war ein richtiger kleiner Abenteuerspielplatz für Kinder mit einem Innenlabyrinth und verschiedenen Eingängen und Rutschbahnen. "Ohne Hüpfburg kein Kreuzberger Straßenfest!" deklariert Andreas.
Tim brachte sich hilfreich beim Aufbau ein. Daniel war D J. Für Kulinarisches war gesorgt mit Kuchen, Kaffee, Salaten, einem bunten Buffet, wo sich jeder einbringen konnte.
Abends sorgte Christoph musikalisch auch dieses Jahr wieder für tolle Stimmung. War er letztes Jahr Alleinunterhalter, hatte er diesmal Unterstützung mit Bongo- und Trompetenbegleitung. "Wir machen eine Jam-Session. Das ist interaktive Musik. Wer Bock hat, macht mit!". So gesellte sich noch ein junger Gitarrist dazu. Bis weit in den Abend hinein währte die friedlich-frohe Feier.
"Straße trifft Herz" war das Motto. Besser kann man dieses Treffen von Jung bis Alt nicht beschreiben.
Spenden für die Multiple Sklerose Stiftung Patersdorf wurden auch diesmal dankend entgegen genommen.
| Das Innenlabyrinth war ein tolles Erlebnis |
| Pö a pö treffen die am Fest Teilnehmenden ein |
| Abends ist bei Life-Musik die Stimmung ganz besonders romantisch |
| Liebevolle Tischdeko |
| Maxi - das Herz von "Straße trifft Herz" |
| Auch DU bist eingeladen zu kommen! |
| Bitte nächstes Jahr wieder! |
| Danke für all die mit Herz organisierte Feststimmung! |
Und hier noch ein Video : https://youtu.be/DZ4fiBibGQM
Sonntag, 10. Mai 2026
Xavers Mutter Maria
| + Xavers Mutter + sitzt vor der Haustür. Die Schafe kommen zu ihr. Das Rückfenster vom roten Golf trägt die Aufschrift: "Es gibt Tage, da verliert man" |
| Soeben vorgefunden : Einen wunderschönen Blumenstrauß |
Donnerstag, 7. Mai 2026
Zu Xavers erstem Sterbetag am 7. Mai 2025
| Xaver schläft im Wald bei der Wolfgangskapelle |
Wie soll ich passende Worte finden um zu beschreiben, wie das war mit Xavers Leben und Sterben? Er ist den steilen und steinigen Weg zum Gipfelkreuz gegangen, nicht den flachen, allmählichen, der auch zum Ziel führt. Xaver war extrem hart in Nehmen, gestählt durch seine freiwillige Armut seines sehr einfachen Lebens am Hof mit unseren paar Tieren.
Was haben wir für Gaudi gehabt, haben das Leben angelacht und ausgelacht und gemacht, was wir für wichtig hielten! Dann gab es noch die Tage, wo Xaver nichts als die Flucht ergriff vor der Härte und Einsamkeit seiner Einsiedelei. Hauptsache weg von hier! So viele Baustellen außen und innen, die es zu überbrücken galt. "Über 7 Brücken musst du geh'n!"
Ast für Ast wurde durch Ungewitter von seinem Lebensbaum abgebrochen. Doch immer wieder trieb er Blätter und Blüten aus. Dann aber wurde sein Stamm durch eine Krebserkrankung von innen ausgehöhlt. Ich erinnere mich, er hatte sich bei einem Sturz eine Rippe gebrochen und war noch ganz lustig drauf und schmiedete Pläne für den kommenden Abend. Und auf einmal kam dieser laute, unendlich laute, lange Schrei. Ich organisierte einen Krankenwagen. Man brachte ihn in die Klinik - sie konnten nichts finden. Xaver war auch vollkommen ruhig und schmerzfrei. Nicht Rippe in Organ eingespießt oder so. Sie lieferten ihn wieder zum Hof, nachdem ich eine Nacht Überwachung im Krankenhaus erbeten hatte.
Wochen später: Es ist ein klarer und schöner Maitag. Unser verehrter Freund, der Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann kommt mit in die Klinik in der Donauebene. Es waren die letzten Stunden. Das Vaterunser ist noch da, kräftig und vollkommen. "Der Herr segne deinen Eingang und Ausgang.."
Zwei Stunden später brachte man ihn für eine Notoperation zu seinem ursprünglichen Chirurgen nach Viechtach. Dort angekommen schied er noch im Krankenwagen aus dem Leben. Xaver ist im "Woid" gestorben.
| Birkenkreuze für die Wolfgangskapelle |
| Einen Strauß Johanniskraut pflücken |
| Einen Strauß Brennnessel pflücken |
| Xaver als liebevoller Totengräber |
Aufstellen von "Xavers Lebensgeschichte" am Xaverhof: "Durch Wiederaufbau Gutes tun"
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| Bei Regen im Schubkarren sitzen und warten |
| Mit Lena Maiskolben einsammeln |
| Bei Schneetreiben |
Heu machen mit Pilger Rudi, Chintha und Monika - den letzten Ballen verfüttere ich gerade. Der ist nun 5 Jahre alt, aber noch ganz gut...
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| Tschau servus pfirti 👋🏻 |
Montag, 4. Mai 2026
Wieder froh vereint
| Aus dem Krankenhaus entlassen - wir reichen uns die Hände und sagen: Guten Appetit! |
Eigentlich hatten Schwägerin und Schwager eine große Griechenland-Tour mit Wohnmobil geplant. Erste Station Bayerwald mit Besuch von Mutter Milda. Doch der Plan wurde durchkreuzt: Eine schwere Schwindelattacke brachte unseren allerliebsten Bruder ins Krankenhaus. Glück im Unglück: Beste Versorung, gründlichste Untersuchung, liebes Personal. "Es wird wohl nötig sein, dass Sie für etwa 5 Tage bei uns bleiben müssen", sagte der Neurologe. "Ich hatte in letzter Zeit an die 20 ähnliche Fälle. Es könnte von einem Virus herrühren, welcher das Gleichgewicht außer Gefecht setzt."
Isolde verbrachte die Zeit des Ausharrens als allerherzlichste Gästin im Stufferhaus. Da wir Kaiserwetter hatte, nützte sie die Zeit nicht nur mit Besuchen von Familienangehörigen und Uroma, sondern unternahm auch zu Fuß wunderschöne Tagestouren durch den Ferientraum Bayerwald.
Die beiden haben nun umgeplant: Statt Griechenland wird es im Sommer Bayerwald geben. Wir sind überaus dankbar, dass alles so gut und sicher verlaufen ist. Es hätte auch ganz anders verlaufen können.
| Es stuffert - - |
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| Wir sind Selfie 🍀 |
Sonntag, 3. Mai 2026
Tausend Blechschafe
| Gestern konnte ich zu meinen gefühlt "tausend Blechschafen" nochmal 8 kleine Schäflein hinzufügen. |
Die Zahl Tausend hat einst Hildegards Sohn Benedikt aufgebracht, als es um die Bestückung des Wolfgangsweges mit Dori-Blechschafen ging. Das ist etwa 20 Jahre her- und ich nehme an, der Benedikt kommt nahe hin mit seiner Rechnung.. Ich kann sie nicht zählen, aber die Dori-Kultschafe sind mittlerweile ein Begriff. Frei nach Vincent van Gogh, der mal sagte: "Meine Bilder sollen in den Stuben der armen Leute hängen", sage ich: Kein Haushalt ohne Doriblechschaf 🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑
| Mutter / Kind |
| Im Arbeitsprozess |
Aus Resten von Schwarzblech 0,6 mm fertigte ich zu den vorhandenen kleinen Schafen acht neue an. Leider ist seit Jahren deutschlandweit das relativ dünne 0,6 mm Schwarzblech nicht mehr verfügbar. Das dünnste ist jetzt 0,75. Da ist es (mir) unmöglich, solche kleine Schafe auszuschneiden. Ich komme da gar nicht mit der Blechschere um die Kurve. |
Freitag, 1. Mai 2026
Ich komm ja wieder, sagt der Mai
Diese Zeile aus dem Maigedicht von Erich Kästner liebe ich ganz besonders. Dieser Zeile habe ich auch mein Lieblingsdetail aus meinem großen Wolfgangsweg-Bild (auf Holzplatte) gewidmet.
Der Junge Mann kommt mir bekannt vor. Die alte Bäuerin bin ich oder die ehemalige Besitzerin von Jakobschaf FengShui oder.... .
Sagt er "Tschüs - ich komm ja wieder" oder sagt er: "Grüß dich, hier bin ich wieder!" ?
Mittwoch, 29. April 2026
Das ist Milda!
| Meine liebe verehrte Schwiegermutter, Großmama und Urgroßmama (94) am 28. April |
Ein Spruch von ihr:
"Hinfallen ist keine Schande - aber nicht wieder aufstehen!"
Und im Krankenhaus, wo sie 2 Tage verbracht hatte, sagte sie zu mir dieses Gedicht:
"Ich - ich bin zufrieden. Geh es, wie es will. Unter diesem Dache leb ich froh und still. Mancher Mensch hat alles, was sein Herz begehrt. Doch ich, ich bin zufrieden. Und das ist doch Goldes wert."
Wie ihr wisst, arbeiten Milda und ich derzeit an einer Sammlung von Gedichten und Sprüchen, die sie alle auswendig auf ihrer "Festplatte" hat, beziehungsweise, die einfach zu ihr dazu gehören. Demnächst werde ich den ersten Entwurf (Bild und Schrift) zu Gesicht bekommen.
Damit ihr euch ein "Bild" von dieser taffen und tapferen Frau machen könnt, stelle ich hier eine kleine Serie zusammen.
| Erdbeerkuchen am Muttertag |
| Bergwandern im Allgäu mit uns |
| Mit den beiden Söhnen im Stuffergarten |
| Begrüßung ihrer 4. Urenkelin "Oh Donna Clara!" |
| Peddiküre im Stuffergarten |
| Mit den beiden Söhnen Eberhard (links) und Karl-Heinz (rechts) |
| Kaffeestunde auf der Stufferterrasse |
| Familienweihnacht |
| Im Kreise der Familie am 94. Geburtstag |
| Mit ihrem Fan Michael |
| Zum Wohl! |
| Im Seniorenheim Wäsche zusammen legen |
| Haare schneiden |
| Bergwandern zum Gipfelkreuz |
| Schöne Sommergartenstunden |
| Vorm Seniorenheim |
| Mit Sohn Eberhard und Ehemann Xaver, der sehr plötzlich verstorben ist, als die Jungs noch relativ klein waren. |
| Von alt bis ganz jung... |
Einfach drauf los
Bei der Rollstuhlparty nehme ich immer gerne meine Spielsachen mit. Das sind mein Zeichenblock und meine Premium-Buntstifte. Ich freue mich...














