Donnerstag, 19. Februar 2026

Die blaue Stunde

Spuren von Sylvia und Dori mit Schubkarren 

Hund Elo wacht

Die Quelle rinnt nach Tauwetter stark 

Engel segnet Gemse 

Jakobschaf Feng Shui trinkt 

Gobi und Feng Shui 

Hirsch im Schnee

Täglicher Weg zum Misthaufen 

Hallo Scho Seppe! 

Der Xaverhof 
Schnee-Impressionen der vergangenen Tage. Ab und zu schneit es, aber es gibt auch mal Regen dazwischen, der den Schnee in die Erde treibt, was sich an der Hausquelle zeigt, die nun nicht mehr nur still tropft, sondern richtig kräftig Wasser ausspuckt. 

Wenn sich der Tag zur Ruhe neigt, wird es noch stiller am Xaverhof. Das Licht taucht alles in die blaue Stunde. Ich beobachte, dass die Schafe das Licht hören, riechen können. Da tut sich was: Das Licht nimmt täglich zu.

 Während Copilotin Sylvia-Tanne-Indianerin-Inuit ihre neue Hündin-Freundin Nelly begrüßt, die täglich mit ihrem Herrchen vorbei geht und mit einem freundlichen Wedeln, niedlichen Schnuppern und zartem Winseln hallo sagt, schaffe ich meinen täglichen Schubkarren zum Misthaufen und denke an einen Einsiedler,  der + Xaver + heißt und der an diesem Ort gelebt und gewirkt hat und die Schubkarren schob. "Lade nur gut auf! Das MUSS ich schaffen!" Keiner ist wie er ..



In der blauen Stunde können die Schafe das Licht hören 

Am Rundplatz: Licht meditieren, Licht erleben

Schnee kommt - die Schafe begeben sich sofort unter das schützende Dach und hören den leisen Schneeflocken zu. 

Waldschaf Silva mit dem Wunderpelz, typisch für Waldschafe  - -  dahinter: Schwarzkopfschaf Ravenna 

Sylvia wandert in Richtung Dorf - Kontemplation - immer im Frieden, in der Klarheit und in Beharrlichkeit. "Es geht wie's geht" ist einer ihrer weisen Sprüche.  

Der allerschönste Unterstand

Mein täglicher Weg zum Misthaufen

 

Sonntag, 15. Februar 2026

Ein Buch für Milda zum 95. Geburtstag in Vorbereitung

Vögel um und im Tanenbaum
Meine liebe Schwiegermutter Milda wird in diesem Jahr 95 Jahre alt. Ihre größte Freude ist es immer, wenn sie aus dem Schatz ihres Gedächtnisses Gedichte, Sprüche oder weise Sätze und Sprüche vorträgt. Ich höre da immer gespannt und sehr gerne zu. Sie betont alles sehr kunstvoll und man kann richtig miterleben, was in den Gedichten erzählt wird. 

Eines Tages sagte ich zu Milda: "Wir könnten von deinen gesammelte Werken ein ganzes Buch erstellen!" Milda war begeistert. Nun habe ich mich ans Werk gemacht. Wenn sie ein Gedicht vorträgt, greife ich flugs zu Stift und Papier und schreibe mit. 

Nun geht es darum, alles noch in Form zu bringen. Mein PC-Mann wird die von mir angefertigten Zeichnungen mit den entsprechenden Texten versehen und zu einem Heft zusammenstellen. 

Das Gedicht "Haus am Meer" erzählt von einer Dame, die ein wunderschönes Haus mit einem Rosengarten bewohnt, wo sie das Leben als große Feier erlebt, mit ihrem Engel spricht, der über dem Haus wacht, wo Kinder und Enkelkinder sie besuchen, sie in Briefen Freundschaften pflegt und sie Gott von Herzen dankt. 

Sie tritt morgens vor die Tür 

Schreib deine Lieben in dein Herz 

Modell Scho Seppe zeichne ich immer gern 


 Mildas Mutter Idas Abendgebet 
Harre meine Seele, harre des Herrn.

Alles ihm befehle, hilft er doch so gern.

Wenn alles bricht, Gott verlässt uns nicht.

Größer als der Helfer ist die Not ja nicht.

Ewiger Retter, Helfer in der Not,

Rett auch unsre Seele, du treuer Gott. 

 Dieses Gedicht hat Mutter Ida ihren Kindern abends immer vorgebetet. Die sechs Kinder, von denen Milda die Jüngste ist, spielten Versteck im Garten. Wenn die Abendglocken läuteten, rief Ida die Kinder zu sich zur Bank vor dem Haus und sang mit ihnen Lieder. Da rief die Nachbarin aus dem Fenster: "Ach, singt doch noch ein bisschen mehr!" 

 


Putte 1

Putte 2

Putte 3 
Dies 3 Putten gehören zu einem Blatt, wo Mildas Gedanken zum Glauben aufgeschrieben werden. Hier drei Beispiele:

🧡 "Wenn ich nicht so einen festen Glauben hätte, hätte ich schon längst aufgehört zu beten." 

 🧡 Seniorenheim-Pfarrer Mader sagte zu ihr: "Frau Stuffer, wir katholischen und evangelischen Brüder und Schwestern gehören doch zusammen!"

 🧡 "Was das Sterben anbetrifft: Ich drängel mich nicht vor!"

 

Die Rosenkranzwinderin mit Weidetieren, die Glocken umhängen haben 

Auf dieses Blatt kommt eines der Lieblingslieder von Milda, hier Strophe 1:  

 Bis hierher hat mich Gott gebracht
durch Seine große Güte,
bis hierher hat Er Tag und Nacht
bewahrt Herz und Gemüte,
bis hierher hat Er mich geleit',
bis hierher hat Er mich erfreut,
bis hierher mir geholfen.

Buch-Titelblatt links oben 

Titelblatt "Aus Mildas Schatzkistlein"  

Tauben zeichne ich liebend gerne

Licht-Taube fliegt herunter 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei Putten 

Hahn, Glucke mit 2 Küken

Hirt mit Jakobschaf und Buch mit Schreibfeder 

 
Rehe, Baum, Hase, Igel, Grab, Wanderer, 2 Schafe, Eichhörnchen 
Vor zwei Tagen gab es im Seniorenheim eine Feier mit Akkordeon. Milda war sehr berührt und sang mir folgendes Lied vor, für welches ich obige Zeichnung angefertigt habe. Die beiden Schafe weisen auf meine teils verlorene Heimat Xaverhof hin. 

 In meine Heimat kam ich wieder,

es ist die alte Heimat noch.

Dieselbe Lust, dieselben frohen Lieder

und alles ist ein andres doch.

Die Wälder rauschen so wie einst vor Jahren.

Im Walde springt wie einst das Reh.

Doch eine Stimme hört ich sagen:

Flieh, flieh und kehr nicht mehr zurück.

Die du geliebt, sind längst gestorben

Die du geliebt, sind längst bei Gott.

 

Dienstag, 10. Februar 2026

Hinauf zur Wolfgangkapelle: Blechtiere unterwegs

Auf dem Kreuzweg zur Wolfgangskapelle 

begegnet uns eine Herde Blechtiere 

 



Entspannt stehen oder sitzen die Tiere im Hochwald 

Der Ziegenhirt 

Pferde, Alpakas, Schafe friedlich zusammen 

Zwei Winter unbeschadet in freier Natur 

Kletterschaf über Stock und Stein 

Kreuzwegstation 

Der Erzengel Michael wacht über die Szene und übers Land 

Begegnung 

Freitag, 6. Februar 2026

Das letzte Schneefeld

Stille Szenen verschieben und überlagern sich - "Das letzte Schneefeld"  (Ölfarben auf Bienewachsgrund-Katztechnik, 75/60cm

 Dieses Gemälde hat eine jahrelange Geschichte und hat schon etliche Malvorgänge erlebt.  Nun ist es mir zufällig wieder mal über den Weg gelaufen - und da ist es passiert, was ich nicht oft mache: ich habe es zerschnitten! Es gibt einen Grund. Es ist auf relativ dünne Pappe gemalt, die sich wegen der Schwere der vielen Farben und der Bienenwachs-Technik bog und sich nie wirklich eben im Rahmen halten konnte. Ein immerwährender Störfaktor! Auf Holzplatte aufkleben? Dazu hatte ich in diesem Moment keine Zeit. Mein Blick war scharf auf die Mittelszene gerichtet und die Schere war auch scharf. Ich konzentriere mich auf die zentrale Aussage und arbeite mit Pinsel und Farbe noch ein wenig gezielt an den Details.  

* Eine Althirtin, auf einem Hocker sitzend  mit ihren drei Schafen - zu ihren Füßen kommen Tulpen und Osterglocken aus der Schneedecke - 

* eine junge Bäuerin, die eine Kuh zeitelt (=melkt)  

* Eine Malerin mit Staffelei vor einem Tippiezelt 

* Offene Feuerstelle, Hund, kleiner Holzschlitten 2 Hühner 

All diese Details hat es wirklich in meinem Leben und Erleben schon gegeben, sind also autobiografisch aus verschiedenen Zeitepochen. Außer die junge Bäuerin, welche die Kuh zeitelt. Die habe ich mir nur vorgestellt. Vielleicht ist sie ein Blick in die Vergangenheit des Xaverhofs oder gar in die Zukunft?  

Die Althirtin mit ihren 3 Schafen 

Kuh zeiteln - außen und innen überlagern sich 

Die Malerin 

Hier nochmal das geschnittene Gesamtbild 

Vorher 

Schutzengel für Tauben, geschnittenes Detail 

2 Jakobschafe und blühende Bäume, geschnittenes Detail 


Die blaue Stunde

Spuren von Sylvia und Dori mit Schubkarren   Hund Elo wacht Die Quelle rinnt nach Tauwetter stark   Engel segnet Gemse  Jakobschaf Feng Shui...