Freitag, 6. Februar 2026

Das letzte Schneefeld

Stille Szenen verschieben und überlagern sich - "Das letzte Schneefeld"  (Ölfarben auf Bienewachsgrund-Katztechnik, 75/60cm

 Dieses Gemälde hat eine jahrelange Geschichte und hat schon etliche Malvorgänge erlebt.  Nun ist es mir zufällig wieder mal über den Weg gelaufen - und da ist es passiert, was ich nicht oft mache: ich habe es zerschnitten! Es gibt einen Grund. Es ist auf relativ dünne Pappe gemalt, die sich wegen der Schwere der vielen Farben und der Bienenwachs-Technik bog und sich nie wirklich eben im Rahmen halten konnte. Ein immerwährender Störfaktor! Auf Holzplatte aufkleben? Dazu hatte ich in diesem Moment keine Zeit. Mein Blick war scharf auf die Mittelszene gerichtet und die Schere war auch scharf. Ich konzentriere mich auf die zentrale Aussage und arbeite mit Pinsel und Farbe noch ein wenig gezielt an den Details.  

* Eine Althirtin, auf einem Hocker sitzend  mit ihren drei Schafen - zu ihren Füßen kommen Tulpen und Osterglocken aus der Schneedecke - 

* eine junge Bäuerin, die eine Kuh zeitelt (=melkt)  

* Eine Malerin mit Staffelei vor einem Tippiezelt 

* Offene Feuerstelle, Hund, kleiner Holzschlitten 2 Hühner 

All diese Details hat es wirklich in meinem Leben und Erleben schon gegeben, sind also autobiografisch aus verschiedenen Zeitepochen. Außer die junge Bäuerin, welche die Kuh zeitelt. Die habe ich mir nur vorgestellt. Vielleicht ist sie ein Blick in die Vergangenheit des Xaverhofs oder gar in die Zukunft?  

Die Althirtin mit ihren 3 Schafen 

Kuh zeiteln - außen und innen überlagern sich 

Die Malerin 

Hier nochmal das geschnittene Gesamtbild 

Vorher 

Schutzengel für Tauben, geschnittenes Detail 

2 Jakobschafe und blühende Bäume, geschnittenes Detail 




 

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Das letzte Schneefeld

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