Freitag, 30. Januar 2015

In Dörfl

Dorfbewohner und Gäste treffen sich in Dörfl
So kann es aussehen, wenn Träume oder Imaginationen Wirklichkeit werden! Ihr erinnert euch an meine Zeichnung vom "weiten Schneefeld". Hier steht diese Zeichnung lebendig vor euch.
So sage ich: Wenn Träume und Imaginationen Zeichnungen werden und alsbald die Zeichnungen Wirklichkeit werden....

Am Mittwoch, den 28. Januar fand in Dörfl die letzte Andacht des interaktiven Kunstprojekts "7 Geschichten in 7 Dörfern" statt. Seit Sommer hatte ich an den Blechbildern und an der Organisation dieses umfassenden Kunstwerks gearbeitet und nur Positives dabei erlebt.
Über 40 Teilnehmer vor Ort - Foto: Josefa Schmid

+ Nicht denkbar ohne die Unterstützung von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, der die Idee mit den Andachten zu den Geschichten aus Blech hatte, und der 5 der 7 Geschichten ausgewählt hat -
Mädchen, Pferd und Engel - Foto: Josefa Schmid

 + Nicht denkbar ohne die wunderbare Josefa Schmid, 1.Bürgermeisterin von Kollnburg, die nun beim dritten meiner Blech-Projekte von Anfang an an mich geglaubt hat und mich super unterstützte -
u.a. Erich Muhr, Josefa Schmid, Xaver, Hilde, Pilger Rudi
 + Nicht denkbar ohne das Aufbau-Helferteam Xaver-Freidel-Elke und Freunde, die in 3 Dörfern die Figurengruppen aufstellten -

+ Nicht denkbar ohne meine Pilgerfreundin Hildegard Weiler, die immer voll unterstützend dabei war, die Fürbitt-Gebete erstellte und Punsch und Brezen mitbrachte -

Pfarrer Dr.Werner Konrad leitet die Andacht - Hildegard Weiler liest die Fürbitten
 + Nicht vollständig ohne ihn und so sehr bereichert durch Pilger Rudi Simeth's Gstanzl - Pilger Rudi kam zu jeder Andacht aus Weiding angereist und verband sein Kommen fast immer mit einer Wanderung und einem persönlichen Erlebnis.  Diesmal ist er mit Schneeschuhen am nahegelegenen Tausender, dem Hirschenstein gewandert, um anschließend das Gstanzl "Und eatz is´ hold Winter wordn" vorzutragen - VIDEO HIER

Pilger Rudi singt ein Gstanzl - Im hintergrund besucher und Presse-Autorin Marion Wittenzellner. Karla Singer fotografiert.
 + Unendlich bereichert durch die lebendigen Lesevorträge der Geschichten durch Franz Würzner - Hier im Link: die Geschichte vom Ikonenmaler Alimpij

Video vom Vortrag vor Ort: HIER

+ Dank an Franz Wittmann, 1.Bürgermeister von Viechtach, an Erich Muhr, stellvertretender Landrat, an den Bauhof Viechtach, an Karla Singer vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang, an Carola Pätzold für die Textkürzung der Geschichte "Advent im Hochgebirge", Dank an die Feuerwehr Pirka, Dank an Pater Josef aus Indien und nicht zuletzt Dank an Pfarrer Dr.Werner Konrad, der die letzten beiden Andacht so stark und spirituell leitete -

Gespräche bei Tee und Brezen am Schwedenfeuer

 + Ein besonderer Dank geht an Karin und Max, die drei stimmungsvolle Lagerfeuer/Schwedenfeuer gemacht haben. Excellent,Max!!! Und an Kathrin und Annabell, die mit den wunderschönen Pferd nach Dörfl gekommen sind!

Max

Annabell und ihr Pferd

+ Extradank an Marion Wittenzellner, Autorin der nicht zu toppenden Presseberichte im Viechtacher Bayerwald Boten!

 + Extradank an Thomas Richwien für 2 Berichte mit echtem Künstlerherz in der Kötztinger Zeitung!

Am Fuße des Hirschenstein liegt Dörfl. Feuer anzünden...

Mittwoch, 28. Januar 2015

Im weiten Schneefeld - eine Zeichnung


Es war ein Traum, wie eine klare Imagination: Auf einem weiten weißen Schneefeld, von der Abendsonne leicht rosa gefärbt, trafen sich vollkommen friedlich einige Menschen und ein paar Tiere. In der Nähe waren einige schöne Blech-Figuren und -Tiere aus einer meiner aktuellen Blech-Installationen der "7 Geschichten". Jemand pflegte ein angenehmes Lagerfeuer.

Der Schnee leuchtete so freundlich, und auch die Leute waren alle so freundlich zueinander. Ich war den ganzen Tag nach dem Erwachen aus diesem Traum voller Herzensfrieden. Um das Traumbild nicht zu vergessen, zeichnete ich es sofort aus der Vorstellung in Tusche.

Oh, wenn unser Herz stets solch eine reine weiße Schneefläche sein könnte - oder wenigstens die Erinnerung daran stets in sich tragen möge.

Freitag, 23. Januar 2015

Schutzengel mit Tieren in der Winterzeit

Diese kleine Tuschezeichnung entstand vor wenigen Tagen. Tiere haben Schutzengel. Ihr erkennt Scho Seppe, Schafe, Hund Rambo und hinter Rambo schattenhaft Hündin Lady. Wie dringend brauchen diese und alle diese dankbaren Wesen Schutz und Hilfe! Dafür gibt es von oben gesandt die Engel. Sie unterstützen die Tiere und die Menschen, welche den Tieren Liebe schenken.

+ Die Milde ist unsere Stärke. Sie löst alle Schwierigkeiten und beseitigt alle Hindernisse (Papst Johannes XXIII)

+ Wir werten die Schöpfung ab, wenn wir sagen: NUR ein Hund. (Caro La)

+ Kunst kommt nicht von "können", sondern von "nicht anders können". (Gelia)
    (Dieser Satz hat mich ermutigt, diese Zeichnung anzufertigen, obwohl ich anderes hätte tun sollen - oder gerade eben NICHT anderes tun!)

+ Der richtige Zeitpunkt: Gott kennt ihn. (Dori 2014)

Walliser Schwarznasenschaf "Franzhörnchen"

Donnerstag, 22. Januar 2015

"Die Waldhirtin": Ich habe schon 2012 den Rambo gemalt!

Die Waldhirtin unterwegs mit Tieren, Detail
Heute Abend beim Tee nach einem 11-Stunden-outdoor-trecking-Tag mit Wolfi Rambo fiel mein Blick wie gewohnt auf eines meiner liebsten Bilder: Die Waldhirtin.

Das Gemälde in Öl/Acryl-Technik ist ziemlich groß und ziert seit 3 Jahren unser Wohnzimmer. Ich betrachte es täglich und fühle mich darin weit und zuhause.
Ich habe es gleich nach jener Bergtour mit Timmi auf den Kaitersberg (mit Christine aus Tours, Frankreich!) angefangen zu malen.

Das Gemälde erzählt von der Waldhirtin, die mit ihren Schafen, Rindern und den Hunden in den Bergen unterwegs ist. Sie sehnt sich eigentlich danach, die Gipfel der von der Sonne rötlich beleuchteten hohen Schneeberge zu ersteigen. Aber das kann sie den Tieren nicht zumuten. So bleibt sie unterhalb der Waldgrenze. Da erscheint ganz rechts im Bild eine Kapelle, aus der leuchtet es hell: Das Gelb im Inneren der Kapelle ist genauso "himmlisch" wie das Blau des Himmels über den Schneebergen. Die Waldhirtin  begegnet hier ihrem Gott geanauso, wie wenn sie die Gipfel erklommen hätte.

Das vollständige Gemälde von der Waldhirtin mit ihren Tieren (Foto heute Abend bei Kunstlicht)

Beim Malen der Begleithunde der Waldhirtin dachte ich mir damals: Ich möchte versuchen, einen anderen Hund als Timmi zu malen. Bin ich in der Lage, der Waldhirtin einen anderen Hund als den geliebten Timmi beizufügen? Da spürte ich sowas wie einen starken, etwas wilden, leichtfüßigen Begleithund. Ich stellte ihn neben die Waldhirtin, dazu noch einen weiteren, braunen Hund. Ich hatte sofort die Antwort: Passt, kann so bleiben.

Ich entdecke Ähnlichkeit mit dem Wolfspitz-Mischling Rambo
Als ich nun heute Abend nach dem 11-Stunden-outdoor-Tag meditativ beim Tee saß, fiel mein Blick also wie gewohnt auf das Gemälde. Ich hatte Kunstlicht, und alles war etwas verdunkelt. Auf einmal dachte ich: was ist das für ein Hund links unten im Bild?? Ich machte mir die Mühe, mich zu erheben, den Tee "Tee" sein zu lassen und zu kucken, was ich da für einen Hund gemalt habe... Tatsächlich: Es ist Rambo, unser neuer Begleitwolf!

Solche Erfahrungen gibt es übrigens bei meinen Bildern öfters. Sie erzählen Geschichten, die waren oder sind oder kommen.

Sogar den Gürtel, den ich immer auf der Ranch trage, um daran den Rambo anzuleinen, trägt die Waldhirtin.
Klick: GEMÄLDE BEI TAGESLICHT (s. Homepage)

Mittwoch, 21. Januar 2015

Timmi hat immer geleuchtet

Trappern zwischen Felsen und Höhlen
Mit dem besten Freund Timmi bin ich über Felder, durch Wälder und Bäche und auf Berge getrappert. Wir waren auch in dunklen Nächten und Sternen-Nächten, Regengüssen, Gewittergefahren und Schneestürmen. 

Immer hat Timmi hell geleuchtet.
Er hat sich der Menschen angenommen mit Engelsgeduld.

Seine letzte Bergbesteigung ging ganz bis zum Gipfel. Er hat's geschafft! Wunderhund! Hast etwa DU uns den grauen Wolfi geschickt?

Am Gipfel des Kaitersberges - Foto: Manoolo

Dienstag, 20. Januar 2015

Info "Rambo"

Auf der Ranch gibt es viel zu lernen und zu sehen.

An alle, die mehr über das Leben und die Person von Wölfchen Rambo wissen wollen oder sollten:

Hätte er nicht als Welpe eine glückliche Zeit mit Hundemama Lady in einer kinderreichen Familie gehabt, wäre die Seele dieses süßen kleinen Schlittenhundes ganz zerbrochen. Denn ab dem Zeitpunkt nach seiner Kindheit hat Rambo - so nannten sie ihn - 9 Jahre lang viel Böses erlebt. Er wurde nicht nur selbst schonungslos geprügelt, sondern er musste auch mit ansehen, wie sein Besitzer auf Frau, Kinder und Pferd wie verrückt einschlug. Das passierte oft, und zwar unter Alkohol. Die Folge: Hat jemand Alkohol getrunken, sollte er sich Rambo besser nicht nähern. Und schon gar nicht, ihn provozieren. Dann garantiere ich für nichts!
Wölfchen kann auch Wolf sein!

Im Allgemeinen gilt: Beachtet ihn nicht, behandelt ihn wie Luft, dann hat auch Wolferl seinen Frieden.

Wölfchen wurde aus schlimmen Verhältnissen, wo er stets seinem mittlerweile gehbehinderten Besitzer ausgeliefert war, vor etwa 8 Wochen herausgeholt. Der Besitzer musste für einige Tage ins Krankenhaus, und niemand wagte ihn zu füttern. Da Monika Rambo und den Besitzer gut kennt, erbarmte sie sich, das Tier zu sich zu nehmen - allerdings mit der Auflage, dass er nie mehr dahin zurück gebracht wird. Besser so! Seitdem üben wir mit Rambo und versuchen ihn eine glückliche Zeit zu ermöglichen.

Täglich hole ich mit Inuit Sylvia um die Mittagszeit den fröhlichen Hund ab, und dann geht's erst mal in den Wald! Rambo wiegt höchstens 30 Kilo, ich kann ihn gut halten, er will Hundeführerin Dori nicht umwerfen und lernt gerne. Zur Zeit üben wir an der ganz langen Leine - mal änger, mal kürzer: Hundeschule Inka und Inuit :)
Wir arbeiten mit freundlichem Zuspruch und Sanftheit, das mag er, und darauf reagiert er wunderbar. Dan geht's in den Stuffergarten, wo er frei herumlaufen darf. Oder er legt sich heimlich auf den Gartenstuhl!

Nach dem Waldlauf ist es auch mal weich bequem.
 Nachmittags geht's dann zur Ranch, wo es auch viel zu sehen und zu lernen gibt. Hühner und Katzen sind kein Problem. Puma "schmaudert" schon mit ihm! Der krönende Abschluss auf der Ranch: freies Herumrennen und -Tollen auf der Weide, wenn die Schafe und das Pony im Stallbereich in Sicherheit sind. In früheren Zeiten wurde Ramo zum Heimtreiben von Hengsten missbraucht, wobei er auch seine Zähne einsetzten sollte. Auch wurde er oft als "Wachund" für Ziegnböcke mit denen eingekerkert.

Auf der Ranch: Immer bei Dori
...auf der Weide die Weitläufigkeit genießen...

Als sogenannter Problemhund wird er z.B. vom gut geführten Tierheim in Regen nicht genommen, mit der Begründung, dass er dort nie mehr raus kommen würde. Rambo hat Probleme mit Männern, Joggern, Männern mit Stock, Skatern, anderen Hunden. Er ist - positiv formuliert - ein sehr individueller Hund. Er mag lieber Frauen, Kinder und hundefreie Zone. Er ist ein guter Waldläufer und Wachund. Sein idealer Ort wäre Alaska oder Sibirien.

Herumtollen mit Lady
Da er die letzten Jahre kaum mehr Bewegung hatte, hat er großes Nachholbedürfnis. Dafür bieten sich nun meine Stallhilfe Monika, Sylvia und ich und ein sich im Entstehungsprozess befindender Fanclub an.

Rambo mag gerne Andachten - hier in Rechertsried.

Dabei sein

  Trotz sehr vieler Bewerber freue ich mich, dass ich bei der Viechtacher Ausstellung dabei sein darf mit drei größeren Bildern. Denn der Pl...