Dienstag, 30. Dezember 2014

Presse. Presse, Presse - und Geburtstag hab ich auch :)


Hier nochmal der Text für meine Blog-Fans aus dem Nicht-deutschsprachigen Raum:


Person des Tages
 Dorothea Stuffer hat erneut die Adventszeit mit einer künstlerisch-spirituellen Aktion bereichert. Gerade läuft wieder ihre Serie von Andachten "7 Geschichten in 7 Dörfern" mit geistlichem und künstlerischem Inhalt.

Die Aktion läuft noch bis Ende Januar. Es gibt noch Andachten in Pirka, Rechertsried und Dörfl. Die nächste Andacht ist am 5. Januar um 17 Uhr in Pirka zu der Geschichte "Varenka" mit Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Bürgermeister Franz Wittmann und der Feuerwehr. 

 Ach ja: An einem Silvester-Vormittag wurde ich bei Schneetreiben geboren. Seitdem liebe ich die schöne Winterszeit!

Dori, Winter und Schafe ist ein und dasselbe!


 

Neuester Bericht über die Andacht in Wiesing von Konrad Limbeck:


Aus dem Pressetext von Konrad Limbeck:
  
Den Psalm vom guten Hirten (Ps.23) kennen viele Menschen. Dieser Text aus der Heiligen Schrift macht deutlich, dass Gott auf die Menschen aufpasst und auf ihren Wegen vorangeht, wie ein Hirte es bei seinen Schafen macht, sagte Klausner Ludwig in seiner Betrachtung zum Thema. Die Geschichte vom Einsiedler Benedikt zeuge von der Hirtensorge, der für die Sicherheit seiner Schafe bis zur totalen Erschöpfung geht. 
Wie ein Hirte, der sich um jedes Schaf seiner Herde kümmert, so ist es Gott, der uns trägt, wenn wir schwach sind, der uns vor Gefahren beschützt - und wer zur Herde Gottes gehört, könne immer wieder nach vorne schauen, denn bei ihm sei man in besten Händen, versicherte der Geistliche.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank, liebe Caro La, für die gelungene Text-Kürzung des Originals von Gunnar Gunnarson! HIER

Schnee aktuell

Scho Seppe fühlt sich bei Schnee richtig wohl.
Es schneit den ganzen Tag. Weiterer Schnee und Kälte sind angesagt. Bei diesen Minustemperaturen brauchen die Tiere eine besonders sorgfältige Versorgung.

Die Fahrt auf der schneebedeckten Landstraße ist möglich, aber aufregend. An diesem Tag habe ich das Angebot "Sohn-Taxi" angenommen. Danke Johannes und Manuel!

Die Wasserschüsseln sind zugefrohren und müssen im Brunnen - oh wie warm ist dort das Wasser!! - eingeweicht werden. Erinnert ihr euch, wie ihr als Kinder Schnee gegessen habt?

Warme Ponyschnauze ist im Schnee. -  Wer mag diesen Prinzen nicht küssen und den Duft nach Freiheit genießen?


 Während ich die Raubtiere und das Federvieh versorge - Hunde trösten, Katzen trennen und füttern und Katzenmilch geben, Hühner und Tauben füttern und tränken, Wasserschüsseln präparieren - , hat Stall-Fan Monika den Offenstall trockengelegt und die Futter-Raufen mit Heu gefüllt. Xaver fährt den Mist weg und bringt frisches Wasser aus den mühsam von Eis befreiten Schüsseln. Rambo darf ihn heute an der Leine begleiten.

Eskimo und Malamut

Die im Heu enthaltene Sonnenkraft wärmt die Bäuche der Tiere von innen her.
 Frage an Rambo: Hast du früher schon mal so richtig im Schnee herumsausen dürfen und voll Gaudi machen? Rambo: Nein, nie.
Wilde Wölfe nach getaner Arbeit auf der Weide. Hier können sich Lady und Rambo richtig austoben, was ihnen früher verwehrt war.

Samstag, 27. Dezember 2014

Nacht's Nachtflug

Nacht auf ihrem Platz neben dem Einflugloch.
Als ich zum Xaverhof komme, bemerke ich, dass die Tauben draußen sind. Keine so gute Idee von Xaver, denn der Habicht ist zur Zeit sehr hungrig. Wegen des Trainings für die Flügelmuskulatur sei mit etwas Glück Xavers Alleingang-Entscheidung jedoch halbwegs verziehen. "Erst wollten sie nicht raus, aber ich hab sie ein wenig raus getrieben." Mann, Xaver!

Satt sind sie außerdem und deshalb nicht gleich zum Reinfliegen zu motivieren, unsere verbliebenen 7 Täubchen. Es dämmert bereits, auch nicht so gut. Ob sie noch kommen? Nachts ist Schneeflall gemeldet. Puma lauert schon neugierig am Einflug-Loch. Einen Spatz hat er heute bereits erlegt, und ein Huhn hat er schwer verfolgt. Irgend eine Beschäftigung braucht Kater schließlich auch mal. Aber bitte nicht jetzt eine Taube!!

Ich halte Puma mit Futter hinten im Stall beschäftigt, während ich ein zweites mal versuche, die Tauben in den sicheren Schlag zu locken. Sie sind bereits drin, -  aber nur sechs... eine fehlt: Nacht!! "Meine Lieblingstaube ist nicht gekommen! Xaver, warum hast du sie überhaupt rausgelassen und vorher gefüttert? Es wird schon finster!" Xaver: "Ich lasse die Tauben ehrlich nicht mehr raus, versprochen! Oder wir hören auf mit den blöden Tauben." "Nein!! Blöder Xaver und meinetwegen blöder Dovy-Royal - von dem stammen sie schließlich. Hier am Hof macht jeder nur Quatsch und keiner hat Geduld! Nacht war meine Lieblingstaube!" Xaver: "Du hast Recht, ja, stimmt. Nein, ich lasse sie nimmer raus. Ich hab einen Fehler gemacht."

Ich versuche, die Geduld wieder zu finden, die ich gerade von allen vermisst habe und mache mit den Hunden die von ihnen sehnsüchtig erwartete Weide-Ausrenn-Gaudi. Es ist inzwischen fast ganz finster geworden. Den Tauben-Schlag habe ich inzwischen zu gemacht, weil Katzen und Marder sonst eine leichte Beute hätten.

Da spürt Rambo was auf, etwas fliegt hoch in die Nacht, kreist, flattert - abgehoben gegen den dunkelblauen Himmel, ein schwarzer Vogel, nein keine Amsel, am Flug erkennbar: eine Taube. Nacht!! "Xaver, schnell! Die Nacht fliegt! Sie fliegt Richtung Schlag!" Xaver eilt im Sturzflug die Holztreppe hoch und öffnet den Schlag. Puma tummelt sich erneut neugierig vor dem Einflugloch, ich locke ihn mit Futter weg, gefolgt von den Hunden. Xaver holt seine stärkste Taschenlampe (trotzdem schwach), um herauszufinden wo Nacht sich niedergelassen haben könnte. Vielleicht im Apfelbaum oder im Verschlag neben dem Taubenschlag? Keine Nacht. Dori: "Sie hat sich sicher versteckt. Wir müssen auf morgen hoffen. Wir müssen des Schlag jetzt wieder schließen, ist zu gefährlich." Wir gehen in den Schlag, um das Einflugloch zu schließen. "DA!!!" Da da sitzt Nacht auf ihren Platz, brav, still, sanft. "So ist sie, unsere Nacht!" Xaver: "Und es gibt doch einen Geist. So eine intelligente Taube!! Ich bin so froh!! Wirklich eine intelligente Taube! Gott sei Dank, ich bin so froh."

Dienstag, 23. Dezember 2014

Schön still wird's im Wald

Auf dem Weg zum Stall
Schön still wird's im Wald. Die Rehe geh'n ins Holz, man hört keinen Fuchs mehr bellen und keinen Hund.
So legt euch auf's Stroh und macht die Augen zu und schlaft gesund.
Aber wenn's Glöckerl klingt, mitten in der Nacht, dann steht auf und wischt euch die Augen aus und grüßt es recht schön, das Christkindl. Dann ist's Zeit, zum hellen Stall zu geh'n.

Die Rehe geh'n ins Holz

Im hellen Stall

Mit diesem bayerischen Gstanzl, gefunden von Pilger Rudi, gekürzt und verhochdeuscht und ver-dori-t von mir-Dori grüße ich euch und wünsche euch ein gesegnetes Weihnachtsfest.




Montag, 22. Dezember 2014

Aus der Andacht in Hilb mit Pater Josef - Appell: Gottes Schöpfung achten

Dieses Foto machte Josefa Schmid, Bürgermeisterin von Kollnburg

Begrüßung
Herr, mit guten Gedanken und Erfahrungen über die Gemeinschaft zwischen Mensch und Tier sind wir in diese Andacht gekommen. Umso stärker beklagen wir: Unsere Erde ist voll von Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Krieg zwischen Menschen und Tieren. Dies erfahren wir Tag für Tag. Aber wir wollen nicht wahrhaben, dass wir daran beteiligt sind und mitschuldig sind.

Schuld bekennen
Wir haben versäumt Unrecht zu verhindern oder die richtigen Schritte zu tun.
Wir haben geschwiegen, wo wir hätten reden müssen. Wir haben nur geredet, wo wir etwas hätten tun sollen.
Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er vergebe uns unsere Sünde und führe uns zum ewigen Leben. Gott, sieh nicht auf unsere Ungerechtigkeit, unser Schweigen und unsere Trägheit. Erbarme dich deiner Geschöpfe, die unter uns leiden, und schenke uns einen neuen Anfang durch Jesus Christus, deinen Sohn, der für uns gelitten und die Gerechtigkeit erworben hat, die vor dir gilt.

Gebet
Gepriesen bist du, lebenspendender Gott. Du hast alles geschaffen. Wir staunen über die Schönheit der Natur und die Vielfalt von allem was lebt. Hilf, dass wir begreifen, dass wir Menschen ein Teil deiner Schöpfung sind. Hilf uns, die Tiere als unsere Mitgeschöpfe zu achten und in der Fürsorge für sie immer tiefer zu erfahren, wie du deine Schöpfung liebst.

Fürbitten
Du hast alle Geschöpfe durch dein Wort geschaffen und heiligst sie durch deine Gegenwart.
Uns Menschen hast du die Sorge über die Erde anvertraut. Lehre uns, allen Tieren Raum zum Leben zu geben.
Befreie uns von aller Gleichgültigkeit und Nachlässigkeit gegenüber den Tieren und schärfe unser Gewissen ihnen gegenüber.
Menschen nutzen die Gaben der Tiere in vielfältiger Weise. Wir bitten dich um Sorgfalt und Respekt gegenüber diesen Tieren.
Lass uns erfüllen womit du uns beauftragt hast und in der Sorge für deine Schöpfung dir, dem Schöpfer allen Lebens, nahe zu sein. Dir sei Ehre in Ewigkeit. Amen.
Der Sonnengesang von Franz von Assisi
Sei gelobt, mein Herr, mit allen Deinen Geschöpfen, vor allem Herrn Bruder Sonne, der den Tag bringt und uns leuchtet; schön ist er und strahlend in großem Glanz: von dir, Höchster, ist er uns Gleichnis. Sei gelobt, mein Herr, durch Schwester Mond und die Sterne, an den Himmel hast du sie gestellt, klar und kostbar schön. Sei gelobt, mein Herr, durch Bruder Wind und die Lüfte, und Wolken und heiteren Himmel und jegliches Wetter, durch welches du deine Geschöpfe erhälst. Sei gelobt, mein Herr, durch Schwester Wasser, sehr nützlich und demütig und köstlich und keusch. Sei gelobt, mein Herr, durch Bruder Feuer, durch den du die Nacht erleuchtest.. Schön ist er und und fröhlich und kräftig und stark. Sei gelobt, mein Herr, durch unsere Schwester, die Mutter Erde, die uns trägt und ernährt und vielerlei Frucht bringt und farbige Blumen und Gras. Lobt und preist meinen Herrn.

KLICK: DIE LEGENDE 
Die nächste Andacht fand am 4. Advent um 10 Uhr in Wiesing statt: HIER

Presse: Foto und Überschrift von Marion Wittenzellner


Sonntag, 21. Dezember 2014

Im Vorweihnachts-Wald

Franziska und der Wolf von Rambio.........        Inuit und Schlittenhund................

Große Klänge in familiärem Ambiente

Zur Begrüßung des stimmungsvollen Posaunenkonzertabends sagte Pfarrer Roland Kelber: "Liebe, sehr geehrte Frau Milda Stuffer, ich freue...