Freitag, 13. November 2015

Die Glücksboten werden aufbruchbereit gemacht

Schneiden, hämmern, bohren, nieten... in der Garage-Blechwerkstatt

 Glück auf für die Glücksboten, die Pferde, alle menschlichen und tierischen 'Transporteure' der Glücksbotschaft!   

Mit diesem Segenswunsch von Caro La machten Adelheid und ich uns heute daran, die Glücksboten und ihre Pferde aufbruchbereit zu machen: Löcher stanzen, Nieten reinjagen, Rückseiten grundieren, und auf Hildes Wunsch und meine Inspiration hin sogar noch den Heiligen Wolfgang als berittenen Pilger-Glücksboten ins Leben zu rufen. 

Attribut für Wolfgang in diesem Falle: Ein graues Pferd und: eine Proviant-Wasserflasche am Gürtel - Idee von Adelheid. Denn laut Hajo Bach's gestrigen Überlegungen dürfte der Heilige Wolfgang auf seinen Wegen nach Böhmen, Ungarn und Rom mit Sicherkeit kein Zelt dabei gehabt haben. Er hat unter Felsen übernachtet, wie bei der Wolfgangskapelle, unter dichten Bäumen und in geschützten Scheunen. Deshalb geben wir ihm hier und heute eine einfache Wasserflasche mit!

So manches - zum Glück harmlose - Pflasterchen wurde geklebt, so manche Szene brachte uns zum Freuen und Lachen - einfach Glück, sowas in die Welt schicken zu dürfen.

Adelheid und die Pilger-Wasserflasche des Heiligen Wolfgang, der sich bald mit den anderen Glücksboten auf den Weg machen wird.

Donnerstag, 12. November 2015

Heute erkundet: die Wiese der Glückspferde

Heute erkundet: Die Wiese für die Glückspferde in Kirchaitnach
Und das ist die Wiese, auf welcher die berittenen Glücksboten mit ihren Glückspferden ins Dorf Kirchaitnach traben werden.

Die Wiese ist Eigentum der Gemeinde Kollnburg. Dort sollen im nächsten Jahr im Zuge der Dorferneuerung neue Wohnhäuser entstehen, deren zukünftige Bewohner sicher den Segen der Glücksboten gerne annnehmen, so die Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid. In Zusammenarbeit mit Josefa Schmid, dem Tourismusbüro Kollnburg und dem Verein Pilgerweg St. Wolfgang - und mit meinem wunderbaren Helferteam geht es nun spannend in den Start.

Die Blechobjekte müssen zum Aufstellen präpariert werden. Das heißt: Löcher vorstanzen für die Befestigung mit Schrauben an Holzpflöcken, hierfür dünne Fichten aus dem Wald holen und zuspitzen (das macht der Xaver, Waldbesitzer!), Maß nehmen und zuschneiden.

Beim Durchschlagen eines Blechreiters mit einem Stahlnagel bin ich mit dem Hammer auf meinem Daumennagel gelandet, der nun blau gefärbt ist. Ich werde mir die nächsten Löcher lieber mit der Bohrmaschine und einem Eisenbohrer  vornehmen.

Außerdem möchte ich bis zum Aufstell-Termin in wenigen Tagen noch einen berittenen Wolfgang als Pilger-Reiter ins Blech-Leben rufen. Mit abgespreiztem Daumen kann ich zum Glück unbeirrt weiterarbeiten. Nichts soll die Glücksboten daran hindern, ihre Nachricht hinauszutragen!

Grundstück für die Glücksboten. Im Hintergrund die Bergkette des Pröllerzuges im Nebel, Höhe um die 1000 Meter. Foto: Adelheid
In der Nähe des Grundstückes befindet sich eine uralte Eiche (Naturdenkmal) und die Kirche St. Magdalena, umgeben von einigen Bauernhäusern

Montag, 9. November 2015

Tierisch pferdig - Glück vorm Stufferhaus

Hier hat sich ein buntes Ensemble aus zwei kleinen Glückspferden, Gasthündin Lady, Freigängerkater Foxi und dem Wahrzeichen Hirsch vorm Eingang Stufferhaus eingefunden.

Der Auftakt des Einzugs der Glückspferde im nahegelegenen Dorf Kirchaitnach rückt näher. Eine stattliche Gruppe von Pferden und Reitern hat sich bereits in der Stuffergarage versammelt. Der Aufbau der Pferde ist für den 17.November vorgesehen - mit altbewährtem Glücks-Helferteam. Im Hintergrund nähern sich auch bereits Wort-Künstler, Künstler, Leser, Sprecher, Menschen, die mich unterstützen, die Botschaft der Glücksboten und ihrer Pferde hinauszutragen.

Grüße!

Donnerstag, 5. November 2015

Und so gings heute weiter am Hahnenhof...


Hahn Bernhard und seine Hühner
Als ich heute zum Gnadenhof kam, bot sich mir ein friedlicher Anblick bezüglich unserer 5 Hähne an.

Der große, extrem brave und von früheren Misshandlungen durch einen blöden Hühnerbesitzer fast ohne Federn in unsere Pflege genommene Hahn, der übrigens seit heute "Bernhard" heißt (den Namen hat Adelheid heute gefunden), hat sich wieder normal herumspazieren getraut, und es wurde keinerlei Kampf beobachtet. Bernhard war seit der Zwerghahn-Invasion immer im Versteck geblieben, zum Teil unauffindbar, weil die kleinen aktiven Neuzuflieger sein Revier komplett kontrolliert hatten. Doch der inzwischen verbleibende letzte Zwerghahn scheint ein eher braver Mini-Gockel zu sein: Alle Gefiederten Freunde tummelten heut problemlos im Freiland herum...

Die Nächte verbringt der flugfreudige Zwerghahn übrigens von Anfang an hoch im Baum. Im Stall (wir haben 2 Hühnerställe) gäbe es für ihn im Moment wirklich keinen Platz ohne Kampf und Streit. 

Mal sehen, ob sich der Traum vom Xaverhof- Gnadenhof DOCH wieder auf unkalkulierbare Xaver-Wunder im Sinne von "Ordentliches Chaos" verwirklicht, dann könnte der letzte kleine Ausgesetzte - zumindest vorerst - bleiben...


Dieser Zwerghahn hat vielleicht eine neue Chance...

Die Zwerghahn-Odyssse

 Jemand hat vor einigen Tagen drei Zwerghähne beim Xaver-Gnadenhof einfach abgesetzt, ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen. Nach kurzer Zeit entwickelte sich natürlich trotz zaunfreier Freiland-Haltung eine schreckliche Unruhe mit nun 6 Hähnen vor Ort! Wir besitzen bereits drei Hähne, die wegen gut durchorganisierter Planung und friedlichem Wesen ausnahmsweise gut klarkommen. Doch mit drei weiteren Junggesellen gibts Trouble, wie jeder Hühnerbesitzer wissen müsste.

Dieser Zwerghahn hat Glück gehabt: Wir konnten ihn heute nach längerer Odyssee an einen guten Platz vermitteln. Einer der Hähne landete im Suppentopf einer Nachbarin, und der dritte Hahn wartet noch auf eine allerletzte Chance, doch noch eine Heimat zu finden.

Mittwoch, 4. November 2015

Reue


Die Seele kniet am Erdboden. Ihre Hände am Herzen sind gefaltet wie zum Gebet. Vor ihren Knien fließt ein Bach mit frisch sprudelndem Wasser. Eine Kuh und ein geschecktes Indianerpferd trinken am Wasser. Ein Hase, hier Symbol der Hoffnung, und eine Weinbergschnecke, hier Symbol der Geduld, beobachten die Szene. Ein heller Lichtstrahl beleuchtet die Seele, wodurch sie ihre Schattenseite erkennt. Auch ihr Herz hat somit eine lichte und eine dunkle Seite. Trotz dieser Zweiteilung in hell und dunkel geht vom Herzen ebenfalls - empfangen durch das große Licht - ein Lichtstrahl aus. Kleine Blumen, das sind Tugenden, entfalten sich in diesem Herzenslicht. Obwohl die Seele eine Schattenseite hat, wird sie ringsum von einem nach außen wirkendem Schimmer umstrahlt. Reiter kommen vom steilen Felsufer herunter. Sie werden von ihren hohen Rössern absteigen und sich ebenfalls zur Quelle beugen.

Texte in der Zeichnung:
  
 + Seele wird von einem hellen Lichtstrahl erfasst und erkennt ihre Schattenseite und demütigt sich vor Gott und den Menschen.

 + Schatten werden zu Licht in der Reue.

+ Ganz klein bei "Reue" steht oberhalb "Elke" (sie hat das Wort "Reue" gestern in einem geistlichen Gespräch entdeckt).    


+ Schläge austeilen verursacht mehr Schmerzen als Schläge zu empfangen.

+ Und rechts oben neben dem Lichtstrahl im Felsen eingraviert der letzte Vers aus dem 40-strophigen Geistlichen Gesang des Johannes vom Kreuz: "Schon stieg herab die Reiterei zu sehen, was das für ein klares Wasser sei."


Impuls:

Wie kann ich erwarten, ein Zeugnis von dir abzugeben, solange ich noch so viel Ballast mit mir herumschleppe und solange ich noch mit eigenen Wunschvorstellungen und Plänen beschäftigt bin? Zeige mir, wie ich arm werden kann, damit dein Reichtum sichtbar wird.
Henry Nouwen

Sonntag, 1. November 2015

Die Bergbesteigung, kleine Skizze

In dieser Zeichnung am Ende des Buches Hiob erzähle ich folgendes aus dem Schatz meier inneren Bilder:

 Szene im Gebirge, beispielsweise unterwegs am Kaitersberg. Ganz oben erreicht ein Wanderer gerade das strahlende Gipfelkreuz. In mittlerer Höhe eine Fiur mit Nimbus mit einem Hund oder einem gefundenem Schaf vor einem großen Steinblock. Ganz unten eine Höhle, davor die Schafhirtin. Sie begegnet gerade ihrer langjährig gesuchten Katze. Zwei treue Begleiter, Hund Timmi (Vergangenheit) und ein anderer Hund (Zukunft), dessen Namen ich noch nicht weiß, stehen ihr zur Seite. Der Hirsch kommt nahe heran, denn er spürt die Stille, die Ungestörtheit und den Frieden. Vom Gipfelkreuz aus hat sich der große Vogel herabgeschwungen, um der Schafhirtin seine Segensbotschaft mitzuteilen.  

Dabei sein

  Trotz sehr vieler Bewerber freue ich mich, dass ich bei der Viechtacher Ausstellung dabei sein darf mit drei größeren Bildern. Denn der Pl...