Montag, 31. Dezember 2012

Das erleuchtete Herz



Diese Zeichnung entstand am 23. Dezember, morgens, als ich den Stern spürte, dessen Glanz vom Himmel im Herz strahlt.

Wir befinden uns in einem offenem Weihnachtszimmer mit einem Weihnachtsbaum, dessen Motiv in ungeschmückter, dunkler Variante auch auf den Bildern an der Wand und draußen vor der Tür dargestellt ist. Auf der Spitze des Weihnachtsbaumes leuchtet ein Stern, der "das Licht der Welt" darstellt. Derselbe Stern leuchtet im Herzen der Frau, auf deren ausgestreckter Hand sich eine Taube niedergelassen hat. Der Blick der Frau ist halb nach innen gerichtet, gleichzeitig nimmt sie jedoch ihre Umgebung wahr. Vor der geöffneten Tür - die besagt, dass sich die Seele für das Geheimnis geöffnet hat - stehen ein Hirsch und ein Schaf, das sind Tiere, die Gottes Liebe besonders klar und erdig symbolisieren.

Die Szene ist als gezeichnetes Blatt Papier dargestellt, von Putten gehalten. Das heißt für mich, es ist ein besonderer Moment, der Herzens-Stern wird nicht immer so real gefühlt und kommt manchmal nur wie ein Wunsch, von Engeln getragen, zum Ausdruck.



Samstag, 29. Dezember 2012

Pizza "Leo" vom Feinsten

Dies ist mein Geschenk an meine  Blogfans: So bereitet Ihr eine Leo-Pizza für 7 Personen:

500 Gramm Mehl in einer Schüssel zu einem Berg anhäufen, ein Loch in der Mitte bilden und da ein Päckchen Trockenhefe reinschütten. Etwas warmes Wasser dazu, bisserl mehr noch - ja, das reicht, nicht zu viel - so ist's richtig. Jetzt die Masse gut durchkneten und mit einem Tuch zugedeckt am warmen Ofen einige Zeit - mindestens ne Viertelstunde - gehen lassen.

Inzwischen Im Garten - auch wenns Winter ist - einige Kräuter holen, irgendwas wächst schon, am besten Oregano, Rosmarin und Thymian. Vielleicht habt Ihr auch noch selbstgezüchte Tomaten, die schon seit September nachgereift sind, und die jetzt ihre Bestimmung auf der Leopizza finden werden.

Mozzarella, Gouda, Ruccola (aus dem Supermarkt), die Tomaten und die Gewürze zerkleinern und auf verschiedenen Tellern/Schüssel bereitstellen.

Den Teig in 4 Bälle teilen und auf 4 Backpapierstücken  ausrollen.

Wichtig ist der Tomatensud, der kommt als erstes auf den ausgerollten Teig. Ihr nehmt Tomaten, gestückt, aus der Dose, tut diese in eine Schüssel  und würzt sie mit Knoblauch, leckerem Salz, etwas Olivenöl, Kräuern und was Ihr so meint. Jetzt auf den Teig, aber bitte nicht alles vorher wegschlecken! Dann kommt der Käse auf die Pizza, so in etwa.

 Dann mit etwas Geschick den Teig samt Belag Papier aufs Backblech hieven, vier genauer gesagt. Jeder bekommt dann eine halbe Pizza - die reicht sowieso nicht, weil sie zu gut schmeckt.

Die Pizza-Bleche ins vorgeheizte Backrohr, 250 Grad darf das schon haben.

Nach 20 Minuten ist die Pizza normalerweise durchgebacken  -----  und jatzt kommt der Spezial-Leo-Effekt: Auf die heiße Pizza die frischen Tomatenstücke und eine Handvoll Ruccola mit etwas Olivenöl und Zitrone geben  --  servieren und genießen!



Hier - wer möchte - noch ein musikalischer Beitrag von Sophie und Celine: HIER



Mittwoch, 26. Dezember 2012

Indoor

Forelle, Müllerin Art, gefüllt mit Petersilie, dazu sächsischer und bayerischer Kartoffelsalat und Viechtacher Bier

Altes Weihnachtslied aus dem Erzgebirge: HIER

Samstag, 22. Dezember 2012

"Kreuzberg-Madonnen"

Da ich ein persönliches Weihnachtsgeschenk für das Bauern-Ehepaar, welches meinem Schaf wieder auf die Füße geholfen hat, anfertigen wollte, entdeckte ich in einer Schachtel vier dunkel grundierte Holzplatten (20cm/ 40cm), auf denen bereits im Jahr 2004 Madonnen mit Kind von mir aufgemalt waren. Diese habe ich gestern Abend überarbeitet, wobei ich mir die Metalltafel der Feldkreuz-Madonna von Sigls zum Vorbild nahm.

Technik: Acryl auf Öl-Acryl-Grund

Madonna mit herb-fließendem Gesicht
Detail
Madonna, sanft (fast ferig)
Madonna ernst-widerspenstig (fast fertig)
Vorstufe Madonna mit Schleier
Madonna mit Schleier

Ich möchte erwähnen, der Schleier ist mir eigentlich "passiert". Er entstand - wie Ihr sehen könnt - wie von selbst, als ich die zweite Grundierung über dem ersten Bild vorgenommen hatte. HIER

Ich nenne diese Serie "Kreuzberg-Madonnen", weil ich sie nicht "Böhmische Madonnen" nennen kann, das sind geschnitzte Madonnen aus einem Holzscheit. Sie heißen Kreuzberg-Madonnen, einfach, weil ich in der Kreuzbergstrasse wohne.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Welch ein Glück: Sie lebt!

Mutterschaf Renate ist etwa elf Jahre alt, sehr intelligent, sehr vertrauensvoll und vierfache Mutter. Sie ist eine sehr gute Mutter und hat keines ihrer Lämmer vernachlässigt, auch nicht, als sie Anno Domino 2006 Zwillinge bekam.

Dreimal in ihrem Leben war sie sterbenskrank. Einmal 2002, als sie frisches Rasenmäher-Gras gefressen hatte - damals war sie noch im "Großenauer Finisterre-Stall" (hier Sohn Donnerl) - dann (2004), als sie eine Zeitlang in einer anderen Herde untergebracht war (Umstellungsprobleme und säugende Mutter) - und nun hier letzte Woche am Xaverhof.

Noch vor nicht langer Zeit ging sie stets mit der Herde mit und war voll fit.
Da sie mich schon lange kennt, geht sie gern in meine Nähe (Schaf mit Ohrclip!).
Doch in letzter Zeit blieb sie im Stall sitzen, während alle andern herkamen.

Eines Tages konnte sie nicht mehr aufstehen und lag in schwarzem Durchfall.
Ich zog sie an der Wolle hoch, sie war sehr schwach und hatte kalte Ohren.

Kalte Ohren heißt Fieber. Es gibt den nicht unbegründeten Satz: "Ein krankes Schaf ist ein totes Schaf." Sofort alarmierte ich den Tierarzt. Sie bekam ein Mittel, ein weißes Pulver (Antibiotikum), welches ich ihr mit etwas Wasser in einer Einmalspritze ins Maul verabreichte (2 mal täglich). Auch den altbewährten, Wunder wirkenden Apfelessig gab ich ihr einmal.

Oberstes Gebot: Sie MUSS Heu fressen, damit der Wiederkau-Kreislauf wieder in Schwung kommt. Davon hängt alles ab, und es muss bald sein.

Ich versuchte - nachts im armen Stall - sie zum Fressen/Kauen zu motivieren:


Was konnte nur die Ursache ihrer Erkrankung sein? Ich fragte auch einen befreundeten alten Bauern. Der wusste sofort paar gute Tipps: KEIN sehr staubiges Heu geben!  Dann hören die Tiere auf zu fressen und bekommen Durchfall, erklärt er mir. Eingeweichte Melasse-Schnitzel auf besten Erstschnitt (Heu) streuen - das wirkt Appetit anregend und macht Kraft. Gesagt, getan (tierärztlich bestätigt).

Mit Sophie, Anastasia und Xaver geben wir unser Bestes.
Die anderen Schafe müssen von Renate fern gehalten werden, damit sie in Ruhe fressen kann.
O Wunder! Still! Sie frißt!
Seit gestern ist sie wieder mit den anderen Schafen zusammen und frißt Heu.
Und trinkt Wasser.
Und frißt noch mehr! 
Und frißt wieder!

Jetzt kann hoffentlich frohe Weihnachten auch im Xaver-Stall kommen!

Dabei sein

  Trotz sehr vieler Bewerber freue ich mich, dass ich bei der Viechtacher Ausstellung dabei sein darf mit drei größeren Bildern. Denn der Pl...